Dies soll eine Intimeplattform sein, für diejenigen Charaktere die auf Grund ihres Hintergrunds oder ihrer Rasse sich zwischen den Cons nicht in Lorinan aufhalten können. Es soll dazu dienen Gerüchte und neue Erkenntnisse über den Lorinan aufzuschnappen. Das Setting wird in erster Linie Menschen ansprechen, aber eignet sich auch für den normalen Zwerg oder Elb. Wenn niemand seinen Charakter einbringen kann wird eine gesteuerte Geschichte über NSC´s gespielt die man sich natürlich auch gern durchlesen kann. Würde mich aber freuen wenn ihr es schaffen würdet euren Charakter einzubringen. Wenn Interresse besteht kann auch ein NSC der Lorinan Conreihe in eine Figur schlüpfen um diese auf der Forenplattform zu spielen. Dann einfach eine PM an mich oder den Waldi. In diesem Sinne wünsche ich gute Unterhaltung!
SignaturLang vergangen, ferner Glanz. Der Schleier senkt sich , Ende naht. Kein zurück und kein Erbarmen. Licht erstirbt in Finsternis.
Einst´ger Glanz nun lang vergangen. Hand in Hand die Unschuld webt. Tief gefroren für Äonen der Same ruht in Dunkelheit.
So fern und nah zu allen Zeiten, Licht und Glanz sich neu belebt. Wandelt hierhin, wandelt dorten. Nährt den Samen, nährt das Leben.
In tiefster Erde neu erblüht, das Blatt nun auf zum Baume fällt. Senkt sich Sonne, senkt sich Nacht. Alter Glanz wird neu entfacht.
In einem entlegenen Berghang des engonischen Kaiserreiches findet sich das verschlafene Dorf Friedrichsmühlweiler. Seinen Namen erhielt das Dorf vor etwas 200 Jahren als der alte Müller Friedrich hier allein mit seiner Familie abseits der anderen Dörfler lebte. Sie war einfacher weise als die Friedrichsmühle bekannt. In ihr trugen sich Gerüchten zufolge unheimliche Vorkommnisse zu von denen jeder Dörfler eine eigene Version der Geschichte kennt. Es endete wohl damit das der alte Müller dem Wahnsinn anheim fiel und seine Familie im Schlaf erdrosselte. Er selbst so sagt die Legende sei vom Erdboden verschwunden und nicht einmal Fetzen seiner Kleidung waren je wieder aufgetaucht.
Die alte Ruine der Mühle liegt immer noch in einem nahen Waldstück eines lichten Eichenwaldes. Selbst heute noch schwört so mancher noch er habe den Geist des alten Mülles in seiner Mühle umherwandeln sehen. Für immer verflucht für seine Missetaten. Doch diese Geschichte ist nunmehr über so viele Münder gegangen, das niemand mehr sagen kann was daran war ist, oder ob einfach alles erdichtet ist. Fest zu mindestens steht das etwa 70 Seelen in Friedrichsmühlweiler leben. Ein Gemenge von einfachen Holzhütten und Fachwerkhäusern die sich an den Hang drücken liegt in einem idyllischen kleinen Wäldchen. Ein kleiner Fluss sichert die Frischwasserzufuhr des Weilers und wird auch für Fischfang genutzt.
Das Dorf selber liegt im Bereich der Gutauenmark das von einem Verwalter der Magierfamilie Answin geleitet wird. Außerdem liegt es in unmittelbarer Nähe des Lorinan Forstes. Im Krieg mit den Elben soll die Familie Answin einst viel Land verloren haben, weshalb ein Groll auf die Hochelben Taurelilorinans immer noch besteht. Die einfachen Leute wissen aber nichts von diesen Fehden. Ihnen ist es genug hier zu verweilen und sowenig wie möglich mit dem verfluchten Forst zu tun zu haben. Unbekanntes war stets erschreckend. Vor zwei Jahren verstarb nunmehr der alte Wirt an Altersschwäche ohne einen Nachkommen zu hinterlassen. Das gut gebaute Fachwerkhaus mit seinem hohen Schornstein stand dann einen Jahreslauf leer, bis der zu gezogene Wandersmann Friedbert Steinsach die Schenke kaufte und ihr einen neuen Namen gab: Zum schwarzen Keiler. Bösen Gerüchten zufolge heißt es das Friedbert einst ein Mitglied der berüchtigten Bande des schwarzen Keilers war, dieses konnte ihm aber nie nachgewiesen werden. Und wie die Dinge nun mal sind kann der Durst auf einen guten Humpen Bier oder einen Schluck Wein auch das Herz des voreingenommensten Dörflers irgendwann milde stimmen.
Neben den gegorenen Spezialitäten des Hauses gibt es auch eine gute Garküche bei der so manche Familie es sich an einem Festtag schmecken lässt. Und so stehst du jetzt vielleicht in Friedrichsmühlweiler fernab der Wirren des engonischen Bürgerkriegs auf der Schwelle des Wirtshaus zum schwarzen Keiler…
[Dieser Beitrag wurde am 31.05.2007 - 13:19 von Benjamin aktualisiert]
SignaturLang vergangen, ferner Glanz. Der Schleier senkt sich , Ende naht. Kein zurück und kein Erbarmen. Licht erstirbt in Finsternis.
Einst´ger Glanz nun lang vergangen. Hand in Hand die Unschuld webt. Tief gefroren für Äonen der Same ruht in Dunkelheit.
So fern und nah zu allen Zeiten, Licht und Glanz sich neu belebt. Wandelt hierhin, wandelt dorten. Nährt den Samen, nährt das Leben.
In tiefster Erde neu erblüht, das Blatt nun auf zum Baume fällt. Senkt sich Sonne, senkt sich Nacht. Alter Glanz wird neu entfacht.
So trittst du etwas durchnässt nach einem regnerischen Tage durch die massive Eichentür des Wirtshauses. Und heller gemütlicher Lichtschein kommt dir entgegen. Auf deiner linken sind einige Haken angebracht an denen es möglich ist seinen Reisemantel aufzuhängen. Dann lässt du deinen Blick durch die Schenke schweifen. Vor Kopf steht ein großzügig angelegter Kamin in dem ein munteres Feuer brennt. Auf der linken Seite befindet sich der Tresen hinter dem wohl der Wirt steht, ein schlanker aber kräftiger Mann mit einfacher Leinengewandung, die Narbe die sich verwegen über seine Wange zieht und der offene Blick verraten dir das du es mit einem Welt erfahrenen Herrn zu tun hast. Etwas längeres schon leicht licht gewordenes schwarzes Haar ist in einem Pferdeschwanz gebunden. Auf dich macht der Mann einen freundlichen und offenen Eindruck trotz der Gerüchte…
Hinter ihm befinden sich einige Eichenfässer und sogar Flaschen aus Glas mit wohl hochprozentigen Inhalt. Die Tür daneben führt wohl zur Küche oder einem Weinkeller. Auf der rechten Hand befinden sich robuste gut gearbeitete Stühle und Tische an dem man die Mahlzeiten mit guten Trunke herunterspülen kann. Eine schmale Treppe an der hinteren Seite führt nach oben, wo möglicherweise Gästezimmer liegen mögen. Die Schenke macht einen gepflegten sauberen Eindruck. Dir nur recht nach all den Kaschemmen in denen du unterwegs absteigen musstest. Der Bürgerkrieg lastet schwer auf dem Kaiserreich, aber bis hier her ist er scheinbar noch nicht vorgedrungen. Nur wenige Gäste befinden sich zu dieser frühen Abendstunde in der Schenke.
Ein älterer Herr mit der einfachen Kleidung eines Hirten gönnt sich bereits das erste Bier und die Frau mittleren Alters mit leicht rötlichen Harr ist in eine Handarbeit vertieft und wechselt dann und wann einige Worte mit dem Mann. Kurz schauen sie etwas argwöhnisch dir entgegen um sich dann wieder ihren eigenen Angelegenheiten hinzugeben. Auf die einladende Geste des Wirtes trittst du näher…
[Dieser Beitrag wurde am 31.05.2007 - 13:20 von Benjamin aktualisiert]
SignaturLang vergangen, ferner Glanz. Der Schleier senkt sich , Ende naht. Kein zurück und kein Erbarmen. Licht erstirbt in Finsternis.
Einst´ger Glanz nun lang vergangen. Hand in Hand die Unschuld webt. Tief gefroren für Äonen der Same ruht in Dunkelheit.
So fern und nah zu allen Zeiten, Licht und Glanz sich neu belebt. Wandelt hierhin, wandelt dorten. Nährt den Samen, nährt das Leben.
In tiefster Erde neu erblüht, das Blatt nun auf zum Baume fällt. Senkt sich Sonne, senkt sich Nacht. Alter Glanz wird neu entfacht.
Unsanft wird die Türe zur Taverne an diesem frühen Abend geöffnet.
Ein Mann in einem ehemals weißen, staubig ergrauten, Schnürrhemd, einer braunen Stoffhose und kniehohen Stiefeln öffnet die Tür. Die Farbe des Leders ist kaum unter dem Matsch zu erkennen.
Trotz des unwirrschen Auftretens öffnet er die Tür, um nach einem kurzen Rumumblick zur Seite zu weichen.
Aus dem Schatten tritt ein mittelgroßer Mann mit einer feinen Robe. Mehr wie eine Veste mit bodenlangen Ausläufern wirkt das mit einer breiten Silberborte gefertigte Kleidungsstück. Kunstvoll bearbeitete Holzknöpfe ziehren das sonst schwarze Gewand. Darunter trägt der Fremde eine dunkle feine Leinenhose mit schwarzen Lederstiefeln. Diese sind im Gegensatz aber sauber und blitzend.
Der Mann von scheinbar edlen Herkunft geht scheinbar ohne einen Seitenblick nötig zu haben auf einen Runden tisch zu und lässt sich nieder. Immer noch den Blick starr vor sich haltend wartet er geduldig ab, dass sein Bediensteter eine Holzkiste und eine kleine Stofftasche mit zum Tisch bringt.
Mit einer Geste des Ungeduld und herrischer Arroganz deutet er seinem Bediensteten, zum Wirte zu gehen - scheinbar um etwas Trinkbares zu holen.
Während dieses kurzen Schauspiels starrt der Wirt auf die beiden neuangekommenen Gäste, wagt es aber nicht, diese zu begrüßen.
Fragend schaut er den Mann mit dem schwarzen Kopftuch an, als er sich ihm nähert.
"Herr Answin von Auenmark wünscht einen guten Wein, einen Kerzenleuchter mit frischen, noch nicht entzündeten Kerzen und etwas Pökelfleisch. Ach, gebt noch einen Krug Dunkelbier dazu." sagt er dann rasch mit leiserer Stimme hinzu.
Nachdem der Wirt vorerst noch verwundert dreinschaut schaut, wird er mit einem direkten Blick zur schnelleren Handlung Bewegt.
"Oh, ja.. sofort .. ein Wein .. ja. Wir haben edlen Elfenwein oder.." Mit einem deutlichen "NEIN" aus Richtung des Ecktisches wird der Eingeschüchterte untrebrochen.
"Natürlich ein besserer Wein - einer aus engonischen Landen!" , fügt der Diener schnell hinzu.
Der Wirt nickt nur schnell und verschwindet im Hinterzimmer.
Während der Diener zum Tisch zurück geht und mit einem kurzen Nicken den Befehl bestätigt, setzt er sich an einen Stühl an einen Nebentisch. Jedoch behält er seinen Herren im Blickfeld.
Beim Hinsetzen bemerkt man das erste Mal ein Jagdmesser am Hosenbein des Dieners, dessen Griff nun aus dem hohen Stiefel schaut.
Herr von Auenmark holt Feder, Tinte und Papier aus der Kiste, stellt diese bedächtig auf den runden Holztisch und beginnt zu senieren. Nur ein leises Wort überkommt seine Lippen: "Rabea"
[Dieser Beitrag wurde am 18.06.2007 - 16:55 von Narrator aktualisiert]
In diesem Moment tritt ein weiterer Gast ein. Die Dame ist obwohl augenscheinlich auf Reisen in feinste Stoffe gekleidet.Mit einem abschätzenden Blick durchmisst sie einmal den Raum Um dann ebenfalls den runden Tisch anzusteuern.Die Zofe die nach ihr den Schankraum betritt ist im Gegensatz zu ihrer Herrin von der Reise gezeichnet. Vorsichtig huscht sie hinter ihrer Herrin her diese wiederum setzt sich gerade an den Tisch.
"Cousin... was für eine...Freude.. euch zu sehen."
begrüßt sie den hohen Herren in einem zuckersüßen Ton in dem eine leichte Spitze mitzuschwingen scheint. Intoniert als wäre ihr dieser Wortlaut mehr als geläufig und seit langem routiniert.
Langsam erhebt Adreon Answin den Kopf und blickt gekonnt erfreut wirkend auf während er stimmhaft mit einem Ruck einatmet:
Rabea. Welch Lichtblick in der sonst so verschmutzen Gegend. So setzt euch ... Oh, Ihr sitzt ja bereits. Wie unhöflich von mir, nicht aufzuspringen und den Stuhl vom Tische zu rücken, damit ihr Platz nehmen könnt. Und das, obwohl mir Euer Kommen nicht unbekannt ward. Adreon lacht auf.
Ihr seid eben ganz die ALTE besonders betont er hierbei das letzte Wort. Ohne auf sinnlose Etikette zu warten selbst die Dinge in die Hand nehmen und tatkräftig wie ein Arbeiter Eure Handschuhe zu beschmutzen.
Mit einer Handbewegung hät er Rabea ab, etwas zu entgegnen.
Nun, fehl am Platze seid Ihr diesmal wahrlich nicht. Ihr habt doch ebenfalls eine Einladung vom Barzel bekommen? Adreon zieht einen Brief aus der Kiste vor ihm auf dem Tisch. Spuren von schwarz glänzendem Siegellack sind noch zu erkennen.
Sein Diener stellt sich rechts neben dem Tisch und rückt ein Glas Rotweis darauf. Gebannt von Rabeas Schönheit und Jugend starrt er sie hierbei verzaubert an.
Herr von Auenmark nimmt das Glas mit einem missbilligenden Blick und nippt daran. Ein anschließendes selbstzufriedes Lächeln deutet seiner Cousine, dass er auf eine Antwort wartet.
Mit einem süffisanten Lächeln blickt Rabea Adreon an nachdem sie ihren Blick durch die Gasttätte hat gleiten lassen
Wie immer schafft ihr es meine Besten Seiten hervorzuheben.Eine Eigenschaft die ihr scheinbar von eurem Vater geerbt hab. Die Kunst so diffiziel anderen Menschen zu schmeicheln ist nicht jedem Menschenschlag gegeben.
Beiläufig fast gelangweilt winkt sie ihrer Zofe ihr auch ein Glas Wein zu bringen.
Was eure Frage angeht. Welcher Schicksalsschlag würde mich wohl in diese unwirkliche Gegend oder gar in dieses Gebäude treiben wenn nicht ein Brief der dem eurigen wie ein Zwilling gleicht.
Mit diesen Worten legt auch sie ein Schreiben mit einem schwarzen Siegel auf den Tisch.
Sichtlich amüsiert schaut Adreon seine Cousine an.
Herrlich. Diese Gespräche habe ich vermisst. Diese Würze zwischen den Zeiten ... Euer Vater ist wahrlich ein guter Lehrmeister.
Wobei Ihr mehr auf die Zaubertechnik hättet wert legen sollen als auf die Formulierung des Vortrages zu achten. Aber so hat nun mal jeder seine Stärken.
Wie eine Wolke, die das Sonnenlicht dämmt, verdunkelt sich Adreons Gesichtsausdruck, als ob ein besorgniserregender Gedanke das Lächeln verdeckt hätte.
Etwas leiser spricht er weiter, während seine Augen das Umfeld abasten.
Der Bürgerkrieg ist im vollen Zuge. Ich ahnte schon, dass Barzel etwas vorbereitet. Allerdings wird wohl niemand so leicht in seine Pläne und Gedanken Einsicht erhalten.
Was merkwürdig ist, dass Barzel seine besten Schüler um sich versammelt und besondere Studien genießen lässt. Als seine Tochter habt Ihr vielleicht mehr in Erfahrung bringen können, liebste Cousine?
"Ihr wollt über solche Dinge sprechen ? Wenn ihr die Schönwetterthemen beiseite lassen wollt dann seht gefälligst zu das sich eure unnötigen Spitzen dort bleiben wo sie in diesem Fall hingehören.
Ihr wisst sogut wie ich das ich nicht unbedingt die erste bin der mein Vater irgendetwas anvertraut...
Ihre Stimme klang harsch und hatte für einen Moment jeden Hauch von Süße verloren. Ihre linke Hand die vorher ruhig auf ihrem Gewand geruht hatte ballte sich nun in den Stoff und Rabea sah ihren Cousin mit kalten hasserfüllten Augen an.
Doch dies währte nur einen Moment dannach fuhr sie mit sachlichem Ton fort.
"Ich weiß genau das was in diesem Schriftstück steht wenig mehr.
Allerdings erwachen in Zeiten wie diesen die Sinne der Mauern mehr als gewöhnlich zum leben und sie plaudern gern..."
Adreon legt seine Hand auf den Tisch, um Rabeas zu berühren, festzuhalten.
Aber, aber ... liebes Cousinchen. Seid doch nicht so abweisend.
Ich denke, wir stecken alle im selben Boot, ob es uns gefällt oder nicht. Vermutlich ist es am besten, wenn wir unsere kleinen Meinungsverschiedenheiten vergessen - zumindest solange uns der Bürgerkrieg bedroht.
Wahrscheinlich ist es das, warum uns Barzel gerufen hat. Wer weiß, welche Rolle wir spielen sollen.
Seine Stimme klingt sehr ernst und erwachsener als das, was man bisher von ihm gewohnt ist. Eine nachdenkliche Falte entsteht auf seiner Stirn.
Es ist besser, wenn wir nun nicht mehr weiter reden. Die Wände haben Ohren.
Sein Blick wandert zu der Person am Tresen, die scheinbar unbeteiligt einige Krüge abspült.
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