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Edward ...
Cullen
Administrator

Vampir
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Registriert seit: 25.02.2009
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...   Erstellt am 15.03.2009 - 15:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Haus der Familie Tomson.





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A world without you is not worth living in.

Ashley ...
Tomson
Werwolf
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Registriert seit: 15.03.2009
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...   Erstellt am 16.03.2009 - 19:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Weg nach Hause hatte Ashley nur ein winziges bisschen ermüdet. Sie fühlte sich immernoch nahezu fit, obwohl sie wieder in der selben, übermanschlichen Geschwindigkeit gerannt war wie zuvor.
Als Ashley vor dem Haus stand hörte sie ihre Mutter mit einem Mann sprechen. Komisch. Stand irgendwo ein Fenster geöffnet? Sie konnte fast komplett alles verstehen, was gesprochen wurde. Es waren 'ich liebe dich' und 'Ich will dich nicht verlieren' die sich in ihr Gehirn einbrannten. Seit ihre Mom sich von ihrem Dad getrennt hatte, hatte sie es nur 1 mal mit einem Mann versucht- und das war ein kompletter reinfall. Seitdem kümmerte sie sich eher um den Haushalt und ging kreativen Tätigkeiten nach. Leider vergisst sie mich dabei nur allzu oft..., dachte Ashley wehmütig. Dann schloss sie die Tür auf. ''Hi mom'', rief sie, als sie am Wohnzimmer vorbeiging. In dem Moment sah sie die Beiden. Sie saßen eng umschlungen auf dem Sofa und küssten sich leidenschaftlich. Wer war er? Was tat er da? Ashley wusste es nicht. Sie wusste nur eins. Ihre Mom liebte ihn. Ashley hatte sie nie ihre Liebe gezeigt. Es war zu bezweifeln, dass diese Vorhanden war. Schnell huschte Ashley hoch in ihr Zimmer. Sie musste allein sein. Denn jetzt konnte sie sich nicht mehr bremsen. Tränen stiegen ihr in die Augen, alle verdrängten Emotionen kamen zum Vorschein.
Warum konnte ihre Mutter diesem Mann so problemlos ihre Liebe zeigen? Empfand sie überhaupt liebe für Ashley, wenn sie es ihr nie zeigte? Schwer vorstellbar. Zu schwer. Ashley war überzeugt davon, dass ihre Mutter sie nicht liebte. Warum tat sie ihr das sonst an? immerwieder gab es streit, immerwieder fing ihre Mutter an sich über Kleinigkeiten Aufzuregen. Und natürlich war sie immer selbst schuld. 'Sie wäre doch die die nur rumzickt', sagte ihre Mutter ihr wieder und wieder. Und natürlich hatte sie auch eine ganz simple erklärung für ihre ständigen Ausraster- ihre Ach so heiligen Depressionen. DArauf mussten natürlich alle rücksicht nehmen. Aber was war mit ihren eigenen Bedürfnissen? Musste ihre Mutter darauf gar keine Rücksicht nehmen? das war einfach nur unfair. Warum zeigte ihre Mutter ihr einfach nur keine Liebe? Diese Frage schwirrte immer wieder durch ihren Kopf. Und ihr kam nur eine Antwort darauf. Ihre Mutter hatte einfach keinenLiebe, die sie hätte zeigen können. Davon war Ashley fest überzeugt. Ihr Leben war einfach grauenvoll. Warum lebte sie überhaupt noch? Was bedeutete ihr Leben? Ein Leben, das so misraten war, was konnte es Wert sein. Schluchzend und mit Tränennassem Gesicht warf sie siech auf ihr Bett und vergrub das Gesicht im Kopfkissen. Ihr Leben war einfach nur grauenvoll. Sie fühlte sich leer. Ausgebrannt. Wozu sollte sie noch Leben? Wer würde sie vermissen, wenn sie jetzt sterben würde. Die Antwort tat weh. Niemand. Ihr Leben war nichts Wert. Nichts würde dieser Welt fehlen, wenn sie einfach verschwinden würde. Immernoch schluchzend durchwühlte sie die Schublade ihres NAchttisches. Die dinge, die sie suchte, bewahrte sie dort seit fast genau einem Jahr auf. Sie hatte schon oft darüber nachgedacht, ihr Leben zu beenden. Sie hatte über die verschiedenen Möglichkeiten lange nachgedacht, Nächte wachgelegen, war Tagelang abwesend. Einfach die Pulsadern aufschneiden..., schoss es ihr immer wieder durch den Kopf. Sekunde für Sekunde den Schmerz erleben, der zum Ende ihres Leidens führes sollte. Bei dem Gedanken schmunzelte sie fast. Endlich aus dieser Scheiße rauskommen. Endlich hatte sie in der Schublade das gefunden, was sie suchte. Sie beruhigte kurz ihr schluchzen und schlich dann die treppe runter. Aus irgendeinem, ihr immernoch rtselhaften Grund hörte sie, dass ihre Mutter mit dem MAnn ins Schlafzimmer gegangen war. Sie entspannte sich ein wenig. Unten angekommen legte sie einen der Gegenstände aus der Schublade, einen Abschiedsbrief, behutsam auf die Flurgarderobe. Sicherlich würde ihre mom ihn dort finden. Dann rannte sie aus dem Haus in richtung Wald. Sie schluchzte zwar nicht mehr, aber tränen rollten ihr weiterhin die Wangen runter. Sie rannte immer tiefer in den Wald und suchte nach einer geeigneten Stelle. schließlich kam sie am see an.

~> see





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Ashley ...
Tomson
Werwolf
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...   Erstellt am 17.03.2009 - 14:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Inhalt des Abschiedsbriefes:

Liebe mom,
Wenn du diese Zeilen ließt bin ich weg. Du wirst mich nie wieder sehen.. Ich kann einfach nicht mehr leben. Es ist alles so schrecklich. Mach dir keine Vorwürfe, du hast getan was du für richtig gehalten hast. Leider hast du mich dabei nur allzu oft vergessen. Ich könnte jetzt schreiben in Liebe, aber das wäre eine Lüge. Vermiss micht nicht, du brauchst mich ja auch nicht...
Traurige Grüße Ashley...





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Lindsay ...
Johnsson
Mensch
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Registriert seit: 14.03.2009
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...   Erstellt am 20.03.2009 - 22:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lindsay hatte etwas gebraucht um Ashleys Haus aufzuspüren. Andauernd musste sie umkehren, weil sie ein Straßenschild übersehen hatte oder die richtige Nummer nicht finden konnte, doch nun war sie da. Sie seufzte erleichtert. Dann griff sie auf den Beifahrersitz um ihre Sachen inklusive Ashleys Planer zu schnappen.

Als sie vor der Haustüre stand, war ihr doch etwas mulmig. Noch immer gab sie sich die Schuld für Ashleys Reaktion und es war ihr unangenehm, ihr nun so hinterherzulaufen. Aber sie wollte nur den Planer bringen, sonst nichts. Sie würde sofort wieder verschwinden. Nach ein paar Minuten hatte sie sich überwunden und sie drückte den Klingelknopf.

Es dauerte eine ganze Weile, doch dann wurde ihr die Türe von einer Frau geöffnet. Es sah so aus, als hätte sie sich in Eile wieder angezogen. Lindsay errötete.
"Hallo", sagte Lindsay bedacht höflich. "Mein Name ist Lindsay. Verzeihen Sie, falls ich störe, aber ist Ashley da?" Ashleys Mutter zupfte noch an ihrer Kleidung herum und richtete ihre Haare. Da hatte Lindsay wohl gestört. Sie schämte sich sehr.
"Ashley... die ist vorhin gekommen, ja. Komm doch rein, ich geh sie holen...", antwortete die Mutter sachlich, doch Lindsay konnte heraushören, dass es ihr gegen den Strich ging, sich jetzt so zu unterbrechen. Irgendwo in diesem Haus musste wohl noch ein Mann sein.

Lindsay trat leise ein, die Mutter war bereits die Treppen hochgelaufen und rief andauernd "Ashley?!" Immernoch peinlich berührt schaute Lindsay zu ihren Schuhen und setzte nach und nach einen Schritt nach vorn. Sie hätte der Mutter sofort den Planer geben sollen und dann wieder gehen. Nun wurde Ashley extra geholt. Wieso hatte sie nicht schneller reagieren können...

Sie ließ ihren Blick umher schweifen. Dann entdeckte sie einen aufgefaltenden Brief mitten auf der Kommode. Warum lag der da so rum? So, dass ihn jeder lesen konnte? Auch, wenn es sich nicht gehörte war Lindsay ziemlich neugierig. Also schlich sie langsam näher, um einen Blick darauf zu erhaschen. Er war per Hand geschrieben. Eigentlich wollte sie ihn nur kurz berfliegen. Doch was sie da las, ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.

"Tut mir leid", hörte Lindsay dann plötzlich die Mutter, die die Treppen wieder herunter kam. "Ashley ist nicht da, dabei hätte ich schwören können, dass sie es wäre..." Natürlich war Ashley nicht da. Lindsay wurde noch bleicher als normalerweise - falls das überhaupt auffiel. Sie konnte nciht antworten.
"Was hast du, Kindchen?", fragte die Mutter dann misstrauisch. Lindsay musste merkwürdig dreinschauen. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte. Dann starrte sie wieder diesen Brief an. Es dauerte etwas, doch dann bemerkte auch die Mutter diesen. Mit zusammengezogenen Augenbruaen lief sie an Lindsay vorbei zum Brief.
"Hast du den...?" Doch dann hielt sie inne. Sie schien die Schrift ihrer Tochter erkannt zu haben. Lindsay schaute zu, wie die Augen der Frau immer schneller die Zeilen überflogen, immer und immer wieder. Sie hob ihre Hand an den Mund, die Augen weiteten sich.

Lindsay fühlte sich so kalt. Das durfte doch alles nicht wahr sein. Musste alles in ihrer Gegenwart mit Tod und Verzweiflung Hand in Hand gehen?! Wo war die Stopp-Taste? Wie kam man aus diesem Film wieder heraus?
"Was weißt du? Wo ist sie hin?!", fing die Mutter plötzlich an panisch zu rufen, dabei starrte sie Lindsay herausfordernd an. Diese schluckte nur und drückte ihre kalten Finger ganz fest zusammen.
"Ich... weiß nichts. Ich kenne sie doch erst... seit heute..." Das träumst du, Lins. Das passiert nicht wirklich, es passiert nicht wirklich.




Lindsay ...
Johnsson
Mensch
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Status: Offline
Registriert seit: 14.03.2009
Beiträge: 91
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...   Erstellt am 27.03.2009 - 19:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Noch immer stand Lindsay da wie angewurzelt. Es waren viele Minuten vergangen. Ashleys Muter war in Tränen ausgebrochen, zu ihrem Freund gerannt, sie hatte soviel gesagt und geschrien. Doch Lindsay verahm es nicht. Sie wusste nicht, was zu tun war. Wer war Ashley? Natürlich war ihr Ashleys Kummer aufgefallen. Aber sie hatte nicht darüber gesprochen. Was hatte ihr plötzliches Verschwinden zu bedeuten? Was war los?

Dann saß Lindsay am Küchentisch, eine Tasse Kakao vor ihrer Nase. Wieder mussten viele Minuten vergangen sein. Wenn nicht sogar Stunden. Schweigend beobachtete sie den Dampf über der breiten Tasse. Die Stimme von Ashleys Mutter war im Flur zu hören. Sie schien schon seit Ewigkeiten aufgebracht mit einem Polizisten zu sprechen. Zwischendurch hatte sie immer probiert mit Lindsay zu reden. Wahrscheinlich hoffte sie, doch noch an eine Information zu kommen.

Lindsay schob ihren Stuhl zurück, stand auf. Sie hätte schon längst gehen sollen.
"Ich hoffe es ist nicht zu viel verlangt, aber...", Lindsays flüsternde, zarte Stimme war kaum zu vernehmen in dem hektischen Haus. "...würden Sie mich anrufen, wenn Ashley gefunden wurde?" Das war alles, was ihr zu tun blieb. Helfen konnte sie doch sowieso nicht. Die Mutter schaute sie leidend an, doch schließlich schluckte sie und nickte sanft.
"Notiere mir deine Nummer. Ich werde mich melden, sobald es etwas neues gibt...", antwortete die Frau und brach am Ende des Satzes ab. Wieder hielt sie sich die Hand vor's Gesicht und der Mann erschien hinter ihr, um sie in den Arm zu nehmen.

Schnell hatte Lindsay ihre Telefonnummer auf einem Notizblock hinterlassen, schon legte sie den Stift ab. Kurz nickte sie der Mutter zu, dann stürmte sie zu ihrem Wagen hinaus. Bloß weg hier. Weg von diesem traurigen Ort. Sie schien das Pech magisch anzuziehen. Als sie in ihrem Auto saß, fuhr sie sofort los. Nach Hause, bloß nach Hause...

~> Das Haus der Johnssons

[Dieser Beitrag wurde am 27.03.2009 - 19:52 von Lindsay aktualisiert]





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