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...   Erstellt am 24.02.2012 - 11:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ein Märtyrer aus dem Friedensreich
des Dalai Lama


Maurice Tornay wurde am 16. Mai 1992 von Papst Johannes Paul II. als Märtyrer seliggesprochen – wie kam es dazu? Er wurde am 25. August 1931 ins Noviziat des in 2472 m Höhe gelegenen Hospizes vom Grand-Saint-Bernard der Regularkanoniker aufgenommen. Die Vorsehung wollte, daß die Kongregation von den Missions Ètrangères in Paris gebeten wurde, einige an das Gebirgsleben gewöhnte Priester in den Himalaya zu entsenden. Am 8. September 1935 legte der junge Kanoniker seine feierlichen Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams ab, und bald danach beschloß die Leitung der Kongregation ihn und zwei seiner Mitbrüder nach Weisi in Yunnan (im Südwesten Chinas) zu entsenden. Nach einer anderthalb Monate langen Reise kamen die drei Kanoniker in der chinesischen Mission von Weisi (2350 m) im tibetischen Grenzgebiet an. Im September 1939 brach der 2. Weltkrieg aus. China wurde von Japan überfallen und das tibetische Grenzland militärisch besetzt, was eine Hungersnot, einen Volksaufstand und Plünderungen zur Folge hatte. Der Krieg war noch nicht zu Ende, als Pater Tornay im März 1945 zum Pfarrer von Jerkalo (in 2650 m Höhe) im Südwesten Tibets ernannt wurde. In dem Gebiet, in welchem Pater Tornay seine apostolische Tätigkeit ausübte, war der oberste Lama, Gun-Akhio, sowohl auf religiösem wie auf wirtschaftlichem und politischem Gebiet geradezu allmächtig. Er empfand einen unversöhnlichen Haß auf die Missionare. „Ich war noch gar nicht in Jerkalo angekommen“, schrieb Pater Tornay in sein Tagebuch, „da munkelte man schon überall, der Missionar müsse vor die Tür gesetzt werden, sonst drohen ihm die schlimmsten Foltern, die ein Mensch sich denken kann. Die Christen müßten ihren Glauben abschwören und alle ihre Kinder in die lamaistische Toga hüllen; denn `im Lande der tausend Götter dürfe es nur eine Religion geben´.“ Die Drohungen Gun-Akhios lenkten ihn nicht von seiner Pflicht ab. Am 26. Januar 1946 drangen etwa vierzig Lamas in das Haus des Missionars ein, plünderten und verwüsteten es und führten den Pater mit 12 vorgehaltenen Gewehren nach Pame im chinesischen Yunnan ins Exil. Die Lamas drohten ihm weiterhin mit dem Tod, sollte er den Briefwechsel mit seinen Pfarrkindern in Jerkalo nicht abbrechen. Am 10. Juli 1949 schloß sich Pater Tornay einer Handelskarawane an und machte sich auf die lange, auf zwei Monate angesetzte Reise nach Lhasa. Obwohl er den Bart abrasiert hatte und ein tibetisches Gewand trug, wurde er bei einem Halt erkannt und denunziert. Plötzlich griffen vier bewaffnete Lamas aus dem Unterholz an. Der Pater rief: „Schießt nicht, wir können verhandeln!“ Doch im selben Augenblick fielen zwei Gewehrschüsse. Der Pater stürzte zu seinem treuen Gefährten, der getroffen worden war. Weitere Gewehrschüsse. Pater Maurice Tornay sackte im Kugelhagel in sich zusammen. Nachträglich wurde der Lama-Gemeinschaft von Karmda von den chinesischen Behörden ein hohes Bußgeld für dieses Verbrechen auferlegt. Somit war offiziell festgestellt, wer für den Mord verantwortlich war. Das Motiv: „Der Pater propagiert die katholische Religion in Jerkalo.“ Heute ist der katholische Glaube dort noch immer lebendig.

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