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karlina ...



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...   Erstellt am 16.09.2019 - 09:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liebe Vhinbrosier,
es würde mir gefallen, wenn hier alle deren Charakter bei VB8 gestorben ist, den Namen des Toten und vielleicht auch, wie es dazu kam erzählen würden. Was habt ihr erlebt? Ich bin sicher, es gibt viele Geschichten, die es sich lohnt zu hören.
LG
Ellen /Karlina





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Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
(Jean-Jacques Rousseau, 1712 - 1778)

karlina ...



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...   Erstellt am 16.09.2019 - 10:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Karlina Scheckon von den Nangisten.

Karlina starb durch Opferung. Sie bot in Liebe zu Vhinbrosir ihr Blut und das Dorf nahm es ihr mit Liebe. Sie konnte sich nicht mehr erinnern, was sie dem Dorf zuletzt noch sagen wollte, es schien auch nicht mehr so wichtig zu sein. Ihr Freund Lenz führte das Messer, das ihr Leben beendete. Sie hatte Angst, es schmerzte kurz und heftig. Sie hörte mit ihrem Herzen die Worte, welche an ihrem Totenbett gesprochen wurden und fühlte sich von Liebe und dann von Wärme umgeben. Sie ging ins Licht Triuns. Sie war die letzte Elderfrau Vhinbrosirs.

Karlina war mit dem Köhler Jandrik verheiratet, verkaufte die Kohle, die er in seinen Meilern köhlerte. Sie hatten einen Sohn und inzwischen drei Enkel. Ihr Mann verließ sie in lautem Streit, kurze Zeit nachdem sie Elderfrau geworden war, er meinte, soweit es ihn betreffe sei sie bereits tot! Er war nicht in Vhinbrosir aufgewachsen, er verstand es nicht. Aber Karlina war ein Kind Vhinbrosirs, eine Nichte Alkurions. Es schmerzte sie damals sehr, als ihr großer Bruder Tjall Eldermann wurde, sie hatte versucht ihn davon abzuhalten. Sie konnte ihren Mann verstehen.
Im Tode galt ihr letzter Gedanke dem, den sie immer für ihren Cousin Marbod gehalten hatte. Er hatte ihr verraten, wer er wirklich war und dass er ihr am nächsten Tag folgen werde. Es erfüllte sie mit Trost, darum zu wissen. Noch immer war sie verwundert nicht schon lange erkannt zu haben, dass er mehr gewesen war als ein Mensch, hatte sie es in ihrem Herzen doch irgendwie immer gespürt.


[Dieser Beitrag wurde am 16.09.2019 - 22:58 von karlina aktualisiert]





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Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
(Jean-Jacques Rousseau, 1712 - 1778)

Brin 



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...   Erstellt am 16.09.2019 - 14:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Brin aus dem Hause Festsünder, geboren in der Unterstadt

Brin starb durch den Blick in die Blutleere. Als die Welle des Falschtodes über Vhinbrosir hereinbrach versuchte er mit Sintha und Milian durch das Tor in den Wald zu gelangen. Ein Schatten griff ihn dabei an. Heftige Schmerzen durchfuhren seinen Leib und Geist. Brin verlor dabei Bewusstsein und lag im Delirium am Toreingang. In einem wachen Moment erkannte er wie die Blutleere mit einigen gefangenen Vhinbrosiern in Richtung Wald schritt. Es handelte sich um die drei Heldinnen Maya, Jule und Ria. Sein Herz raste vor Sorge um seine Verlobte Maya. Brin versuchte sie zu rufen. Kaum mehr als ein Röcheln kam aus seiner trockenen und blutigen Kehle. Schatten packten ihn und warfen ihn vor die Blutleere. Sie wandt sich zu ihm. Brin kämpfte mit letzter Kraft dagegen an seine Augenlider zu öffnen, doch die Blutleere war stärker und um ihn wurde es kalt und ewig dunkel.

Auf seinem Pfad des Lebens hat Brin sich von Lelicor abgewandt um im Lichte Triuns mit Maya den heiligen Bund der Ehe einzugehen. Nur durch Maya erkannte Brin den wahren Weg.
Beide erneuerten vor der Zerstörung Vhinbrosirs ihr Versprechen einander zu lieben und sprachen sich für die Nacht Mut und Hoffnung zu.


[Dieser Beitrag wurde am 19.09.2019 - 18:23 von Brin aktualisiert]




Gustus 



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...   Erstellt am 16.09.2019 - 14:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gustus Güldringer, aus dem Haus der Güldringer

Als Einer der Sieben stellte sich Gustus den Schrecken und Schergen Lelicors entgegen. In der Stunde der roten Welle stand er zwar voller Furcht aber auch voller Glauben an Triun an der Seite von Eldermann Marbod, Ulric von den Herken, Melanis von den Nagisten, Navid von den Festündern, Jetzam von den Grimwolds und dem Unterstädter Ävir. Der Kampf war kurz und brutal - alle Sieben wurden von Phalwargs blutig zu Boden und dem Tode nahe geprügelt. Die Sieben wurden gefoltert, damit sie sich zu Lelicor bekannten. Schlussendlich hielten sie den Qualen stand und erlagen der grausigen Folter. Unterstädter, die sich im Dorfe versteckt hatten, fanden die grausam zugerichteten Leichname und bahrten sie würdevoll auf. Gustus wurde in einen Güldringer Thron gesetzt, den leeren toten Blick zum Tor gerichtet, um die Überlebenden zu empfangen und um Zeugnis zu sein, dass die Rote Welle überstanden wurde.

Zu gerne wäre Gustus als Eldermann aus dem Leben geschieden. Eine Aufgabe, die immer für ihn bestimmt zu sein schien. Doch fühlte es sich richtig an, dass Marbod der letzte Eldermann von Vhinbrosir sein sollte. Seinen Frieden mit sich und Leben gemacht, verabschiedete sich Gustus von den Bürgern und Bewohnern Vhinbrosirs. Wohlig und dankbar vernahm er die überraschten Reaktionen vieler Bürger, dass er - ein Güldringer - einer der Sieben sein würde. Der Kampf gegen die Phalwargs und die Folterung waren das schlimmste Leid, dass er je ertragen musste. In seinen letzten Momenten erblickte er einen einzelnen leuchtenden Stern am Himmel und betete, "Triun, halt mich Licht.", als die Dunkelheit über ihn kam. Sein letzter Gedanke galt seiner einstigen Liebe, Sophie Fuchs, die ihn und seine Familie so arg hintergangen hatte und die er doch immer geliebt hatte.

[Dieser Beitrag wurde am 16.09.2019 - 21:51 von Gustus aktualisiert]





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"Es ist des Güldringers Art, weil es in seinem Wesen liegt." Art. XV aus dem LIBER GUSTUS

Hanna ...



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...   Erstellt am 16.09.2019 - 17:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hanna, die Weberin, aus dem Hause Herk

Hanna wurde in der Nacht vor dem großen Untergang von den Goldmasken ermordet.
Die Weberin hatte einen schönen Abend voller Gesang im Kreise ihrer Liebsten verbracht. Sie war gerade aus der Unterstadt zurückgekehrt, wo sie mit Marlene nach Jakuban gesucht hatte, um sich noch ein kleines Pülverchen für einen ruhigen Schlaf zu organisieren. Sie hatten ihn nicht angetroffen, dafür aber erfahren, dass der fiese Janoz von einem Schatten geblendet worden war. Voller Genugtuung über diese Nachricht war sie ans große Feuer zurückgekehrt und scherzte mit den Grimwolds Sunna und Inge sowie der bezaubernden Viatrix.
Das erste Anzeichen des Unheils war das Erschrecken und Grauen in Inges Augen. Noch im Umdrehen fuhr ihr eine Klinge in die Schulter, im Fallen sah sie eine Unzahl schwarz Gewandeter und gold Bemaskter in das Dorf einfallen. Sie wurde von einem besorgten Mitbürger ein paar Schritte weit auf die Wiese geschleppt und dort liegengelassen. Langsam hörte sie, wie die Schreie sich von Familie zu Familie verbreiteten, während die Goldmasken wie eine Welle Vhinbrosir überspülten. Zuletzt wurde auch der Gesang und das Lachen im "Wegestein" zu grauenvollen Schreien.
Sie hörte noch Keithans Stimme neben sich, der fragte, ob sie verletzt sei und sie aufrichtete. Doch schon stürmte eine der Goldmasken aus der nahen Taverne heran. Während Keithan floh, wurde Hanna von der Schreckensgestalt gepackt, die ihre Klinge tief in ihr Herz versenkte. Und Hanna glitt in eine tiefe, dunkle Kälte.




Hanna ...



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...   Erstellt am 16.09.2019 - 18:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Und noch eine...

Rosi aus dem Hause Herk

Rosi verlor ihr Leben, als die Welle des Falschtodes über Vhinbrosir hereinbrach.
Im Chaos der angreifenden Schatten hatte sie schnell den Überblick verloren. Gerade hatte sie Hans wiedergefunden und seine Hand gegriffen. Da entwand er sich ihr wieder, flüsterte noch heiser: "Oh nein, ich habe ihr ins Gesicht geblickt" und ging hin zur Blutleere. Sie versuchte noch, ihn am Arm zu packen und zurückzuhalten, doch der Sog war zu stark. Er verschwand in den Armen der Blutleere.
Vor Tränen halb blind und von Schluchzern geschüttelt stolperte sie ein paar Schritte zurück, als Kemp aus der Dunkelheit trat. Doch es war nicht mehr Kemp, was sein irrer Blick und sein mit Blut besudeltes Gesicht verriet. "Da bist du ja, meine Kleine" krächzte er ihr entgegen. Sie versuchte nicht einmal mehr zu fliehen. Sie ließ Laterne und Heiltrankflasche fallen, während er sie ansprang, zu Boden riss und seine Zähne in ihren Hals vergrub. Mit einem Anflug von Erleichterung spürte sie, wie die unaushaltbare Trauer um Hans von einer immensen Lust auf Blut und Menschenfleisch ersetzt wurde, als das Gift in Kemps Zähnen durch ihre Venen jagte.

[Dieser Beitrag wurde am 16.09.2019 - 18:11 von Hanna aktualisiert]




Apotheker 



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...   Erstellt am 16.09.2019 - 19:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Inge der Grimmwold
Inge starb, wie es für ihn nicht besser hätte geschehen können. Er hatte ordentlich einen sitzen, während er mit zwei bezaubernden Frauen und einer Grimmwoldin am Feuer saß. Sie führten ein überraschend tiefschürfendes (zumindest kam es ihm so vor) Gespräch über die Qualität verschiedener Wege des Sterbens und des Lebens davor.
Er hatte das Gefühl es nähere sich jemand aus dem Dunkel, doch als er seinen Blick wandt um zu Grüßen, sah er nur noch die klingen dunkler Schatten mit goldenen Masten aufblitzen.
Stumm sackte er, mit vielen Schnitten und Stichen am ganzen Körper, in sich zusammen, den Blick zu den Sternen und hörte noch dumpf die entsetzten Schreie seiner drei Frauen, während ihn das Leben in einer großen dunklen Lache verließ.




Apotheker 



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...   Erstellt am 16.09.2019 - 19:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hans Herk
Nach ein paar Jahren des Reisens, war Hans gerade erst nach Vhinbrosir zurückgekehrt um seine geliebte Rosi, die er unterwegs kernnengelernt hatte, im Heimatdorf zu heiraten. Der Zeitpunkt war denkbar schlecht doch um ihre Hoffnungen nicht gleich zu Grabe tragen zu müssen, schlossen sich die beiden „Den Letzen“ an. Einer kleinen Gruppe Tapferer und Verzweifelter, die sich zum Ziel gesetzt hatten, die Flucht der Bürger Vhinbrosirs zu ermöglichen, während die Sieben kämpften. Dies gelang zunächst auch ausgezeichnet, doch als es an der Zeit des Falschtods war und der Verfluchte Malfang, den Hans aufstellen sollte, um die Schatten der Blutleere von den Bürgern abzulenken, bei der Berührung des Boden erlosch, war der Plan dahin.
Die Letzten mussten nun die Schatten ablenken, indem sie sich ihnen als Opfer hingaben.
Geschwächt und verletzt hatte Hans noch ein letztes Mal das Glück, seiner Rosi im Chaos aus Schatten, Totgeweihten und Untoten zu begegnen. Eine letzte Berührung, ein letztes liebes Wort und dann der Blick der Blutleere und der Sog in den Tod.

[Dieser Beitrag wurde am 16.09.2019 - 23:43 von Apotheker aktualisiert]




Cheza ...



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...   Erstellt am 16.09.2019 - 21:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Cheza Schakal geboren in der Unterstadt.

Cheza gehörte zum Bund der sieben Hexen, die den Sonnenring gegen böse Magie nutzen konnten. Sie war gewillt den Falschtot abzulenken damit die Bewohner Vhinbrosirs flüchten können. Doch wuchs seit Monaten die Fäulnis des Falschtodes in ihrem Gedanken und Herzen und beim Anblick ihrer Mutter der Blutleeren, löschte sie das Licht ihrer Laterne und unterwarf sich ihr für immer.
Später zogen sie drei altbekannte Schreie in den Wald, bedeckt von dem Blut aller verschlungen Vhinbrosier. Sie stolperte summend und kichernd in die Arme ihrer drei Schwestern, die sie längst nicht mehr erkannte. Sie versuchten Cheza mit dem Sonnenring zu befreien, doch sie sang hysterisch weiter über die Schönheit ihrer Mutter und verschluckte sich immer wieder am restlichen Blut.
Mesha brachte die Gnade auf sie mit einem Schnitt durch die Kehle zu erlösen und schließ, hoffnungslos, Diana, Henna und sich selbst das Leben mit dem selben Messer zu nehmen.
Sie lagen schluchzend und schließlich verstummt mit den Blicken zu den Kronen der Bäume im Wald, dazu verdammt früher oder Später Teil von ihm zu werden.
Doch wussten sie nicht, dass Cheza dazu verflucht ist für die Ewigkeit als Schatten in diesem Wald Unheil für jeden Menschen zu bringen, der ihn je wieder betreten wird.




Goeran 



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...   Erstellt am 17.09.2019 - 00:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Stinker geboren in der Unterstadt.

Der Letzte dem man eine wichtige Aufgabe zutraut oder in die Hand geben möchte. Am einen Tag zum selbsternannten Büttel aufgestiegen, am nächsten und letzten Tag der selbsternannte Patron der Unterstadt gewesen. War er doch dem Falschtod verfallen und gehorchte ohne Umschweife allen Befehlen der Alkura Lilliana, belegten ihn doch das Schicksal mit der Bürde einer der sieben RingträgerInnen des Sonnenrings zu sein. Auch Selkur Morgad Schattenhand versuchte bis zum Schluss ihn auf seine Seite zu ziehen und musste feststellen, dass Stinker sich nicht auf die Seite Lellicors hat ziehen lassen. Dem ersten Mordversuch am letzten Tage gerade so entronnen, legte er sich, wie es die Prophezeiung von den sieben RingträgerInnen verlangte, während der ersten Welle um die Feuerstelle und musste das Abschlachten durch die Phalwargs mit ansehen. Stets geplagt von Zweifeln im Kreise der RingträgerInnen ging er im Moment des Erscheinens seiner Mutter, der Blutleere, den gemeinsamen Weg mit seinen Weggefährtinnen Wiesel und Cheza. Verbunden in der Ewigkeit als Schatten, umherwandelnd im Wald.




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