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Exitus 
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...   Erstellt am 22.11.2006 - 20:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Wie die meisten wohl erfahren haben, hat am 20. November in Emsdetten (NRW, Landkreis Münster) der 18-jährige Sebastian Bosse fünf Menschen in seiner ehemaligen Realschule teils schwer verletzt. Ausgerüstet mit 13 Rohrbomben und vier Langwaffen stürmte er in die Schule, schoss u.a. auf den Hausmeister und einer schwangeren Lehrerin. Anschließend begann er Suizid.

Nicht viel später wurde sein Tagebuch entdeckt, indem er seine Vorgehensweise detailliert erklärt.
Bosse war ein Waffenfreak und hat mit seinen Freunden desöfteren in Wäldern mit präparierten Waffen Wettkämpfe ausgefochten (ob Gotcha oder Soft Air weiß ich nicht, vielleicht weiß da jemand mehr Details!) und auch Videos davon gedreht und online gestellt.

Doch der eigentliche Grund, wieso ich diesen Thread eröffnet habe, ist folgender:
Die Videospiele sind wieder schuld.

Grund dafür war die Vorliebe des Amokläufers, Counter Strike zu spielen. Er hat auch seine Schule im Spiel nachgebaut und gewissermaßen virtuell trainiert.

Was heißt das für unsere voreingenommen Politiker? "Killerspiele" waren die Hauptursache für die Entwicklung von Bosse. Sagt zumindest die Union.

Unsere Konservativen fordern das endgültige Verbot solcher Spiele (sprich das gesamte Ego-Shooter Genre) und die USK durch ein staatliches Gremium zu ersetzen. Der Spiegel hat eine Hetze gegen solche Spiele gestartet.
SPD und FDP sind eher skeptisch gegenüber diesen Äußerungen, die Linkspartei sieht eher das soziale Umfeld als das wahre Problem.

Ich finde, das geht zuweit. Wieso müssen hunderttausende deutsche Spieler für Ausnahmen bluten? Nur, weil bis jetzt zwei psychisch instabile Menschen sich nicht mehr unter Kontrolle hatten?

Ist es nicht viel eher das Versagen der Eltern? Natürlich werden Shooter von solchen Leuten bevorzugt, da es einfach zu ihrer gewaltbereiten Natur passt. Wenn wirklich Videospiele solche Kurzschlüsse auslösen, wieso gibt es dann nicht jährlich zig solcher Vorfälle?

Wenn wirklich dieser Vorschlag des konservativen Politikers durchgesetzt wird, gibt es einen gewaltigen Aufschrei und einen Bürgerentscheid, da bin ich mir sicher.
Es ist meiner Meinung nach eine unverschämte Frechheit. Und sicherlich ist es einfacher zu sagen, dass ein Videospiel schuld ist, denn dann werden die Eltern nicht ins Licht gestellt.

[Dieser Beitrag wurde am 23.11.2006 - 17:32 von Exitus aktualisiert]




drake ...
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...   Erstellt am 22.11.2006 - 20:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ohne den Text wirklich gelesen zu haben (hauptsächlich nur Amoklauf und Counterstrike mitbekommen), poste ich mal diesen Text (den ich auch nur halb gelesen hab):

G.A.M.E. e.V. schrieb
    Der Bundesverbandes der Entwickler von Computerspielen - G.A.M.E. e.V. mit Sitz in Berlin hat heute eine Stellungnahme zu den neuerlichen Diskussionen rund um "Killerspiele" nach dem Amoklauf con Emsdetten:


    Zitat:"Das Schicksal der Opfer der Tat berührt uns zutiefst. Viele von uns sind Väter, Mütter; haben Familie. Wir sind erschrocken und betrübt über diese Tat. Wir möchten allen Betroffenen unser tiefes Mitgefühl aussprechen und wünschen den Verletzten eine rasche und vollständige Genesung.

    Energisch wenden wir uns allerdings gegen die politische Instrumentalisierung der Vorkommnisse. Wir wenden uns gegen die Kriminalisierung unseres Berufstandes und den Versuch einiger Verantwortlicher in unserem Land, ein international öffentlich, wissenschaftlich und kulturell anerkanntes Medium und dessen Künstler und Kreative mit nicht haltbaren Argumenten als Verantwortliche für den Amoklauf zu diffamieren.

    Computer- und Videospiele sind nicht die Ursache für diese Tat. Das bestätigen viele aktuelle Aussagen von Experten, Psychologen und Pädagogen in der Presse. Vielmehr geht es um die Sorgen und Nöte einer Generation jugendlicher Menschen, die in Familie, Schule, Beruf und Gesellschaft offensichtlich zu wenige Möglichkeiten für Selbstbestätigung, Anerkennung und Hilfe im Krisenfall findet.

    Wir finden es schlicht unseriös, Computer- und Videospiele immer wieder für ein gesamtgesellschaftliches Problem anzuprangern. Wie schon so oft in der Vergangenheit werden wir nach unserer Verantwortung als Produzenten gefragt. Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst und vertrauen auch ganz bewusst auf die
    Vielzahl gesetzlicher Regelungen in Deutschland, mit deren Hilfe Gerichte, Bundes-Behörden und die Bundesländer Kinder und Jugendliche vor Inhalten schützen, die für sie ungeeignet sind. Dieses Aufgebot an professionellem Jugendschutz ist weltweit einmalig und wird von uns aktiv unterstützt.

    Computerspieler sind keine Randgruppe. Gespielt wird in jeder Bevölkerungsgruppe. Computerspiele begeistern das sechsjährige Mädchen ebenso, wie den 40-jährigen Politiker, die Sekretärin oder einen 70 Jahre alten Rentner.

    Diese Menschen haben innerhalb des gesetzlichen Rahmens das Recht, selbst zu entscheiden, was sie spielen möchten. Dieses Recht gilt es ebenso zu wahren wie den Jugendschutz zu gewährleisten. Jugendschutz darf nicht an der Kinderzimmertür aufhören. Eltern müssen kontrollieren, was ihre Kinder dort tun – ob und was sie spielen, welche Musik sie hören und welche anderen Interessen sie haben. Eltern und Pädagogen haben die Pflicht, sich aktiv um Kinder und Jugendliche zu kümmern und müssen reagieren, wenn sich diese auffällig verhalten und immer aggressiver und verschlossener werden.

    Während also medial die Symptome in den Vordergrund gestellt werden, fällt die Frage nach der Ursache für das Attentat unter den Tisch: Wie kommt ein 18-jähriger an Waffen, Munition und Sprengstoff? Wie kann es sein, dass er von seinem sozialen Umfeld so im Stich gelassen wurde? Wie kann es sein, dass er seit über drei Jahren in verschiedenster Form im Internet, im Freundeskreis, in der Schule und sogar bei professionellen, psychologischen Diensten auffällig geworden ist und um Hilfe bat, ohne dass darauf entsprechend reagiert wurde?

    Wir fordern die Politik daher auf, nicht erneut das Versagen unserer sozialen Systeme zu ignorieren und den schwarzen Peter wieder einmal unreflektiert an die Computerspieleindustrie weiterzureichen. Wir brauchen in Deutschland keine strengeren „Verbote“ – bestehende Verbote müssen besser überwacht werden. Wie sonst sind Robert Steinhäuser und Bastian B. an ihre Waffen bzw. Bomben gekommen? Wir brauchen mehr Initiativen, die Schülern und Jugendlichen Hilfe bei sozialen Problemen bieten.

    Wir brauchen mehr professionelle psychologische und pädagogische Ansprechpartner für Lehrer, Eltern und Pädagogen, die bei der Erziehung von Jugendlichen und Schülern überfordert sind. Öffentliche Gelder müssen wieder verstärkt in die Unterstützung unserer sozialen Systeme fließen und nicht in den Aufbau von strengeren Zensurbehörden oder von kriminalistischen Instituten, die sich nur mit den Symptomen und nicht mit den Ursachen beschäftigen."


Quelle: PlayWii.de/Consolewars

Auch zu erwähnen: Killerspiel Verbot ...





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Secretkey ...
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...   Erstellt am 22.11.2006 - 21:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ich habe den Artikel der G.A.M.E. e.V. vorher schon gelesen und ich muss sagen, dass ich dazu eigentlich nichts anderes als "dito" zu sagen habe.
Wenn man sich mal die Ausschnitte aus dem Tagebuch von Sebastian B. mal gut durchliest dann ist es für mich zumindest absolut unverständlich, warum sich die Politiker direkt wieder einschalten und anstatt mal was Vernünftiges zu sagen, wieder über diese vermeintlichen "Killerspiele" herziehen.

Ich erkenne, nachdem ich diesen Ausschnitt aus dem Tagebuch gelesen habe, keine Verbindung zu Videospielen. Gut, vielleicht hat er eben Counter Strike gespielt, aber es geht doch klar daraus hervor, dass in diesem Fall, dass die Schuld beim soziales Umfeld und dann auch zum Teil bei der Gesellschaft liegt. Darum sollten sich die Politiker mal kümmern und versuchen dieses Problem in den Griff zu bekommen. Von mir aus sollten auch die Gelder dorthin fließen, weil es heutzutage einfach viele junge Menschen ohne Perspektive gibt. Vor allem gab es doch schon Anzeichen, die man nicht ernst nahm. Deshalb wollte der Täter doch erst Rache!

So und dann kommt die übliche Diskussion über ein Killerspiele-Verbot. Jetzt frage ich mich, was man damit bezwecken will. Erstens verstehe ich nicht warum man nun Millionen Menschen, die diese Art von Spielen spielen, zwei Fälle gegenüberstellt, die eben absolute Ausnahmefälle bilden. In den 80ern waren es Splatterfilme und nun Killerspiele....
Unglaublich, diese Spiele werden doch theoretisch sowieso nur an 18-Jährige verkauft, und das sind in den meisten Fällen doch recht vernünftige Menschen, die durchaus in der Lage sind Spiel und Realität voneinander zu unterscheiden. Verkäufer die Minderjährigen solche Spiele verkaufen, werden mit hohen Geldstrafen bestraft. Klar in der Praxis kommt das eben oft vor: Das kann ich belegen. Ich selbst habe vor kurzem Resident Evil 4 (ebenfalls ein ab 18 Spiel) bestellt, ohne dass nach meinem Alter gefragt wurde. Und glaubt mir, ich sehe sicher nicht wie 18 aus. Dann sollte man doch lieber diese Gesetze ändern anstatt direkt ein kompklettes verbot aufzustellen.

Was soll das überhaupt bewirken. Diese Spiele werden nur noch interessanter und mal ehrlich. Es gibt ganz einfach Mittel und Wege, wie man sich diese Spiele doch noch besorgen. Ein Klick und schon habe ich sie aus Österreich importiert, meistens dann noch die Uncut Versions ( RE 4, Gears of War). So ein Verbot bewirkt also eigentlich gar nichts.

Ich bin auf diese Politker einfach nur wütend. Mein erster spontaner Gedanke, der mir aufkam war folgender: "Kann man die denn nicht irgendwie vom Gegenteil überzeugen???" Tja, wie soll das hier bloß möglich sein -.-





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Mentale Imagination besitzt die Abilität durch Kontinentaldrifts kausierte Gesteinsformationen in ihrer lokalen Position zu transferieren!

Kurama ...
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...   Erstellt am 22.11.2006 - 21:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Sehe ich genauso!

"Killerspiele" (ich wusste nichtmal, dass die mittlerweile so genannt werden) gibt es in so gut wie jedem Haushalt Deutschlands. Wenn die Politiker jetzt Recht hätten und es alles an den Spielen läge, dann wäre die Zahl der Deutschen in nicht allzu ferner Zukunft schon auf ein Minimum dezimiert.

An menschliches Versagen denkt hier keiner. Natürlich sind es Spiele, die an dem Unglück Schuld sind.
Und ich denke auch mal, dass die Eltern es merken würden, wenn ihre Kinder plötzlich aggressiv werden.
Warum sagen sie ihnen nicht, dass sie die Spiele nicht mehr spielen sollen? Warum nehmen sie sie ihnen nicht einfach weg?

Und außerdem ist mir schon öfter durch den Kopf gegangen:
Wenn der Kerl für Counter Strike seine SCHULE nachgebaut hat, dann ist er sowieso psychisch gestört.
Man hat genug Maps vorgegeben und wenn man dann meint "Ich bau mir jetzt umständlich meine bekannte Umgebung, dann kann ich auf Leute schiessen, die ich kenne", dann ist das einfach nur absolutes Nichtvorhandensein eines gesunden Menschenverstandes.

Ich bin zwar kein Fan von Ego-Shootern, trotzdem geht es mir gehörig auf gut Deutsch auf die Eier, dass immer alles auf die Videospiele abgewetzt wird!
Aber ich denke, dass sich das auch nicht ändern wird, bevor entweder wirklich ein absolutes Shooter-Verbot ausgesprochen wird, oder alle Politiker, die sich für ein solches Verbot aussprechen, zu alt zum Politik machen sind.
Letzteres ist sehr unwahrscheinlich und daher wird es leider immer wieder zu dieser Diskussion kommen.

Dann wäre es natürlich auch Logisch, dass sich diese Politiker später an andere Genres wagen.
Ein Beispiel wäre Prince of Persia. Der Prinz nimmt sein Schwert und hackt seinen Gegnern den Kopf ab, Blut strömt aus ihnen, wie aus einer Fontäne.
Da liegt es nah, dass soetwas auch bald illegal sein wird.





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Garet006 ...
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...   Erstellt am 23.11.2006 - 15:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Kurama schrieb
    Wenn die Politiker jetzt Recht hätten und es alles an den Spielen läge, dann wäre die Zahl der Deutschen in nicht allzu ferner Zukunft schon auf ein Minimum dezimiert.


Recht so! Da sieht man mal wieder, wie dumm diese Politiker eigentlich sind.

Kurama schrieb
    An menschliches Versagen denkt hier keiner.


Natürlich nicht! Warum auch? Das ist ja nur die Technik, die den jungen dazu verführt hat! Und wer hat die Technik erfunden? Natürlich Menschen. Und wenn die Politiker mal wieder meinen, dass es nur an den Spielen liegt, dann bestärken sie ihre Blödheit nochmehr, denn alles Versagen ist menschliches Versagen.

Kurama schrieb
    Wenn der Kerl für Counter Strike seine SCHULE nachgebaut hat, dann ist er sowieso psychisch gestört.
    Man hat genug Maps vorgegeben und wenn man dann meint "Ich bau mir jetzt umständlich meine bekannte Umgebung, dann kann ich auf Leute schiessen, die ich kenne", dann ist das einfach nur absolutes Nichtvorhandensein eines gesunden Menschenverstandes.


Recht so! Wieder mal menschliches Versagen. Naja, man kann nicht jeden kontrollieren, ob er psychisch gestört ist, aber da hätten die Eltern wieder mal aufpassen sollen.

Kurama schrieb
    alle Politiker, die sich für ein solches Verbot aussprechen, zu alt zum Politik machen sind.


Recht so! Welcher Politiker ist unter 50? Wer kennt sich in der Welt aus? Die erzählen einem was vom Pferd und haben noch nie eins gesehen. Die haben genau gar keine Ahnung von der jeutigen Außenwelt!

Kurama schrieb
    Ein Beispiel wäre Prince of Persia. Der Prinz nimmt sein Schwert und hackt seinen Gegnern den Kopf ab, Blut strömt aus ihnen, wie aus einer Fontäne.
    Da liegt es nah, dass soetwas auch bald illegal sein wird.


Nicht Recht so! Das Spiel ist toll...
Aber sowas wird leider geschehen. Wenn es so weiter geht wird noch "Winnieh Puh auf der Jagd nach Honig" verboten, weil da Bienen sind und die stechen einen. Man, was sind Politiker für Idioten!!!

Ach ja, zu dem Amokläufer:

Ich finde es immer wieder schade, wenn so etwas geschieht. Den Menschen mangelt es an Verstand, entweder um den jungen richtig zu erziehen oder solche Symptome zu erkennen. kennt jemand das Buch "Ich knall euch ab!"? Da ist es genau das gleiche. Zwei Schüler werden gemobbt und wollen alle umbringen. Und die Mitmenschen müssen unter einem solchen Amokläufer leiden.





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...   Erstellt am 23.11.2006 - 16:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ich gebe euch Recht, die Videospiele haben höchstens einen Teil dazu beigetragen, viel mehr liegt es am sozialen Umfeld des Amokläufers, seiner Erziehung etc.
Die Politiker haben mal wieder eine viel zu beschränkte Sichtweise...Die Videospiele lassen sich eben gut als Grund angeben, da es ihnen gegenüber seit eh und je Vorurteile gibt.

Ich bin also auch der Meinung, dass die Videospiele hier nicht den primären Grund darstellen.
Es sind die Amokläufer, die schon von vorneherein gestört waren, und, wie Exitus gesagt hat, eine "gewaltbereite Natur" aufweisen, und deshalb solche Shooter bevorzugen...





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...   Erstellt am 23.11.2006 - 20:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ich kann euch allen (ja, sogar dir Exitus!!!) auch nur zustimmen. Sebastian Bosse ist genau so der eine Ausnahmefall wie es vor 4 Jahren Robert Steinhäuser in Erfurt war.

Ich möchte die ganze Sache aber ein wenig um den Täter ergänzen. Es ist ja nicht so, dass der Typ von vorne herein (ich unterstelle hier auch niemanden, dass er das je behauptet hätte) ein böser, kranker Psychopath war. Er war wohl ein Außenseiter in seiner Schule, der von den verschiedensten Schülerinnen und Schülern gehänselt wurde. Deswegen hat er ja auch im Internet unter seinem Pseudonym diese Filme erstellt. Dass ihm irgendwann der Kragen geplatzt ist und er sich rächen wollte, war zwar nicht unbedingt klar, aber wenn man einfach aus Jucks und Dollerei immer wieder den selben Mitschüler in seiner Klasse anpupt, und sei es blos, dass man eine fiese Bemerkung jeden Tag fallen lässt und dieser Mitschüler hat keine Freunde (abgesehen vom Internet natürlich) um sich herum, die sich dann mal für einen einsetzen, dann wäre es das allerdümmste, wenn man dem Glauben verfällt, dass dieser Gehänselte das alles immer einfach nur absorbiert und nichts weiteres tun wird. Im Gegensatz zu damals in Erfurt, wo ja leider (ich glaube) 17 Menschen getötet wurden, können im aktuellen Fall alle froh sein, dass niemand dieses mal starb.

Will unter dem Strich heißen: Ich werde es nicht gutheißen, was er getan hat, aber verurteilen werde ich es garantiert auch nicht. Ich kann mich recht gut in die Lage von ihm versetzen. Ich weiß, welche wirren und wilden Gedanken in einem rumspinnnen, wenn man von allen gehasst wird, wie die Pest.

Dass die Politiker natürlich dieses nachgestellte Counterstrike-Level seiner Schule dafür verantwortlich machen (wollen), war mal wieder klar. Was mich auch in dieser Hinsicht interessieren würde: Angenommen, die bitterbösen, verteufelten "Killerspiele" würden verboten werden, was würde dann mit all den Spielen passieren, die schon in unseren ganzen Haushalten rumfliegen? Werden wir dann einfach enteignet (wie das bei Drogen der Fall ist)? Kommen dann irgendwelche Polizisten mit Typen in schwarzen Mercedes im Schlepptau, rennen einem die Bude ein und beklauen dann einen? (Wehe, die klauen mir die Turok-Reihe, dann gibt es aber garantiert Tote)

[Dieser Beitrag wurde am 24.11.2006 - 00:43 von ThousandEyesRestrict aktualisiert]





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...   Erstellt am 23.11.2006 - 21:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


ich stimme dir vollkommen zu ter und gut formuliert war es auch hät ich ncith von dir gedacht aber das ist wirklich nciht witzig dieses thema





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Exitus 
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...   Erstellt am 07.12.2006 - 15:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


http://www.keinmensch.de

Für jeden, den es interessiert.




Garet006 ...
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...   Erstellt am 07.12.2006 - 20:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


@Exitus Vielen Dank, es hat mich sehr interessiert.

Sebastian Bosse trifft in seinem Abschlussbrief manchmal den Nagel auf den Kopf. Ich gebe ihm deutlich Recht, was er von der Schule und den Statussymbolen erzählt hat. Wieso sollte man sich ultrateure Klamotten kaufen, wenn sie unbequem und hässlich sind? Nur als Beispiel.

Aber was der Sebastian im Ende von seinem Brief erzählt hat, ist einfach nur krank. Wieso sollten alle sterben? Hat etwa jeder Mensch auf dieser Welt ihn einmal Blödmann genannt? Er stellt sinnlose Verallgemeinerungen, und behauptet, kein Nazi zu sein. Das stimmt zwar, aber was er ist, ist weitaus schlimmer.





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