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Tian1806 
Ehreninspektor
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...   Erstellt am 18.03.2012 - 09:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@Olaf
Danke für deinen Beitrag, sicher einer der wichtigsten im Forum.
Jedoch bestimmt nicht der Drehbuchautor die Musik (den Einsatz) sondern der "Director" (Dietrich Haugk).

Ich mag diese Episode ebenso, sie ist ohne Zweifel zum Besten der späten /letzten Phase,zu zählen, der es zu meiner Verwunderung noch einmal gelingt grandiose Episoden hervorzubringen.

An der Spitze steht hier: "Anna Lakowski" und "Herr Kordes braucht eine Million".

[Dieser Beitrag wurde am 18.03.2012 - 09:57 von Tian1806 aktualisiert]





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http://derrick-database.com

http://polizeiinspektion1-tvserie.de

Olaf19 ...
Inspektor-Anwärter
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...   Erstellt am 18.03.2012 - 11:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Tian1806 schrieb
    Jedoch bestimmt nicht der Drehbuchautor die Musik (den Einsatz) sondern der "Director" (Dietrich Haugk).

Hallo Tian, danke für die Korrektur - ich war mir an diesem Punkt selbst nicht ganz sicher.

Grundsätzlich ist es natürlich immer der Regisseur, der die Musik fachgerecht in die Folge einbaut. Die Idee aber, Wagners Adaption der Tristan-Sage mit dieser Story zu verquicken, erschien mir zunächst als eine Sache des Drehbuchs und somit des Autors.

Andererseits: "funktioniert" hätte die Folge zur Not auch ohne diesen Kunstgriff. Sollte es also doch ganz allein Dietrich Haugks Idee gewesen sein, dann um so mehr "Hut ab" vor diesem Regisseur, den ich spätestens seit dem grandiosen "Karo As" sehr schätze.

Zur Derrick-Endphase 1997/1998:

Tian1806 schrieb
    An der Spitze steht hier: "Anna Lakowski" und "Herr Kordes braucht eine Million".

Bei mir gerade umgekehrt: Kordes vor Anna, und "Der Mord, der ein Irrtum war" noch dazwischen. Auch die "Tochter des Mörders" und "Mama Kaputtke" finde ich nicht schlecht. Von Dietrich Haugk finde ich neben dem hier besprochenen Fall noch die "Fundsache Anja" ziemlich stark.

Greetz
Olaf





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"Harry, organisierst du einen Wagen...?" (Derrick in: "Die Mordsache Druse", Folge 169)

Kabeck ...
Ehreninspektor
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...   Erstellt am 18.03.2012 - 21:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es ist definitiv nicht die einzige Folge, in der Dietrich Haugks Vorliebe für Wagner deutlich wird. Wenn ich mich richtig erinnere, ertönen auch in anderen seiner Arbeiten Wagner-Klänge ("Kostloffs Thema" aus DERRICK und "Ein unkomplizierter Fall" aus DER ALTE).





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"In diesem Haus hat Moses die Gesetzestafeln versteckt."
(aus DIE NACHT DES JAGUARS)

Carsten ...
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...   Erstellt am 02.11.2013 - 16:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Fall erinnert mich stark an DER ALTE - Folgennr.:79: "Von Mord war nicht die Rede"....

Wobei ich die Folge vom Alten im Vergleich zu dieser wesentlich besser finde...




StephanDerrick 
Inspektor
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...   Erstellt am 09.11.2013 - 15:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Die Tochter des Mörders" und "Mama Kaputtke" (ist allerdings von Alfred Weidenmann), sowie "Fundsache Anja" schätze ich bei der wirklichen Spätphase. "Anna Lakowski" und "Herr Kordes" habe ich nur einmal, bei der Erstaustrahlung gesehen, und da ich gerade bei Box 12 oder 13, und da ich chronolgisch gucke, dauert es noch etwas. "Der Mord, der ein Irrtum war" fand ich teilweise nicht schlecht, nur war mir der finale Plot-Twist dann etwas abstrus. Ganz schlimm sind da neben dem "Abschiedsgeschenk" "Die Nächte des Kaplans", "Riekes trauriger Nachbar" und "Das erste aller Lieder", da werde ich mich zwingen müssen, die anzugucken.




TorstenK ...
darf Derrick den Wagen holen
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...   Erstellt am 20.09.2014 - 17:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Für mich eine der "recht guten" Psycho-Philosophie" Folgen. Mit der süßen Katja Woywood.
Gut fand ich auch die Rolle von Veit Stübner als ihr Chauffeur und "Mädchen für alles".Hatte ihn anfangs als Täter in Verdacht.
Was ich akustisch leider nicht verstanden habe war die Szene am Anfang, wo der Notarzt zu Derrick sagte"er ist ein Fall für die Gerichtsmedizin.Darüber war Derrick so erzürnt,das er irgendeine Bemerkung machte.Welcher Wortlaut war dies?
Ansonsten gebe ich 3 von 5 Punkten




ross 
Inspektor
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...   Erstellt am 22.09.2014 - 10:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


TorstenK schrieb

    Was ich akustisch leider nicht verstanden habe war die Szene am Anfang, wo der Notarzt zu Derrick sagte"er ist ein Fall für die Gerichtsmedizin.Darüber war Derrick so erzürnt,das er irgendeine Bemerkung machte.Welcher Wortlaut war dies?


Derrick zum Notarzt: "Haben Sie ihn erschossen?"
Notarzt: "Was?"
Derrick: "Kein Humor, was?"





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"Ironisch bin ich selber" (Derrick zu Berger in "Tod des Trompeters")

StephanDerrick 
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...   Erstellt am 20.10.2015 - 03:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Jaja, der gute Herr Derrick ist in der Spätphase gegenüber Notärzten etwas auf Krawall gebürstet. So, habe die Folge jetzt nach Jahren wieder gesehen, und muss meine negative Meinung ein klein wenig revidieren. Natürlich wird in dieser Folge wie in den meisten der Spätphase vor allem geredet, geredet und geredet. Wo in anderen Folgen dass Ganze in pseudo-philophischer Geschwätzigkeit endet, schafft es Regisseur Dietrich Haugk, das ganze so aufzubrechen, dass das, worüber gesprochen wird, eben in Rückblenden gezeigt wird, das hat er schon bei FUNDSACHE ANJA so gelöst, damit bekommt das Gesagte etwas mehr Dynamik. Katja Woywood überzeugt wie schon als Anja, auch die anderen Schauspieler überzeugen. Dass es dann am Ende zu einer Art Stockholm-Syndrom kommt, sich das Opfer quasi in den Täter verliebt, kommt allerdings etwas überraschend, und so ganz überzeugt mich das nicht. Wobei auch das dann ja wohl bewusst die Veränderung überzeichnet, indem er die ja immer noch gelähmte Mandy und Beck ja in Zeitlupe mit Wagner-Musik Hand in Hand durch den Park wandeln lässt. Noch was zum Namen Mandy: Bei Reinecker gibt es diesen Namen einige Male, bei ihm ist das sowohl ein Männer-Name (im KOMMISSAR "Spur von kleinen Füßen) , und ganz düster im Hintergrund glaube ich, diesen Namen mindesten s noch in einem anderen Reinecker-Krimi gehört zu haben. Und Reinecker wusste wohl anno 1997 nichts von "Kevinismus", denn neben eben Kevin oder Justin gibt es hier (vermehrt in den neuen Bundesländern) ja die Tendenz, Kinder, deren Eltern eher bildungsfernen Schichten zugerechnet, gilt das bei Mädchen für Chantalle (daher auch gerne "Chantallismus" genannt), und da gehöört eben auch Mandy dazu (allerdings in der englischen Ausspracxhe), aber boildungsfern sind dja die Waldhausens nicht.
Fazit: Für die Spätphase eine ordentliche Folge, also ***/*****.

[Dieser Beitrag wurde am 20.10.2015 - 20:06 von StephanDerrick aktualisiert]




Oldtimer ...
Assistent
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...   Erstellt am 09.03.2017 - 18:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Für den Zuseher zwar krimitechnisch kein unlösbares Rätsel, da Ermittlungen und sämtliche Anhaltspunkte vollstens in Richtung der Familie Waldhaus gehen, dafür aber sind die Geschehnisse richtig ansehnlich inszeniert und umgesetzt. Musik, Rückblenden, Aufnahmen in Ego-Perspektiven, Großaufnahmen der Gesichter etc. Die ganze Atmosphäre und Dramatik wirkt stimmig. Einzig die völlig überraschende Traum-Szene am Schluß wirkt übertrieben kitschig, ja fast wie aus einer Schmonzette.

Die Folge ist aus meiner Sicht zwar auch teilweise mit moralischen Denkansätzen versehen, dies ist hier jedoch angesichts der schicksalhaften Verstrickungen eher unauffällig.

Katja Woywood darf wie zuvor in "Fundsache Anja" eine anspruchsvolle Rolle mit viel Emotionen spielen, welche sie absolut meistert. Ohne Woywood und ohne Haugks exzellenter Regieleistung wäre die Folge wohl in der Versenkung verschwunden. Somit aber eine gute und knapp überdurchschnittliche Sache. ***1/2 von *****




Berger ...
darf Derrick den Wagen holen
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...   Erstellt am 21.12.2017 - 14:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich bin doch ziemlich überrascht angesichts der fast ausnahmlos positiven Kritiken zu dieser Folge.

Ich sehe jetzt seit knapp 10 Jahren alle Folgen in chronologischer Folge, sehe mir dann hier den jeweiligen Kritik-Thread an und finde mich auch regelmäßig gut repräsentiert. Nur die Folgen seit ca. 260 sehe ich teilweise deutlich negativer. Die Serie wird zum Ende hin absolut schwach - das muss auch ein Derrick-Fan schreiben dürfen.

"Der Mord, der ein Irrtum war" stellt für mich wieder einen neuen NEGATIVEN Höhepunkt dar. Wagner-Musik hin oder her - bei der "Täter-und-Opfer-verlieben-sich-im-Park-Szene" hatte ich nur einen einzigen Gedanken: Will Reinecker mich jetzt verarschen???

2 von 10 Punkten

Mich stört insgesamt sehr die zunehmende Konstruiertheit und Bemühtheit der letzten Folgen, aber ich quäle mich noch zum Ende durch.

[Dieser Beitrag wurde am 21.12.2017 - 18:52 von Berger aktualisiert]




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