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Anne ![]() Status: Offline Registriert seit: 25.08.2008 Beiträge: 551 Nachricht senden |
Die Göltzschtalbrücke bei Reichenbach, die für die Bahnlinie Leipzig - Hof erbaut wurde, ist als eine der bedeutendsten Steinbrücken in Deutschland ein Wahrzeichen des Vogtlandes. ![]() Die vogtländische Küche eine reiche Kloß-Kultur und die Vogtländer sind Weltmeister in der Zubereitung von Klößen. Zwar beanspruchen auch die Thüringer die „Erfindung" des Kloßes für sich, doch die Vogtländer können auf den früheren Kartoffelanbau verweisen. So sehr sich alle Klöße auch ähneln, so unterscheidet sich der echte vogtländische Kloß in der Zubereitung durchaus vom original Thüringer Kloß. Auch wenn Grenzen fließend sind - Kenner sprechen von einer Vogtländisches Bauernhaus um 1900 „Kloßgrenze", einer Art Gaumenscheide zwischen den berühmten Kloß-Arten. Diese Kloßgrenze soll zwischen Greiz und Elsterberg verlaufen, also ziemlich exakt entlang der sächsisch-thüringischen Grenze. Offenbar wissen die Klöße demnach genau, wo sie hingehören. Grüne Klöße, die „Grügenifften" oder „Griegenifften", gelten als das Nationalgericht des Vogtlandes Griene Kließ 1 1/2 kg rohe Kartoffeln, 600 g gekochte Kartoffeln, 200 g geröstete Weißbrotwürfel, Salz. Die rohen Kartoffeln schälen und fein reiben. Im Kloßsack auspressen, dabei das Wasser auffangen. Die gekochten Kartoffeln ebenfalls fein reiben. Die rohe Kartoffelmasse mit den gekochten geriebenen Kartoffeln vermischen, mit Salz würzen. Die beim Auspressen der rohen Kartoffeln entstandene Kartoffelstärke zugeben. Alles mit etwas kochendem Wasser überbrühen und zu einer geschmeidigen Kloßmasse verarbeiten. Mit feuchten Händen Klöße formen, dabei jeweils in die Mitte geröstete Weißbrotwürfel geben. In einem möglichst breiten Topf in Salzwasser 15 bis 20 Minuten garen. | |||
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