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Panter ...
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...   Erstellt am 26.11.2009 - 12:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Liebe Forumleser
Diese Liste von Personen,die aufgrund der menschenfeindlichen Gesetzgebung zu Tode gekommen sind,soll das Gewissen von gewissenlosen Politikern sein und ihnen jeden Tag die Folgen ihres Unrechts vorhalten.Denn selbst die Presse ist Mundtod und verschweigt,bis auf wenige Fälle,diese Tatsachen.Die hier genannten stehen stellvertretend für alle diejenigen,deren Leid nicht groß genug war für die Berichterstattung der Presse und alle die,welche im Stillen gelitten haben.ANFRAGEN AN BEHÖRDEN UND POLITIKER KÖNNEN ODER WOLLEN NICHT BEANTWORTET WERDEN;WEIL ES KEINE STATISTIK GIBT:




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...   Erstellt am 26.11.2009 - 13:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Ein Gespenst geht um ... „HARTZ IV" ..... erneutes Hartz IV Suizidopfer in Höxter
Sonntag, den 28. November 2010

Unser Mitstreiter, Jörg G., erhängte sich heute in seiner Wohnung.

Diese Nachricht erschüttert die Mitstreiter und ehrenamtlichen Mitglieder des Sozialen Zentrums Höxter am heutigen 1. Adventtag zu tiefst.

Bei ihm fand die Polizei ein Gedicht über Angela Merkel, Jörg schrieb sehr nachdenkliche und gute Gedichte und er lebte seit längerer Zeit von ALG II. Im Beckmann Haus /Altenheim führte er zur Zeit einen Ein Euro Job durch, wo er zu spüren bekam, das man ihn nicht für voll nahm unter den Kollegen, dabei freute er sich so endlich etwas mehr Geld in der Tasche zu haben... immerzu bewarb er sich, auch im Ausland um endlich eine Arbeit zu bekommen, doch selbst mit 43 Jahren ist man wohl in der Berufswelt schon zu alt und erhält keine Chancen mehr.

Gesellschaftlich war er integriert, konnte aber an vielen Dingen nicht teilnehmen, da Versammlungen in Lokalen durchgeführt wurden in welchen sich ein ALG II ler kein Getränk leisten kann.

Jörg hatte auch viele Freunde und auch in unser Soziales Zentrum kam er oft und regelmäßig, keiner ahnte wie es in ihm ausschaut und er diesen Weg als einzigen Ausweg für sich sah erschüttert uns sehr.

Wieder einmal schlug das Gespenst Hartz IV um sich, und ein junger Mensch ist plötzlich nicht mehr unter uns.

Eine unmenschliche Hartz IV Gesetzgebung treibt viele seit Januar 2005 in den Freitod, wann endlich übernehmen die verantwortlichen Politiker hierfür die Verantwortung?

Am Dienstag den 30.11.2010 werden wir auf dem Marktplatz in Höxter ab 16:00 Uhr eine Mahnwache für unseren Mitstreiter und Freund Jörg durchführen.

Wir bitten alle, von Fahnen und Transparenten abzusehen.

Margit Marion Mädel und Christian Stroba 28.11.2010

http://prekaer.info/index.php/neuigkeit … exter.html




Vorwort:

Wieder ist ein Mensch gestorben, weil er erst arbeitslos und dann hoffnungslos war.

Keiner der die Not, die Verzweiflung gesehen hat , oder sehen wollte. Als nun, am 22.12.2009 zwei Tage vor Weihnachten, der Verlust der Wohnung durch Zwangsräumung durchgeführt werden sollte, wurde die Last zu groß. Ein Mensch wählte den Freitod, weil er die soziale Kälte nicht mehr ertragen konnte!

(Quelle: Dresdner MOPO vom 22.und 23.12.2009 eine Zusammenfassung )

Hartmut R. wurde 52 Jahre alt. Der Mann aus Dippoldiswalde/Sa. wählte am 22.12.2009 den Freitod.
Er zündete sich und seine Wohnung an, zuvor schnitt er sich die Kehle durch, wie Zeugen berichteten.

Hartmut R. war arbeitslos, ohne Hoffnung auf einen Job. Es ging immer weiter bergab. Zu seiner Familie hatte er schon lange keinen Kontakt mehr, keiner der sich Sorgen machte um Hartmut R. Er lebte bereits den zweiten Winter! ohne Heizung und seit einem Jahr ohne Strom !!

ALG II bekam er keines, weil wie bekannt wurde, er Probleme mit den Ausfüllen der Änträgen hatte.

Im Arbeitsamt gibt man sich ratlos:

"Herr R. hat nach Ende des Leistungsbezuges im Januar 2009 keinen weiteren Antrag gestellt.", so Sprecher Michael Schebiella.

Auf die Frage, ob er Hilfe beim Ausfüllen angeboten bekam, gab es vom Amt keine Antwort!!!!

Da darf die Frage erlaubt sein, wie es sein kann, dass es nicht möglich war Herrn R. zu "fördern oder zu fordern". Und das ein Jahr lang !

Hartmut R. sollte am 22.12.2009 zwangsgeräumt werden. Der Gerichtsvollzieher stand vor der Tür.

Die Wohnungsgenossenschaft begründet die Zwangsräumung vor Weihnachten wie folgt. Der Chef Falk Kühn-Meisegeier:
"Diese Wohnungen sind beliebt, ich hätte sie sofort weiter vermieten können."

Wie zynisch kann ein Mensch sein.

EIN MENSCH IST GESTORBEN, WEIL ALLEINGELASSEN,VON DER GESELLSCHAFT INS ABSEITS GESTELLT.

EIN MENSCH IST GESTORBEN, WEIL DIE SOZIALE KÄLTE IN DEUTSCHLAND,VOR DIE WÜRDE UND MENSCHLICHKEIT GETRETEN IST.

Ich zünde heute ein Licht für Dich an, Hartmut R. !!

Eddidor, 24.12.2009


Aichach – Wie am vorgestrigen Totensonntag bekannt wurde, hat sich der 30-jährige Fabian Rappel aus Aichach am 31. Oktober das Leben genommen. Der als sensibel geltende junge Mann war nach einem Maschinenbaustudium arbeitslos geworden und zunehmend an dieser Situation verzweifelt. Er übte kurz vor seinem Tod heftige Kritik an der Sanktionspraxis bei Hartz IV, unterzeichnete eine Petition zu ihrer Abschaffung und sprach sich statt dessen für ein Grundeinkommen aus, dessen Einführung er aber aufgrund mangelnder Einsicht der Menschen in weiter Ferne sah.

Es gibt deutliche Hinweise dafür, dass Rappel ohne die von ihm als demütigend empfundene Behandlung durch die Sozialbürokratie noch am Leben sein könnte. In einem Beitrag im Forum der Sterbehilfeorganisation Dignitas schrieb er: „Ich kann euch nur sagen, dass ich meinen Lebensinhalt schon immer in sinnvoller Beschäftigung gesehen habe, weder bin ich Alkoholiker, noch anderweitig drogenabhängig, weder körperlich in der geringsten Form beeinträchtigt, noch zu dumm für die Gesellschaft. Jetzt bin ich ausgestoßen, traue mich seit einer Ewigkeit nicht mehr unter Menschen, meide jeden vermeidbaren Kontakt und bin hier gelandet.“ Und in einem anderen Beitrag des Forums richtet er harte Vorwürfe an die Arbeitsagentur: „Ich wurde zu keinem Zeitpunkt beraten, ich wurde belogen, ich wurde gegängelt, mir wurde bei Anfrage Beratung verweigert, ich wurde abgewimmelt, ich wurde zu keinem Zeitpunkt ernst genommen, ich wurde bedroht, mir wurden Anträge vorenthalten, ich wurde bevormundet … Ich werde das nicht noch einmal durchmachen.“

Am 31. Oktober starb Fabian Rappel in seiner Wohnung an einer Vergiftung durch Kohlenmonoxid, das er mithilfe einer selbstgebauten Vorrichtung erzeugt hatte. Nach Auskunft seiner Eltern haben sie seine Aufzeichnungen und Vorwürfe an die zuständige Arbeitsagentur weitergeleitet, aber bislang keine Reaktion darauf erhalten.


Dezember 2008:
Christina J (19),und Theresa S (19) aus Bremerhafen

Chrstina zog aus liebe nach Dresden,die Beziehung scheiterte.Sie zog in eine Einraumwohnung und stürzte ins Hartz IV-Chaos.
Immer wieder gab es Ärger mit dem Amt.Das farbige Mädchen mit dem Borderline-Syndrom sah keinen Sinn mehr im Leben.Ihr einzigster Halt war ihre damalige Schulfreundin Theresa.Sie riß sie vermutlich mit in den Tod. (Ausz.aus MOPO)


Dezember 2007:
Peter Z.,58,geschieden,entscheidet sich für den Freitod auf einem Hochsitz im Solling,nahe Uslar.
Sein ALG I war abgelaufen und er konnte und wollte sich ein Leben mit ALG II nicht vorstellen,das zu beantragen ihm ein Mitarbeiter des Arbeitsamtes geraten hat.Er wollte nicht auf der untersten Stufe deutscher Existenz landen.Er starb vermutlich am 13.12.2007 oder wenige Tage später-nach ca. 24tägigem Hungerstreik,den er in seinem Tagebuch dukomentierte.Erst am 11.02.2008 wurde er durch Zufall gefunden,Niemand hatte ihn vermisst.

19.11.2007:
Eine 50jährige Frau aus Oberbayern (Gemeinde Neumarkt-Sankt Veit im Landkreis Mühldorf)verbrannte in den Morgenstunden in ihrem Haus.Das Haus selbst verbrannte komplett und Nachbargebäude wurden beschädigt.Sachschaden 450.000 Euro.1 Person wurde verletzt,3 Personen Obdachlos.
Da sie offenbar seit über einem Jahr die massiv gestiegenen Stromkosten aus ihrem,dafür bekanntermaßen viel zu geringen ,ALG II Regelsatz nicht mehr bezahlen konnte,hatte man ihr schon 2006 den Strom abgestellt,woraufhin sie ihre Wohnung,nur noch mit Kerzen beleuchten konnte.Eine davon hatte sie nun vergessen.

16.07.2007:
Detlef Rochner (47);ALG II Empfänger,sprang vom Balkon seiner Wohnung:
"Da ich leider feststellen musste,dass man als Kranker oder Behinderter in unseren Staat,gerade unter Hartz IV,kein würdiges Leben führen kann,habe ich mich entschlossen,meinem Leben ein Ende zu bereiten."

15.04.2007:
Andre K. (20);ALG II Empfänger;verhungerte in Speyer,weil die zuständige Gesellschaft für Arbeit (GfA) in Speyer ihm das ALG II um 100 % gekürzt hatte.Die Bundesregierung bestätigte später,dass diese Kürzung rechtswidrig war,sie lehnt jedoch jede Verantwortung ab und spricht die GfA von jeder Schuld frei.

Sommer 2005:
Christiane A;ALG II Empfängerin;aus Angst vor einem menschenunwürdigen Leben unter Hartz IV hat sie sich (in Frankfurt am Main) umgebracht.

Januar 2005:
Monika (42) und Michael (39) Stahl;ALG II Empfänger;
sie vergiften sich mit Autoabgasen,weil sie die soziale Kälte in Deutschland nicht länger aushielten,ihre Zukunft in der ALG II-Armut war für beide eine Bedrohung.

August 2004:
Jörg.B (38);zukünftiger ALG II Empfänger;er erhängte sich an seinem 38.Geburtstag im Garten seines Freundes an einer alten Kiefer in Burghausen (Sachsen).Sein Abschiedsbrief nannte als Grund die Angst vor und die Hoffnungslosigkeit von Hartz IV.

DIE OPFER KLAGEN AN




[Dieser Beitrag wurde am 30.11.2010 - 18:24 von Panter aktualisiert]




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Quelle :

http://www.myheimat.de/
















NACHRUF: Michael Kolarzcik ist vor drei Stunden verstorben /Unmenschliches Verhalten von HARTZ IV-Behörde mit Schuld

von Götz Bockmann aus Nördlingen

Vorab-Bemerkung:
1.) Es gibt keine "Zufälle" auf dieser Welt. Diese Feststellung gehört inzwischen zu meiner unumstösslichen Lebensauffassung. Ich bin (inzwischen 63) vor einigen Jahren zu der Erkenntnis gelangt, dass das, was wir als Menschen auf unserer Erde tun oder "erleben" bestimmt ist, bevor wir hier überhaupt als Babys geboren sind. Es ist - von wem auch immer - mehr oder weniger gut- geplant. Ich gehöre seit 1972 keiner Kirche mehr an, halte das alles für Schwindel, und es ist mir völlig egal, ob man diese Herrschaften "den lieben Gott", Allah oder sonst wie nennt - und ich habe mit keinerlei dieser "Herrschaften" irgendwelche Verträge.
2.) Immer, wenn wir als Menschen auf konkrete Ereignisse für uns selber keine Antwort mehr finden, reden wir von "Zufall", Glück, Unglück, Schiksal oder sonstiges dummes Zeug.
3.) Ich kann Euch keinerlei Erklärungen für die Frage nach dem warum und wieso geben. Ich kenne sie selber nicht. Und ich war und bin Journalist (der weltbekannte Journalist Kaffka(lange tot) hat einmal absolut richtig formuliert "als Journalist hast du erst Urlaub, wenn der Sargdeckel zu ist.").

ZUM EIGENTLICHEN NACHRUF:
So war es denn einer jener sogenannten "Zufälle", dass ich heute im "Kochlöffel" beim sogenannten "Kriegerbrunnen " in der Fussgängerzone in Nördlingen sass, gelesen habe, und um 19.30 Uhr Schluss gemacht habe, und zur gegenüberliegenden "NORMA-Filliale" marschiert bin, um mir dort mein Bier und meine Zigaretten für das Wochenende einzukaufen. Ich kann Euch keine Erklärung dafür geben: Irgendwie hatte ich das Bedürfnis, am Kriegerbrunnen noch eine Zigarette zu rauchen. Es wurden zwei, drei., und ich habe dabei "Colamix mit Orangensaft" getrunken. Und dann kommt "Franz" - einer meiner vom Kriegerbrunnen her befreundeten ungarischen Kumpel, mit dem ich in Michael Kolrcziks Wohnung viele schöne Stunden erlebt habe, an und berichtet mir, dass er (Michael hatte gegen 17 Uhr ihn gebten, im EGM-Einkaufszentrum , etwas ausserhalb gelegen, per Fahrrad die neue Fernsehzeitschrift holen sollte, und ein gemeinsames Essen der beiden war geplant) und findet bei seiner Rückkehr Michael leblos auf.
Wir drei wussten, das Michael extreme Herzproleme hatte. Und im Februar dieses Jahres habe ich ihm einen Brief an die ARGE HARTZ IV in NÖRDLINGEN geschrieben, dass sie ihn umbringen, wenn sie ihn weiterhin trotz der amtsbekannten Tatsachen quälen.
Es ist vorbei - Michael lebt nicht mehr und die Bediensteten der ARGE HARTZ IV in Nördlingen können ihre Hände in der "Unschuld des Nicht-Wissens" waschen.
MICHAEL - ich wünsche DIR eine gute Reise.
Götz Bockmann

http://www.myheimat.de/noerdlingen/poli … 90220.html




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http://www.youtube.com/watch?v=6swj70ZnYc8




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...   Erstellt am 30.11.2010 - 18:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


"....unmenschliche Hartz IV Gesetzgebung treibt viele
in den Freitod"
Ja das ist leider so.Um es genau zu sagen sind
nun 14 Menschen , welche die SOZIALE KÄLTE
nicht mehr ertragen konnten.Und diese Schicksale
wurden nur bekannt, weil im Internet darüber berichtet
worden ist.
Alle Opfer SOZIALER KÄLTE haben keine Lobby in den "freien großen Medien" bekommen.
Ich habe eine Liste mit den Schicksalen an Parteien
Politiker,Medien versendet und nie eine Stellungnahme oder Meinung erhalten.
Es darf sehr wohl davon ausgegangen werden ,dass die Hartz IV Suizidopfer viel höher ist als wie bekannt.
Auf eine Anfrage an behörden wurde mir erklärt, dass hierüber keine STATISTIK geben würde.
So ist das eben, MITTEN IN DEUTSCHLAND !




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Anteilnahme, Betroffenheit, Wut:
Erneutes Todesopfer durch Hartz-IV-System!

»Jörg G., Mitglied des sozialen Zentrums Höxter, hat sich das Leben genommen. Der 43Jährige war selbst vom Hartz-IV-System betroffen. Mitstreiter und Mitglieder des Vereins zeigten sich erschüttert.

Zitat: “Jörg G. war ein aktives Mitglied des Sozialen Zentrums in Höxter. Am vergangenen Sonntag wurde G. in seiner Wohnung erhängt aufgefunden. Nach Angaben seiner Freunde fand die Polizei ein Gedicht über Angela Merkel. “Jörg schrieb sehr nachdenkliche und gute Gedichte und er lebte seit längerer Zeit von ALG II”. Zuletzt arbeitete der Verstorbene als “Ein-Euro-Jobber” in einem örtlichen Altenpflegeheim. Dort ließ man ihn spüren, “das man ihn nicht für voll nahm, dabei freute er sich so endlich etwas mehr Geld in der Tasche zu haben”, wie Mitglieder des Vereins berichten.

Immer wieder habe sich Jörg G. um eine reguläre Arbeitsstellen beworben. Selbst im Ausland habe er versucht, endlich einen Job zu finden. Doch anscheinend scheint man selbst mit 43 Lebensjahren schon für den Arbeitsmarkt zu alt zu sein. Gesellschaftlich war er nach Angaben des sozialen Zentrum voll integriert. Allerdings konnte er an vielen Dingen nicht teilnehmen, da ihm aufgrund des Hartz-IV Bezugs einfach das Geld fehlte.

“Jörg hatte auch viele Freunde und auch in unser Soziales Zentrum kam er oft und regelmäßig, keiner ahnte wie es in ihm ausschaut und er diesen Weg als einzigen Ausweg für sich sah. Das erschüttert uns sehr. Wieder einmal schlug das Gespenst Hartz-IV um sich, und ein junger Mensch ist plötzlich nicht mehr unter uns. Eine unmenschliche Hartz-IV Gesetzgebung treibt viele in den Freitod, wann endlich übernehmen die verantwortlichen Politiker hierfür die Verantwortung?”«

Quelle: 01.12.2010, Beitrag erschienen bei gegen-hartz.de…

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenue … -11128.php




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Kommentar:
»Hartz-IV-Opfer klagen an…«

Folgende Meldung wurde Sonntag, den 28.11. 2010 durch prekaer.info veröffentlicht: “Ein Gespenst geht um … “Hartz-IV” ….. erneutes Hartz-IV Suizidopfer in Höxter. Sonntag, den 28. November 2010: Unser Mitstreiter, Jörg G., erhängte sich heute in seiner Wohnung.” Diese Nachricht erschüttert die Mitstreiter und ehrenamtlichen Mitglieder des Sozialen Zentrums Höxter am heutigen 1. Adventtag zu tiefst”.

Hierzu einige Fakten, Bemerkungen, Gedanken: Wieder ist ein Mensch gestorben, weil er erst arbeitslos und dann “hoffnungslos” war. Ein Mensch wählte den Freitod, weil er die soziale Kälte offenbar nicht mehr ertragen konnte! Wer glaubt, dies sei ein Einzelfall, sollte folgendes wissen: Diese Opfer klagen an – Menschen, die aufgrund der menschenfeindlichen Gesetzgebung zu Tode gekommen sind! Die hier Genannten stehen stellvertretend für alle jene, deren Leid nicht groß genug war für die Berichterstattung der Presse und die im Stillen gelitten haben:

* 22.12.2009 Hartmut R.(52) aus Dippoldiswalde/Sa. wählte den Freitod. Hartmut R. war arbeitslos, ohne Hoffnung auf einen Job…
* Fabian Rappel aus Aichach hat sich am 31.10.2009 das Leben genommen. Der als sensibel geltende junge Mann war nach einem Maschinenbaustudium arbeitslos geworden und zunehmend an dieser Situation verzweifelt…
* Christina J (19), und Theresa S (19) aus Bremerhafen Chrstina zog aus Liebe nach Dresden,die Beziehung scheiterte. Sie zog in eine Einraumwohnung und stürzte ins Hartz-IV-Chaos. Immer wieder gab es Ärger mit dem Amt.Das farbige Mädchen mit dem Borderline-Syndrom sah keinen Sinn mehr im Leben. Ihr einzigster Halt war ihre damalige Schulfreundin Theresa. Sie riß sie vermutlich mit in den Tod…
* Dezember 2007: Peter Z.,58,geschieden,entscheidet sich für den Freitod auf einem Hochsitz im Solling,nahe Uslar; sein ALG I war abgelaufen und er konnte und wollte sich ein Leben mit ALG II nicht mehr vorstellen…
* 19.11.2007: Eine 50jährige Frau aus Oberbayern (Gemeinde Neumarkt-Sankt Veit im Landkreis Mühldorf) verbrannte in den Morgenstunden in ihrem Haus. Da sie offenbar seit über einem Jahr die massiv gestiegenen Stromkosten aus ihrem -dafür bekanntermaßen viel zu geringen – “ALG II Regelsatz” nicht mehr bezahlen konnte; man hat ihr schon 2006 den Strom abgestellt.
* 16.07.2007: Detlef Rochner (47); ALG II Bezieher, sprang vom Balkon seiner Wohnung: “Da ich leider feststellen musste,dass man als Kranker oder Behinderter in unseren Staat, gerade unter Hartz-IV, kein würdiges Leben führen kann, habe ich mich entschlossen, meinem Leben ein Ende zu bereiten…”
* 15.04.2007: Andre K. (20), ALG II Bezieher, verhungerte in Speyer, weil die zuständige Gesellschaft für Arbeit (GfA) in Speyer ihm das ALG II um 100 % gekürzt hatte. Die Bundesregierung bestätigte später, dass diese Kürzung rechtswidrig war, sie lehnt jedoch jede Verantwortung ab und spricht die GfA von jeder Schuld frei…
* Sommer 2005: Christiane A, ALG II Bezieherin: Aus Angst vor einem menschenunwürdigen Leben unter Hartz-IV hat sie sich (in Frankfurt/Main) umgebracht.
* Januar 2005: Monika (42) und Michael (39) Stahl, ALG II Bezieher: Sie vergiften sich mit Autoabgasen,weil sie die soziale Kälte in Deutschland nicht länger aushielten – ihre Zukunft in der ALG II-Armut war für beide eine Bedrohung…
* August 2004: Jörg.B (38), zukünftiger ALG II Bezieher, erhängte sich an seinem 38.Geburtstag im Garten seines Freundes an einer alten Kiefer in Burghausen (Sachsen). Sein Abschiedsbrief nannte als Grund die Angst vor und die Hoffnungslosigkeit von Hartz-IV…

Es darf jedoch bezweifelt werden, ob die hier genannten alle sind, welche die soziale Kälte nicht mehr ertragen konnten und den Freitod als letzten Ausweg sahen. Anfragen an Behörden und Politiker können oder wollen nicht beantwortet werden, weil es (angeblich) keine Statistik gibt.

Frank Ullrich, Dresdner Sozialwacht




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...   Erstellt am 03.01.2011 - 19:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Roberto Stocovic
Geb.am 1971
Gest.am 14. Juli 2010

Zuerst muss die Zuständigkeit der Ämter geklärt werden

Die Suche nach dem besseren Leben, dem Leben mit besserer Arbeit, besserem Geld, führte ihn nach Deutschland. 27 war er, Italiener, Konditor und Eismacher. So jemand wird doch gebraucht, der findet sein Auskommen hierzulande. Er fand es, zunächst in Frankfurt am Main und ab 2007 in Berlin. Es war aber, nicht unüblich in der Gastronomie, ein unstetes Auskommen, abhängig von der Saison, von den Chefs, vom Eishunger der Leute im Sommer und der Nachfrage nach Küchenhilfen im Winter.....

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachr … 85074.html





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