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MadameKaya ...
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...   Erstellt am 23.03.2006 - 21:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zur personellen Veranschaulichung: Waren Voltaire, Diderot, Rousseau und auch ein Talleyrand nicht Libertins wie sie so typisch waren für das 18. Jahrhundert? Viel Geistund Lebensart gewürzt mit einem Hauch Verkommenheit?


Das Buch hört sich übrigens ungemein verlockend an...

[Dieser Beitrag wurde am 23.03.2006 - 21:49 von MadameKaya aktualisiert]





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Es gibt kein echtes Leben im Falschen...

Edward ...
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...   Erstellt am 24.03.2006 - 00:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nun einmal ganz frank und frei:
Handelte es sich bei besagten "Clubs" um Salons, in denen revolutionäre Ideen gesponnen wurden und nebenbei der Lust gefrönt wurde
oder
um aufklärerische Swingerclubs, in denen nebenbei revolutionäre Ideen gesponnen wurden ...?





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Das Glück, dem scheußlichen Gemetzel lächelnd, schien des Rebellen Hure, doch Held MacBeth
-wohl ziemt ihm dieser Name- das Glück verachtend mit geschwungnem Stahl,
der heiß von Blut und Niederlage dampfte, haut er sich Bahn bis er dem Schurken gegenüberstand.

Republicain ...
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...   Erstellt am 24.03.2006 - 11:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Können wir dann bitte, bitte wieder zum Thema zurück (?), ich habe mich ja auch schon "geopfert", einen neuen Thread aufzumachen.
Mit dem Exkurs in die verruchten Häuser, wollte ich ja nur eine Gelegenheit zeigen, wobei keine Diener anwesend waren. Ich bin doch ein Saubermann. Oder bezweifelt das jemand?
Haben wir noch mehr einwandfreie Quellen für das Verhältnis Dienstbote - Herrschaft? Ich werde mir für die Frage selber sobald es geht die Memoiren von Casanova zulegen, der ja auch und ausgeprägter als Trenck, sein Verhältnis zu seinen Dienern zeigt, wie ich einmal hörte.

[Dieser Beitrag wurde am 24.03.2006 - 11:15 von Republicain aktualisiert]





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... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet.

Republicain ...
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Registriert seit: 14.10.2005
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...   Erstellt am 28.03.2006 - 08:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hier eine kleine Kurzbiographie, die ich in einem Buch mit Bilder von Gainsborough gefunden habe.
Es handelt sich um Ingnatius Sancho und zeigt, welche Karriere selbst ein Diener machen konnte.
1729 wurde Sancho auf einem Sklavenschiff geboren, trat 1749 in die Dienste als Diener (Servant) der Herzogin von Mantagu. Ab 1766 stand er in engem Briefkontakt mit Laurence Stern (die Briefe wurden 1782 wegen ihre literarischen Wertes sogar veröffentlicht). 1768 malte Gainsborough ihn in 1 Std. und 40 Min., als Sanchos Frau (die Herzogin von Montagu) bei Gainsborough porträtiert wurde. Sie schenkte ihm dieses Bild höchstwahrscheinlich (es muss schon recht teuer gewesen sein), aus Dank für seine guten Dienste. Bis 1773 war Sancho als Kammerdiener (Valet) des 4ten Grafen von Cardigan angestellt, aus dessen Diensten er in Ehren entlassen wurde, worauf er sich als Lebensmittelhändler in Maryfair niederließ. Er verfasste eine "Theory of Music" und war wegen seines hohen Geistes und seiner Auffassungsgabe bei seinen ehem. Herren sehr beliebt. 1780 starb Sancho.

Ganz bestimmt hatte Sancho ein enormes Glück, dass er von seiner Umgebung so gut aufgenommen wurde. Viele Leute aus dem Umkreis von Gainsborough waren ja Abolutionisten. Das Porträt von Sancho strahlt trotz einer gewissen Flüchtigkeit die Aura eines Gentlemen aus, worauf auch Kleidung wie Gestik hindeuten. (er hat wie fast alle Gentlemen die Hand in der Weste)





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