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Widanje
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...   Erstellt am 22.10.2008 - 17:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Könnt Ihr es beschreiben?
Warum war dieser Mann einfach so genial?
Und vor allem: wieso gibt es niemanden mehr in der heutigen TV-Landschaft, der diese Gabe hat so zu schreiben, seine Gefühle derart zum Ausdruck zu bringen? Ich finde, er war einzigartig!




Dirk ...
darf Derrick den Wagen holen
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...   Erstellt am 20.10.2010 - 20:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich finde auch Reinecker hatte eine einziartige Art Krimigeschichten zu schreiben.

So was findet man heute nur noch ganz selten.




StephanDerrick 
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...   Erstellt am 20.10.2010 - 22:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sagen wir es mal so, Reinecker konnte gute Geschichten entwickeln und schreiben (wobei ja laut Tappert Ringelmann einige Reinecker-Drehbücher auch abgelehnt hat), der in der Endphase leider viel zu dominante moralphilosophische Ton hob "Derrick" wie auch den "Kommissar" von anderen Krimisereien ab, es verlieh im besten Fall einer Folge eine grössere Tiefe, ab Mitte der 80er, aber vor allem in den 90er Jahren wurde dieser Unteron zum tragenden "Hauptton", das Ergebnis waren leider viele ganz zähe und langatmige Folgen, in den späten Jahren ist Reinecker eben das Gespür für die richtige Mischung abhanden gekommen. Aber es lag wohl auch an den jeweiligen Regisseuren, ein Brynych und ein Haugk holten vielleicht auch durch ihre etwas "andere" Regie-Handschriften auch aus schwächeren Büchern etwas heraus, Vohrer war wohl für die etwas härteren und action-lastigen Folgen zuständig...

[Dieser Beitrag wurde am 16.03.2011 - 17:47 von StephanDerrick aktualisiert]




Sascha1971 
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...   Erstellt am 21.10.2010 - 20:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Was Reinecker wohl ohne seine geliebte Schreibmaschine gemacht hätte? Einen PC als Schreibmaschine hat er ja bis zu seinen letzten Siska-Büchern nicht benutzt.




StephanDerrick 
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...   Erstellt am 16.03.2011 - 17:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sascha1971 schrieb

    Was Reinecker wohl ohne seine geliebte Schreibmaschine gemacht hätte? Einen PC als Schreibmaschine hat er ja bis zu seinen letzten Siska-Büchern nicht benutzt.


Am Ende, als er fast blind war, hat er ja seine Drehbücher auf Band gesprochen, und eine Seketärinhat das dann abgetippt, ich denke mal auch, dass sie dafür eien PC benutzt haben düfte...




Oldtimer ...
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...   Erstellt am 22.03.2011 - 07:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Was mir am Reinecker-Stil immer gefällt, ist der meist sehr übersichtliche Handlungsaufbau, gepaart mit verständlichen Dialogen. Bei anderen Krimis ist das nicht immer so. Da verliert man auch mal hier und da den Überblick, wenn versucht wird viel Story relativ hektisch herunterzuspulen. Aber beim Kommissar und Derrick man diese Form ganz selten.




Dirk ...
darf Derrick den Wagen holen
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...   Erstellt am 28.09.2011 - 21:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Was ich gut finde, ist das Herbert Reinecker nie versucht hat seine "dunkle Vergangenheit" als SS-Mitglied zu vertuschen.

Natürlich war es ein Fehler, aber ich denke mir immer was ich wohl gemacht hätte, wenn ich damals gelebt hätte.

Wäre ich nicht vielleicht auch, diesem Regime erlegen und wäre ein perfekter Mitläufer geworden?

[Dieser Beitrag wurde am 28.09.2011 - 21:22 von Dirk aktualisiert]




Jonas ...
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...   Erstellt am 13.12.2018 - 18:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dirk schrieb

    Ich finde auch Reinecker hatte eine einziartige Art Krimigeschichten zu schreiben.

    So was findet man heute nur noch ganz selten.

Reinecker war einzigartig und ein Mensch der ganz besonderen Art, die darin lag, dass er Mord und Totschlag nicht derart zum Ausdruck brachte, wie man es aus den heutigen Krimis kennt, sondern mit Worten und zwar auf so eine Art und Weise, dass diese teilweise bei weitem brutaler waren als die TAT SELBST! Und TROTZDEM konnte man sich bei "Derrick" in fast jeder Folge als Zuschauer in Sicherheit wiegen!




Jonas ...
Newbie


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...   Erstellt am 13.12.2018 - 18:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dirk schrieb

    Was ich gut finde, ist das Herbert Reinecker nie versucht hat seine "dunkle Vergangenheit" als SS-Mitglied zu vertuschen.

    Natürlich war es ein Fehler, aber ich denke mir immer was ich wohl gemacht hätte, wenn ich damals gelebt hätte.

    Wäre ich nicht vielleicht auch, diesem Regime erlegen und wäre ein perfekter Mitläufer geworden?



Es heißt ja auch, Reinecker hat „nie einen Hehl daraus gemacht, bei der SS gewesen zu sein“, weshalb ihm auch dieses Enthüllungsspektakel entgangen ist“, anders als bei seinem Kollegen Günter Graß oder dem Hauptdarsteller seiner Serie, Horst Tappert.




Jonas ...
Newbie


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...   Erstellt am 13.12.2018 - 18:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sascha1971 schrieb

    Was Reinecker wohl ohne seine geliebte Schreibmaschine gemacht hätte? Einen PC als Schreibmaschine hat er ja bis zu seinen letzten Siska-Büchern nicht benutzt.


Er hätte sich vermutlich geweigert, auch nur eine einzige Sekunde lang die Taste eines Computers anzurühren (geschweige denn, sich solch ein Gerät ins Haus zu holen!), und wäre wahrscheinlich an dem, was er durch seine Bücher und Drehbücher etc. zum Ausdruck gebracht und gesagt hat, am Elend der Welt zerbrochen, so meine Schlussfolgerung!!!




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