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Romi ![]() Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2149 Nachricht senden |
Die machens uns vor, delfin.... *lach | ||||
wortundbild unregistriert |
nicht nur Tiere machens uns vor.... | ||||
Romi ![]() Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2149 Nachricht senden |
![]() [Dieser Beitrag wurde am 06.07.2008 - 18:15 von Romi aktualisiert] | ||||
<Zoe> unregistriert |
Der erste Kuss | ||||
Mondnixe unregistriert |
![]() durchs Telefon später aber mündlich Küss mich, bitte, bitte küss mich in den Tag hinein mit Sektperlen in meinem Nabel | ||||
<Zoe> unregistriert |
dann finden sich die Hände schließlich die Lippen | ||||
HollyvanMekeren Status: Offline Registriert seit: 28.05.2007 Beiträge: 116 Nachricht senden |
»Bitte, bitte küsse mich nicht, ich will so bleiben wie ich bin!«, ruft der Frosch. Überall heißt es die Prinzessin verwandle den Frosch per Kuss, aber das steht nirgendwo geschrieben! Im Märchen küsst die Prinzessin den Frosch ja gar nicht. Ganz im Gegenteil. Bei den Gebrüdern Grimm fasst sie ihn mit spitzen Fingern an. Gut, sie hat ein falsches Versprechen gegeben. Aber hatte der Frosch ihre Notlage nicht erpresserisch ausgenutzt, um ihr das Versprechen abzutrotzen? Hatte er ihr nicht geschickt einen Fallstrick gelegt, um sich ihrer zu bemächtigen? War dieser Handel — Prinzessin bekommt Kugel, Frosch bekommt Prinzessin — nicht unverhältnismäßig und schon deshalb sittenwidrig? Warum also des Frosches böses Ansinnen überhaupt als berechtigt ansehen? Schon als er ihr die Kugel aus dem Brunnen heraustauchte, hatte sie die Absicht, wortbrüchig zu werden. Für sie kam es gar nicht infrage, dass ein Frosch ihr »Geselle« sein könne. Dem Vater aber — eben auch nur ein Frosch, wenn auch ein alter — war die Prinzipientreue mit dem Jung-Frosch wichtiger als das Glück seiner Tochter. So zwingt er sie, mit einem völlig unzumutbaren Kerl ein Verhältnis einzugehen. Zunächst beugt sich die Tochter. Sie teilt mit dem Frosch Tisch, Teller und selbst ihr Gemach. Da nützt der Prinzessin alles Weinen nichts: »Als sie aber im Bett lag, kam der Frosch angekrochen und sprach: >Ich bin müde, ich will schlafen so gut wie du: heb mich herauf, oder ich sag's deinem Vater" In diesem Moment begreift die Prinzessin, wer sie wirklich ist. Sie empört sich über die unangemessenen Ansprüche des Frosches. Und sie begehrt auf gegen den hartherzigen Befehl des Vaters und die perfiden Drohungen des Frosches: »Da ward sie bitterböse, holte den Frosch herauf und warf ihn mit allen Kräften wider die Wand: >Nun wirst du Ruhe haben, du garstiger Frosch. « Da endlich ist sie, die Verwandlung! Nämlich die Verwandlung der Prinzessin in eine autonome Frau, die ihre eigenen Interessen erkennt, die für sich einsteht, die ihre Kräfte einsetzt, für sich kämpft — und die sich ganz und gar nicht prinzessinnenhaft verhält | ||||
Ingeborg ![]() Status: Offline Registriert seit: 08.12.2008 Beiträge: 725 Nachricht senden |
ja, ja, es war halt kein Frosch, sondern Signatur lasst uns wachsam sein | ||||
Angela ![]() Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 541 Nachricht senden |
Von klein auf lernen Mädchen, die Liebe sei der höchste aller Werte und irgendwann, von irgendwoher, käme er dahergeritten oder dahergeflogen; der Märchenprinz, der Ritter, der Held, Batman, Tarzan« | ||||
besucherin unregistriert |
manche frösche möchten gar nicht geküsst werden...........sie wollen einfach frosch bleiben. | ||||
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