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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 29.12.2006 - 09:21 |  |
Der Sternenhimmel im Januar
Planeten zum Frühstück
Der Himmel wird für Fans der Wandelsterne interessant: Stehen Sie morgens eine halbe Stunde früher auf und genießen Sie Saturn, Jupiter und Mars.
Das kennen Sie sicher auch: Der Blick aus dem Fenster in die winterliche Nacht findet immer das gleiche Ziel - den großen Jäger Orion, der unsere Aufmerksamkeit sofort auf sich zieht, ganz egal, ob er abends den Meridian kreuzt oder sich zu mitternächtlicher Stunde dem Westhorizont entgegenneigt.

Himmelsanblick in der ersten Januar-Hälfte gegen 21 Uhr (MEZ), in der zweiten Monatshälfte gegen 20 Uhr MEZ
Auf den Übersichtskarten sehen Sie sofort, dass Orion nicht allein wandert. Er und seine Freunde - Stier, Fuhrmann, Zwillinge sowie Großer und Kleiner Hund - sind am Himmel nicht zu übersehen. Insbesondere Orion hat von allem etwas zu bieten: den Roten Überriesen Beteigeuze, der etwa zwanzigmal so massereich ist wie unsere Sonne. Der heiße blauweiße Überriese Rigel dagegen scheint erst seit weniger als 100 Millionen Jahren. Mintaka, ein enorm heißer Blauer Riese oben rechts in Orions Gürtel, leistet uns noch keine 50 Millionen Jahre Gesellschaft. Doch das kleine "Trapez", ein leichtes Teleskopziel im Herzen des Orionnebels M 42, sticht alle aus. Sein Quartett besteht aus immens heißen Sternen, die möglicherweise gerade einmal 10 000 Jahre alt sind!

Der Winterhimmel kommt mit interessanten Sternen und zahlreichen hellen Deep-Sky-Objekten daher.
Der Orionnebel selbst ist mit 4. Größe das Paradebeispiel eines Emissionsnebels: eine ausgedehnte Wolke aus Wasserstoffgas, die von den jungen, heißen Sternen in ihrem Innern ionisiert wird. Wenn wir diesen Nebel betrachten, sehen wir eine Sternwiege, in die nicht nur neue Sonnen eingebettet sind, sondern ganze Planetensysteme. Nach der planetaren Durststrecke im Herbst verbessert sich die Sichtbarkeit der fünf hellen Wandelsterne von Tag zu Tag. Sie bilden einen prima Einstieg oder Abschluss Ihrer Beobachtungen und lassen reichlich Zeit für den nächtlichen Deep-Sky.
Planeten im Januar und Februar
Venus scheint am ersten Sonnenuntergang des Jahres mutig mit minus 3,9. Größe tief im Südwesten. Sie hatte im Oktober ihre obere Konjunktion, steht jetzt immer noch hinter der Sonne und präsentiert uns eine fast voll beleuchtete Scheibe. Die misst von Pol zu Pol jedoch nur zehn Bogensekunden. Mitte Februar steht sie bei Sonnenuntergang satte zwanzig Grad über dem Südwesthorizont und geht erst nach mehr als zwei Stunden unter. Im Teleskop macht der Planet aber immer noch nicht viel mehr her. Die Scheibe mit elf Bogensekunden Durchmesser ist fast voll, doch Wolkenstrukturen dürften kaum zu erkennen sein. Halten Sie nach dem Sichelmond Ausschau, den am 19. Februar nur eineinhalb Grad von der Venus trennen.

Fang den Merkur! Kein anderer der Planeten ist so schwierig zu entdecken - verlässt er doch nie die Dämmerung. Anfang Februar wagt er sich aber weit aus seiner Deckung.
Merkur löst sich in der zweiten Januarhälfte endgultig aus seiner oberen Konjunktion und hängt dann unter der Venus im Dunst des Horizonts. Der Planet erreicht beachtliche minus 1. Größe, aber seine winzige Scheibe mit weniger als sechs Bogensekunden Ausdehnung lohnt als Ziel zunächst noch nicht so recht. In den ersten Februartagen gewinnt er nach und nach über dem westsüdwestlichen Horizont an Höhe und erreicht am 7. seinen größten Winkelabstand von der Sonne, die östliche Elongation. Dann befindet er sich bei Sonnenuntergang 15 Grad über dem Horizont, um erst anderthalb Stunden spater abzutauchen. Lassen Sie sich von der Venus führen: Sie scheint links oberhalb, mit sieben Grad etwa ein Feldstechergesichtsfeld weit entfernt. Kommen eine halbe Stunde später die ersten Sterne wie Sadalmelik im Wassermann heraus, werden Sie Merkur kaum verfehlen konnen. Einen Blick durchs Teleskop lohnt er jetzt allemal. Seine Scheibe sieht aus wie ein Miniaturmond im ersten Viertel. Bis Mitte Februar nimmt er dann rapide ab, die Höhe seiner Sichel wachst aber auf fast zehn Bogensekunden, womit er beinahe mit den Abmessungen der Venus gleichzieht.
Saturn nimmt den besten Platz am Himmel ein: Zum Jahresbeginn erhellt er am Abend den östlichen Horizont im Löwen (Leo). Suchen Sie den goldfarbenen Planeten 0. Größe etwa fünf Grad nordwestlich von Leos Hauptstern, dem 1,4. Größe hellen Regulus (Alpha Leonis). Zurzeit bewegt sich der Ringplanet rückläufig - Experten nennen das retrograd -, also im Vergleich zum Fixsternhimmel in die entgegengesetzte Richtung und somit von Regulus westwärts weg. Dabei wird er zunehmend größer und heller, während er sich auf die Opposition zubewegt.

Saturn ist zur Prime Time leicht zu finden ...
Die erreicht er am 10. Februar, geht dann bei Sonnenuntergang auf und bleibt die ganze Nacht sichtbar. Im Teleskop ist Saturn durch nichts zu ubertreffen. Seine unvergleichlichen Ringe "schließen sich" seit 2003. Derzeit sind sie noch um 14 Grad gekippt, präsentieren ihre Südseite und erscheinen 45 Bogensekunden breit. Ein kleines Teleskop zeigt innen den breiten, hellen B-Ring, außen herum den dünneren A-Ring und dazwischen die hauchdünne Cassini'sche Teilung. Schließlich können Sie noch fünf oder sechs der 56 bekannten Saturnmonde entdecken. Mit 8. Größe ist Titan am hellsten und in jedem Fernglas ein sicherer Fang.
Jupiter kommt kurz vor der Dämmerung zum Vorschein - rechtzeitg zum Frühstück. Die riesige Gaskugel, die mit minus 1,8. Größe strahlt, ist im Schlangentrager (Ophiuchus) leicht zu erkennen, einige Grad oberhalb des 1. Größe hellen Skorpion-Hauptsterns Antares (Alpha Scorpii).

... alle Wandelsterne außer dem Ringplaneten - besonders Mars und Merkur - müssen Sie mit etwas Geschick in der Dämmerung aufstöbern.
Mars ist diesen Monat ein Kapitel fur sich. Er glimmt mit nur 1,8. Größe und ist zwanzig Grad östlich des Jupiter- Antares-Tandems nur schwer aus dem Horizontdunst herauszufischen. Wie passend, dass Antares, übersetzt Gegenmars, ihn an Helligkeit in dieser Zeit aussticht. Falls Sie Mühe haben, Mars zu finden, hilft Ihnen der Mond, der am 16. Januar und 14. Februar ein Stück weiter westlich steht.
Der Mond steht am Neujahrstag bei Elnath, dem nördlichen Hornstern des Stiers (Taurus). Der Vollmond bildet zwei Tage später ein schönes Motiv in den Zwillingen. Am Dreikonigstag entdecken Sie ihn zwischen Saturn und Regulus. Die schwindende Sichel ist zur Monatsmitte beim Dreieck aus Jupiter, Antares und Mars zu sehen und hilft uns, den Roten Planeten schneller zu finden.
Zwei Tage nach Neumond ist es genau umgekehrt: Venus ist in der Abenddämmerung des 20. auffälliger als die dünne Sichel. Gegen Ende Januar hat der Mond mehr als einen Umlauf absolviert und steht in den Zwillingen. Den Februar beginnt er demnach im Sternbild Krebs und zieht einen Tag nach Vollmond, in der Nacht zum 3., kein halbes Grad oberhalb an Saturn vorbei. Ein Supermotiv!

Die Monatspanoramen zeigen die Phasen und Positionen des Monds vom 1. bis 27. Januar. Die Pfeile kennzeichnen die Bewegungen von Sonne und Planeten von Monatsanfang bis -ende. Die untere Leiste gibt die ungefähre Ortszeit an, wenn der darüberliegende Bereich zur Monatsmitte im Süden steht.
Gemessen daran ist der Vorbeigang am Trio Jupiter-Antares-Mars eher unter der Rubrik "Aufsuchhilfe fur den Roten Planeten" zu verbuchen. Besser sind da schon die Abenddämmerungen des 18. und 19. Februar, wo eine zwei beziehungsweise drei Tage alte Sichel in der Nähe von Merkur und Venus aufgeht. Am 18. folgt dem Monduntergang übrigens eine Uranusbedeckung. Sollten Sie eine Reise nach Spanien oder Portugal machen, vergessen Sie Ihren Feldstecher nicht!
Die Daheimgebliebenen können sich mit einer teilweisen Bedeckung des Plejaden-Sternhaufens trösten: Zum Datumswechsel auf den 24. Februar schiebt sich der Mond vor Taygeta und Maja. 54 und 48 Minuten lang dauert das Schauspiel, bis die Sterne auf der "Sichelseite" wieder auftauchen. Meteorstrome gibt es zwar im Januar, aber der aktivste von ihnen, die Quadrantiden (benannt nach dem ehemaligen Sternbild Quadrant im jetzigen Bärenhüter), erreichen ihr Maximum ausgerechnet am 3. Januar, wenn der Vollmond hoch am Himmel steht. Folglich sind die "Quads"dieses Jahr ziemlich verwaschen.
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Der Sternenhimmel im Februar
Die strahlenden Gesellen des Orions
Das kennen Sie sicher auch: Der Blick aus dem Fenster in die winterliche Nacht findet immer das gleiche Ziel – den großen Jäger Orion, der unsere Aufmerksamkeit sofort auf sich zieht, ganz egal, ob er abends den Meridian kreuzt oder sich zu mitternächtlicher Stunde dem Westhorizont entgegenneigt. Auf der Sternenkarte sehen Sie sofort, dass Orion nicht allein wandert. Er und seine Freunde – Stier, Fuhrmann, Zwillinge sowie Großer und Kleiner Hund – sind am Himmel nicht zu übersehen.

Himmelsanblick in der ersten Februar-Hälfte gegen 21 Uhr (MEZ), in der zweiten Monatshälfte gegen 20 Uhr MEZ
Orion hat von allem etwas zu bieten: den Roten Überriesen Beteigeuze, der etwa zwanzigmal so massereich ist wie unsere Sonne. Der heiße blauweiße Überriese Rigel dagegen scheint erst seit weniger als 100 Millionen Jahren. Mintaka, ein enorm heißer Blauer Riese oben rechts in Orions Gürtel, leistet uns noch keine 50 Millionen Jahre Gesellschaft. Doch das kleine "Trapez", ein leichtes Teleskopziel im Herzen des Orionnebels M 42, sticht alle aus. Sein Quartett besteht aus immens heißen Sternen, die möglicherweise gerade einmal 10 000 Jahre alt sind!
Der Orionnebel selbst ist mit 4. Größe das Paradebeispiel eines Emissionsnebels, eine ausgedehnte Wolke aus Wasserstoffgas, die von den jungen, heißen Sternen in ihrem Innern ionisiert wird. Wenn wir diesen Nebel betrachten, sehen wir eine Sternwiege, in die nicht nur neue Sonnen eingebettet sind, sondern ganze Sonnensysteme.
Planeten im Februar
Venus ist einer von gleich zwei Abendsternen, die diesen Monat unseren Himmel zu Beginn der Dämmerung schmücken. Ihr Leuchtfeuer bringt es auf –3,9te Größe. Zur Monatsmitte steht sie bei Sonnenuntergang satte zwanzig Grad über dem Südwesthorizont und geht erst nach mehr als zwei Stunden unter. Im Teleskop macht der Planet aber immer noch nicht viel mehr her. Die Scheibe mit elf Bogensekunden Durchmesser ist fast voll, doch Wolkenstrukturen dürften kaum zu erkennen sein. Halten Sie nach dem Sichelmond Ausschau, den am 19. Februar nur eineinhalb Grad von der Venus trennen.
Merkur hat sich aus seiner oberen Konjunktion gelöst und hängt unter der Venus im Dunst des Horizonts. Der Planet erreicht beachtliche -1. Größe, aber seine winzige Scheibe mit weniger als sechs Bogensekunden Ausdehnung lohnt als Ziel nach den den ersten Februartagen, in denen er nach und nach über dem westsüdwestlichen Horizont an Höhe gewinnt. Am 7. erreicht er seinen größten Winkelabstand von der Sonne, die östliche Elongation. Dann befindet er sich bei Sonnenuntergang 15 Grad uber dem Horizont, um erst anderthalb Stunden spater abzutauchen. Lassen Sie sich von der Venus führen: Sie scheint links oberhalb, mit sieben Grad etwa ein Feldstechergesichtsfeld weit entfernt. Kommen eine halbe Stunde später die ersten Sterne wie Sadalmelik im Wassermann heraus, werden Sie Merkur kaum verfehlen konnen. Einen Blick durchs Teleskop lohnt er jetzt allemal. Seine Scheibe sieht aus wie ein Miniaturmond im ersten Viertel. Bis Mitte Februar nimmt er dann rapide ab, die Höhe seiner Sichel wächst aber auf fast zehn Bogensekunden, womit er beinahe mit den Abmessungen der Venus gleichzieht.

Fang den Merkur! Kein anderer der Planeten ist so schwierig zu entdecken – verlässt er doch nie die Dämmerung. Anfang Februar wagt er sich aber weit aus seiner Deckung.
Saturn bewegt sich im Sternbild Löwe rücklaufig - Experten nennen das retrograd -, also im Vergleich zum Fixsternhimmel in die entgegengesetzte Richtung und somit von Regulus westwarts weg. Dabei wird er zunehmend größer und heller, während er sich auf die Opposition zubewegt. Die erreicht er am 10. Februar, geht dann bei Sonnenuntergang auf und bleibt die ganze Nacht sichtbar. Im Teleskop ist Saturn durch nichts zu ubertreffen. Seine unvergleichlichen Ringe "schließen" sich seit 2003. Derzeit sind sie noch um 14 Grad gekippt, präsentieren ihre Südseite und erscheinen 45 Bogensekunden breit. Ein kleines Teleskop zeigt innen den breiten, hellen B-Ring, außen herum den dünneren A-Ring und dazwischen die hauchdünne Cassinische Teilung. Schließlich können Sie noch fünf oder sechs der 56 bekannten Saturnmonde entdecken. Mit 8. Größe ist Titan am hellsten und in jedem Fernglas ein sicherer Fang.
Jupiter kommt kurz vor der Dämmerung zum Vorschein - rechtzeitig zum Frühstück. Die riesige Gaskugel, die mit -1,8. Größe strahlt, ist im Schlangenträger ("Ophiuchus") leicht zu erkennen, einige Grad oberhalb des 1. Größe hellen Skorpion-Hauptsterns Antares.
Mars glimmt mit nur 1,8ter Größe und östlich des Jupiter-Antares-Tandems im Horizontdunst herauszufischen. Wie passend, dass Antares, übersetzt Gegenmars, ihn an Helligkeit in dieser Zeit aussticht. Falls Sie Mühe haben, Mars zu finden, hilft Ihnen der Mond, der am 14. Februar ein Stück weiter westlich steht.

Die Monatspanoramen zeigen die Phasen und Positionen des Monds im Februar 2007. Die Pfeile kennzeichnen die Bewegungen von Sonne und Planeten von Monatsanfang bis -ende. Die untere Leiste gibt die ungefähre Ortszeit an, wenn der darüberliegende Bereich zur Monatsmitte im Süden steht.
Der Mond beginnt den Februar im Sternbild Krebs und zieht einen Tag nach Vollmond, in der Nacht zum 3., kein halbes Grad oberhalb an Saturn vorbei. Ein Supermotiv! Ansehnlich versprechen auch die Abenddämmerungen des 18. und 19. Februar zu werden, wo eine zwei beziehungsweise drei Tage alte Sichel in der Nähe von Merkur und Venus aufgeht. Am 18. folgt dem Monduntergang übrigens eine Uranusbedeckung. Sollten Sie eine Reise nach Spanien oder Portugal machen, vergessen Sie Ihren Feldstecher nicht. Die Daheimgebliebenen können sich mit einer teilweisen Bedeckung des Plejaden-Sternhaufens (M 45) trösten: Zum Datumswechsel auf den 24. Februar schiebt sich der Mond vor Taygeta und Maja. 54 und 48 Minuten lang dauert das Schauspiel, bis die Sterne auf der "Sichelseite" wieder auftauchen.
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22.2.2007
Heute am Himmel: Donnerstag, 22. Februar 2007
Venus (-3.9 mag) ist bis ca. 20¼Uhr MEZ in der Abenddämmerung im Westsüdwesten sichtbar.
Venus ist als "Abendstern" dominante Regentin am Abendhimmel. Saturn (0.0 mag) ist "Planet der ganzen Nacht". Heute kreuzt er die Horizontlinie je nach Beobachtungsort gegen 16¾Uhr MEZ.
Jupiter (-2.0 mag) ab 3¼Uhr MEZ und Mars (+1.4 mag) ab 6 Uhr MEZ sind noch immer am Morgenhimmel beobachtbar. Der zunehmende Sichelmond steht um 19 Uhr MEZ 8° südöstlich von Hamal im Widder. Das Erdlicht ist heute sehr gut zu beobachten.
Die Internationale Raumstation ISS taucht heute Abend um 18.05 am Mitteleuropäischen Himmel auf. Innerhalb von 7 Minuten überquert sie unübersehbar hell das Firmament aus westlicher Richtung gegen Osten. Einen Erdumlauf später, ab 19.40 ist die ISS ein weiteres Mal zu sehen, bevor sie um 19.44 in Zenitnähe in den Erdschatten eintritt.
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23.2.2007
Heute am Himmel: Freitag, 23. Februar 2007
Venus (-3.9 mag) ist bis ca. 20¼Uhr MEZ in der Abenddämmerung im Westsüdwesten sichtbar. Um Mitternacht werden die Plejaden vom zunehmenden Halbmond bedeckt.
Venus ist als "Abendstern" dominante Regentin am Abendhimmel. Saturn (0.0 mag) ist "Planet der ganzen Nacht". Heute kreuzt er die Horizontlinie je nach Beobachtungsort gegen 16¾Uhr MEZ.
Jupiter (-2.1 mag) ab 3¼Uhr MEZ und Mars (+1.4 mag) ab 6 Uhr MEZ sind noch immer am Morgenhimmel beobachtbar. Der zunehmende Halbmond (Untergang: nach Mitternacht) bedeckt ab 23¾Uhr MEZ die Plejaden. Dabei werden Caleone (5.4 mag), Taygeta (4.4 mag), Maia (4.0 mag) und Sterope (5.9 mag) vom Mond "überfahren". Das Erdlicht ist heute sehr gut zu beobachten.
Die Internationale Raumstation ISS taucht heute Abend um 18.26 am Mitteleuropäischen Himmel auf. Innerhalb von 7 Minuten überquert sie unübersehbar hell das Firmament aus westlicher Richtung gegen Osten. Einen Erdumlauf später, ab 20.01 ist die ISS ein weiteres Mal zu sehen, bevor sie nach 20.03 in westlicher Richtung in den Erdschatten eintritt.

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24.2.2007
Heute am Himmel: Samstag, 24. Februar 2007
Venus (-3.9) ist bis ca. 20¼Uhr MEZ in der Abenddämmerung im Westsüdwesten sichtbar.
Venus ist als "Abendstern" dominante Regentin am Abendhimmel. Saturn (0.0 mag) ist "Planet der ganzen Nacht". Heute kreuzt er die Horizontlinie je nach Beobachtungsort gegen 16¾Uhr MEZ.
Jupiter (-2.1 mag) ab 3¼Uhr MEZ und Mars (+1.4 mag) ab 6 Uhr MEZ sind noch immer am Morgenhimmel beobachtbar. Um 8:56 Uhr MEZ steht der Mond (Untergang: nach Mitternacht) im Ersten Viertel. Heute Abend kann die Internationale Raumstation ISS am Mitteleuropäischen Himmel beobachtet werden. Innerhalb von fünf Minuten überquert sie ab 18.46 unübersehbar hell das Firmament aus westlicher Richtung gegen Osten.
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25.2.2007
Heute am Himmel: Sonntag, 25. Februar 2007
Venus (-3.9 mag) ist bis ca. 20½Uhr MEZ in der Abenddämmerung im Westsüdwesten sichtbar.
Venus ist als "Abendstern" dominante Regentin am Abendhimmel. Saturn (0.0 mag) ist "Planet der ganzen Nacht". Heute kreuzt er die Horizontlinie je nach Beobachtungsort gegen 16¾Uhr MEZ.
Jupiter (-2.1 mag) ab 3¼Uhr MEZ und Mars (+1.4 mag) ab 6 Uhr MEZ sind noch immer am Morgenhimmel beobachtbar. Um 20 Uhr MEZ sehen wir den zunehmenden Dreiviertelmond (Untergang: frühe Morgenstunden) 2.5° östlich von Al Nath im Sternbild Stier. Nach Mitternacht erreicht der Mond die nördlichste Deklination (+28° 36') im Sternbild Stier.
Heute Abend kann die Internationale Raumstation ISS am Mitteleuropäischen Himmel beobachtet werden. Innerhalb von fünf Minuten überquert sie ab 19.06 unübersehbar hell das Firmament aus westlicher Richtung gegen Osten.
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26.2.2007
Heute am Himmel: Montag, 26. Februar 2007
Venus (-3.9 mag) ist bis ca. 20½Uhr MEZ in der Abenddämmerung im Westsüdwesten sichtbar.
Venus ist als "Abendstern" dominante Regentin am Abendhimmel. Heute geht sie ab 19¼ Uhr MEZ nur 15' südlich am Stern 44 Piscium vorbei. Saturn (0.0 mag) ist "Planet der ganzen Nacht". Heute kreuzt er die Horizontlinie je nach Beobachtungsort gegen 16¾Uhr MEZ.
Jupiter (-2.1 mag) ab 3¼Uhr MEZ und Mars (+1.4 mag) ab 6 Uhr MEZ sind noch immer am Morgenhimmel beobachtbar. Der zunehmende Dreiviertelmond geht in den frühen Morgenstunden unter.
Heute Abend kann die Internationale Raumstation ISS am Mitteleuropäischen Himmel beobachtet werden. Innerhalb von fünf Minuten überquert sie ab 19.26 hell das Firmament aus westlicher Richtung gegen Osten.
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27.2.2007
Heute am Himmel: Dienstag, 27. Februar 2007
Venus (-3.9 mag) ist bis ca. 20½Uhr MEZ in der Abenddämmerung im Westsüdwesten sichtbar.
Venus ist als "Abendstern" dominante Regentin am Abendhimmel. Saturn (0.0 mag) ist "Planet der ganzen Nacht". Heute kreuzt er die Horizontlinie je nach Beobachtungsort gegen 16¾Uhr MEZ.
Jupiter (-2.2 mag) ab 3¼Uhr MEZ und Mars (+1.4 mag) ab 6 Uhr MEZ sind noch immer am Morgenhimmel beobachtbar. Um 20 Uhr MEZ steht der zunehmende Dreiviertelmond (Untergang: frühe Morgenstunden) 3° südwestlich von Pollux und 6.5° südlich von Kastor in den Zwillingen.
Heute Abend kann die Internationale Raumstation ISS am Mitteleuropäischen Himmel beobachtet werden. Innerhalb von rund 6 Minuten überquert sie ab 18.11 Uhr hell das Firmament aus westlicher Richtung gegen Osten.
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Der Mond im März 2007
Im März beschert uns der Mond eine Reihe astronomischer Höhepunkte. Es beginnt mit der Saturnbedeckung in der Nacht vom 1. auf den 2. März und gipfelt in der totalen Mondfinsternis in der übernächsten Nacht (3./4. März). Am 21. März gesellt sich die schmale Mondsichel abends zu Venus. Das Paar bietet ein schönes Fotosujet. Zu guter Letzt bedeckt der fast volle Mond den Fixstern Regulus am 30. März gegen 5.30 Uhr MESZ. Neumond ist am 19. März.
Weiteres siehe Quelle
Grafik dazu:

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28.2.2007
Heute am Himmel: Mittwoch, 28. Februar 2007
Venus (-3.9 mag) ist bis ca. 20½Uhr MEZ in der Abenddämmerung im Westsüdwesten sichtbar.
Venus ist als "Abendstern" dominante Regentin am Abendhimmel. Saturn (0.0 mag) ist "Planet der ganzen Nacht". Heute kreuzt er die Horizontlinie je nach Beobachtungsort gegen 16¾Uhr MEZ.
Jupiter (-2.2 mag) ab 3¼Uhr MEZ und Mars (+1.4 mag) ab 6 Uhr MEZ sind noch immer am Morgenhimmel beobachtbar. Der zunehmende Dreiviertelmond (Untergang: frühe Morgenstunden) durchwandert die höchsten Bereiche des Tierkreises.
Heute Abend kann die Internationale Raumstation ISS am Mitteleuropäischen Himmel beobachtet werden. Innerhalb von rund 6 Minuten überquert sie ab 18.32 recht hell das Firmament aus westlicher Richtung gegen Osten.
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