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Arkas unregistriert
| Erstellt am 25.09.2005 - 21:00 |  |
"Ich hab mir sagen lassen es gäbe da noch andere Stadtwachen, die eigentlich ganz gesetzestreu sein sollen...", erklärte Arkas unvermindert grinsend. "Die Stadtwache läuft auch ohne dich, Pylades. Zumindest für eine Weile. Gerade tut sie es doch auch." Arkas erhb sich wieder -gut, dass sie letztendlich doch nicht auf seinen Fall zu sprechen gekommen waren. Das hätte Pylades wahrscheinlich noch schlechter gestimmt. "Ich eile jetzt mal zu deiner Lucia und hole sie aus dem Bett. Oder ist sie etwa eine Frühaufsteherin?" Er musterte Pylades als ob dieser es ja wissen müsste, zwinkerte ihm dann aber zu. "Gute Besserung. Und mach mal eine Pause." Mit diesen Worten verabschiedete er sich.
weiter: Villa Caecilia
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Pylades unregistriert
| Erstellt am 25.09.2005 - 21:13 |  |
Pylades blickte Arkas nun sehr dankbar an und nickte. »Ja, ich werde mich bemühen, mal Pause zu machen. Schließlich hat die Stadtwache ja noch dich!« Nun zwinkerte er auch ihm zu. Aber Arkas und Pylades wußten, daß Arkas leider noch etwas entfernt davon war, Pylades Stellvretreter zu werden. Das lag einmal daran, daß Arkas vorher leider nur ein Sklave gewesen war und dann war er noch nicht lange genug bei der Stadtwache. So waren leider die Regeln, auch wenn Pylades ihn gerne als seinen Stellvertreter nennen mochte. Er war fähig und seit einiger Zeit mehr bei der Sache, als vorher, was sicherlich auch daran lag, daß er kein Sklave mehr war und nun etwas mehr Geld verdiente. Aber es fehlte ihm für so einen Posten leider dann doch noch an jahrelangen Erfahrungen. Dennoch dachte Pylades darüber nach ... aber man würde ihn wohl auslachen, wenn er Arkas zu seinem Nachfolger bestimmen würde ... ach verdammt, Pylades wollte gerade nicht darüber nachdenken.
Dann sah Pylades ihm nach und versank wieder in seiner Melancholie ...
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Lucia unregistriert
| Erstellt am 25.09.2005 - 21:20 |  |
aus: Villa Caecilia
Inzwischen war Lucia der Weg ins Hospital schon ziemlich geläufig. Dank Arkas wusste sie, wo genau Pylades zu finden war und dass es ihm nicht lebensbedrohlich schlecht ging. Allerdings hatte Arkas erwähnt, dass Pylades sich seltsam benahm. Dank der Zusammenfassung der Geschehnisse, die zu Pylades Verletzung geführt hatten -auch die hatte Arkas mitgeliefert- konnte sich Lucia ungefähr ausmalen warum. Schließlich erreicht sie also Pylades und lächelte ihm aufmunternd zu. "Na, wie geht es dir?" Etwas besseres fiel ihr im Moment einfach nicht ein.
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Pylades unregistriert
| Erstellt am 25.09.2005 - 21:27 |  |
Pylades bekam auch heute nicht mit, daß Lucia den Garten des Hospitales betrat, schließlich war doch eine gewisse Zeit vergangen und auch wenn er dem Treffen mit ihr entgegenfieberte, so saß er schließlich nur da und starrte vor sich hin. Eigentlich gehörte er ins Bett zurück, aber er wollte einmal Jaana nicht stören und zum zweiten wollte er nicht, daß Jaana mitbekam, daß er Lucia liebte. Und dennoch war sich Pylades nicht einmal gewiss, wann und ob Lucia kommen würde.
Und dann war sie plötzlich da, wie ein Engel. »Lucia!« stieß er hervor und lächelte. Dies war jedoch genauso merkwürdig, wie das, was er Arkas entgegenbrachte. Pylades veränderte sich immer mehr. Aber dennoch freute er sich wahnsinnig, daß sie da war. »Lucia!!« wiederholte er, als könne er nicht glauben, daß sie da war und streckte ihr eine Hand entgegen. »Wie es mir geht? Naja ... ich lebe, alles andere ist gerade nicht wichtig!«
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Lucia unregistriert
| Erstellt am 25.09.2005 - 21:35 |  |
Lucia ergriff seine ausgestreckte Hand, ließ sich dann aber neben ihn sinken und entzog ihm ihre Hand deswegen zunächst wieder. Mit schrägem Lächeln musterte sie die Schramme in seinem Gesicht und kommentierte trocken: "Das gibt eine schöne Narbe. Arkas hat mir schon erzählt, was sich zugetragen hat. Du hast also Jaana Krypton das Leben gerettet?" Lucia klang nicht gerade übermäßig begeistert. "Irgendwann muss ich sie endlich einmal kennenlernen. Schon komisch, dass jemand so dein Leben bestimmen kann ohne, dass du ihn jemals zu Gesicht bekommst." Lucia freute sich auch ihn zu sehen, aber gleichzeitig fragte sie sich, ob er jetzt endlich begriff, dass er eine Pause brauchte. Jaanas Fall wollte er noch abschließen, kam jetzt der nächste dringende Fall und würde es dann immer so weiter gehen? Irgendwann würde Pylades sich umbringen. Kein Mensch konnte so viele Verletzungen in so kurzen Abständen gut überstehen.
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Pylades unregistriert
| Erstellt am 25.09.2005 - 21:44 |  |
Pylades lächelte sie matt an. Doch dann wurde er ernster. »Ich weiß nicht, ob dies eine Narbe geben wird, aber vermutlich hast du Recht ... « Und dann ergriff er ihre Hände und drückte sie. Er war so froh, daß sie da war und dann zog er sie zu sich und wollte sie umarmen, sofern sie es denn zuließ. Es war ihm egal, ob sie jemand sehen wurde. Er brauchte ihre Nähe jetzt. Und währenddessen murmelte: »Du solltest sie niemals kennenlernen ... ich meine Jaana ... und was meinst du?« fragte er. »Wieso bestimmt sie mein Leben? Ich war halt nur gerade da, mehr nicht ...« Doch er ahnte, was Lucia meinen könnte.
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Lucia unregistriert
| Erstellt am 25.09.2005 - 22:02 |  |
Lucia ließ sich bereitwillig von ihm umarmen und lehnte ihren Kopf an seine Schulter. "Doch nicht dein Leben, du hast sie ja schließlich mehr als einmal gesehen. Ich meinte mein Leben. Irgendwie hatte ich so oft indirekt mit Jaana zu tun. Zum Beispiel gerade erst jetzt, du bist schließlich nur verletzt, weil es sie gibt." In Gedanken fügte Lucia an, dass Jaana auch der Grund war, den er vorschob, weil er wieder einmal nicht loslassen konnte, die Kontrolle bei allem, was die Stadtwache betraf, behalten musste. "Und ich werde sie irgendwann einmal sehen und mit ihr sprechen.", fügte sie ein wenig trotzig an.
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Pylades unregistriert
| Erstellt am 25.09.2005 - 22:09 |  |
Nun erst begriff Pylades: Er hatte Lucia eben tatsächlich falsch verstanden. Er war einfach zu empfindlich, was Jaana anging. »Du hast Recht, bitte verzeihe mir ... ich weiß langsam selber nicht mehr, was ich höre ... und sage. Natürlich.DU meitest nicht mein Leben. Es ist nur ... ach egal.« Er drückte sie fester an sich. »Ich bin so glücklich, daß du da bist. Und ja, ihr habt irgendwie alle Recht. Aber genau daß ist es, was mich stört!« Er lachte leise. »Ich wußte bisher immer, was ich getan habe. Doch seit einiger Zeit ... scheine ich den Boden unter den Füssen verloren zu haben. Seit dieser Entführung ...« Er drückte sein Gesicht fast wie schutzsuchend in ihre Halsbeuge. Aufeinmal kam alles raus: Er glaubte, sich noch nie so elendig gefühlt zu haben. Woran lag das alles nur? An all den Ereignissen? Er hatte sich überbeansprucht und es war tatsächlich so viel passiert. Und er konnte auf einmal viele weitere Gründe angeben ... doch nun genoß er nur Lucias Nähe. »Ich liebe dich ...«
Und nach einer Weile sagte er noch: »Wenn du Jaana unbedingt kennenlernen möchtest, tue das, auch wenn ich es eigentlich nicht will ...«
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Lucia unregistriert
| Erstellt am 29.09.2005 - 18:15 |  |
"Warum sollte ich sie auch nicht kennenlernen? Ich hatte schon Ärger mit ihr ohne sie zu kennen, es wird also kaum schlimmer werden.", erwiderte Lucia trocken. "Du hast jetzt Jaanas Fall abgeschlossen, oder? Was willst du jetzt tun?" Lucia wusste nicht recht, wie sie Pylades helfen konnte. Er musste selbst mit seinen Erlebnissen klarkommen und sich die Zeit nehmen sie zu verarbeiten. Was konnte sie da mehr tun, als ihm diese Zeit zu geben.
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Pylades unregistriert
| Erstellt am 29.09.2005 - 19:00 |  |
Pylades ließ sich mit seiner Antwort Zeit, bevor er leicht seufzend sagte: »Nein, es sind da noch einige offene Fälle mit Jaana. Es ist noch nicht alles abgeschlossen. Aber die Zeit drängt eigentlich - aber vielleicht finde ich auch keine Beweise.« Und dann lachte er plötzlich auf, auch wenn es etwas falsch klang. »Ich hätte dich gerne früher kennen gelernt. In einer Zeit, wo ich noch nicht soviele Selbstzweifel hatte!« Und dann ergänzte er: »Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, was ich tun werde. Ich wollte eigentlich mit dir verreisen ... und doch denke ich irgendwie, daß ich die Stadt dann im Stich lasse. Ich weiß, Arkas meinte schon, daß die Stadtwache auch mal ohne mich auskommen kann. Bin ich da vielleicht zu eingebildet?«
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