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Das Boot - Albertcamus

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Daggi ...

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...   Erstellt am 04.03.2008 - 13:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Mann meiner Träume… er bedeutet mir alles, was ein Mann einer Frau nur bedeuten kann. Ständig geistert er durch meine Gedanken… in der Nacht bevor ich endlich einschlafen kann, um schlussendlich sowieso wieder von ihm zu träumen, wie auch am Tage, wenn ich einen Mann sehe, der meinem Traummann ähnelt oder ich eine Stimme höre, die seine sein könnte. Er ist einfach immer präsent.

Ich liebe sein Gesicht. Es ist nicht schön im herkömmlichen Sinn, dennoch kann ich es stundenlang studieren. Sein Mienenspiel ist so interessant und selbst wenn er völlig konzentriert arbeitet oder liest, muss ich mich dazu zwingen, wenigstens hin und wieder meinen Blick von seinem Gesicht zu lösen. Ich möchte über seine Stirn streichen, wenn er sie angespannt runzelt und sein Mund fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Ich liebe diese leichten Bewegungen und leisen Geräusche, die er macht, wenn er schluckt oder wenn er seine Lippen anfeuchtet. Seine Lippen sind voll und weich und lassen mich daran denken, wie wunderbar sie sich anfühlen, wenn sie auf meinen liegen. So oft wie möglich stehle ich mir seine Küsse und bin jedes Mal erstaunt darüber, wie verrückt mich die Zärtlichkeit und Intensität der Berührung seiner Lippen macht. Jeder Blick, den er mir zuwirft und das Lächeln, das er dann auf den Lippen hat, bringen mich regelmäßig um den Verstand und ich möchte mich einfach nur noch in ihm verlieren. Mich aufgeben. Mich fallen lassen…

Ich liebe seine Stimme. Könnte ihm stundenlang zuhören, wenn er mir aus der Zeitung vorliest oder wenn er klar und bedächtig von seinen Vorstellungen, Wünschen und Zielen spricht. Selbst wenn ich weinend vor ihm sitze, weil mir wieder einmal irgendein Problem über den Kopf zu wachsen droht, vermag er mich allein mit seiner Stimme zu beruhigen. Egal wie lange es dauert, bis meine Tränen versiegen, er harrt aus und versucht, zu mir durchzudringen. Er zieht mich an sich, streichelt mich und lässt mich zur Ruhe kommen. Immer wieder sucht er meinen Blick, während er mir die Tränen von den Wangen wischt. Irgendwann kann ich ihn wieder anlächeln, denn ich weiß, dass er für jedes Problem eine Lösung suchen wird und sie meistens auch findet.

Ich liebe sein Lachen, sein verschmitztes Grinsen. Er lacht darüber, wenn ich ihm wieder einmal vorjammere, für wie wenig gelungen ich meinen Körper halte. Küsst mich und sagt dann einfach, dass es doch in meiner Macht stünde, etwas dafür zu tun, damit ich mich wieder wohl fühle in ihm. Und doch… wenn ich mich an ihn schmiegen kann und spüre, wie er auf meinen Körper reagiert, dann weiß ich, dass ich mich gut anfühle und dass er mich begehrt.

Ich liebe seinen Körper. Wenn ich mich an ihn kuschele, überragt er mich selbst dann noch um einiges, wenn ich auf Zehenspitzen stehe. Seine Umarmung ist so warm und fest und ich erwidere sie vertrauensvoll, weil ich weiß, dass mir in seiner Nähe nichts passieren kann. Seine Nähe zu spüren, bedeutet mir alles. Wenn er nicht bei mir ist, fühle ich fast schmerzhaft in jeder Zelle meines Körpers die Lust auf ihn und mein Verlangen nach ihm wird fast schon zur Qual, solange bis ich endlich all meine angestaute Leidenschaft herauslassen kann. Dieser Mann vermag es, meine Lust so zu schüren, wie das noch nie ein Mann vor ihm geschafft hat. Ich will ihn einfach, brauche ihn… und ich bin so wahnsinnig glücklich darüber, dass ich ihn lieben darf…

Ich liebe seinen schlaksigen Gang, seinen knackigen Po und seine warmen Hände mit den langgliedrigen Fingern, die meinen Körper so herrlich zum Vibrieren bringen.

Mein Vertrauen zu ihm ist grenzenlos, obwohl es mir doch eigentlich nicht wirklich leicht fällt, mich einem Mann gegenüber zu öffnen. Eigentlich grenzt es für mich an Selbstaufgabe, wenn ich meine Verletzlichkeit zu deutlich zeige, denn meistens endet so was in der enttäuschenden Feststellung, dass Mann auf Dauer nicht wirklich viel mit einer „schwachen“ Frau anzufangen weiß.

Er ist anders. Er will mich beschützen und für mich da sein, wenn ich ihn brauche. Er ist ganz wunderbar… dieser Mann meiner Träume.

(wiedermal eine ältere Geschichte aus meiner Sammlung)





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Sei nicht traurig, wenn etwas vorbei ist - sei froh, dass es gewesen ist...

Bilderelse ...

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...   Erstellt am 05.03.2008 - 10:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oh Daggi,

das hast Du wundervoll beschrieben! Ich hoffe, Du hast den Mann Deiner Träume wirklich gefunden und er ist bei Dir bis zum heutigen Tag, auch bis zum Ende aller Tage.

Deine Geschichte ist nicht nur romantisch, sie klingt gleichzeitig auch sehr real. Da hört man kein Schmalz, was ich sehr gut finde, alles ist wie im richtigen Leben (ja, und das hoffe ich doch auch). Ich habe sie gerne gelesen. Welche Frau hat nicht ähnliche Träume.


Aber weißt Du, Traummänner sind auch Menschen, sie auf einen Sockel zu stellen, halte ich für gefährlich. Meist halten sie's nicht aus da oben.

Ich für meinen Teil mag auch mal den Widerspruch (nein, nicht in existenziellen auch nicht in weltanschaulichen Fragen), man muss aber auch mal friedlich anderer Meinung sein und dann im Gespräch, in der Diskussion sich wieder finden können.

Natürlich muss man sich öffnen und wird damit verletzlich. Wem gegenüber denn, wenn nicht dem Partner? Übrigens, dieses sich öffnen, halte ich für eine große Stärke, denn dazu gehört Mut und Vertrauen, viel Vertrauen.

Kann sein, dass man hin und wieder Mal dafür "eins aufs Maul" bekommt, aber vielleicht öffnet sich nun auch der andere, durch Deinen Mut ermutigt...und dies ist doch ganz wundervoll. Nur so kommt man sich näher, wenn man denn Nähe sucht.

Danke für Deine Traummanngeschichte. (Und die erotischen Stellen im Text hast Du stilistisch auch recht gut gemeistert)

Lieben Gruß Helga





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Erkennen wollen
ist der erste Schritt des Verstehens.
Zunächst im Selbstversuch!

Chrissi ...

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Status: Offline
Registriert seit: 12.02.2007
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...   Erstellt am 06.03.2008 - 19:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Daggi,

auch ich kann nur sagen, einfach wunderbar!

Schade dass ich so nie schreiben kann. Ich wüsste auch schon einen Empfänger für diesen Brief.

Helga kann ich nur Recht geben. Ein bisschen Gezoffe gehört für mich genauso dazu, wie auch verschiedene Meinungen zu haben.

Lieben Gruß

Chrissi





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