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<LiteraTour>
unregistriert

...   Erstellt am 12.01.2009 - 22:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schiller war auch Historiker.
Ich erinnere an die große Schrift: Der Abfall der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung aus dem Jahre 1788.
Ein historisches Werk, das unmittelbar mit Don Carlos zusammenhängt, denn die Themen sind identisch.
Es geht um den Versuch der Niederlande sich von dem Würgegriff der Spanier zu befreien.
Ende des 16. Jahrhunderts.

Wegen dieses Werkes hat Schiller eine Professur an der Universität Jena erhalten.

Ein 2. großes historisches Werk ist die Geschichte des 30 jährigen Krieges.
Die Urzelle vom Wallensteindrama das ist sicherlich noch fesselnder, wenn man sich darauf einlässt.

Heute wird Schiller wieder als Historiker sehr geschätzt.




Fidelis
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...   Erstellt am 15.01.2009 - 22:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gedicht
Liebeserklärung

von Friedrich Schiller




Von all dem rauschenden Geleite

wer harrte liebend bei mir aus?

Wer steht mir tröstend noch zur Seite

und folgt mir bis zum finstern Haus?

Du, die du alle Wunden heilest,

der Freundschaft leise, zarte Hand,

des Lebens Bürden liebend teilest:

Du, die ich frühe sucht' und fand.




Ingeborg ...



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...   Erstellt am 18.04.2009 - 09:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen






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Fidelis
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...   Erstellt am 18.04.2009 - 11:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hoffnung

Es reden und träumen die Menschen viel
Von bessern künftigen Tagen;
Nach einem glücklichen, goldenen Ziel
Sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wird wieder jung,
Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
Sie umflattert den fröhlichen Knaben,
Den Jüngling locket1 ihr Zauberschein,
Sie wird mit dem Greis nicht begraben;
Den beschließt er im Grabe den müden Lauf,
Noch am Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf.

Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn,
Erzeugt im Gehirne des Thoren,
Im Herzen kündigt es laut sich an:
Zu was Besserm sind wir geboren;
Und was die innere Stimme spricht,
Das täuschet die hoffende Seele nicht.



Friedrich Schiller




Ingeborg ...



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...   Erstellt am 14.07.2009 - 10:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Schillers Bestattung


Ein ärmlich düster brennend Fackelpaar, das Sturm
Und Regen jeden Augenblick zu löschen droht.
Ein flatternd Bahrtuch. Ein gemeiner Tannensarg
Mit keinem Kranz, den Kargsten nicht und kein Geleit!
Als brächte eilig einen Frevel man zu Grab.
Die Träger hasteten. Ein Unbekannter nur,
Von eines weiten Mantels kühnem Schwung umweht,
Schritt dieser Bahre nach.
Der Menschheit Genius wars.


Conrad Ferdinand Meyer





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Ingeborg ...



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...   Erstellt am 08.11.2009 - 15:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen






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...   Erstellt am 08.11.2009 - 18:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ganze Generationen von Kabarettisten haben aus Schillers Zitatenschatz geschöpft.

So auch Jürgen von Manger, der seine Liebe zum "Tell" schon 1939 als Statist im Theater entdeckte.

Auch als Schauspieler fühlte sich von Manger seinem Schiller verpflichet, nämlich in "Maria Stuart".

1963 schließlich verarbeitete er in gewohnt humorvoller Art seine Eindrücke von "Wilhelm Tell". Einen Ausschnitt dieser Produktion stellen wir vor.


Tondokument (mp3, 5.3 MB, Dauer: 00:05:44)

http://www.mediaculture-online.de/Kabar … 1e7.0.html




<Guest>
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...   Erstellt am 08.11.2009 - 18:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


http://www.youtube.com/watch?v=m8RnsGHAYG0




Heinz Erhardt:
Der Tauchenichts

"Wer wagt es, Knappersmann oder Ritt,
Zu schlunden in diesen Tauch?
Einen güldenen Becher hab ich mit,
Den werf' ich jetzt in des Meeres Bauch!
Wer ihn mir bringt, ihr Mannen und Knaben,
Der soll meine Tochter zum Weibe haben!"

Der Becher flog,
Der Strudel zog
Ihn hinab ins greuliche Tief.
Die Männer schauten,
Weil sie sich grauten,
Weg. - Und abermals der König rief:

"Wer wagt es, Knippersmann oder Ratt
Zu schlauchen in diesen Tund?
Wer's wagt - das erklär ich an Eides Statt -
Darf küssen meins Töchterleins Mund!
Darf heiraten sie, darf mein Land verwalten,
Und auch den Becher darf er behalten !"

Da schlichen die Mannen
Und Knappen von dannen,
Bald waren sie alle verschwunden.
Sie wußten verlässlich:
Die Tochter war grässlich!
Der Becher liegt heute noch unten.


Nach Schillers "Taucher"




<Guest>
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...   Erstellt am 08.11.2009 - 18:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Alles und noch viel mehr über Schiller


http://www.schillergarten.de/aktuelles/ … _heft1.pdf




Ingeborg ...



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...   Erstellt am 11.11.2009 - 12:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


dm (Drogerie-Markt) verkauft ein - sehr
modernes - Schiller-Büchle für 1 €. Dies
spendiert er für die Bildung.

"In der schamhaften Stille deines Gemüts erziehe die siegende Wahrheit, stelle sie aus dir heraus in der Schönheit, dass nicht bloß der Gedanke ihr huldige, sondern auch der Sinn ihre Erscheinung liebend ergreife. Und damit es dir nicht begegne von der Wirklichkeit das Muster zu empfangen, das du ihr geben sollst, so wage dich nicht eher in ihre bedenkliche Gesellschaft, bis zu eines idealischen Gefolges in deinem Herzen versichert bist. Lebe mit deinem Jahrhundert, aber sei nicht sein Geschöpf; leiste deinen Zeitgenossen, aber was sie bedürfen, nicht was sie loben."

Friedrich Schiller





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