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e07 ...
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...   Erstellt am 16.11.2006 - 12:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In den ersten drei Monaten 2006 ist die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit in den Niederlanden um 0,8% auf 438.000 Personen gesunken. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 6,2%. Die Anzahl der Arbeitsplätze ist in der zweiten Hälfte 2005 gestiegen. Diese Entwicklungen sind die Folge des sich durchsetzenden Wirtschaftswachstums.


Die Verbesserung der Arbeitsmarktlage setzte im letzten Quartal 2005 ein. Seitdem fanden 50.000 Arbeitslose eine Stelle. Am stärksten war der Rückgang in der Berufsbevölkerungsgruppe zwischen 25 und 44 Jahren. Auch für die Arbeitslosen unter 25 Jahren hat sich die Lage verbessert, die Arbeitslosigkeit in dieser Berufsgruppe sank von 13,9% auf 12,2% (99.000 Personen). Damit gehören die Niederlande zu den Ländern mit der niedrigsten Arbeitslosenquote in diesem Segment. In der Bevölkerungsgruppe über 45 Jahren stieg die Anzahl der Arbeitssuchenden um 2.000 auf 144.000. Da die Anzahl der Arbeitenden ebenso zunahm, nahm die Arbeitslosigkeit in dieser Bevölkerungsgruppe leicht ab, und beträgt momentan 5,4%.


Am deutlichsten verbesserte sich die Arbeitslage in der Dienstleistungsbranche, was dazu führte, dass 2005 30.000 neue Stellen in diesem Sektor geschaffen wurden. Diese Stellen wurden meist mit Zeitarbeitern besetzt. Die Anzahl der Zeitarbeitsstellen stieg am meisten in der öffentlichen Dienstleistungsbranche, gefolgt durch Handel, Industrie und öffentliche Verwaltung.


Mehr als 10% der Haushalte in den Niederlanden verfügt über das Mindesteinkommen. Rund zwei Drittel dieser Haushalte bezog dieses Einkommen aus einer Rente oder einer Sozialleistung, das andere Drittel erwirtschaftete dieses Einkommen aus Lohnarbeit oder Selbständigkeit. Das Gesamtvolumen der Sozialleistungen ist 2005 gesunken. Die Zahl der Arbeitsunfähigen sank um mehr als 60.000 Personen. Die Zahl der Empfänger von Arbeitslosenhilfe ist 2005 um 18.000 gesunken. Auch die Zahl der Sozialhilfeempfänger nahm um 11.000 Personen ab. Vor allem männliche Arbeitslose konnten den Wirtschaftsaufschwung in den Niederlande dafür nutzen, wieder in die Berufstätigkeit einzusteigen.
quelle: niederlandeweb.de





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e07 ...
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...   Erstellt am 16.11.2006 - 13:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hier habe ich was schönes und Informatives zum Thema Arbeiten in Holland:

Schon eingangs haben wir festgestellt: der holländischen Wirtschaft geht es glänzend! Bereits seit Jahrhunderten haben holländische Kaufleute und Investoren den Welthandel mitbestimmt und daran hat sich bis heute nichts geändert, in den letzten 20 Jahren ist die Wirtschaft kontinuierlich im Schnitt um 3 Prozent pro Jahr gewachsen. Die holländische Wirtschaft ist nach außen gerichtet und offen für neue Ideen und hat damit den Boden für viele neue und lukrative Geschäfte bereitet. Ungefähr 30 Prozent aller nichteuropäischen Unternehmen, die auf dem europäischen Markt tätig sind, haben ihr Headquarter in den Niederlanden. So finden sich hier z.B. einige der weltgrößten IT-Firmen: u.a. Hewlett Packard (Amsterdam), Canon (bei Amsterdam), Lucent Technologies (Den Haag), Microsoft und Toshiba (Rotterdam) und PeopleSoft. Amsterdam mit seiner hochentwickelten Infrastruktur für das Kommunikationswesen bietet beste Voraussetzungen für die Computerindustrie und die Neuen Medien. Amsterdam ist aber auch das niederländische Finanzzentrum mit einigen der weltgrößten Banken und Versicherungen. Ohnehin wird in der niederländischen Wirtschaft nicht gekleckert, sondern geklotzt. Einige Superschwergewichte unter den weltgrößten Unternehmen haben ihren Ursprung und ihren Sitz in den Niederlanden: der Elektronikkonzern Philips, ABN Amro, ING Group und Rabobank, die zu den dreißig größten Banken weltweit zählen. Aegon, einer der fünf größten Versicherungskonzerne und Royal Dutch/Shell, der drittgrößte Ölkonzern der Welt. Unilever, weltgrößter Hersteller von Konsumgütern, Reed-Elsevier, eines der größten Verlagshäuser der Welt und Corns, zweitgrößter Stahlerzeuger Europas und schließlich Royal Ahold, der zweitgrößte Einzelhandelskonzern weltweit. Weitere Stützen der holländischen Wirtschaft sind die Sektoren Dienstleistung und Schifffahrt.
Traditionell sind in den Niederlanden aber auch mittlere und kleinere Unternehmen beheimatet, vor allem in der Lebensmittelbranche, der Petrochemie, im Maschinenbau und in der Softwarebranche.
Sehr stark ist die holländische Agrarwirtschaft mit hohen Exportraten an Rind- und Schweinefleisch, Geflügel, Obst, Gemüse und Molkereierzeugnissen. Noch bekannter als Eier, Käse und Tomaten sind jedoch Tulpen & Co.: die Niederlande sind die größte Blumenzüchter-Nation der Welt.

Ein goldenes Land also für Jobsucher! Wo die Wirtschaft so stark boomt, gibt es natürlich kein Problem, eine interessante und lukrative Stelle zu finden. In einigen Branchen ist der Arbeitsmarkt wie leergefegt und viele Firmen nehmen Ausländer mit offenen Armen auf. Das gilt vor allem für die IT-Branche, Software- und Computer-Unternehmen, große Banken und Telekommunikationsunternehmen.

Allerbeste Möglichkeiten in Holland haben deutsche Ingenieure, auch aus dem Baugewerbe, denn der Bedarf an qualifizierten Ingenieuren aller Fachrichtungen ist jetzt schon sehr groß und wird in den nächsten Jahren noch deutlich steigen, da zu wenige holländische Studenten technische oder naturwissenschaftliche Fächer belegen. Zudem hat die deutsche Ingenieursausbildung im Ausland noch immer einen sehr guten Ruf.

Eine Vielzahl von Berufspendlern, besonders aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet, ist schon heute in Holland tätig. Sie leben in Deutschland und profitieren von den finanziell günstigeren Arbeitsbedingungen und dem deutlich attraktiveren Jobangebot in den Niederlanden.

Wichtigster Handelspartner der Niederlande sind übrigens die USA.





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e07 ...
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...   Erstellt am 16.11.2006 - 13:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Arbeitsvertrag/Arbeitszeit/Probezeit
Wenn der Bewerber den Zuschlag für die ausgeschriebene Position erhalten hat, bekommt er einen schriftlichen Arbeitsvertrag. Hier sind die Höhe des Gehaltes, Arbeitszeit, Urlaub, eventuelle Prämien und die Probezeit festgeschrieben. Auch zusätzliche Sozialleistungen, die nicht in jedem Betrieb üblich sind, sollten im Arbeitsvertrag festgehalten werden. Die wöchentliche Arbeitszeit in den Niederlanden beträgt 36 bis 38 Stunden, der gesetzliche Mindesturlaub 20 Tage. Allerdings gewähren viele Unternehmen freiwillig mehr Urlaub. Auch das Urlaubsgeld ist gesetzlich verankert, es muss mindestens 8 Prozent des Jahresgehalts betragen. Die Probezeit dauert im Normalfall 2 Monate, nur bei Jahresverträgen mit automatischer Verlängerung beträgt die Probezeit 3 Monate. Übrigens sind in Holland Zeitverträge und befristete Verträge sehr viel häufiger als in der Bundesrepublik.





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...   Erstellt am 29.11.2006 - 13:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hier noch was sehr Informatives

Am 1. Januar 2002 ist in den Niederlanden das Gesetz über die Struktur der Durchführungsorganisation Arbeit und Einkommen in Kraft getreten. In diesem Gesetz werden unter anderem die Aufgaben und Zuständigkeiten der öffentlichen Instanzen im Bereich des Arbeitsmarktes und der Sozialhilfe geregelt. Hierbei handelt es sich vor allem um die so genannten Zentren für Arbeit und Einkommen (CWI). Das Ethos dieser Zentren lautet "Arbeit ist wichtiger als Einkommen", d.h. das Hauptaugenmerk der Mitarbeiter der CWI's liegt auf der erfolgreichen Wiedereingliederung der Arbeitsuchenden in den Arbeitsmarkt.


Arbeitsuchende können sich unabhängig vom Sozialleistungsbezug bei einem CWI anmelden. Dort wird geprüft, ob die Person voraussichtlich selbst eine Stelle finden kann oder Hilfe benötigt. Je nach Sachlage wird der Betroffene in eine so genannte Bewerberbank aufgenommen oder kann Einblick in eine Übersicht der von dem jeweiligen CWI-betreuten freien Stellen nehmen. Bei einem CWI kann eine Sozialleistung sowohl aufgrund des allgemeinen Sozialhilfegesetzes als auch aufgrund des Arbeitslosengesetzes beantragt werden. Das CWI sammelt die erforderlichen Daten, entscheidet jedoch nicht selbst über den gestellten Antrag. Die entscheidende Instanz ist vielmehr im Falle der Sozialhilfeleistung die Gemeinde bzw. im Falle der Arbeitslosenunterstützung das Durchführungsinstitut für Arbeitnehmerversicherungen (UWV).


Das CWI leistet auch Hilfe in Form von aktiver Vermittlung und Bewerbungstraining. Der Betroffene kann außerdem an einem Wiedereingliederungsprogramm teilnehmen. Das CWI berät seine Klienten über das Angebot an verschiedenen Programmen. Über Teilnahme und Inhalt des Programms entscheidet die Gemeinde oder das UWV.


Mehr Informationen zu den CWI's: www.cwinet.nl.





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ingo_jankowski 
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...   Erstellt am 08.03.2007 - 21:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Deutsch-Niederländische Handelskammer in Den Haag (www.dnkvk.nl) hat eine kostenlose Personalvermittlung mit dem Namen ANTJE für deutsches Personal in den Niederlanden eingerichtet. Tel. +31-70-3114139, Fax 3632218, E-mail: antje@dnhk.nl.





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