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Rebel 
Bleistiftanspitzer
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...   Erstellt am 28.07.2007 - 13:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Diese Geschichte hat noch keinen Namen und ich hoffe vorschläge zu bekommen^^.
Ebenfalls ist sie noch lange nicht fertiggestellt.
Als Beta-leser hat bevly mitgeholfen, denn ich hatte anfangs etwas Probleme mit der Formulierung. Sie hat ihre Aufgabe mit bravour gemeistert und dem Anfang etwas mehr "Leben" eingehaucht. Danke Bevy!
Es ist eine Vampiergeschichte, deswegen steht sie auch bei "Sonstiges".

Der junge Cedric McTrest macht in seinem Lieblingspub die Bekanntschaft mit zwei Vampiren. Nach einem Biss wacht er in einem fremden Zimmer wieder auf und erlebt seine größten schock seiner Vampirzeit...

Story:

„Hast du Angst vor den Tod? Nein? Schade!“
„Glaub nicht, dass ich vor dir Angst habe. Ganz bestimmt nicht.“
„Aha, ein mutiger also. Oder eher töricht? Dann werde ich dir jetzt das Fürchten lehren!
Wovor hast du am meisten Angst?“
„Warum sollte ich dir das sagen?“
„Nun ja, das ist ja auch egal. Ich weiß es sowieso. Du hast am meisten Angst davor, da zu sein und doch auch nicht, oder? Eine unsichtbare Existenz im Universum; an allem Teil haben, alles sehen, doch nichts bewirken zu können. Für alle anderen nicht zu existieren! Nicht wahr?“
„Ach ja, woher willst du das denn bitte wissen?“
„Ganz einfach; weil ich deine Gedanken lesen kann. Du denkst gerade an…“
„An was?“
„An…“
„Ja ja, du und meine Gedanken lesen können! Denkst du etwa, ich hätte keine Ahnung, was ihr könnt und was nicht? Denkst du tatsächlich, ich wäre wie die anderen, die euch ernähren; denen ihr das Leben aussaugt, um eure eigene traurige Existenz zu erhalten? Ich frage dich: Fürchtest du den Tod? Hast du Angst vor dem Sein und doch Nicht-Sein; verloren zu wandeln zwischen den Welten?“
Das Zimmer war dunkel, doch konnte Cedric die zwei Gestalten, die ihm gegenüber standen, problemlos erkennen. Es waren ein älter aussehender, herrschaftlicher Mann und eine junge Frau von mystischer Schönheit, die eine solche Aura umgab, dass Cedric eine Gänsehaut bekam. Ein Sog schien von der schönen Fremden auszugehen, der einen Teil von ihm geradezu angriff, betäubte und ihn gar aus dem Gleichgewicht brachte.
Wie ein Schleier aus Nebel legte sich die Taubheit über seinen Verstand; verhinderte, dass er klar denken konnte. Gegen diese Waffe war er machtlos.
Sanft süßlicher Geruch umfing den jungen Mann und ihm wurde schwindlig – er taumelte, stürzte, doch zarte Arme fingen ihn auf. Schlanke Finger, so kalt wie der Tod selbst nur sein konnte, legten sich um seinen Hals, drückten seinen Kopf in den Nacken; er konnte nichts sehen, nichts hören. Nicht atmen.
Plötzlich spürte Cedric kalten Atem auf seiner Haut – so kalt wie die Hände. Ein stechender Schmerz durchfuhr ihn, von seiner Kehle über den ganzen Körper. Er versuchte, zu schreie, doch brachte nur ein ersticktes Röcheln zustande. Cedric fühlte etwas Warmes seinen Hals hinab rinnen. Dann versank die Welt im Dunkel.

Als er wieder die Augen aufschlug, lag er auf einem großen Himmelbett, Ein Baldachin aus purpurnem Samt überspannte es, die Vorhänge waren auf eine Seite zugezogen.
Kerzenlicht erhellte das kleine Zimmer; auf dem Boden waren Felle ausgebreitet und an den Wänden hingen die Kerzenleuchter.
Außer dem Bett standen da noch ein mottenzerfressenes Sofa, das in besserem Zustand in jedem Schloss eine gute Figur gemacht hätte, und ein kleiner Tisch aus poliertem Holz. Fenster gab es keine.
Cedric richtete sich auf, setzte sich auf die Bettkante. Er ließ seinen Blick durch den Raum schweifen und blieb an dem kleinen Beistelltisch hängen. Darauf stand ein glänzender Silberkelch.
Cedric erhob sich langsam – er fühlte sich ausgelaugt – und wankte zum Sofa. Von dieser kleinen Anstrengung schon erschöpft, ließ er sich dankbar in die Polster fallen.
Eine Weile lang starrte er den schönen Kelch nur an. Es war ein Wappen darauf geprägt, doch in dem schummrigen Licht konnte er nicht erkennen, was es darstellte. Flüchtig schaute er zur Tür, um sich zu vergewissern, dass er wirklich allein war. Dann beugte Cedric sich zögernd vor und blickte von oben in das Gefäß hinein. Der Inhalt war rot. Blut, dachte er.
Der junge Mann zuckte zurück, als hätte man nach ihm geschnappt. Wo, verdammt, war er?
Plötzlich und gnadenlos überkam ihn die Angst. Sie nahm ihn in ihren stählernen Griff, als wolle sie ihn zerquetschen. Cedric rang nach Luft. Was war nur passiert?
Er erinnerte sich noch daran, dass er in seine Lieblings-Taverne „The Irish Pub“ gegangen war. Er hatte viel Guinness getrunken… und dann waren da diese seltsamen Leute in den schwarzen Umhängen gewesen... Cedric runzelte die Stirn, doch sein Schädel brummte und es war schwer, sich zu erinnern. Ein Mann und eine Frau…
Plötzlich wurde er aus seinen Gedanken gerissen, da die Tür lautlos aufglitt und die schwarzhaarige Frau hineinhuschte. Sie war wirklich wunderschön; im Licht kam das noch viel besser zur Geltung. Die Fremde schenkte ihm ein bezauberndes, aber rätselhaftes Lächeln mit geschlossenen Lippen.
Sie setzte sich neben ihn, wie man sich neben den Ehepartner setzt, Cedric verspürte erneut den Sog, der von der hübschen Dame auszugehen schien, doch er fühlte sich gleichzeitig unwohl in seiner Haut.
Sie nahm den Kelch vom Tisch, beugte sich über den erschrockenen Mann und hielt ihm den Kelch an die Lippen.
„Hier, trink das. Dann wird es die besser gehen.“ Ihre Stimme war sanft und samtig weich; sie hatte einen leichten französischen Akzent.
Obwohl Cedric sich nicht so ganz sicher war, ob er überhaupt wollte, trank er, die Augen auf die Fremde gerichtet. Nachdem er ein paar Schlucke genommen hatte, setzte sie den Kelch ab und stellte ihn wieder auf den Tisch. Erneut beugte sich die Französin über ihn, jetzt noch tiefer, bis ihre Lippen die seinen, noch mit Blut benetzten, berühren konnten. Sie drückte ihn sanft, aber bestimmt, in die Polster und Cedric ließ sich bereitwillig zurücksinken. Die langen, glatten, nachtschwarzen Haare der Frau fielen ihm über das Gesicht und plötzlich umgab ihn ein dunkler Schleier.
Wieder fühlte er den todeskalten Atem auf seiner Haut. Die Augen der Schönen waren geschlossen, ihr Mund jedoch öffnete sich langsam. Im Dunkel leuchteten ihre perfekt weißen, nadelspitzen Eckzähne. Mit der Zungenspitze fuhr sie über seine Lippen, leckte das Blut auf. Dann küsste sie ihn.
Cedric zuckte zusammen. Er hatte das Gefühl, eine Eisstatue zu küssen. Die Luft blieb ihm weg; Kälte schnürte ihm die Kehle zu. Sie breitete sich in seinem Körper aus, benebelte seine Sinne. Dann war da plötzlich Hitze. Er stand in Flammen! Warum löschte niemand das Feuer? Es brannte so heiß.
Cedric schrie auf. Der Schleier aus Dunkelheit zerriss und blendendes Licht stach in seine Augen. Er schloss sie, von Schmerzen gepeinigt. Als er vorsichtig wieder die Lider aufschlug, sah er über sich die Decke des Zimmers. Er lag auf dem Boden – und war vollkommen allein. Langsam richtete der junge Mann sich auf und blickte im Raum herum. Wieder erleuchtete Kerzenlicht das kleine Zimmer und malte verzerrte Schatten an die Wände.
Cedrics Herz pochte gegen seinen Brustkasten. Nichts wie weg hier!
Er sprang panisch auf und lief zur Tür; drückte die Klinke herunter, stieß sie auf. Vor ihm lag ein kleines Zimmer, das genau so aussah, wie das, in dem er erwacht war.
In der Mitte des Raumes, vor der Couch, lag jemand in seinem eigenen Blut. Mit rasendem Puls näherte er sich der Person und blickte ihr ins Gesicht. Das herz blieb ihm stehen.
Buchstäblich. Es hörte einfach auf zu schlagen.
Wieder durchströmte seinen Körper Kälte, doch diesmal war sie dauerhaft. Er brach zusammen. Sein lebloser Körper fiel auf eines der im Zimmer ausgebreiteten Felle und blieb liegen.
Er hatte sich selbst im Blut liegen sehen.

Ein unangenehmer Geruch lag in der Luft, was die Kopfschmerzen des jungen Mannes nur noch schlimmer machte. Niedergeschlagen lief er durch die Korridore des riesigen Hauses. Der Steinboden unter seinen nackten Füßen war eiskalt.
Eine frische Brise strich durch Cedrics Haare und kühlte sein Gesicht. Seine nackten Füße folgten dem Heulen des Windes und trugen ihn in einen Salon, in dem nichts außer einem schwarzen Flügel stand. Die Vorhänge der großen, offen stehenden Fenster flatterten im Wind und wirkten vor dem dunklen Nachthimmel wie tanzende Gespenster. Die Nacht war klar und am Himmelszelt leuchteten die Sterne in aller Pracht; funkelten geheimnisvoll herab.
Leise Musik erklang im Raum und ließ Cedric herumfahren. Niemand saß am Klavier und doch spielte es ein Lied. Leise, kläglich und voller Trauer. In diesem Haus war so manches ungewöhnlich, ja sogar beängstigend. Der Musik lauschend drehte Cedric sich wieder zum Fenster, schloss die Augen. Das Geräusch einer sich schließenden Tür weckte Cedric, er war auf die Fensterbank gestützt eingeschlafen, doch er wusste nicht wie lange er dort gelegen hatte. Der Himmel war noch immer schwarz und die Sterne leuchteten noch so hell wie zuvor. Erleichtert stellte er fest, dass sich seine Kopfschmerzen in Luft aufgelöst hatten und er wieder klarer denken konnte.
Er wandte sich der Tür zu und erblickte Maurice, der an den Türrahmen gelehnt ihn musterte.
„Und, hast du das Geheimnis des Flügels schon gelöst?“, fragte der Vampir interessiert.
Der Flügel hatte aufgehört zu spielen.
„Sag du es mir“, antwortete Cedric gleichgültig, fast gereizt. Dieser Besserwisser von einem Vampir konnte nervtötend sein.
„Aha, du willst es also nicht wissen, na dann zerbreche dir dein hübsches Köpflein darüber“, spottete Maurice.
„Er passt seine Lieder deinen Gefühlen an“, sprach die sanfte, anziehende Stimme von Anabelle. Sie schlenderte in den Salon und hielt auf Cedric zu, „Deswegen spielt er auch nur wenn eine einzige Person im Raum ist.“
Er kannte ihren Charme und verfiel ihm dennoch immer wieder; sie hatte schwarze Haare wie die Nacht, schien stets geheimnisvoll und war so schön, dass Cedric zu zerschmelzen drohte, war sie in seiner Nähe.
„Lass mich raten, er hat ein trauriges Stück gespielt“, hauchte sie in Cedrics Ohr; er zitterte.
„Es ist kalt geworden“, sagte er schnell, um sein Zittern zu erklären. Sie hatte sich neben ihn auf die marmorne Fensterbank gesetzt, die Beine übereinander geschlagen und schaute in die Nacht hinaus. In ihren dunkelgrünen Augen spiegelten sich die Sterne. Der Wind wehte ihr die langen Haare ins Gesicht und tauchte es in Schatten. Sie seufzte leise und wandte ihr Gesicht Cedric zu.
« Je t`aime, mon cher ! » Sie küsste ihn auf den Mund, die Tür fiel ins Schloss und der Flügel begann wieder zu spielen, nun fröhlicher.
Cedric stand auf, schritt durch den Raum und entschwand durch die Tür. Der Flügel verstummte....und begann wieder zu spielen, die Fenster standen noch offen.
Der Flügel schmetterte ein zerstörerisches Lied, eine menschliche Silhouette zeichnete sich vor dem dunklen Himmel ab. Jemand nahm auf der Fensterbank Gestalt an, auf der zuvor Cedric gesessen hatte.
Der alt wirkende Mann, der jedoch trotzdem voller Lebensgeist zu sprühen schien, sprang von dem Sims herab auf den Boden des Salons. Seine Augen glommen hasserfüllt und seine schweren Lederstiefel gaben bei jedem Schritt das Geräusch von berstendem Glas von sich.
Mit einer ruckartigen Handbewegung seinerseits flogen alle Fenster zu, nach einer weiteren schlug der Deckel auf den Flügel und er verstummte jäh.
„Dreckiges Pack!“, schnaubte Gwenael, seinen Gehstab umherwirbelnd. „Mistviecher.“
« Maurice, tu est où ? »
« Je suis ici Monsieur ! »
„Berufe den Rat ein aber ein bisschen zackig!“, zischte es ohne dass der Herr gesprochen hatte. „Ich war bei ihnen und will sofort dem Orden Bericht erstatten. Sie sollen sich im Spiegelkabinett einfinden, auch Cedric!“ Und Stille legte sich über den Raum.


Die Kissen in Cedrics Nacken waren weich wie Federn. Er kannte das Turmzimmer nun allzu gut, sodass er wusste, wie man es verlassen konnte ohne automatisch wieder in es hinein zu gelangen.

[Dieser Beitrag wurde am 25.09.2007 - 22:06 von Rebel aktualisiert]





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bevly ...
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...   Erstellt am 28.07.2007 - 14:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja, was soll man sagen?
Hübsch gemacht, den ersten Teil kenne ich ja. ^^
Der zweite Teil (ab "Ein unangenehmer Geruch...") ist auch interessant. Ich fürchte, du hast ein, zwei Rechtschreibfehler übersehen. ^^
Die Sache mit dem Namen hab ich ja schon geändert. =)
Wenn du magst, kann ich die Fortsetzung auch noch überarbeiten, ggf. sogar heute.
LG, bevly

EDIT: Hat sich erledigt, Geschichte müsste fehlerlos sein. ^^

[Dieser Beitrag wurde am 28.07.2007 - 19:39 von bevly aktualisiert]





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„You don't need schoes.“
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Rebel 
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...   Erstellt am 29.07.2007 - 13:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke bev...
Ich hoffe auch, dass die Geschichte jetz fehlerfrei ist!





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Rebel 
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...   Erstellt am 30.07.2007 - 19:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


weiterführung:

Cedric hatte noch nie etwas für Spiegelkabinette übrig gehabt, doch jetzt hasste er sie abgrundtief, Spiegel überhaupt waren für ihn eine Folter schlecht hin. Sie gaben ihm das Gefühl nicht zu existieren. Doch war es eine Erleichterung, dass es außer im Spiegelkabinett keinen einzigen Spiegel im ganzen Haus gab.
Der große hölzerne Tisch und die mit purpurnem Stoff bezogenen Stühle spiegelten sich in den zahlreichen Wandspiegeln noch zahlreicher wieder, doch kein Stuhl schien besetzt zu sein. In Wahrheit waren sie alle außer dem großen Lehnstuhl am Ende des langen Tisches und dem Cedric gegenüber belegt. Getuschel erfüllte den Raum. Zu Cedrics Rechten saß Anabelle, zu seiner Linken befand sich der leere Lehnstuhl. Vor jedem Anwesendem stand ein goldener Kelch auch vor Cedric, sie waren alle leer.
Cedric schaute in die Runde, doch außer Anabelle und Maurice waren ihm alle Gesichter fremd. Er suchte in der Runde nach seinem Herrn, doch fand er ihn nicht unter den anderen sitzen. Cedric ließ seinen Blick zu den blanken Spiegeln wandern und wieder zurück zum Tisch. Ihm schräg gegenüber saß eine Vampirin mit leuchtend rotem Haar. Ihre Locken umrahmten ihr schönes Gesicht wie ein Bilderrahmen. Auf einem goldenem Schildchen, das vor ihr auf die Tischplatte geschlagen worden wahr stand in silbernen Lettern der Name: Lady Alaina von Lourette. Sie war in ein Gespräch mit ihrer Tischnachbarin vertieft, doch war Cedric so als würde sie ihn beobachten. Ihre stählernen Augen warfen ihm immer wieder kurze aber intensive Blicke zu. Cedric wandte sich ab und schaute abermals in die Runde. Insgesamt waren sie 11 Personen, Cedric mit einberechnet. 6 auf der einen und 5 auf der anderen Seite der Tafel. In dessen Mitte das Wappen der Familie Lacour eingraviert war. Genau das selbe Wappen, was auch auf dem Kelch in seinem Gemach und jedem anderen in diesem Haus war, einschließlich der Kelche, die nun auf dem Tisch verteilt standen. Es stellte ein Einhorn im Kampf mit einem Löwen dar, umgeben von blühenden Rosen.
Plötzlich war es totenstill im Spiegelkabinett. Alle Gesichter waren zum Ende des Tisches gewand, wo der nun nicht mehr leere Stuhl stand.
Ein stattlich aussehender Mann in Jackett saß nun neben Cedric. Er war groß, schlank und hatte einen Ziegenbart, obwohl er noch recht jung wirkte, war der Bart so wie sein Haar schneeweiß. An den Fingern trug er eine ganze Sammlung von Ringen aller Art. Seine Augen waren rot.
„Seit gegrüßt meine Freunde.“, erhob er das Wort. „Seit gegrüßt!“
„Der Orden des Vampirclans von Frankreich wurde einberufen da feindliche Bewegungen der Werwölfe gemeldet wurden. Woraufhin sich unser werter Gastgeber Gwenael Lacour, der in einigermaßen guter Verbindung zu den Wölfen stand, auf den Weg zu ihrem Anführer Fesserd gemacht hat, um mit ihm zu Reden, ohne Erfolg, denn auf seinem Weg dorthin wurde er von der Wolfsbrigade überfallen. Sie scheinen es wohl nicht anders zu wollen...wir müssen sie in ihre Schranken weisen, sonst wird die Situation eskalieren!“, sprach der Albinovampir.
Cedric warf einen Blick auf das Schildchen, das auf dem Kopfplatz des Tischen befestigt war.
Es war mit dem Namen „Luca de Blanc“ beschriftet.
Darunter stand: Vorsitzender des französischem Vampirordens.
„In den letzten paar Monaten wurden mir immer wieder kleinere Fälle von unkontrolliertem Werwolfsverhalten gemeldet, doch ich hielt es für vorrübergehend. Leider ist dem nicht so, erst vor wenigen Stunden erhielt ich einen Brief von Fesserd höchst persönlich , in dem er uns vorwirft seine Rasse zu unterdrücken und in den Schmutz zu ziehen und das er handeln werde, würde sich die Situation nicht augenblicklich ändern. In den letzten Zeilen seines Briefes droht er mit einem Wolfsaufstand, der nicht zu unterschätzen sei.“, fuhr der Vorsitzende mit ernster und von Wort zu Wort hasserfüllter werdenden Stimme fort. Er hatte sich erhoben während er gesprochen hatte und setzte sich nun wieder in seinen Lehnstuhl.
„Gwenael wird uns mehr darüber berichten können, bitte mein freund!“, sagte Blac mit einer Geste seiner ringbesetzten Hand zu Cedrics Herrn, der zur anderen Seite des Vorsitzendem saß. Er war zusammen mit Blac erschienen.
Während sein Herr das Word ergriff wandte sich Cedric wieder den anderen Anwesenden zu. Wie er erst jetzt bemerkte, tranken manche nun aus den Kelchen, die nicht mehr leer, sondern mit Blut gefüllt waren.
Alaina zog seinen Blick auf sich, als sie ebenfalls ihren Kelch nahm und trank.





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Rebel 
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...   Erstellt am 30.07.2007 - 19:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Und auch für diesen Teil sind natürlich Kommentare erwünscht!





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Rebel 
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...   Erstellt am 02.08.2007 - 16:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Weiterführung:

Sie schloss ihre Augen für einen Moment genüsslich bevor sie, sie wieder öffnete. Sie waren so stahlblau und eiskalt, das es Cedric eiskalt den Rücken runterlief. Er wollte diese Blicke nicht mehr ertragen.
Als hätte die Schöne seine Gedanken gelesen...konnte das sein konnte sie seine Gedanken lese? Sie hatte ihr Gesicht wieder in Richtung Luca de Blanc gewand.
Cedric lauschte nun seinem Herrn, der das Verhältnis zwischen Vampiren und Werwölfen erläuterte, die Geschichte der Wolfsunterwerfung im 12. Jahrhundert erzählte und die Gründe dafür nannte.
Ab und zu schaute Cedric jedoch zu Alaina. Sie jedoch beachtete ihn nicht mehr.
Ein Räuspern neben sich ließ Cedric sich daran erinnern, dass er neben Anabelle saß. Sie warf Alaina funkelnde Blicke zu, die nichts gutes zu verheißen mochten.
Seit einiger Zeit wich sie nicht mehr von seiner Seite und besuchte ihn regelmäßig in seinem Gemach.
War sie eifersüchtig auf Lady von Lourette? Er wusste sich nicht zu helfen ihm kreisten Gedanken im Kopf herum, die dort besser nicht herumkreisen sollten!
„Wird es tatsächlich zu einem Tölenaufstand kommen wertester Gwenael?“, fragte ein Vampir.
„Das kann ich nicht genau sagen Monsieur Crèbrat, es steht 50 zu 50, einerseits wären die Wölfe sehr dumm uns so unvorsichtig vor den Kopf zu stoßen oder, schließlich haben sie einen Teil ihrer Macht allein uns zu verdanken, andererseits haben sie viele neue Anhänger und Gefolgsleute um sich gescharrt, in den letzten Jahren haben sie einen großen Zuwachst an Werwölfen bekommen! Ich kann es nicht mit Gewissheit sagen, aber ich denke schon dass es dazu kommen wird, wir sind anscheinend doch zu weit gegangen meine lieben Freunde doch nicht wir sind am meisten Schuld daran, dass die Wölfe so unzufrieden und gereizt sind, England ist der große Hassschürer. England hat den Werwölfen uralte Rechte entzogen und ihre Territorien verkleinert. Und da wir in guter Beziehung zu England stehen fallen uns die Wölfe auch in den Rücken obwohl wir nicht direkt was mit der Sache zu tun haben!“, antwortete Gwenael.
„Lady von Lourette könnten sie nicht vielleicht nach London reisen und mit Mr. Tessenger verhandeln im Namen von Frankreich sozusagen. Denn sie waren bis vor kurzem noch Britische Staatsangehörige.“, fragte Blanc an die rothaarige Vampirin gewand.
Die nickte sanft mit dem Kopf und bat um Begleitung.
Sofort schlug der Herr Cedric vor und Luca willigte zustimmend ein.
„Immerhin ist er auch Engländer!“
Und somit war Cedrics Schicksal besiegelt. Er würde zurück nach England kehren, jedoch nur vorrübergehend!





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...   Erstellt am 05.08.2007 - 19:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wie immer sehr hübsch und fantasievoll geschrieben; mir gefällt deine Sprache von Teil zu Teil immer besser. ^^
Da sind wieder ein paar kleine Flüchtigkeits- bzw. Tippfehler - vielleicht solltest du in Word mal die Rechtschreibprüfung drüberlaufen lassen.
Teilweise hängst du auch etwas lange Satzkonstruktionen aneinander.
Beispiel:
Rebel schrieb
    Cedric hatte noch nie etwas für Spiegelkabinette übrig gehabt, doch jetzt hasste er sie abgrundtief, Spiegel überhaupt waren für ihn eine Folter schlecht hin.

Da könnte man vielleicht ab und zu mal einen Punkt machen. ^^
Aber sonst finde ich es wirklich hübsch (okay, das Ausrufezeichen am Ende des letzten Teiles stört mich etwas, wenngleich das wohl Geschmackssache ist). Bin schon gespannt, was mit dem guten Cedric noch passiert. =)





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