meister  Krefelder Superkaiserpinguin


Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 29649 Nachricht senden | Erstellt am 16.11.2006 - 19:27 |  |
WM-Jahr 2006:
14 Siege, 55 Tore und 32 eingesetzte Akteure: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kann trotz des 1:1 zum Abschluss in Zypern eine hervorragende Länderspiel-Bilanz im WM-Jahr vorweisen.
Von 18 Spielen wurden inklusive des Erfolges im Elfmeterschießen gegen Argentinien im WM-Viertelfinale 14 als Sieger beendet. Zwei Partien endeten mit einem Unentschieden und lediglich gegen Weltmeister Italien gab es beim Jahresauftakt in Florenz (1:4) sowie im WM-Halbfinale in Dortmund (0:2 n.V.) zwei bittere Niederlagen. Der höchste Sieg war der 13:0-Auswärtserfolg in der EM-Qualifikation gegen San Marino. Das Torverhältnis ist mit 55:15 ebenfalls eindrucksvoll.
Die Bundestrainer Jürgen Klinsmann und Joachim Löw setzten insgesamt 32 Akteure ein, darunter sieben Länderspiel-Neulinge. Dauerbrenner war Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern München, der als einziger Nationalspieler alle 18 Partien bestritt. Auf die längste Einsatzzeit kam der Berliner Arne Friedrich mit 1420 von maximal möglichen 1680 Spielminuten. Dahinter folgen die beiden Münchner Philipp Lahm (1405) und Schweinsteiger (1372). Auf die kürzeste Einsatzzeit kamen der Wolfsburger Alexander Madlung (7 Minuten) sowie die vor der WM ausgemusterten Fabian Ernst (Schalke 04) und Patrick Owomoyela (Werder Bremen) mit jeweils acht Minuten. Der Schalker Stürmer Kevin Kuranyi war als größter Verlierer des Jahres bei keinem Länderspiel dabei.
WM-Torschützenkönig Miroslav Klose vom SV Werder Bremen war mit 13 Treffern erfolgreichster Torjäger vor den Bayern-Profis Lukas Podolski (12) und Bastian Schweinsteiger (9). Dahinter folgen Kapitän Michael Ballack (6) vom FC Chelsea sowie der Mönchengladbacher Oliver Neuville (4). Insgesamt zwölf Spieler erzielten 54 Treffer, dazu kam ein Eigentor des Portugiesen Petit im Spiel um Platz 3 bei der WM. Der einzige Platzverweis ging auf das Konto von Stürmer Podolski, der beim 2:0 im Testspiel gegen Georgien die Rote Karte sah.
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