ACHTUNG!!! Wir sind umgezogen, Neuanmeldungen bitte im neuen Forum(www.foren.de/system/user_letzter_kampf.html). An die User hier, bitte mit dem Umzug anfangen und hier nicht mehr viel weiterposten, so das ihr günstig neu anfangen könnt. Freun uns euch alle im neuen Forum wiederzusehen!

ForumNewsMitgliederSuchenRegistrierenMember LoginKostenloses Forum!


Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

ChloeConnelly ...





Status: Offline
Registriert seit: 01.04.2006
Beiträge: 20
Nachricht senden
...   Erstellt am 10.04.2006 - 17:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Halli, hallo, hallöchen! Das ist meine erste ff und ich hoffe sehr, das sie euch gefällt und dass ich ein paar Reviews bekomme!

Das Erbe



Prolog


Voller Schrecken denken wir an jenen Tag vor 17 Jahren, als der zweite Krieg ausbrach. Etliche Menschen fielen der dunklen Seite zum Opfer, nur wenige überlebten. Selbst Albus Dumbledore scheiterte an Voldemorts Macht. Nun ruhte die Hoffnung der Zauberer auf dem jungen Harry Potter, da nur er es vermochte, die Welt zu retten. Doch auch er scheiterte. In einem verbitterten Kampf gegen den dunklen Lord verlor er. Grund dafür war gewesen, dass er die Horcruxe nicht alle hatte vernichten können. Jedoch hatte er Voldemort so sehr verwundet, dass dieser sich mit seiner Streitmacht zurückzog. Das Ministerium, oder besser gesagt das, was davon übrig geblieben war, versuchte mit allen Mitteln den dunklen Lord und seine Anhänger zu finden. Doch wo sie auch suchten, sie fanden ihn nicht. Nun herrschte seither Ruhe, viele vermuteten, dass der dunkle Lord neue Kräfte für den finalen Kampf sammelte. Jedoch muss etwas seine Aufmerksamkeit geweckt haben, denn erneut beginnen die Unruhen. Viele Zauberer und Hexen können sich dies nicht erklären und nicht wenige haben Angst, dass der Krieg erneut ausbricht. Daher wenden wir uns Hermine und ihren beiden Töchtern Piper und Vivianne zu, deren Leben neue Bahnen einschlägt, unter dem Schatten der heraufziehenden Bedrohung.


Kapitel 1: Ein folgenreicher Zwischenfall


Piper stand in der Küche und bereitete das Frühstück. Ihre Schwester Vivianne hingegen saß im Wohnzimmer und zappte durch die vielen Fernsehprogramme. Nichts deutete auf die schrecklichen Ereignisse vor wenigen Stunden hin. Ein erneuter Mord, oder besser gesagt drei und wieder waren die Auroren zu spät gekommen, um die Übeltäter rechtzeitig zu fassen. Seit vor wenigen Wochen zum ersten Mal seit 17 Jahren das dunkle Mal erneut am Himmel erschienen war, setzte das Ministerium alles daran, die Todesser zu fassen, doch sie waren bisher kläglich gescheitert. 5 Morde in nur drei Wochen! Nicht nur die Bevölkerung wurde in Angst und Schrecken versetzt, zu allem Übel wurde auch in den Muggelnachrichten über die Morde berichtet. Viele Eltern waren aus diesem Grund strikt dagegen ihre Kinder dieses Jahr nach Hogwarts zu schicken, doch Piper und Vivianne würden auf jeden Fall wieder zurückkehren, zumal ihre Mutter ihnen versichert hatte, dass die Sicherheitsvorkehrungen verschärft wurden. Inwiefern hatte sie jedoch nicht erzählt, doch Piper hatte die leise Vermutung, dass ein Auror nach Hogwarts kommen sollte. Vivianne betrat die Küche und riss ihre Schwester dadurch aus deren Gedanken. „Soll ich Mum sagen, dass es Frühstück gibt?“ „Oh nein, lass sie! Ich glaube sie muss den Schock von vorhin erst mal verdauen.“ „Müssen wir das nicht alle?“ „Doch schon, aber sie hat’ s am meisten getroffen! Sie hat jetzt schließlich –“, doch Piper brach abrupt ab, da soeben Hermine die Küche betrat. Sie sah niedergeschlagen aus und ihr Gesicht war auf Grund des vielen Weinens geschwollen. Weder Piper noch Vivianne wagten es, irgendetwas zu sagen. Auch Hermine schien nicht sehr an einem Gespräch interessiert, was nicht weiter verwunderlich war. Sie hatte schließlich Ron, ihren besten, noch verbliebenen Freund verloren. Er und seine Familie waren, wie schon so viele vor ihnen, Lord Voldemort und seinen Todessern zum Opfer gefallen. Genauso wie Harry. Auch er war von Voldemort getötet worden und beide Male hatte Hermine nichts unternehmen können. Weder bei Harry, noch bei Ron. Jedes mal war sie zu spät gekommen, oder besser gesagt sie hatte versagt. Sie hatte die Leben ihrer beiden Freunde nicht retten können und wie schon so oft in letzter Zeit begann Hermine, erneut an sich selbst zu zweifeln. Wieso war sie überhaupt Aurorin geworden? Um andere zu retten!, beantwortete sie ihre Frage. Und warum war sie nicht fähig gewesen die beiden zu retten? War sie überhaupt dazu im Stande andere zu beschützen? Und was war mit Piper? Würde sie sie auch verlieren, sowie Harry und Ron? Oder würde sie wieder versagen und ihre einzige Tochter verlieren? Das Klingeln des Telefons riss Hermine aus ihren Gedanken. Zögerlich stand sie auf und durchquerte die Küche. Im Flur angelangt legte sie langsam ihre Hand auf den Hörer. Sie zögerte noch immer ein wenig doch letztlich nahm sie ab. „Hermine Granger?“ „Hallo Hermine, ich bin’ s Rose! Sag mal wie geht’ s dir denn, du sahst vorhin so fertig aus!“ „Na ja es geht so.“ „Magst du mit jemandem reden? Soll ich zu dir kommen?“ Hermine überlegte einen kurzen Augenblick. Rose war ihre beste Freundin und zum Reden brauchte sie momentan vielleicht wirklich jemanden. Es wäre auf jeden Fall besser, als sich den ganzen Tag zu Hause zu verkrümeln. „Ja, das wäre lieb von dir“, sagte Hermine schließlich. „Gut ich komme gleich.“ Und kaum hatte sie den Hörer aufgelegt, klingelte es bereits.

Eine Stunde später verließen Piper und Vivianne gerade Madam Malkins Kleiderladen. Beide hatten neue Umhänge und ein Kleid für den Weihnachtsball benötigt. „Glaubst du ... glaubst du es wäre sinnvoll, zu Fred und George in den Laden zu gehen, oder ... ?“ „Ich nehme an, da ist geschlossen! Oder glaubst du sie können nach so einem Vorfall weiterhin seelenruhig ihr Geschäft leiten?“ „Nee, glaub ich eher nich!“ „Also lass uns zu Flourish & Blotts gehen, wir brauchen noch unsere neuen Bücher.“ Piper lief schnurstracks an ihrer Schwester vorbei, die noch immer mit ahnungslosem Gesichtsausdruck vor dem Laden stand. „Sollten wir nicht auf Dad warten?“, fragte Vivianne plötzlich. Piper blieb abrupt stehen. „Apropos Dad! Wo steckt der eigentlich? Hat er nicht gesagt er wartet auf uns vor dem Laden?“ „Doch, aber ich kann ihn nirgends sehen!“ „Dann warten wir auf ihn! Er wird sich irgendwo in nem Laden herumtreiben und ohne ihn dürfen wir nicht weitergehen. Mum würde uns umbringen!“ Sie drehte sich zu Vivianne um. Ihre Schwester betrachtete nachdenklich die Hexen und Zauberer, die eilig an ihnen vorbeiliefen. Viviannes rotblondes Haar, das ihr bis zu den Schultern reichte und ihre durchdringenden, smaragdgrünen Augen, wurden durch ihr grünes Kleid besonders gut zum Ausdruck gebracht. Sie selbst trug ein rotes Kleid, das ihre schlanke Figur sehr gut betonte. Ihr dunkelbraunes Haar, das ihr bis zu den Hüften reichte, hatte sie heute offen gelassen. Auch Piper begann nun, sich umzusehen. Sie sah viele verängstigt blickende Gesichter, was zu jener Zeit keine Seltenheit war. Die vielen Morde in der letzten Zeit, die alle auf das Konto von Voldemort gingen, hatten die Zaubergemeinschaft sehr verängstigt. Sie konnte es ihnen nicht verübeln, zumal sie sich selbst mehr fürchtete als sie zugab. Und genau in dem Moment, als Piper mit ihren Gedanken ganz weit weg war, passierte es. Plötzlich und völlig unvorbereitet, schrie sie auf. Eine heiße Flüssigkeit breitete sich unaufhörlich auf ihrem Kleid aus und starker Kaffeegeruch stieg ihr in die Nase. Zornentbrannt blickte sie auf und plötzlich schien die Zeit stehen zu bleiben. Ein junger Mann stand vor ihr, der sie mit einem entschuldigenden, aber zugleich erschrockenem Blick ansah. Er hatte kurzes blondes Haar und durchdringende blaue Augen. Sein durchtrainierter Oberkörper kam durch das T-Shirt, das er trug gut zum Ausdruck. Er schien Piper mit seinem Blick den Atem zu rauben. Sie schien auf einmal alles um sich herum vergessen zu haben. „Oh, entschuldigen Sie vielmals, das war keine Absicht!“ Es dauerte einige Sekunden bis seine Worte zu ihr durchgedrungen waren. „Ach, das ist nicht so schlimm, wirklich nicht!“, antwortete sie mit verträumter Stimme. Doch er hatte bereits seinen Zauberstab gezogen und mit einem kleinen Schlenker war der Kaffee von Pipers Kleid verschwunden. „Danke!“ „Nichts zu danken! Das war doch selbstverständlich!“ Er lächelte sie an. Oh mein Gott, was für ein Lächeln! Piper war ganz hin und weg. Die Sekunden verstrichen und die beiden standen nur da und lächelten sich an. Plötzlich packte jemand Piper an der Schulter. Sie wusste, dass es nur Vivianne sein konnte und warf dem Fremden noch einen Letzten Blick zu, ehe sie „Tschüss!“ sagte. Dann drehte sie sich um. Wie erwartet stand ihre Schwester vor ihr und sah sie mit fragendem Blick an. „Was ist den passiert? Ich hab dich nur plötzlich schreien hören.“ „Ach, er hat nur ein wenig Kaffee auf meinem Kleid verschüttet.“ „Ach so. Aber sag mal, wo könnte Dad denn eigentlich stecken?“ Piper hörte jedoch nicht mehr zu. Nach Viviannes Fragen hatte sie sich erneut umgedreht, um nachzusehen, ob der Unbekannte noch da war, doch er musste bereits gegangen sein, denn sie konnte ihn nirgends entdecken. Ich muss ihn unbedingt wieder sehen!, schoss es ihr ständig durch den Kopf. Er war einfach unglaublich und falls sie ihn wieder sehen sollte war es einfach zu schön um wahr zu sein. „Sag mal Piper, bist du noch da?“ Viviannes wutentbrannte Stimme riss sie aus den Gedanken. „Was?“ „Ach vergiss es!“ Ehe sie jedoch etwas antworten konnte, hörten die beiden schon die Stimme ihres Vaters. „PIPER! VIVIANNE!“ „Es tut mir so schrecklich Leid, aber ihr habt so lange im Laden gebraucht, da war ich noch schnell im Quidditch – Geschäft. Aber jetzt lasst uns weitergehen, wir müssen noch viel erledigen.“

Drei Stunden später trudelten sie wieder zu Hause ein. Piper musste unaufhörlich an den Typen denken, etwas anderes schien in ihrem Kopf keinen Platz mehr zu haben. Doch je mehr sie über ihn und den Vorfall nachdachte, desto mehr nagte eine unangenehme Gewissheit an ihr. Ihre Chancen ihn je wieder zu sehen, waren sehr gering, genauso gering wie die Möglichkeit, dass er auch an ihr interessiert war. Aber Piper gab die Hoffnung nicht auf. Sie würde ihn auf jeden Fall noch einmal sehen. Wie schnell sie ihn jedoch wiedertreffen würde und unter welchen Umständen, war ihr zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst. Genauso wenig war Piper klar, dass sie den ersten Schritt in eine große Veränderung getan hatte.
Hermine, die gehört hatte, dass der Rest der Familie zurück war, begann, das Abendessen zuzubereiten. Das Gespräch mit Rose hatte ihr sehr weitergeholfen. Rose hatte ihr immer wieder deutlich gemacht, dass sie sich nun auf keinen Fall verkriechen durfte und für ihre Familie, vor allem für Piper, da sein musste. Klar, Hermine hatte Rose schon vor langer Zeit gesagt, was Pipers Bestimmung war, doch bis vor kurzem war dies noch nicht von solch großer Bedeutung. Aber die Dinge hatten sich schlagartig geändert und Hermine fühlte, dass es langsam dringend Zeit wurde ihrer Tochter die Wahrheit zu sagen. Wie sie das jedoch anstellen wollte, war ihr noch nicht klar. Piper und Vivianne würden nun erst einmal ihr neues Schuljahr in Hogwarts beginnen, nicht wie viele andere aus ihrem Jahrgang, die die Schule dieses Jahr nicht mehr besuchen würden, auf Grund der tödlichen Vorfälle. Doch Hogwarts bekam dieses Jahr besonderen Schutz. Zum ersten wurden Auroren in Hogsmeade postiert und zum Zweiten unterrichtete einer der Auroren dieses Jahr Verteidigung gegen die dunklen Künste. Das Schloss hatte also inneren und äußeren Schutz, was wollten die Eltern noch mehr.



So, das war's für's erste! Chap 2 kommt, wenn ihr fleißig reviewt!

lg

Chloe

[Dieser Beitrag wurde am 12.04.2006 - 19:29 von ChloeConnelly aktualisiert]





Signatur


Chloe Connelly, 17 Jahre, Gryffindor, Zwillingsschwester von John Connelly

2. Chara: Melody Delaney

HarryPotter ...
7.Klasse - Gryffindor
...



Status: Offline
Registriert seit: 26.12.2005
Beiträge: 745
Nachricht senden
...   Erstellt am 10.04.2006 - 22:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Juhuu, endlich mal ne neue Geschichte. Auch wenn ich nicht glaube, das Harry es nicht schafft, voldi zu besiegen, finde ich den gedanken, es könnte so sein, sehr interessant. Die Geschichte um Hermine zu erzählen ist wirklich eine großartige Idee, zumal Ron ja auch tod ist...
Dein Schreibstil gefällt mir wirklich gut, muss ich wirklich sagen. Ich bin mal gespannt, wie alles weitergeht, wenn es weitergeht.
Achja, eine Kleinigkeit ist mir aufgefallen:

Erst schreibst du:

Chloe schrieb
    Daher wenden wir uns Hermine und ihren beiden Töchtern Piper und Vivianne zu.


Dann schreibst du:

Chloe schrieb
    Oder würde sie wieder versagen und ihre einzige Tochter verlieren?


Wieviele Töchter hat sie denn nun???

Ich hoffe nur, du schreibst auch weiter, wenn nicht so viele Rews kommen...
denn s viele kommen hier (leider) meist nicht.





Signatur
Der eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, naht heran... jenen geboren, die ihm drei Mal die Stirn geboten haben, geboren, wenn der siebte Monat stirbt... und der Dunkle Lord wird ihn als sich Ebenbürtig kennzeichnen, aber er wird eine Macht besitzen, die der Dunkle Lord nicht kennt... und der Eine muss von der Hand des anderen sterben, denn keiner kann Leben, während der andere überlebt.

GinnyWeasley ...
Little Weasley




Status: Offline
Registriert seit: 16.03.2006
Beiträge: 278
Nachricht senden
...   Erstellt am 11.04.2006 - 12:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also,
ich finde deine FF auch gut bisher,aber das ROn Tot ist passt mir ja mal gar nicht
Aber gute rSchreibstil!

lg Ginny





Signatur


[...] Suchst du Ron,diesen elenden Heuchler?Der ist da drüben!...Sieht aus,als würde er ihr Gesicht aufessen nicht?"[...]

ChloeConnelly ...





Status: Offline
Registriert seit: 01.04.2006
Beiträge: 20
Nachricht senden
...   Erstellt am 12.04.2006 - 18:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Juhu! Reviews! Bin ich froh darüber und ich dachte schon, niemand will meine Story lesen!

@ Harry: Ja, das mit Vivianne und Piper ist so ne Sache, aber die wird sich schon noch klären, keine Sorge! Aber ich finde es toll, das dir meine Geschichte gefällt *freu*

@Ginny: Natürlich auch danke für dein liebes Review!

So, ich hoffe euch gefällt das nächste Chap, ist auch ein bisschen länger diesmal.


Kapitel 2: Hogwarts


Dave Crawford war an diesem Morgen recht früh auf den Beinen. Heute war schließlich nicht irgendein Tag. Er würde seinen Dienst in Hogwarts beginnen, als Lehrer, was ihm natürlich überhaupt nicht passte. Am liebsten wäre er bei seinen Kollegen in Hogsmeade, doch der Minister hatte darauf bestanden, einen Auror nach Hogwarts zu schicken, damit die Schüler auch intern Ministeriumsschutz erhielten. Jedoch hatte Dave sich noch nie mit dem Gedanken anfreunden können und er konnte nicht sagen, ob ihm sein „neuer“ Job gefallen würde. Wahrscheinlich eher nicht, dachte er. Wie viele Diskussionen hatte er mit Goldsmith geführt, wie oft hatte er versucht den Minister umzustimmen? Viel zu oft und zu seinem Bedauern ohne jeglichen Erfolg. Dave fand die Idee eigentlich ja gar nicht schlecht, nur die Ausarbeitung war nicht ideal. Warum ausgerechnet er, der gerade mal 21 war und noch nicht so viel Erfahrung hatte, wie die anderen Auroren? Warum kein älterer Auror, der mehr Erfahrung hatte? Und warum musste er ausgerechnet als Lehrer dort arbeiten? Dave hatte schließlich nicht einfach so Auror werden wollen, nein, er wollte Todesser jagen, um diesem Land endlich den langersehnten Frieden zurückzugeben. Vor allem in der letzten Zeit, in der ständig irgendwelche Todesser ihr Unwesen trieben. Er war nicht besonders glücklich über diesen Job und John Goldsmith, der Zauberminister, wusste das. Und um dem ganzen noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen, gab es da noch diese junge Frau, die ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen wollte. Es waren zwar höchstens zwei Minuten, in denen er sie gesehen hatte, doch das reichte vollkommen. Er war sofort hin und weg von ihr gewesen. Sie musste einfach unglaublich sein. Ständig sah er ihr porzellanfarbenes Gesicht, das zart von der Sonne geschmeichelt wurde, ihre nussbraunen Augen, in denen man sich verlieren mochte und ihr dunkelbraunes Haar, welches sich leicht im Wind wiegte. Er wollte sie um jeden Preis wiedersehen, kostete es, was es wollte.

Piper erwachte mit dröhnenden Kopfschmerzen. Die letzte Nacht war ziemlich lang geworden, was aus ihrer Sicht jedoch nicht mehr als verständlich war, schließlich hatte sie mit ihren Freuden zusammen ihren Geburtstag gefeiert. Und die Stimmung war so ausgelassen, dass keiner heim wollte, noch nicht einmal mit der wachsenden Gewissheit, dass sie alle für die lange Fahrt nach Hogwarts fit sein sollten. So hatte schließlich Hermine die Party abgebrochen und alle nach Hause geschickt, was niemandem gefallen hatte. Jedoch würde sie es sich nicht nehmen lassen, heute im Abteil weiter zu feiern. Es gab ja nach dem vergangenen Abend noch genug zu bereden, denn schließlich waren einige „Dinge“ unter dem Einfluss von Alkohol geschehen, die Piper schon fest eingeplant hatte. Natürlich hatte sie auch ihren Freundinnen von dem Unbekannten erzählt. Wenn ich doch nur wüsste, wie er heißt! Ich werde ihn bestimmt noch einmal wiedersehen! Plötzlich klopfte jemand mit voller Wucht an die Tür. „PIPER! AUFSTEHEN!“ „Bin ja schon wach!“, gab sie halbherzig zurück. Schleppend stand sie auf und ging ins Bad. Sie blickte in den Spiegel und sah ihr müdes Gesicht, ihre geschwollenen Augen, die verschmierte Schminke und ihr zerzaustes Haar. Um Gottes Willen, seh ich scheußlich aus!, schoss es ihr durch den Kopf.
Kurzerhand duschte sie sich und kam eine geschlagene Stunde später aus dem Bad, um sich die Standpauken ihrer Mutter anzuhören. „Hast du auch deinen Koffer gepackt?“ „Klar, hab ich schon gestern!“ „Gut, dann iss noch schnell was, damit wir sofort loskönnen.“ Sie schob ihrer Tochter ein paar Scheiben Tost zu und stellte Butter und Marmelade auf den Tisch. Vivianne, die bereits in ihr Frühstück vertieft war, sah auch noch sehr verschlafen aus.

Hermine hatte an diesem Morgen sehr viel zu tun. Diese Jahr war es nicht gerade einfach ihre beiden Töchter nach Kings Cross zu bringen, vor allem nicht Piper. Hermine hatte dem Minister schließlich schon vor langer Zeit von Pipers Bestimmung erzählt und er hatte eigenständig auf Personenschutz bestanden. Für kurze Zeit hatte sie daran gedacht, dass Dave sie begleiten könnte, doch er hatte heute genug zu tun. Und so war Rose gekommen, um Hermine, Piper, Vivianne und Viktor zum Bahnhof zu begleiten.
Nachdem das Gepäck verstaut war und alle in dem magisch vergrößerten Wagen Platz gefunden hatten, fuhren sie los. Kitty, Pipers Katze, war sicher in ihrem Korb verstaut, sonst hätte es ein riesengroßes Desaster gegeben. Und wie schon so oft fragte sich Piper, wozu all dieser Aurorenschutz gut war. Sie waren ja immerhin nicht weit vom Bahnhof entfernt. Doch schließlich hatte ihre Mutter das Ganze entschieden und sie stellte deren Entscheidungen nicht in Frage. Gedankenverloren blickte sie aus dem Fenster. Wie immer hatte sich Piper auch dieses Jahr auf den Schulanfang gefreut, doch heute war es ein wenig anders. Sie würde ihre ganzen Freundinnen wieder sehen und vielleicht auch den Fremden aus der Winkelgasse. Was wenn er ein Schüler dort war, der ihr nur zuvor noch nie aufgefallen war? Das wäre einfach zu schön, um wahr zu sein, dachte sie, als der Wagen vor dem Bahnhof zu Stillstand kam. Die Fahrt hatte wie immer nicht lange gedauert und war recht schweigsam verlaufen. Viktor holte das Gepäck aus dem Kofferraum und die Fünf machten sich auf den Weg zum Gleis 9 ¾. Piper wollte schon die magische Barriere durchschreiten, als Rose sie am Arm packte. „Ich begleite dich!“ Trotzig kam sie mit der Aurorin auf dem Bahngleis an. Suchend ließ Piper ihren Blick schweifen. Ihre Freundinnen mussten hier irgendwo sein. Und kaum hatte sie diesen Gedanken zu Ende gedacht, entdeckte sie eine Gruppe Mädchen, die lachend und schwatzend beieinander standen. Ohne auf ihre Mutter oder sonst jemanden zu achten, lief sie schnurstracks zu ihren Freunden. „Piper!“ Die Angesprochene wurde von ihrer Freundin Cate umarmt. „Hi, Cate, haste deinen Rausch ausgeschlafen?“ „Nee, glaubs bloß nicht!“ Piper musterte ihre Freundin, nachdem diese von ihr abgelassen hatte. Cates sonst so strahlend braune Augen, waren an jenem Tag ganz klein und noch ein bisschen geschwollen. Ihr rotes, lockiges Haar hatte sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Sie sah noch sehr müde und ausgelaugt aus. Auch die anderen Mädchen sahen nicht sehr fit aus, doch alle freuten sie sich auf Hogwarts. „Weißt du, Piper, wir waren gerade dabei Cate zu erzählen, was sie gestern so alles getan hat!“, sagte Melanie, Pipers Cousine und gleichzeitig ihre beste Freundin. „Oh Gott, an wie viel kann sie sich nicht mehr erinnern?“ „Genug!“, gab Cate etwas kleinlaut zurück. Susanne, Melanie und Piper brachen in schallendes Gelächter aus. „Sagt mal, was gibt’s denn hier zu lachen?“ Vivianne hatte sich soeben zu ihnen gesellt. „Tja, sie lachen mal wieder über mich!“, meinte Cate verärgert. „Wenn man solche Dinger wie du dreht, ist das auch kein Wunder!“ Erneutes Gelächter brach aus und manche Leute warfen den Mädchen vernichtende Blicke zu. Plötzlich ertönte ein Pfiff. „Oh, wir sollten uns auf den Weg machen!“, meinte Melanie. Piper und Vivianne liefen zu ihren Eltern, um sich zu verabschieden. „Seid anständig! Und Piper, bitte geh keine unnötige Gefahr ein! Ok?“ „Klar, Mum!“ Sie küsste ihre Mutter zum Abschied auf die Wange und lief zu ihrem Dad, der bereits den Koffer in den Zug hievte. „Bye, Dad!“ Sie gab auch ihm einen Kuss, dann war sie bereits im Zug verschwunden. Zum Abschied winkte sie noch einmal, dann machte sie sich auf die Suche nach ihren Freundinnen, als ihr plötzlich einfiel, dass sie zum Vertrauensschülerabteil musste.

Piper wusste ja nicht einmal, wer der andere Vertrauensschüler aus Gryffindor war. Sie kämpfte sich ihren Weg nach vorne durch und stieß die Tür des Abteils auf. Fast alle Vertrauensschüler waren schon da, außer die von Ravenclaw und Gryffindor. Bethany McGuire, eine eingebildete Slytherin, die Piper überhaupt nicht ausstehen konnte, lächelte sie hinterhältig an. Ihr Freund, Peter Montgomery starrte aus dem Fenster. Das ist ja mal ne tolle Gesellschaft!, dachte sie und musste darauf achten nicht genervt die Augen zu verdrehen. Katja Johnson und Bernard Thomson waren aus Hufflepuff die Vertrauensschüler. Beide grüßten Piper freundlich. Sie setzte sich gegenüber von Bethany und wartete wie die anderen auf die Ankunft der verbliebenen Schüler. Kaum hatte sich Piper gesetzt wurde die Tür erneut geöffnet und Bill McKenzie, der ebenfalls auf der Party gewesen war, betrat den Raum. Er ließ seinen Blick schweifen und setzte sich neben sie. „Ich dachte mir schon, dass sie dich zur Vertrauensschülerin machen! Sag mal, hast du auch gehört, dass wir nen neuen Lehrer kriegen?“ Ohne Zeit für eine Begrüßung zu verschwenden, plapperte er gleich drauf los. „Nein, hab ich nicht mitbekommen! Woher weißt du das?“ Er setzte einen besserwisserischen Blick auf und sagte lediglich: „Connections!“ Piper verdrehte genervt die Augen und bemerkte, dass in jenem Moment die Tür erneut aufging. Catherine Hudson und Phillip Miller, die Vertrauensschüler aus Ravenclaw, betraten den Raum, dicht gefolgt von einem anderen Schüler, den Piper nicht kannte. Er hatte kurzes, braunes Haar und grüne Augen. Sein Blick glitt durch das Zimmer und er wartete bis sich alle gesetzt hatten und Ruhe eingetreten war. Er musste Schulsprecher sein, dachte Piper. Er stellte sich den Schülern als David Bradley vor. Wie erwartet war er Schulsprecher und erklärte ihnen ihre Pflichten.

Eine Viertelstunde später machten sich Piper und Bill gemeinsam auf den Weg. „Erinnerst du dich noch an die Party gestern?“, fragte Piper mit einem hinterhältigen Lächeln. „Nee, ich hab ein paar ziemlich große Lücken, aber James und Joe haben mir versprochen, mir alles haarklein zu erzählen!“ „Tja, viel Spaß dabei, ich sage dir nur, dass es für uns Außenstehende sehr unterhaltsam war!“ „Hab ich soviel Unsinn gemacht?“ „Das ist noch milde ausgedrückt, aber Cate hat sich auch in ein paar peinliche Situationen verstrickt.“ Sie öffnete gerade die Tür des Abteils, in dem ihre Freundinnen sich bereits eingefunden hatten. Piper verabschiedete sich noch von Bill und betrat dann das Abteil. „Ah, da bist du ja!“ „Habt ihr mich etwa vermisst?“ „Ja, du musst dabei sein, wenn Cate die Wahrheit über den gestrigen Abend erfährt!“ Piper setzte sich neben Melanie, die gerade Kitty streichelte. Kittys rotes Fell glänzte in der milden Sonne, während sie sich genüsslich streckte. Susanne lenkte die Aufmerksamkeit aller auf sich, als sie in die Runde fragte: „Und, wer will beginnen Cates Wissenslücken auszubessern?“ Vivianne begann zu erzählen...

Dave apparierte in das belebte Hogsmeade, um sich von dort nach Hogwarts aufzumachen. Die Schulleiterin, Cecilia Connelly, erwartete ihn bereits. Sie wollte ihm noch verschieden Unterlagen geben, damit er sich auf den morgigen Unterricht vorbereiten konnte. Langsam machte er sich auf den Weg. Es war kurz vor halb elf, Mrs. Connelly würde ihn um halb elf am Tor treffen, damit er die Schlossgründe betreten konnte. Er durchquerte das kleine Dorf und näherte sich seinem Ziel. Hogwarts konnte er bereits am Horizont entdecken. Groß und mächtig erhob sich das Schloss und Dave konnte wie bei seinem ersten Tag dort die Magie spüren, die das Gebäude umgab. Es hatte sich auf keinen Fall verändert und im Gegensatz zum Morgen freute er sich richtig, das Schloss wieder zu betreten.

Cecilia Connelly wartete bereits am Treffpunkt auf Mr. Crawford. Im Laufe des Sommers hatte sie ihn bereits kennengelernt und sie verstand sich gut mit ihm. Es störte sie jedoch nach wie vor, dass er ein Auror war. Natürlich, für die Schüler bedeutete das eine viel bessere Sicherheit, doch sie war sich sicher, dass es gereicht hätte, ein paar Auroren in Hogsmeade zu stationieren. Wie um alles in der Welt war der Minister nur darauf gekommen, einen so jungen Schwarzmagierjäger in ihrem Schloss unterrichten zu lassen? Cecilia hatte sich vehement gegen diesen Entschluss gewehrt, in Hogwarts hatte sie das Sagen, doch letztlich hatte sie sich fügen müssen. Doch sie wurde das Gefühl nicht los, dass auch Mr. Crawford nicht mit dem Entschluss einverstanden war. Er war schließlich noch sehr jung und eigentlich hätte sie einen älteren Auror erwartet, doch es war Goldsmiths Wille und dem musste man sich fügen. In der Ferne erblickte sie langsam den neuen Lehrer, der eiligen Schrittes auf sie zu kam.

„Tja, ich könnte mir gut vorstellen, dass wir einen neuen Lehrer kriegen, doch wer es sein könnte, weiß ich nicht!“ Piper dachte angestrengt nach. Hatte ihre Mutter etwas in dieser Richtung erwähnt? Bekamen sie wirklich einen neuen Lehrer? „Aber ich fand, dass Lupins Unterricht wirklich gut war, obwohl er schon recht alt ist!“ „Jaaa, aber vielleicht hat es etwas mit den Vorfällen der letzten Wochen zu tun!“ „Da könntest du Recht haben, Melanie!“ Und plötzlich fiel es Piper wie Schuppen von den Augen. „Natürlich! Ich glaub, wir kriegen nen Auror als Lehrer!“ „Ein Auror? Wie kommst du denn auf diese Idee?“ „Mum hat erwähnt, dass wir dieses Jahr verstärkten Schutz aus dem Ministerium erhalten, außerhalb sowie innerhalb von Hogwarts.“ „Und das könnte dann ein Auror sein, der uns unterrichtet?“, fragte Cate, die wie Vivianne und Susanne dem Gespräch gelauscht hatte. „Ja, und was für ein Fach liegt ihm näher als Verteidigung gegen die dunklen Künste?“


Hermine kam vollkommen aufgelöst zu Hause an. Kurz nachdem der Hogwartsexpress abgefahren war, wurden die Auroren zu einem neuen Fall beordert. Ein erneuter Mord! Und wieder waren sie zu spät gekommen! Das durfte einfach nicht wahr sein. Die Situation, so fand Hermine spitzte sich immer weiter zu. Wenn die Auroren nicht bald einen Todesser zu fassen bekommen würden, wusste sie auch nicht weiter. Aber eines konnte sie mit Sicherheit sagen: wenn sie ihrer Tochter nicht bald die Wahrheit sagen würde, wäre alles zu spät. Piper schwebte in immer größerer Gefahr, von der sie noch nichts wusste.


So, das war's für heute! Ich hoffe es hat euch gefallen!

HEL

Chloe





Signatur


Chloe Connelly, 17 Jahre, Gryffindor, Zwillingsschwester von John Connelly

2. Chara: Melody Delaney

HarryPotter ...
7.Klasse - Gryffindor
...



Status: Offline
Registriert seit: 26.12.2005
Beiträge: 745
Nachricht senden
...   Erstellt am 12.04.2006 - 19:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mit diesem Kapitel machst du mich ja halb wahnsinnig!!! WAs ist blos mit Pipers Bestimmung gemeint??? Was ist da blos los, was willst du uns da nicht verraten???
DAs Kapitel hat mir wieder echt gut gefallen, da waren einige sehr gute Formulierungen drin.
Bitte bitte bitte, schnell das nächste oder besser die nächsten Kapitel, sonst sterbe ich vor aufregung...
und dann würde dir ein Rew-schreiber fehlen, das willst du doch nicht, oder?





Signatur
Der eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, naht heran... jenen geboren, die ihm drei Mal die Stirn geboten haben, geboren, wenn der siebte Monat stirbt... und der Dunkle Lord wird ihn als sich Ebenbürtig kennzeichnen, aber er wird eine Macht besitzen, die der Dunkle Lord nicht kennt... und der Eine muss von der Hand des anderen sterben, denn keiner kann Leben, während der andere überlebt.


Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
Chap 81 atomicAngle 5 darkmoon
chap 82 atomicAngle 0 darkmoon
Chap 77 Lemon 38 darkmoon
Chap 83 Anni 2 darkmoon
chap 78 Lemon 9 darkmoon
Neuer Thread ...



Preisvergleich

Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Philips SPC900NC
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank