JohannesXXIII  Pergamentbleicher
 

Status: Offline Registriert seit: 25.09.2005 Beiträge: 67 Nachricht senden | Erstellt am 28.10.2005 - 16:29 |  |
Ich kopier jett erstmal nur von word, layout kommt noch:
Der Hurrikan
KATRINA
- eine fast alltägliche Katastrophe? -
Christian Orth Haimbacher Straße 42 36041 Fulda Tel: 0661/7 49 79 Fax: 0661/71990 christian_g_orth@yahoo.de
Der Hurrikan Katrina - eine fast alltägliche Katastrophe? –
von Christian Orth 9L2
Gliederung
1. Einführung in das Thema: Der Hurrikan Katrina 2. Der Hurrikan 2.1 Wie entsteht ein Hurrikan? 2.2 Inwiefern hängt die Entstehung von Hurrikanen mit der globalen Erderwärmung zusammen? 2.3 Hurrikangebiete um Nordamerika 2.4 Stärke von Hurrikanen 2.4.1 - von Katrina 2.5 Der Hurrikan Katrina 2.5.1 Entstehung und Entstehungsort 2.5.2 Daten und Zahlen zum Hurrikan Katrina 2.5.3 Woher kommt der Name „Katrina“? 3. New Orleans 3.1 Lage 3.2 Topographie 3.3 Geographie 3.4 Demographie 4. Katastrophenschutz 4.1 Nationale Hilfe 4.2 Internationale Hilfe 5. Auswirkungen (Schäden) 5.1 Auswirkungen auf die Natur 5.2 Auswirkungen auf die Öffentlichkeit 5.3 Auswirkungen auf die Einwohner 5.4 Wirtschaftliche Auswirkungen 6. Schlusswort 7. Allgemeine Erklärung 8. Anlagen 8.1 Namen der Hurrikane 8.2 Quellen 8.3 Bilder von Hurrikan Katrina
1. Einführung in das Thema: Der Hurrikan Katrina
Entstanden ist der Hurrikan „Katrina“ über den Bahamas am 24. August 2005.
Warum „Katrina“ eine der größten Hurrikane seid der Zeit der Aufzeichnung der Hurrikane geworden ist, warum gerade New Orleans und die Umgebung von New Orleans betroffen ist, was für Auswirkungen der Hurrikan hatte und wie und warum ein Hurrikan überhaupt entsteht versuche ich im Folgenden darzulegen.
2. Der Hurrikan
2.1 Wie entsteht ein Hurrikan?
Ein Hurrikan entsteht ausnahmslos über dem Meer. Damit er entsteht, müssen bestimmte klimatische Bedingungen gegeben sein. Die Wassertemperatur des Meeres muss mindestens 25°C (77°F) betragen. Das Wasser verdampft, steigt als warme Luft nach oben. Da unten diese Luft fehlt, strömt von den Seiten neue Luft nach. Durch die Corioliskraft werden diese aufsteigenden Luftmassen in Rotation versetzt, die ersten Anzeichen eines Hurrikans entstehen. Sobald die Rotation Windstärke 8 erreicht (~60 km/h) nennt man diese Naturerscheinung einen „tropischen Sturm“. Dieser Sturm bewegt sich immer weiter westwärts, seine Geschwindigkeit steigt stetig an. Ab Windstärke 12 (~120 km/h) nennt man einen solchen Sturm „Hurrikan“.
So ein Hurrikan kann bis zu 5 Wochen bestehen, sobald er auf Festland trifft, verwüstet er alles, was ihm im Weg steht.
2.2 Inwiefern hängt die Entstehung von Hurrikanen mit der Globalen Erderwärmung zusammen?
Die Globale Erderwärmung hängt stark mit der Bildung von Hurrikanen zusammen. Wie in Punkt 2.1 erklärt, muss die Wassertemperatur an der Oberfläche mindestens 24°C betragen. Dadurch, dass sich das globale Umfeld der Erde erwärmt, erwärmt sich auch das Wasser und besonders die Wasseroberfläche. Erwärmt sich das Wasser also öfters und schneller als sonst, kann 1. öfters die 24 °C-Marke übertroffen werden, es kommt häufiger zu Hurrikanen, und 2. mehr Wasser verdampfen, der Hurrikan wird stärker. Wenn diese globale Erderwärmung nicht gestoppt werden kann, wird sich die Menge und besonders die Stärke von Hurrikanen drastisch erhöhen, was eine sehr große Gefährdung für die Menschen bedeuten würde. Besonders an den Küsten Nordamerikas, den davor gelegenen Inselketten und in Asien und Australien würden viel mehr und viel Stärkere Hurrikane auf diese Küstenabschnitte treffen.
Wenn man jetzt auch mal Europa betrachtet, sieht man im Vergleich zu Amerika keine Hurrikane, wenn sich die Erde jedoch weiter erwärmt, wird es in naher Zukunft auch bei uns in Europa gefährliche, Menschheitsbedrohende Hurrikane geben.
2.3 Hurrikangebiete um Nordamerika
Man kann an dieser Grafik die Hurrikangebiete sehr gut erkennen (Hurrikangebiete sind grün unterlegt)
Die Hurrikangebiete um Nordamerika im einzelnen: (Bs=Bundesstaat) • Bs Florida • Bs Georgia • Bs Alabama • Bs Mississippi • Bs Arkansas • Bs Louisiana • Bs Texas
Es kann immer vorkommen, dass auch in einem anderem Bundesstaat durch einen Hurrikan Verwüstungen vorkommen, die Angegebenen Bundesstaaten sind nur am häufigsten von Hurrikanen betroffen.
2.4 Stärke von Hurrikanen
Die Stärke von Hurrikanen wird anhand der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala abgelesen:
Kategorie Windgeschwindigkeit (mp/h / km/h) Zentraldruck in hPa Tropischer Wirbelsturm 25-73 / 56-117 1 (schwach) 74-95 / 118-153 Über 980 2 (mäßig) 96-110 / 154-177 965-979 3 (stark) 111-130 / 178-210 945-964 4 (sehr stark) 131-158 / 211-249 920-944 5 (verwüstend) 158- / 249- Unter 920
2.4.1 – von Katrina
In Relation zu anderen Hurrikanen gesehen war die Stärke von „Katrina“ sehr stark. Die Windgeschwindigkeit betrug bis zu 280 km/h, Sturmböen hatten eine Geschwindigkeit von bis zu 344 km/h. Wenn man diese Daten für die Tabelle in Punkt 2.4 ausrechnen würde, würde dieser Wirbelsturm die Kategorie 7-8 erreichen.
2.5 Der Hurrikan „Katrina“
2.5.1 Entstehung und Entstehungsort
Entstanden ist der Hurrikan Katrina am 24. August 2005 über den Bahamainseln. Schon am 25. August desselben Jahres wurde der Hurrikan als Stufe 1-Hurrikan klassifiziert. Als solcher zog er dann über die Südspitze Floridas. Bis er zu einem Stufe 5-Hurrikan wurde, dauerte es weitere drei Tage. So zog Katrina über den Golf von Mexiko, verlor aber bevor der Wirbelsturm am 29. August 2005 auf Land traf Kraft und wurde mit 200 km/h auf Stufe 4 zurückgestuft.
2.5.2 Daten und Zahlen zum Hurrikan Katrina
Höchste konstante Windgeschwindigkeit: 280 km/h Höchste Geschwindigkeit einer Böe: 344 km/h Durchmesser des Auges: ~40 km Durchmesser des Hurrikans: ~400 km Höhe des Hurrikans: 15-20 km Entstehungsdatum: 24. August 2005
Totalschadensbeträge: 125 Milliarden US$ Opfer: 2365 Todesopfer1
2.5.3 Woher kommt der Name „Katrina“?
Das "World Meteorological Organziation's Region 4 Hurricane Committee" hat im Jahr 1979 eine Liste (s. Anlage 8.1) herausgegeben, die die Namen der Hurrikane für jeweils 6 Jahre festgesetzt hat. Sind diese 6 Jahre um, beginnt die Liste wieder von vorne. Der erste Hurrikan in einem Jahr beginnt immer mit einem „A“, egal ob sein Vorgänger ein „Z“ oder „E“ als Erstbuchstaben trug. Wenn jedoch mehr Hurrikane als Buchstaben auftreten, werden die Hurrikane nach den Buchstaben des griech. Alphabets benannt (Alpha, Beta....)
3. New Orleans
3.1 Lage New Orleans liegt im Bundesstaat Louisiana in den USA. Es wird eingegrenzt von Lake Pontchartrain und vom Fluss Mississippi. Benachbarte Bundesstaaten sind: Texas, Arkansas, Mississippi,
Nächste Größere Städte: Baton Rouge, Biloxi
3.2 Topographie
New Orleans liegt im Mississippi-Delta und nimmt eine Fläche von 907,0 km² ein. Diese unterteilt sich in 467,6 km² (51,66%) Land- und 439,4 km² (48,34%) Wasserfläche. Direkt an die Stadt grenzt der Fluss Mississippi und der Lake Pontchartrain. New Orleans ist höchst überschwemmungsgefährdet, zum einen wegen der beiden Gewässer, die New Orleans umgeben, zu anderem, weil ca. 70% dieser Stadt bis zu 6 m unter der Wasseroberfläche liegt. Um dieser Gefahr stand zu halten, wurde unter New Orleans eine Drainage verlegt, durch die das Wasser zu den 22 Pumpstationen geführt werden kann und die Stadt wurde von 5-9 m hohen Deichen umgeben. Durch diese Trockenlegung wurde das Land um erhebliche Flächen vergrößert..
3.3 Geographie
New Orleans liegt auf einem großen Sumpf. Das hat zur Folge, dass sich dieser boden um 8 Millimeter im Jahr senkt. Da das die Stadt wegen der beiden Gewässer gefährdet, wurden Maßnahmen ergriffen (s. Punkt 3.2). Die Menschen wissen schon damit umzugehen, es wurde zu Normalität. Durch den Hurrikan Katrina wurde es zum Verhängnis.
3.4 Demographie
In New Orleans lebten ca. 490.000 Menschen, bevor der Hurrikan Katrina die Stadt verwüstete. Diese 490.000 Menschen lassen sich in Gruppen einteilen:
• 28,05% Weiße Einwohner • 67,25% Afroamerikanische Einwohner • 0,20% Schwarz-Amerikaner • 2,26% Asiaten • 3,06% Hispano-Amerikaner.
Die Bevölkerungsdichte lag bei 989 Einwohner/km². Amtssprache ist Amerikanisch, obwohl die Stadt einen französischen Ursprung hat.
4. Katastrophenschutz
4.1 Nationale Hilfe
Bevor Katrina überhaupt gewütet hat, lief der nationale Katastrophenschutz schon auf Hochtouren. Es wurden u. a. Vorbereitungen zum Transport von Leichen und Beschaffung und Einlagerung von Hilfspaketen getroffen. Hauptsächlich daran beteiligt war das Federal Emergency Management Agency. Ohne das Engagement der Mitarbeiter wäre diese nahende Katastrophe wohl schlimmer gewesen, als sie letztendlich war. Eine weitere große Hilfe waren die rund 28.200 Soldaten, die bei der Ausgabe der Essenration und dem Transport der Überlebenden in Behelfsunterkünfte geholfen haben. Der Senat genehmigte u. a. auch 10.5 Milliarde US$ als Soforthilfe. Trotzdem lehnten die USA Hilfsangebote anderer Länder (auch die der ärmsten der Welt) vorerst grundsätzlich ab.
4.2 Internationale Hilfe
Die Vereinigten Staaten entschlossen sich nach anfänglichem Zögern schließlich doch, internationale Hilfeleistungen entgegen zu nehmen. Obwohl viele Staaten Hilfe angeboten hatten, blieben die meisten Hilfeleistungen wegen der mangelnden Koordinierung an Flughäfen oder Seehäfen sitzen. Viele Organisationen riefen zu Spenden auf, welche auch oft gegeben wurden. Auch das deutsche THW leistete Hilfe: Es half bei der Aufbereitung des Wassers, der Instandsetzung der Trinkwasser- und Stromleitungen und bei der Reparatur der Pumpstationen, die zerstört wurden.
5. Auswirkungen
5.1 Auswirkungen auf die Natur
Durch Katrina wurde wenig Pflanzen und Tierwelt zerstört. Es wurde zwar viele Bäume und Palmen entwurzelt und umgerissen, aber einzigartige Pflanzen und Tierwelten blieben unberührt. Auch Gewässertieren (Fische, am Wasser lebende Reptilien) wurde kein großer Schaden zugefügt.
5.2 Auswirkung auf die Öffentlichkeit
Die Öffentlichkeit zeigte sich betroffen über diese Ereignisse in Nordamerika. Viele Menschen Spendete Geld für den Wiederaufbau. Viele zeigten sich auch wütend über die nicht vorhandenen Reaktionen von Präsident George W. Bush. Besonders Stars setzten sich für die Bedürftigteen in Spenden-Galas und Privat ein.
5.3 Auswirkung auf die Einwohner
Fast alle Einwohner von New Orleans verloren alles, was sie hatten. Sie mussten in Notunterkünfte, wie dem Superdome untergebracht werden. Die Regierung rief das Kriegsrecht aus. Die Armee hatte also das Recht auf Plünderer zu schießen. Dies nahm die Öffentlichkeit mit bestürzen auf. Viele Mensche wollen nie mehr nach New Orleans zurückkehren. Sie wollen und müssen noch einmal bei Null anfangen.
2365 Menschen haben ihr leben im Sturm verloren.
5.4 Wirtschaftliche Auswirkungen
Im Golf von Mexiko vor der Amerikanischen Küste sind die größten Erdölplattformen der USA, sie sind somit der Hauptträger des amerikanischen Ölmarkts. Genau diese Ölplattformen wurden durch Katrina zerstört. Die Auswirkungen zeigten sich am Preis für Öl: bis zu 70,50 US$/Barrel, Auch auf dem deutschen Markt spürte man diese Katastrophe: Der DAX (Deutscher Aktienindex) sank kontinuierlich, die Benzinpreise stiegen kontinuierlich. Bush forderte die Freigabe der Internationalen Ölreserven. Dies wurde auch bewilligt. Dabei wurden in 30 Tagen 60 Millionen Barrel Erdöl freigegeben.
6. Schlusswort
Obwohl man es an der Küste Amerikas „gewöhnt“ ist, von Hurrikanen überrollt zu werden, war keiner je so stark wie Katrina. Auch die Vorbereitungen der Bürger waren nur dürftig, was dann u. a. die hohe Zahl der Toten, als auch die Zerstörung von vielen Gebäuden forderte. Auch die Reaktionen von Präsident Bush kann man bemängeln. Trotzdem war auch dieser Hurrikan wieder ein Beweis, dass die Welt zusammenhält, auch wenn es mal die Supermacht USA trifft.
7. Allgemeine Erklärung
Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen, als die angegebenen Hilfsmittel verwendet habe:
Fulda, den 27. Oktober 2005 Unterschrift: .......................................... (Christian Orth)
8. Anlagen
8.1 Namen der Hurrikane
Hier die Liste der Namen von Hurrikanen des Atlantischen Ozeans:
Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3 Jahr 4 Jahr 5 Jahr 6
Arlene Alberto Andrea Arthur Ana Alex Bret Beryl Barry Bertha Bill Bonnie Cindy Chris Chantal Christobal Claudette Colin Dennis Debby Dean Dolly Danny Danielle Emily Ernesto Erin Edouard Erika Earl Franklin Florence Felix Fay Fred Fiona Gert Gordon Gabrielle Gustav Grace Gaston Harvey Helene Humberto Hanna Henri Hermine Irene Isaac Ingrid Ike Ida Igor Jose Joyce Jerry Josephine Joaquin Julia Katrina Kirk Karen Kyle Kate Karl Lee Leslie Lorenzo Laura Larry Lisa Maria Michael Melissa Marco Mindy Matthew Nate Nadine Noel Nana Nicholas Nicole Ophelia Oscar Olga Omar Odette Otto Philippe Patty Pablo Paloma Peter Paula Rita Rafael Rebekah Rene Rose Richard Stan Sandy Sebastien Sally Sam Shary Tammy Tony Tanya Teddy Teresa Tomas Vince Valerie Van Vicky Victor Virginie Wilma * William* Wendy* Wilfred* Wanda* Walter*
8.2 Quellen
Quellenangaben für Texte:
de.wikipedia.org/wiki/Hurrikan_Katrina de.wikipedia.org/wiki/New_Orleans de.wikipedia.org/wiki/Hurrikan de.wikipedia.org/wiki/Corioliskraft www.naturgewalten.de/katrina.htm www.saevert.de/2hurrika.htm www.spiegel.de/panorama/0,1518,372456,00.html www.stern.de/wissenschaft/natur/544995.html
Quellenangaben für Bilder:
www.powerbit.de/files/images/hurricane-katrina.thumbnail.jpg Seite 5 oben: www.klett-verlag.de/sixcms/detail.php?id=11938 Seite 6 unten: www.tagesschau.de/styles/container/image/style_images_default/0,,OID4730548,00.jpg Seite 9 oben: www.tagesschau.de/styles/container/image/style_images_default/0,1307,OID4730500,00.jpg Seite 9 unten: www.tagesschau.de/styles/container/image/style_images_default/0,,OID4730534,00.jpg Seite 11 oben: upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f0/Navy-KatrinaNationalGuardTruck.jpg/180px-Navy-KatrinaNationalGuardTruck.jpg Seite 12 oben: upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/43/Hurricane_damage_to_mobile_home_in_Davie_Florida.jpg/180px-Hurricane_damage_to_mobile_home_in_Davie_Florida.jpg Seite 12 unten: upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d8/Superdome_shelter.jpg/180px-Superdome_shelter.jpg Seite 13 oben: upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/52/Navy-ExxonStationNoRoof.jpg/180px-Navy-ExxonStationNoRoof.jpg
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