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Republicain ![]() Dieses Baums Blatt ![]() Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 522 Nachricht senden |
Hier nun das Pendant zu dem anderen Thema. Wie verhält sich ein Gentilhomme gegenüber dem Domestique? Signatur ... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet. | ||||
Elisabeth Ast ![]() Status: Offline Registriert seit: 13.10.2005 Beiträge: 231 Nachricht senden |
Jonathan Swift. Signatur der Unterschied zwischen Einbildung und Bildung besteht in Anstrengung und darin , daß man sich die Finger schmutzig macht ..... | ||||
Republicain ![]() Dieses Baums Blatt ![]() Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 522 Nachricht senden |
Leider aber nicht sehr ergiebig unser Freund Knigge in der Hinsicht, er lebt in seinen Sätzen doch auch oft eher in einem wunderschönen Arkadien, dessen vermeindliches Abbild die Franzosen unlängst an die Engelländer verloren. Signatur ... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet. | ||||
Elisabeth Ast ![]() Status: Offline Registriert seit: 13.10.2005 Beiträge: 231 Nachricht senden |
bin sicher , dem Freiherrn v.K. waren die Erkenntnisse des Dr. Swift durchaus geläufig- Signatur der Unterschied zwischen Einbildung und Bildung besteht in Anstrengung und darin , daß man sich die Finger schmutzig macht ..... | ||||
britta Ast ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.10.2005 Beiträge: 380 Nachricht senden |
hmmm, Knigge war ja auch ein oller Illuminat | ||||
Suzette ![]() Zweig ![]() Status: Offline Registriert seit: 26.10.2005 Beiträge: 164 Nachricht senden |
Natürlich, liebstes Brittalein, hast Du - wie so oft - natürlich recht in Bezug auf Swift. Ich würde ihn als Quelle auch nicht sooo ernst nehmen. | ||||
Elisabeth Ast ![]() Status: Offline Registriert seit: 13.10.2005 Beiträge: 231 Nachricht senden |
fand Swifts Sarkassmus teilweise richtig sehr schlimm und übel!!!!! Signatur der Unterschied zwischen Einbildung und Bildung besteht in Anstrengung und darin , daß man sich die Finger schmutzig macht ..... | ||||
Republicain ![]() Dieses Baums Blatt ![]() Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 522 Nachricht senden |
Es gibt auch eine ziemlich gute Abbildung zu dem Thema, Schläge des Hausvaters, aus den 1780ern, zu sehen in dem Buch:"Fürstenstaat oder Bürgernation". Signatur ... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet. | ||||
Republicain ![]() Dieses Baums Blatt ![]() Status: Offline Registriert seit: 14.10.2005 Beiträge: 522 Nachricht senden |
Die "Anweisungen für Dienstboten..." von Swift habe ich jetzt gelesen. Es ist zwar humorvoll in der Hauptsache, aber auch informativ, um einen Überblick über die Tätigkeitsfelder der Lakaien und Butler etc. zu gewinnen. Leider steht nichts zu dem Diener, der ankleidete. Aber es ist ja auch ein englisches Buch mit englischen Gepflogenheiten darin. Signatur ... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet. | ||||
Edward ![]() Zweig ![]() Status: Offline Registriert seit: 31.01.2006 Beiträge: 79 Nachricht senden |
An dieser Stelle vielleicht einmal die Frage, die mich seit langem umtreibt: Was ist ein Gentleman/Gentilhomme? Was zeichnete ihn im Laufe der Jahrhunderte aus?
Zweifelsohne beschreibt die Vorform "gentil man" hier einen niederen Landadeligen, ein Mitglied der sog. "gentry". Im Laufe der Zeiten trat dann, was den Begriff "Gentleman" angeht, zumindest im angelsächsischen Bereich ein gelinde Demokratisierung ein. Indiz hierfür ist zum Beispiel die Benutzung der Anrede: "Gentleman" für annähernd Jedermann, eine (berühmte) Zeitung namens "Gentleman´s Magazine", deren Leserkreis sich sicher nicht auf den Landadel/die Gentry beschränkte sondern viel eher von einer urbanen, nicht-adeligen Leserschaft rezipiert wurde. Weiterhin ist zu beachten, daß zum Beispiel Offiziere der Royal Navy ab dem Leutenant aufwärts als "Officer & gentleman" galten. Und dies obwohl sie durchaus bürgerlicher Herkunft sein konnten (In der Royal Navy war es nicht üblich, sich sein Patent zu kaufen, man musste es sich durch Examina und Seniorität verdienen!) Aber trotz der Ablösung des Begriffes "Gentleman" vom Adel bezeichnete man mit Sicherheit nicht jeden Lastenträger oder Marktschreier am Picadilly als Gentleman. Ein gewisser bürgerlicher Wohlstand dürfte sicher dazugehört haben um als Gentleman bezeichnet zu werden. Daher meine Frage und mein Diskussionseinwurf an das werte Forum: Was, ausser dem Geld machte einen Gentleman im Regency aus? Was macht zu unserer Zeit noch aus? Welche Umgangsformen, welche Lebeweise musst man pflegen um als "gentleman" zu gelten? Signatur Das Glück, dem scheußlichen Gemetzel lächelnd, schien des Rebellen Hure, doch Held MacBeth -wohl ziemt ihm dieser Name- das Glück verachtend mit geschwungnem Stahl, der heiß von Blut und Niederlage dampfte, haut er sich Bahn bis er dem Schurken gegenüberstand. | ||||
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