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Epikur ...



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...   Erstellt am 13.11.2007 - 12:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es hat fast ein Jahr gedauert, bis sich die evanglische Kirche entschlossen hat, beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe Verfassungsbeschwerde gegen die Berliner Ladenöffnungszeiten zu klagen.




«Sonn- und Feiertage müssen als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung geschützt werden»,
sagte der evangelische Bischof Wolfgang Huber.

In Berlin dürfen Geschäfte an insgesamt zehn
Sonntagen pro Jahr öffnen, darunter an den vier Adventssonntagen.

Und wie es oft so ist, wenn sich Einer traut, findet er Anhänger, die ihn unterstützen.

So wird das Erzbistum Berlin und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in dem Verfahren von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz beziehungsweise von der Evangelischen Kirche Deutschland unterstützt.

Auch ich möchte, dass der Sonntag geschützt wird.




Leseprobe ...



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...   Erstellt am 07.12.2007 - 17:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Streit um verkaufsoffenen Sonntag



Münster - Machtkampf um den geplanten verkaufsoffenen Sonntag am 30. Dezember:

Während Karstadt-Geschäftsführer Peter Krause sein Haus „auf jeden Fall“ öffnen will, wehrt sich der Betriebsrat auch nach seiner gestrigen Sitzung weiterhin gegen eine Öffnung. „Dieser Beschluss ist nach wie vor gültig“, stellt Betriebsratsvorsitzender Peter Frohberg klar, „wie das Ganze ausgehen wird, ist nicht absehbar“.

Auch wenn der Betriebsrat nicht mitspielt, „werden wir über ausreichend Personal verfügen“, so Geschäftsführer Krause. Dies werde nicht aus eigenen Mitarbeitern rekrutiert; woher es kommen soll, ließ er indes gestern offen.

Auch in anderen Kaufhäusern ist unklar, ob die Betriebsräte beim verkaufsoffenen 30. Dezember mitziehen werden. Bei Kaufhof ist die Entscheidung auf kommende Woche vertagt worden. Personalchef Oliver Sandkötter betont, „dass wir auf jeden Fall öffnen werden – wenn auch die anderen mitmachen“. Bei einer ablehnenden Haltung des Betriebsrates sei denkbar, den Betrieb mit Aushilfskräften aufrecht zu erhalten. Man werde möglicherweise am morgigen Freitag sehen, ob diese Möglichkeit umsetzbar ist – dann soll Kaufhof bestreikt werden.

Auch bei Zumnorde hat die Mitarbeitervertretung noch keine Entscheidung gefällt, wie sie sich verhalten wird. „Die Bereitschaft, am 30. Dezember zu arbeiten, ist bei Null“, stellt Betriebsratsvorsitzende Doris Baumann klar.

Entwarnung bei C & A: „Wir werden öffnen, weil fast alle Mitbewerber auf der Ludgeristraße auch öffnen werden“, so die Betriebsratsvorsitzende Frauke Bünnigmann. Unter anderem bei Wehmeyer, Peek und Cloppenburg, H & M sowie den Arkaden stehe fest, dass sie am 30. Dezember für die Kunden da sind. Der Einsatz der Mitarbeiter sei allerdings freiwillig, so Bünnigmann. Dass genügend Freiwillige gefunden werden, daran hat sie keine Zweifel.

Noch keine Entscheidung ist bei Sinn Leffers gefallen. „Wir haben den Beschluss auf kommende Woche vertagt“, so Anne Schüring vom Betriebsrat. Bei einer weitgehend einheitlichen Öffnung im Bereich Salzstraße/Prinzipalmarkt werde man aber wohl „Ja“ sagen. „Uns geht es nicht ums Prinzip“, stellt Schüring klar. Vielmehr solle sicher gestellt werden, „dass genug Kunden da sind, damit die Arbeit Freude macht – und wir nicht, wie am verkaufsoffenen Send-Sonntag im Herbst, auf leeren Flächen rumstehen“.

Quelle Martin Kalitschke Westfälische Nachrichten Münster


Ich bin prinzipiell gegen einen verkaufsoffenen Sonntag. Wie sollen wir noch einen Unterschied zwischen Arbeitstag und Sonntag merken, wenn alles tagein, tagaus gleich ist?




<Stefan>
unregistriert

...   Erstellt am 07.12.2007 - 22:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ihr als Kunde habt es doch in der Hand, ob ich als Verkäufer arbeiten muss. Bleibt Alle der "City" fern, und ich darf es dann auch.

Solange am Sonntag auch nur "ein Kunde" mit Kauf droht, schreien die Ladeninhaber doch Hurra, da müssen wir dabei sein.

Wenn ich lese, was diese sogenannten Betriebsräte von sich geben, ich könnte einfach nur .....! Und es beweist mir mal wieder, dass es richtig von mir war, die Mitgliedsbeiträge für die Gewerkschaft zu sparen.

Was heißt eigentlich wenn alle mitmachen? Wer ist Alle? Rathaus, Rechtsanwalt, Zahnarzt, Allgemeinmediziner, Autohaus usw. Wo sind sie? Beim Stadtbummel natürlich.

Leseprobe schrieb
    Dass genügend Freiwillige gefunden werden, daran hat sie keine Zweifel.


Klar, wer hat schon soviel Rückgrat um nein zu sagen?

Also gönnt uns Einzelhandelsbeschäftigten unseren freien Sonntag.

Liebe Grüße

Stefan




Eliane ...



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...   Erstellt am 19.04.2009 - 09:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die überwiegende Mehrheit der Italiener - obwohl katholisch - fasst das religiöse Gebot der Sonntagsruhe auf eigene Weise auf: nämlich elastisch.

Der individuelle und teilweise anarchische Zug, der in vielen Italienern steckt, hindert sie u.a. daran, Gesetzen und Geboten blindlings zu gehorchen.

So ist es in Italien undenkbar, dass sich jemand darüber aufregt, wenn sein Nachbar am heiligen Sonntag die Arbeit zu Ende bringt, welche im Laufe der Woche liegengeblieben ist -einerlei, ob dieser Nachbar hämmert, schneidert, Holz fällt, hobelt oder malert.

Eine im Land verbreitete Einstellung ist, dass zum Leben Lärm gehört, wie zum Tod Stille.

Solange die Italiener leben, wird es die Umwelt infolgedessen auch hören - sogar sonntags.




Romi ...



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...   Erstellt am 19.04.2009 - 10:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eine 'elastische' Sonntagsruhe...das muss ich mir merken...eine wundervolle
Formulierung, Eliane.

Da lese ich auch die gewissen Gelassenheit heraus, die uns die Südländer voraus
haben. In Deutschland glaubt man, alles via Gesetz und Überwachung regulieren
zu können.





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