Wetter Frühlingshafter Sonnenschein, nur in Meernähe gelegentliche Niederschläge bei Temperaturen um 18 Grad . Ereignisse Eine Armee der Elfen und Zwerge konnte Siedelstein schließlich von der Besatzung durch die Drow befreien. Die Verluste waren hoch und noch immer muß vieles in der Stadt erst neu aufgebaut werden Festtage keine

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Yukari ...
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...   Erstellt am 04.01.2007 - 01:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Yukari kniete neben dem Gewässer. Im fahlen Licht der Nacht war die rötliche Färbung nicht zu erkennen. Nur ihr verschwommenes, blasses Spiegelbild tanzte auf der dunklen Oberfläche. In ihrer Hand, die so zart wirkte, hielt sie ein Schriftstück. Die Knöchel traten bleich hervor, als sie die Finger darum verkrampfte. Sie ahnte, warum man ihr diesen Auftrag zu teilte. Nun wußte sie auch, was Zetsumeis Anwesenheit für einen Grund gehabt hatte. Das sie Ryou Nachricht vom Tod des Clanoberhauptes überbracht hatte, hätte ihr Trost spenden sollen. Doch schien es die Situation für die blasse, junge Frau unerträglich zu machen. Ein Gefühl der Verzweiflung ergriff sie, das sie so nicht kannte. Warum mußte es sie treffen? Wer bestimmte, daß ihr Weg den von Ryuo fortwärend kreuzte und bei jeder Begegnung Narben zu hinter lassen schien. Sie versuchte zu fliehen, wußte sie doch, daß es einen gemeinsamen Weg nicht geben konnte. Doch wurde sie, was sie auch tat, immer in seine Richtung zurück gezogen. Der Schrecken, als plötzlich seine Stimme erklang, war ihr an zu sehen. Dennoch war sie geistesgegenwärtig genug, das klein Pergament, dessen Anweisungen so klar und dennoch scheinbar unmöglich aus zu führen waren, zu verbergen. Nur langsam wandte sie den Blick vom Wasser ab. Seine Worte waren alles, was sie hatte hören wollen. Aber sie brachten keine Freude. Sie trugen einen Verrat in sich, von dem Ryuo nichts ahnen konnte.
Du bist ein Einzelkämpfer, Ryuo. Du brauchst mich nicht.
erwiederte sie lächelnd, obwohl sie wünschte, es wäre anders. Doch selbst, wenn sie ihm Unrecht tat, mußte er eben so wie sie wissen, daß es andere Dinge gab, die verhinderten, daß sie an seiner Seite blieb.





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Ryou ...
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...   Erstellt am 04.01.2007 - 01:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Natürlich hatte sie mit dem, was sie sagte Recht. Er brauchte keine Begleitung und wußte sich selbst zu versorgen und dennoch wollte der Gedanke, nicht nur Mei, sondern auch Yukari nicht wiederzusehen, ihm nicht gefallen. Ein Einzelgänger war er wohl, doch das er sie inzwischen brauchte, hätte eigentlich außer Sprache stehen sollen. Das Pergament, das sie hielt nicht weiter beachtend, brachte er die letzten Meter, die zwischen ihnen lagen, hinter sich und blieb kurz vor ihr stehen. Die grauen Augen, die inzwischen nichts mehr von der vorübergehenden Hilfe zu zeigen schienen, waren in die Yukaris gerichtet. In seinen Augen war nichts forderndes, nichts kaltes und dennoch wirkten sie so distanziert wie immer, wenn sie sich auch nichts mehr wünschten, als dem Licht Yukaris nachzugeben.
Nein, ich brauche dich nicht. Ich brauche niemanden und ich bin ein Einzelgänger, aber ich kann dich nicht gehen lassen – ich will es nicht.
Die Hand, die den Turmalin trug, suchte wie selbstverständlich nach ihrer, wußte sie doch wohl darum, dass nur diese Hände es schafften, die Schmerzen zu nehmen.





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Yukari ...
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...   Erstellt am 04.01.2007 - 02:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sie wußte, daß der Stein in seiner Hand pulsieren würde, noch bevor sie es spürte. Nur zaghaft strich sie über die Haut. Etwas fragendes lag in ihren Augen. Die Vorstellung, daß ihre Anwesenheit ihm ständige Schmerzen bereitete, quälte sie eben so. Sie wünschte, er würde es ihr nicht so leicht machen. Das, was sie hätte freuen sollen, wandelte sich in Schmerz, der sie dazu brachte den Blick ab zu wenden. Sie mußte diese Mäöglichkeit nutzen. Aber sie hätte nicht der Grund dafür sein sollen, daß sie blieb. Schweigend sah sie auf den See hinaus. Er erschien ihr dunkler als noch zuvor. Voller Untiefen und Dingen, die im Schatten verborgen lagen. Das sie Ryuo Bitte nicht abschlagen konnte, war ihr nur zu bewußt. Aber ihr Wunsch bei ihm zu sein, machte sie zur Verräterin. Und das würde er nie verzeihen. Ihr Gesicht spiegelte den Kampf wieder, den sie mit sich selbst führte. Es durfte nicht sein und es hätte nicht sein sollen. Und doch blieb ihr keine andere Wahl. Ausser der einen, die alles zerstören würde. Dennoch erschien es ihr besser, als unehrlich zu ihm zu sein.
Ich weiß nun, wer Zetsumei ist.
begann sie leise und vermied es ihn an zu sehen. Als hätte sie Angst, er würde sie nicht aus sprechen lassen, ergriff sie seine Hand nun vollständig.
Ich weiß, was ihr Besuch hier für dich bedeutet. Wenn ich bei dir bleibe, Ryou, dann kann ich es nicht als Yukari. Auch Kurai -Mizu wird dann bei dir sein.
Sie verstummte, ohne weiter zu erklären, glaubte sie doch, daß er auch so verstehen würde. Er kannte die Vorgehensweise der Clans. Ihm mußte klar sein, daß sie daß sie sich nicht wieder setzen konnte. Und das sie mit ihren Worte, das Leben, welches sie kannte, riskierte. Mit einem leisen Rascheln übergab sie die Nachricht, die sie versteckt gehalten hatte. Es überraschte sie, daß sie mit einer einzigen Handbewegung ihren Clan und alles was ihr wichtig war verraten konnte. Und es ihr nicht gelingen wollte, ihn etwas falsches glauben zu lassen.

[Dieser Beitrag wurde am 04.01.2007 - 02:10 von Yukari aktualisiert]





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Ryou ...
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...   Erstellt am 06.01.2007 - 03:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ryou nahm das Pergament an sich und las den Inhalt. Seine Gesichtszüge, die zuvor noch recht weich waren, härteten sich, als er erkannte, was nun die Aufgabe Kurai Mizus war. Den Zettel zerknüllte er und warf ihn in das rote Seewasser, ehe sein Blick wieder Yukari galt.
Ich sehe das anders. Das war Kurai Mizus Aufgabe. Du weißt, dass ich nicht zulassen kann, dass du auch nur irgend etwas von dem erfährst, was dein Clan wissen will. Und trotzdem hast du es mir gezeigt. Warum?
Es war die eine Sache zu wissen, dass Yukari mit sich selbst um ihren Verrat kämpfte und doch hatte sie sich gegen ihren Clan entschieden. Für Ryou vollkommen unverständlich, wo sein ganzes Leben sich doch nur darum drehte, seinem Clan Ehre zu machen – oder zumindest bis jetzt. Die Hand Yukaris hielt er nun fester, einerseits, weil sie es schaffte mit dem angenehmen ihrer Berührung die Schmerzen zu bannen, andererseits, um ihr wieder den Halt zu geben, den sie bereits zuvor gesucht hatte.





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...   Erstellt am 06.01.2007 - 16:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Yukari hielt den Blick stumm auf das dunkle Wasser gerichtet. Sie bereute ihre Entscheidung nicht. Doch Angst stieg in ihr auf. Das Gefühl zwischen den Fronten gefangen zu sein. Sie konnte ihr Pflicht dem Clan gegen über nicht einfach auf geben. Dort lag ihre Heimat, ihre Familie und Freunde. All jene Dinge die ihr Halt gaben. Das alles fort zu werfen, wagte sie nicht.
Es ist noch immer mein Auftrag und wird es auch bleiben.
erwiederte sie ernst und wagte nicht, den Blick zu heben. Ihr Lächeln war verschwunden und einem Ausdruck von Traurigkeit und Ausweglosigkeit gewichen. Eine klare Entscheidung für oder gegen ihn zu treffen, war ihr unmöglich.
Du hast mich gebeten bei dir zu bleiben.
fuhr sie leise fort.
Es ist dein Recht zu wissen, warum ich dies tun würde.
Ihre Worte waren hart. Und nicht die ganze Wahrheit. Es gab noch einen anderen, viel wichtigeren Grund, der sie zum Bleiben veranlasste. Doch vielleicht wäre es besser, die Dinge so zu belassen wie sie ware. Ryuo und sie nicht noch tiefer in eine ausweglose Situation zu bringen.





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Ryou ...
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...   Erstellt am 06.01.2007 - 18:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ryou starrte sie eine Weile mit ausdruckslosem Gesicht an, ehe er sich von dem Griff löste, das Kinn der Frau umfasste und ihren Blick zu sich drehte. Es dauerte nicht lang, bis seine Gesichtszügen bei ihrem Anblick wieder weicher wurden und etwas flehendes in den grauen Augen lag.
Ist das alles? Du würdest nur bleiben, weil ich dich darum gebeten habe und weil es dein Auftrag ist? Was, wenn es diesen Auftrage nicht gäbe? Was, wenn ich dich nicht gebeten hätte, zu bleiben?





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Yukari ...
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...   Erstellt am 06.01.2007 - 18:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die junge Frau versuchte der unsanften Berührung zu entgehen. Erst als Ryous Gesichtsausdruck sich änderte, hielt sie still. Nur langsam richtete sie den Blick auf sein ihn. Es fiel ihr schwer den Ausdruck auf seinem Gesicht zu sehen. Die Lüge, die alles leichter gemacht und beendet hätte, wollte nicht über ihre Lippen. Vorsichtig schüttelte sie den Kopf. Unsicherheit lag in ihren Bewegungen. Sie wußte, daß sie nicht beides würde haben können. Es durfte nicht sein. Dennoch gelang es ihr nicht, sich von dem Mann ganz zu lösen oder ihn weiter zu belügen.
Nein. Ich würde auch ohne meinen Auftrag bleiben.
Gab sie schließlich zu. Sie wußte, daß es ein Fehler war. Und das sie mehr hätte sagen wollen. Vielleicht mehr hätte sagen müssen. Aber es konnte keinen gemeinsamen Weg für sie geben. Obwohl sie sich kaum etwas mehr wünschte. Die Frage, was Ryou dazu brachte so zu ihr zu sprechen kam ihr in den Sinn. Sie suchte nach einer Antwort in seinen Augen. Fand dort jedoch nichts ausser dem selben Wunsch, der auch in ihren stand. Seine Hand pulsierte in ihrer. Es erinnerte sie an das, was sie vor allem anderen trennte. Gerne wäre sie vor ihm zurück gewichen. Doch etwas hielt sie und brachte sie dazu, seine vorrüber gehende Nähe sogar zu geniessen. Es erinnerte sie an die Nacht in Siedelstein. Doch auch daran, daß dieser Moment eben so flüchtig sein würde, wie jener in Elians Haus.

[Dieser Beitrag wurde am 06.01.2007 - 18:17 von Yukari aktualisiert]





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...   Erstellt am 06.01.2007 - 19:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Einen kurzen Moment dachte er darüber sie zu bitten, ihren Auftrag einfach zu vergessen. Aber wozu und zu welchem Preis? Weder sie noch er würden diesen zahlen können, wenigstens das war Gewissheit und wurde durch den Schmerz, den der Turmalin erneut in ihm auslöste, nur bestärkt. Das Kinn der Frau ließ er los und wandte das Gesicht von ihr ab. Die Worte, die ihm einfielen, schienen nicht passend, falsch oder ergaben keinen Sinn. Wieso schaffte er es nicht sich dieser Frau zu entziehen? Sein Leben lang war er von Gefühlen geflohen und doch hatte Yukari es geschafft ihn zu berühren, obwohl er es nicht einmal gewollt hatte.
Aber du kannst es nicht. Ebenso wenig wie ich ... Es ist Zeit aufzubrechen und Aufträge zu erfüllen, Kurai Mizu.
sagte er dann mit ruhiger Stimme, wandte den Blick aber nicht zu ihr. Ein weiteres Mal ging er, ohne zu warten, ob sie folgen würde in Richtung des Waldes.

>>> Woanders





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