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Nora ...
Turnierpferdebesitzer
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...   Erstellt am 17.11.2005 - 15:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mein Wecker klingelte mich heute um 7.30 wach. Ich streckte mich, und ein Schmerz in meinem linken Knöchel erinnerte mich sofort daran, was gestern passiert war. Inzwischen tat mein Fuß aber nicht mehr sehr weh, nur noch ein bisschen. Immernoch leicht humpelnd machte ich mich auf den Weg ins Bad. Als ich fertig war, ging ich die Treppe hinunter und gab Sweety und Hexe ihr Futter. Dann biss ich selbst in mein Brötchen und mein Blick wanderte aus dem Fenster. Ich blinzelte. Nein – es war Wirklichkeit: Draußen sah alles aus wie mit Puderzucker überstreut. Über Nacht war Schnee gefallen! Der Schmerz im Knöchel war sofort vergessen! Es würde den Pferden sicher viel Spaß machen, darin herumzutollen! Hastig verschlang ich den Rest meines Frühstücks, sagte Hexe und Sweety Tschüss und war im nu am Stall angekommen.
Dort warteten Sira, Hekla und Nighti schon auf mich. „Na du hast dich ja schnell wieder erholt!“ lachte Andi mir zu, die geschäftig über den Hof eilte. Ich grinste nur, halfterte die 3 auf und band sie am Anbindebalken an. Ich wollte keinem der 3 den ersten Schnee vorenthalten und mit einem in die Halle gehen. Wer wusste, vielleicht regnete es ja morgen wieder und was dann übrig blieb, war allenfalls Schneematsch. „Dann muss ich eben mit 2 Handpferden reiten“, beschloss ich. Zuerst kratzte ich allen die Hufe aus, dann striegelte ich sie. Heute hatte ich endlich mal an eine Jacke gedacht. Ich wollte heute Nighti reiten, also sattelte und trenste ich ihn. Dann sollte noch Lemon mit auf den Ausritt. Beim Aufsteigen machte sich mein linker Knöchel wieder bemerkbar, wenn auch nicht sehr schlimm. Ich merkte es sowieso kaum, so sehr freute ich mich schon auf den Ausritt. Dann ging es los. Heute wollte ich den schon bekannten Weg am Bach, der sogar schon eine dünne Eisschicht hatte entlangreiten. Lemon hatte einen Riesenspaß im Schnee, genauso wie die Pferde. Nighti ging gut vorwärts und Hekla und Sira hatten ihren Spaß beim durch den Schnee stöbern. Ich ließ Nighti bald antraben und Schnee stob ihm bei jedem Trabschritt um die Hufe, aber er schien es nur lustig zu finden. Lemon konnte gar nicht genug vom Rumtollen bekommen. Ich fror dank meiner Jacke ausnahmsweise mal nicht. Es war einfach nur toll so zu reiten. Ich lächelte, schloss die Augen und legte den Kopf in den Nacken. Auf einmal spürte ich etwas nasses, kaltes auf meinem Gesicht. Verdutzt öffnete ich die Augen. Dann erst merkte ich das dieses kalte, nasse etwas Schnee war. Zum Glück schneite es nicht sehr stark. Aber langsam froren meine Hände ab. Dann fiel mir ein, das irgendwo in meiner Jackentasche noch ein paar Handschuhe vergraben sein mussten. Ah, da waren sie ja! Ich zog sie schnell an. Die dünnen Reithandschuhe wärmten zwar nicht sehr aber immerhin ein bisschen. Auf einmal fiel mir Lemon ein. Blitzschnell drehte ich mich um und rief unsicher: „Lemon? Lemon!“ Nach einem kurzen Schock fiel mir ein kleiner Punkt am anderen Ende des Weges auf. Ich rief nochmals: „Leemoon!“ Und siehe da: Der kleine Punkt begann sich zu bewegen und schien näher zu kommen. Schließlich nahm er klare Umrisse an. Sira erschrak leicht, als Lemon an ihr vorbeifetzte, beruhigte sich aber schnell wieder. „Typisch“, grinste ich. Dann ließ ich Nighti, Hekla und Sira wieder antraben. Nighti hatte einen wundervollen, weichen Trab, man wurde auf ihm fast nicht geworfen. Schließlich entschied ich mich für einen kleinen Galopp. Aber zuerst musst ich noch auf Lemon warten, die wohl irgendetwas total interessanten entdeckt hatte. Bei näherem Hinsehen entpuppte es sich als alten Fußball, der Lemon anscheinend so begeisterte, dass sie ihn mitnehmen wollte. „Also gut“, lachte ich. Jetzt konnte ich endlich galoppieren, was ich auch sofort tat. Ich ließ die Pferde sich so richtig ausrennen, musste aber gleichzeitig auf Lemon aufpassen, so einen Schock wie vorhin musste ja nicht unbedingt sein. Doch dann musste ich ziemlich auf die Pferde aufpassen – es sah ganz so aus als wollten sie sich ein Rennen liefern. Doch ich parierte Nighti energisch durch und sah nach hinten. Erleichtert sah ich Lemon rennen. „Das nächste Mal reite ich ausnahmsweise ohne Hund“, seufzte ich. Dann galoppierte ich wieder an, diesmal etwas langsamer, so dass Lemon gut hinterherkam. Demnach machte ich mir keine Sorgen um sie und konzentrierte mich auf die Pferde. Auf einmal kam ein tief hängender Ast, den ich nicht rechzeitig sah. Auf einmal war mein ganzes Gesicht nass und kalt. Prustend parierte ich Nighti und die anderen durch und versuchte den Schnee so gut es ging aus meinem Gesicht zu schütteln. Leider kam dabei eine Menge davon in meinen Kragen. Ich spürte wie kaltes Wasser meinen Rücken entlang lief. Gab es eigentlich etwas unangenehmeres? Nun... Diese Frage wurde mir recht schnell beantwortet: Ja! Denn als ich mich umdrehte war Lemon wie vom Erdboden verschluckt. „Oh nein!“ stöhnte ich. „Lemon!“ Ich wendete mein Dreiergespann, was auf dem schmalen Weg gar nicht so einfach war. Dann trabte ich an. Einfach drauflos zu Galoppieren würde nichts bringen, das wusste ich. „Lemon!“ rief ich ab und zu. Aber sie kam nicht. Was jetzt? Fieberhaft überlegte ich, wo sie sein könnte. Schon zum Hof zurückgelaufen? Nein, das glaubte ich nicht. Lemon würde den Weg ja gar nicht finden... Eins war klar: Wenn ich sie nicht finden würde, würde ich riesigen Ärger bekommen. Lemon gehörte ja nicht mal mir. Ich holte tief Luft und versuchte mich zu beruhigen. Was sollte ihr denn schon groß passiert sein? Solange ihr nicht gerade ein wütendes Wildschwein über den Weg lief... „Lemon!“ rief ich erleichtert! Dort hinten war sie! Aber – sie lief ja geradewegs auf den zugefrorenen Bach zu! Der würde sie mit Sicherheit nicht tragen! „Leemon!!“ schrie ich. Aber es interessierte sie anscheinend überhaupt nicht, was ich hier tat oder sagte. Nighti wurde langsam unruhig – er mochte nicht die ganze Zeit in der Kälte stehen. Mit einem kurzen Blick streifte ich auch Sira und Hekla, denen ging es nicht anders. Ich ließ sie einige Schritte vorwärts gehen und Nighti wieherte. Da drehte Lemon sich um. Ich nutzte die Chance und rief nochmals: „Lemon!“ Da endlich drehte sie sich um und trottete gelangweilt zu mir zurück. Ich atmete auf und ließ Nighti wieder antreten. Er, Sira und Hekla schien sichtlich froh darüber zu sein, das es endlich weiterging. Jetzt musste Lemon die ganze Zeit vor den Pferden laufen und ließ sie keine Sekunde aus den Augen. Ich schnalze mit der Zunge und die drei trabten an. Am Hof angekommen, stieg ich ab. Dabei tat mein Knöchel wieder höllisch weh. Trotzdem sattelte und trenste ich die Pferde ab, was mit den steifgefrorenen Fingern nicht sehr einfach war, und kratze ihnen die Hufen aus. Danach führte ich sie in den Offenstall. Lemon ging es super gut zu gehen, sie tollte schon wieder mit den anderen Hunden herum. Dann fuhr ich nach Hause.
Dort holte ich mir ausnahmsweise mal zuerst mein Essen, dann erst gab ich Sweety und Hexe ihr Futter. Ich holte mir eine Decke, lümmelte mich aufs Sofa und sah den beiden zu wie sie ihr Futter verschlangen. Nach einiger Zeit sah ich auf den Wecker: 21.36. Ich beschloss ins Bett zu gehen. Schnell sagte ich noch Sweety und Hexe Gute Nacht und legte mich ins Bett. Eine Weile wälzte ich mich noch im Bett herum, bevor ich endlich einschlafen konnte.





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Dreck...Das ist eine Schachtel voll Dreck. - Ja. - Wird diese Schachtel voll Dreck auch hilfreich sein? - Wenn du sie nicht haben willst, dann gib sie mir zurück. - Nein.

But why is the rum gone?

Andi ...
Pferdezüchter
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...   Erstellt am 17.11.2005 - 16:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


APPLAUS!!!!!!! SUPER!
5000!





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Solange Menschen denken, dass Pferde nicht fühlen, müssen Pferde fühlen, dass menschen nicht denken!

Nora ...
Turnierpferdebesitzer
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...   Erstellt am 17.11.2005 - 16:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke!





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