Lavida 

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3290 Nachricht senden | Erstellt am 16.09.2007 - 18:47 |  |
Es ist ein Fantasiefilm ...- zwischen den beiden Welten - der menschlichen und derjenigen der Engel -... über die Teilung von Berlin.
Der Engel Damiel verliebt sich in die sterbliche Trapezkünstlerin Marion.
Der Himmel ist während des gesamten Films schwarzweiß, wogegen die Menschenwelt in lebhaften Farben leuchtet.
Hoch über den Dächern und auf Statuen wachen die Engel über die Menschen. Mit ihren Trenchcoats und ihrem Mona-Lisa-Lächeln sind sie nur für Kinder sichtbar; gelegentlich spüren auch Blinde ihre Gegenwart. Die Engel sehen alles, fühlen alles und erscheinen den Sterblichen darum in Zeiten der Not - in Schlafzimmern, Büchereien und bei Unfällen. Sie können die Handlungen der Menschen zwar nicht direkt beeinflussen, aber sie bringen einen Schimmer Hoffnung mit.
Der Engel Damiel beginnt sich nach den einfachen Dingen zu sehnen, die für Menschen selbstverständlich sind: berühren, umarmen, gesehen werden.
Der langsame, von Rilke-Gedichten inspirierte Rhythmus des Films ist wesentlich für die Atmosphäre der Geschichte.
Sie nimmt sich Zeit, Kinderfragen zu beantworten wie „Warum bin ich ich und nicht du? Warum bin ich hier und nicht dort? Wann hat die Zeit angefangen und wo hört der Weltraum auf?"
Diese Langsamkeit zieht einen unweigerlich in eine Welt, in der Prioritäten klarer werden und das Leben insgesamt wieder hoffnungsvoller scheint.
|