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besucherin unregistriert
| Erstellt am 23.09.2008 - 21:46 |  |
kevin o’connell plünderte sein spardose, und sprang mit 250.000$ in kaltes wasser.
er eröffnete den *wall street burger shoppe*.(mit e)
ein wenig auf antik getrimmte laden, mit leder sessel, dezente licht, gebohnerte fußböden.
o’conell ist seit 20 jahren in geschäft, meistens in NY, hat aber auch auf hawaii mit den kochlöffel gewedelt.
er meinte jetzt, es muss was besonderes her in sein lokal, was sehr amerikanisches.
ein burger, aber nicht die sattmacher aus pappe.
er kreirte ein *richard nouveau burger*, wie er es nannte, der teuerste burger der welt.
175,-$ kostet der klops, wird auf edelporzellan serviert.
es besteht aus 280g kobe rind, dass sind die viecher aus japan, die mit bier massiert werden jeden tag, dass das felisch eine schöne maserung bekommt.
dass fleisch wird 4 minutenlang mit gänseleber angebraten bei niedertemperatur in ofen.
dazu kommen 60g greyerzer käse, 25g schwarze, geraspelte trüffel, frühlingszwiebeln, und einige flocken blattgold.
(die sind essbar)
irgendwann in frühjahr kam ein anzugträger, bestellte ein blattgold burger, und war hin und weg.
er verkauft, börsenkrise hin oder her, ca. 40 edelklöpse in monat, und ca. 15.000 popelige normal burger.
aber das imperium schlug paar wochen später zurück.
burger king verkaufte in londoner filiale *the burger*, was noch teuerer war.
kobe rind, weisse trüffel,pata-negra schinken, champagner zwiebelstreifen, rosa himalajasalz und iranische safran.
es kostete 95 Pfund, umgerechnet 186,-$.
damit war o’connell entthront.
jetzt tüftelt er an ein *super-burger*.
irgendwie ist diese welt aus den fugen geraten.
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1349 Nachricht senden | Erstellt am 23.09.2008 - 23:04 |  |
Judith, da magst du Recht haben, irgendwie ist die Welt schon lange aus den Fugen geraten,
Auf der Getränkekarte im Adlon, deiner Jugendherberge wird ein japanischen Wassers "Rokko No" für 62 € pro 1/2 Liter angeboten
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besucherin unregistriert
| Erstellt am 24.09.2008 - 07:25 |  |
der adlon hat ja eine wasserkarte:
39 Sorten aus 14 Ländern
diese wurde von günter gebhard zusammengestellt.
gebhard in berliner zeitung schrieb
Ins Schwärmen gerät Gebhard, wenn er über das französische Chateldon spricht, das schon Ludwig XIV. zu seinem Lieblingswasser erkoren hatte: "Chateldon wird auch als die Dame im Diamantenkleid unter den Wassern bezeichnet".
Und Wasser ist nicht gleich Wasser: Zum leichten Menü empfiehlt Gebhard das Wasser Lauretana aus dem italienischen Monte-Rosa-Massiv: "Mit seiner angenehm frischen Perlung passt es gut zu Salaten. " Die 0,75-Liter-Flasche kostet 9,50 Euro. Billigere Mineralwasser gibt s im Adlon nicht, auch das Apollinaris kostet so viel. Fleischessern rät er zum englischen Hildon: "Es zeichnet sich durch einen weichen Geschmack aus und passt gut zu schweren Weinen wie Bordeaux.
Die Wasser werden im Adlon in der Flasche serviert. Die meisten sehen edel aus, doch ausgerechnet das teuerste Wasser, das japanische Rokko No, kommt in einer billigen Plastikflasche auf den Tisch. Da wirken die 62 Euro für den halben Liter übertrieben, doch Gebhard sagt: "Japanische Produkte sind schon im Einkauf sehr teuer. Dazu kommt der Transport. " Schon die Seefahrer haben Rokko No besonders geschätzt, weil es besonders keimfrei und damit haltbar ist, erklärt Gebhard. Nach zwei Jahren Lagerung schmecke es noch immer frisch. Zudem hat Rokko No eine erstaunliche Eigenschaft: Es riecht, und zwar wie japanischer Reiswein, zu dessen Herstellung es auch verwendet wird. Dass es dekadent ist, ein Wasser für 62 Euro zu bestellen, streitet Gebhard nicht ab: "Doch Weinliebhaber machen es nicht anders. " Typische Wassertrinker gebe es nicht, sagt er. Nur wenige Gäste bestellen à la carte, die meisten gehen nach dem Design der Flasche.
Besonders auffällig ist die Voss-Flasche: Das norwegische Wasser wird in einer Flasche serviert, die einem überdimensionierten Parfümflacon gleicht. 0,8 Liter kosten 19 Euro. Dass es Voss nicht in Mehrwegflaschen gibt, bedauert Gebhard. Doch würden sowieso nur wenige Flaschen nach Norwegen zurückgehen: "Die Gäste nehmen die Flasche nach dem Essen als Erinnerung mit", sagt Gebhard. Die Adlon-Kellner wurden geschult, damit sie Gäste bei der Wahl des passenden Wassers beraten können. Wem das nicht genügt, muss nach New York fliegen: Dort gibt es im Ritz-Carlton einen speziellen Wasser-Kellner - einen Wasser-Sommelier.
Lavaschichten als Filter // Lauretana (Italien): Durch das Monte Rosa Massiv strömt das Wasser zur Quelle, die auf 1 050 Meter Höhe liegt. Die Flasche designte Ferrari-Designer Pinnin Farina. 0,75 Liter gibt es für 9,50 Euro.
Hawaii Water (USA): Regenwasser von der Insel Oahu: Dort regnet es 350 Tage im Jahr. Das Wasser fließt Jahrzehnte lang durch Lavaschichten und sammelt sich dann in einem Süßwasserbecken.
Ein Liter kostet 18 Euro. Leitungswasser (Berlin): Aus den Hähnen am Pariser Platz kommt das Wasser aus Tegel und Friedrichshagen. Der Härtegrad liegt zwischen drei und vier, das ist recht kalkhaltig. Das Wasser enthält viel Kalzium und Magnesium.
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fürnehm geht die welt zugrunde.......ich werde demnächst in *jugendherberge* kaffee trinken, 7,-€ die tasse.........und schrecklich dekadent in gegend gucken dabei 
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1349 Nachricht senden | Erstellt am 24.09.2008 - 23:35 |  |
...und ich dachte immer, mit einem Glas Wasser kann man nichts falsch machen.
Aber da war ich auf dem Holzweg.
Dazu? Ein 98er Perrier!
Judith, du musst uns unbedingt berichten, welches Wasser zu deinem Kaffee gereicht wird, damit du schrecklich dekadent in die Gegend gucken kannst, während du deiner kleinen,bescheidenen Herberge einen Besuch abstattest.
Und um Gottes Willen, vergiss nur nicht, deinen lila Hut aufzusetzen 
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besucherin unregistriert
| Erstellt am 25.09.2008 - 07:15 |  |
Paula,
ich werde mich morgen nachmittag aufbrezeln, und in jugendherberge gehen.
ich bin am überlegen, ob ich nur ein popelige kaffee trinke, oder für 27,-€ an *classic afternoon tea* teilnehme, mit finger sandwiches, petit fours, scones und tee nach meinen wahl.
man gönnt sich ja sonst nichts.
ich werde natürlich weisser tee bestellen, schliesslich ist man mit einen lila hut eine dame von welt.
nachher werde ich die kronjuwelen polieren 
und eventuell werde ich diese pinselig vornehme kellner ein schock verpassen, und schlichte leitungswasser bestellen.
Weisser Tee
[Dieser Beitrag wurde am 25.09.2008 - 07:17 von besucherin aktualisiert]
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Eliane 

Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden | Erstellt am 29.09.2008 - 15:45 |  |
Nicht zum Essen oder Trinken, aber very dekadent
Wer glaubt, aus dem Land der Berge kommen nur die präzisesten Uhren, die beste Schokolade und natürlich Ricola, der muss seinen Horizont jetzt um ein weiteres Superlativ erweitern. Die Schweizer haben jetzt auch das teuerste Handy der Welt produziert. Genauer: die Genfer Firma GoldVish, die sich auf exklusives Design in der Telekommunikation spezialisiert hat.

Für eine Million US Dollar kann man sich schon einiges an Luxus gönnen. Sportwagen, Häuser, Reisen oder eben ein Diamanten Handy aus Österreich. Peter Aloissen hat sich auf das Veredeln von handelsüblichen Mobiltelefonen spezialisiert.
Der Diamanten-Liebhaber stellt im Schnitt drei Edel-Handys im Jahr her und dies auch nur auf Bestellung.
Wer solch ein Handy besitzen möchte muss mindesten 30.000 US Dollar investieren. So viel kostet das günstigste Modell das man bei Aloissen kaufen kann.
Die Handys werden vergoldet und mit Diamanten besetzt.
Das 1 Million US Dollar Handy wird aus purem Gold sein und sage und schreibe 2950 blaue Diamanten besitzen.
Den Auftrag hat anscheinend ein deutscher Hersteller in Auftrag gegeben um es als Marketing Objekt nutzen zu können.
Welches Handy dafür veredelt wird war nicht zu erfahren aber auf der Webseite findet man schon einige Luxus Telefone von Nokia, Sony Ericsson und Motorola.

Die "Billigversion" Illusion in Gold
Bild und Text und noch mehr
Diese Käuferschicht würde sogar mit Euroscheinen ihre Wände tapezieren, wenn es IN ist.
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Lavida 

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3920 Nachricht senden | Erstellt am 28.12.2008 - 17:12 |  |
Es gibt so viele reiche Menschen denen Diamanten, Pelze, teuere Autos, Häuser und Kunstwerke nicht reichen, um ihr Vermögen aufzubrauchen.
Und diese Menschen investieren dann gerne in Inseln.
Sie kaufen ganze Inseln nur für sich als 4. oder 5. Wohnsitz.
Dafür gibt es einen Markt, und der einzige Insel-Makler weltweit ist ein Hamburger.
Seit den 70ger Jahren kauft Fahad Vladi von Einheimischen Inseln, um sie dann wieder zu verkaufen.
Nach diesem Weihnachtsfest bin ich auch reif für meine Insel. Es ist eine wahre Trauminsel, mit Klima, - und Zeitzonen je nach meinem Befinden.
Auf 3,60 qm finde ich das, worum mich so mancher Multimillionär beneidet......Ruhe.
Reif für die Insel - Manager Magazin
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