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Aerowen ...
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...   Erstellt am 13.08.2007 - 10:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also: Aerie war im Buchladen (wo sonst :happy, und hat da dieses Buch entdeckt, was ihr nur alleine wegen des Covers gefallen hat. Also hat Arie im Einband nachgesehen, wer es gestaltet hat. Den Namen des Künstlers hat sie sich gemerkt, und ihn dann zu Hause bei google eingegeben. Musste zwar bei einigen Bildern ein bisschen schummeln, um sie speichern zu können (ich sage nur Druck-Taste), aber na ja.
Willst du den Namen jetzt auch noch wissen??





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Elehn 
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...   Erstellt am 13.08.2007 - 13:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ai, wozu denn =D

Ich mach es einfach genau wie Aeri und gehe in den Buchladen. Dort werde ich auch ein Buch entdecken, das mir wegen des Covers gefällt und dann werde ich googlen und mir das Bild via Druck-Taste speichern. Überhaupt kein Problem ^_^

Um auf deine Frage einzugene: Ja, das möchte ich. Sofern es keine Umstände bereitet

Sry für OT xD





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Aerowen ...
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...   Erstellt am 13.08.2007 - 22:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hey- XD
Der Künstler heißt Larry Rostant.
Aye ^^
Übrigens: Was ist das für eine Sig, die du da hast? Sieht toll aus.

[Dieser Beitrag wurde am 13.08.2007 - 22:51 von Aerowen aktualisiert]





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Elehn 
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...   Erstellt am 14.08.2007 - 14:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


*OT-Bereich einräum* Ist ja dein Thread, kann man ja mal ausnahmsweise machen. Oder Lyka?

Interessante Kunst die der Mann macht, hat was von Photorealismus (wenn es nicht gar teilweise Photos sind). Die Bücher würde ich mir ehrlich gesagt auch kaufen! Jetzt verstehe ich auch, warum du mit dem Speichern schummeln musstest. Aber wenn du nicht die Flash-Seite nimmst, sondern die Html-Version, dann kannst du auch rechtsklicken. Wobei Flash wohl 100x besser aussieht *g*

Meine Sigi Alles selber gemacht in Photoshop. Bis auf die Schriftart, die ist vorgefertigt ^_^ Die zwei Teile außendran sind übrigens das kleine i und das kleine j von "Borderbats-Fleur2". Sehr schick, ja.

Wann gibts den nächsten Teil von den Hexenkindern? Wie weit bist du? Haben will!





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Aerowen ...
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...   Erstellt am 14.08.2007 - 16:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wenn du willst, sofort!
Ich nehm mal an, du willst sofort ^^
Es ist nur ein kurzes Kapitel, aber im Vergleich zmu Letzten passiert schon einiges.



Änderungen vorgenommen (hab ich bei Kapitel 4 vergessen, hin zu schreiben)



5. Kapitel - Der Herr der Geister

So wie der erste Tag in Mejya vergangen war verging auch der Zweite, die meiste Zeit arbeiteten an den Hütten weiter. Wenn er gerade nichts zu tun hatte, spielte Gawenn mit Schovani, mit der er am besten auskam, oder beobachtete die Tirmas und Tirmos der Hexenkinder, die ihn sehr faszinierten.
Am Morgen hatte er beobachtet, wie Falmara auf Epona geritten war. Sie war von Norden her, wo der andere Eingang der Klamm war im Galopp auf die Lichtung geprescht, genau wie eine Kriegerin, die zum Angriff reitet. Sie hatte auf dem blanken Pferderücken gesessen, und sich mit nichts als ihren Beinen an der Stute fest gehalten - Epona trug niemals Zaumzeug. Als sie anhielt, gab sie Calett, der auf sie gewartet hatte, vom Pferderücken aus einen stürmischen Kuss.
Gawenn, der sich verschämt weggedreht hatte, dachte zum ersten Mal daran, wie schön es sein musste, mit einem Menschen zusammen zu leben, den man liebte. Dieser Gedanke überraschte ihn selbst. Seit er die Hexenkinder kennen gelernt hatte, geschahen so viele Dinge mit ihm, dass er nicht mehr hinterher kam. Gedanken jagten neuerdings durch seinen Kopf, bei denen er nicht wusste, wie er reagieren sollte. Was war nur los mit ihm?

Katreijka blieb weiterhin für sich, so wie sie es gewohnt war. Nur der Gesellschaft ihrer Tirma war sie nie überdrüssig, auch wenn diese oft nicht ihrer Meinung war. Sie waren einander so vertraut, dass ihre Anwesenheit Katreika tröstete, wann immer sie ihre Ängste plagten. Die Ängste, an ihrer Aufgabe zu scheitern, der Vereinigung der Hexenkinder und der Bekämpfung der Bedrohung. Nur dafür hatten sie schließlich ihre Fähigkeiten bekommen…
Sie war angespannt wegen des Wartens, die Menschen waren ihr fremd, und sie wusste nicht, wie sie mit Falmara und Calett umgehen sollte. Wenn ihre Freundin sie ansah, wünschte sie sich oft, sie könnte ihr in die Arme fallen, und einfach alles vergessen, was geschehen war. Doch sie schaffte es nicht…
Und dann war da noch Gawenn, dessen Blick sie sehr verunsicherte. Mal war er so unschuldig und naiv, manchmal befürchtete sie, dass er sie komplett durchschaute.
Ich verliere den Respekt vor mir selbst, dachte sie. Ich lasse mich von einem vielleicht fünfzehnjährigen Jungen durcheinander bringen… Doch seine wunderschönen grauen Augen gingen ihr nicht aus dem Kopf.
Sie versuchte, sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren, und die nötigsten Gespräche mit den anderen zu ertragen. Und doch merkte sie, dass es ihr nicht gut ging…

Sie waren still, nur Schovani und Calett sprachen oft. Es war die Strategie des Jungen, sie alle bei Laune zu halten - da sie wenig Essen hatten und keine Neuigkeiten irgendwelcher Art erhielten, dafür aber viel Arbeit hatten, war das ein Kunststück. Und Schovani hatte noch nie irgendwas oder -jemand vom Reden abgehalten. “Deiner Gesprächigkeit kann nur Mianell das Wasser reichen”, pflegte Koraja zu sagen. Gawenn erfuhr, dass Mianell ein Hexenkind war, und mit einer Gruppe von Wanderschauspielern unterwegs.

Alle dachten sie an dasselbe: Wann endlich die anderen Hexenkinder auftauchen würden.
Fast alle wollten außerdem einzelne Personen unbedingt treffen. Calett verlangte es, seinen besten Freund Maenas wieder zu sehen, Schovani war gespannt auf den Jungen, der so schön Flöte und Harfe spielen konnte, wie Koraja ihr erzählt hatte, und diese wollte Glamróan wieder sehen, mit dem sie viel verband. Katreijka erhoffte sich im Stillen, in Galahan, dessen Fähigkeiten ihren eigenen ähnelten, einen Gesprächspartner zu finden, mit dem sie unbefangen über ihre Magie reden konnte.

Am Abend sollten ihre Erwartungen auf unterschiedliche Weise erfüllt werden. Es war der Zeitpunkt des Tages, an dem die Sonne so tief steht, dass sie die ganze Klamm golden erleuchtet, um dann hinter den Felsen zu verschwinden, sodass es dunkel wird. Gawenn saß gerade auf einem Baumstamm an der Feuerstelle und spielte ein Abklatschspiel mit Schovani, die seine einzige Gesellschaft war. Als er kurz aufsah, traute er seinen Augen kaum: Im strahlenden Licht schritt eine schlanke Gestalt über die Lichtung, deren Haar heller war als das Licht selbst. Sie kam direkt auf ihn zu, und hinter ihr schritt noch ein Wesen her, ein großes, vierbeiniges. Mittlerweile konnte Gawenn erkennen, dass es ein Junge war, vielleicht in seinem Alter. Doch bevor es zu einer Begegnung kommen konnte, tauchte Falmara plötzlich vor Gawenn auf und ging auf den Jungen zu, sodass dieser anhielt. Sie begrüßten sich, als würden sie einander bereits kennen. Gawenn hörte nicht viel von diesem Gespräch und hielt es für klüger, zunächst einmal sitzen zu bleiben. Schovani, die mit dem Rücken zu den anderen stand, hatte noch nichts bemerkt. Also ließ er seinen Blick auf der Suche nach dem anderen Geschöpf wandern. Er entdeckte es unweit seines Sitzplatzes, wie es an Shiuala schnupperte, die im Gras hockte und zunächst wie gelähmt aussah. Es konnte nur ein Wolf sein, was Gawenn da sah, so unglaublich es ihm auch erschien. Er war sehr groß, hatte richtig silbriges Fell, und machte trotz seines friedlichen Gebarens Shíuala gegenüber einen gefährlichen Eindruck. Gawenn musste den ersten Schock, dass er einem ausgewachsenem Wolf gegenüber saß, erst mal verkraften. Dann dachte er, dass es natürlich durchaus möglich war, dass die Hexenkinder auch gefährliche Tiergeister hatten. Daran hätte er denken können. Er wandte sich wieder nach dem Jungen um. Mittlerweile hatte sich Koraja zu ihm gesellt, und Schovani, die nun den Lärm gehört hatte, lief ebenfalls zu den dreien hin.
“Ich hoffe, es ist eine wichtige Angelegenheit, wegen der ich extra aus der Welt der Magie hergekommen bin”, hörte Gawenn ihn gerade mit melodischer Stimme sagen.
“Nun, einer der Gründe ist der Junge, der da drüben an der Feuerstelle sitzt”, antwortete Falmara nervös. Der Junge warf einen Blick auf Gawenn und ließ einen Schrei des Entsetzens los.
“Was ist das für ein Junge?”, brüllte er wütend, wieder zu Falmara schauend. “Wo kommt der her? Er hat einen Tirmo! Einen Tiergeist! Ich kann ihn sehen!”
“Wirklich?” Falmara rang nach Luft. Koraja sagte, zum ersten Mal, seit Gawenn sie kannte, unangenehm berührt:
“Ja, das wollten wir dir gerade erkl-”
“Aber das ist unmöglich! Er kann kein Hexenkind sein! Die Zwölf sind vollständig, es sind zwölf Hexenkinder - das ist die magische Anzahl! Es kann keine dreizehn geben - das ist schwarze Magie, da bin ich sicher! Dieser Kerl ist ein Spion - wir müssen uns ihm entledigen!”
“Na hör mal”, mischte sich Gawenn ein, der aufgesprungen war. Jetzt war dieser Junge zu weit gegangen. “Wie kannst du es wagen, mich einfach als Spion zu bezeichnen?! Und wessen Spion überhaupt, hä?! Was ich mir alles anhören muss, nachdem mein Dorf in Brand gesteckt und ich hierher verschleppt wurde, ohne dass mir irgendwer die Erklärungen liefert, die ihr mir schuldet! Also, wenn du was zu sagen hast, dann sag es mir! Ich hab es nämlich satt, dass über meinen Kopf hinweg über mich geredet wird!”
“Na gut!”, rief der Junge. “Ich glaube, dass ich dich entlarvt habe - kein Wunder also, dass du so reagierst!”
“Einen Teufel hast du! Wenn ich mein Schwert dabei hätte, würde ich mich deiner entledigen!” Der Wolf stand mit gefletschten Zähnen hinter Gawenn und knurrte ihn bedrohlich an. Ansonsten war es nun still - keiner der Anwesenden hätte erwartet, dass Gawenn so wütend werden konnte - und auch von Gajantos, dem anderen Jungen, hätte das keiner gedacht.
“Nun beruhigt euch erst mal wieder”, sagte Kora in die Stille hinein.
Beruhigen?” Der Junge klang ungläubig und spöttisch, zog dann aber plötzlich ab in Richtung Klammausgang, gefolgt von seinem Tiergeist. “Ich fasse es nicht!” Koraja folgte ihm. “Lass nur - ich mach das schon”, sagte sie zu Fal, die ihr hinterher lief. “Kümmere dich um Gawenn.”

Die Stimmen von Koraja und Gajantos schallten bis zur Feuerstelle, wo die restlichen Hexenkinder saßen - Katreijka war unmittelbar nach dem Vorfall zu ihnen gestoßen, sie hatte alles gehört. Auch Calett war da und ließ sich von seiner Partnerin erklären, was passiert war. Dann ging er davon, um selbst mit Gajantos zu sprechen. Gawenn wartete gespannt, glaubte aber nicht, dass Calett irgendwas bewirken konnte. Seiner Meinung nach war dieser Gajan einfach durchgeknallt.
Nach einigen Minuten kehrte Calett zurück und sagte:
“Sieht so aus, als ob sie ihn zum Bleiben überredet hätte. Allerdings will er nicht in der Klamm schlafen.” Sie nahmen es stumm zur Kenntnis, auch Gawenn hatte sich fürs erste wieder beruhigt.
“Übrigens, wen du da gerade auf so charmante Art und Weise kennen gelernt hast, ist Gajantos, der Geisterherr, den wir Gajan nennen. Er ist etwas merkwürdig, das liegt an seinen Fähigkeiten, aber normalerweise ist er nicht so aufbrausend. Stimmt’s, Fal?” Falmara gab die von Calett geforderte Zustimmung. “Er muss richtig erschrocken sein, nehm’ ich an”, fügte er hinzu. “Er kann nämlich Geister sehen, und anderes unsichtbares Zeug, wenn er will.”
“Toll”, antwortete Gawenn hohl. “Das gibt ihm natürlich das Recht.”

Während Falmara die Hühner fütterte und Calett ebenfalls verschwunden war, sagte Katreijka:
“Du darfst es dir nicht so zu Herzen nehmen. Du wärst nicht hier, wenn ich kein Vertrauen in dich gehabt hätte. Und das hab’ ich nach wie vor.” Er drückte dankbar ihre Hand, und zur Abwechlung wurde sie rot und nicht er.
“Auch Koraja denkt, dass du ein Hexenkind sein könntest - einer der beiden Gründe, warum du hier bist. Derjenige, der sich das mit den 'Zwölf' ausgedacht hat, muss sich geirrt haben.”
Gawenn blieb stumm. So sanft hatte Katreijka noch nie mit ihm gesprochen, und sie hatte zum ersten Mal davon geredet, was Gawenn nun seit Tagen wissen wollte. Katreijka sagte auch nichts mehr, blieb aber neben ihm sitzen. Er hatte ihr so leid getan, dass sie all ihre anderen Gefühle für den Moment einfach vergessen hatte. Und ihm durch ihre Gegenwart beizustehen, war das Einzige was ihr als Hilfe einfiel.

Calett leistete Falmara Gesellschaft, um mit ihr sprechen zu können:
“Oh mann, wie es aussieht, kann man froh sein, dass ihr dazwischen gegangen seid. Die wären sich sonst noch an die Gurgel gegangen. Gajan hat doch echt nicht alle Fenster verglast. Kommt her, und fängt auf einmal an, hier herum zu schreien. Für wen hält der sich eigentlich? Als ob wir alle unzurechnungsfähig wären…”
“Ja”, sagte Falmara nachdenklich. “Gawenn war aber auch ganz schön wütend. Wir - ich meine ich habe ihn wohl unterschätzt”, korrigierte sie sich, als sie Caletts hochgezogene Augenbraue sah. “Wenn er wirklich ein Hexenkind ist, wird er seiner Aufgabe würdig sein.”

Koraja kam am späten Abend, nachdem sie Schovani zu Bett gebracht hatte, zum Feuer. Leise erzählte sie Gawenn, was sich die anderen schon denken konnten:
“Wir warten nun auf die Ankunft von Gajans großem Bruder.” Gawenn schauderte es, und er sprach aus, was er dachte:
“Ist der genauso wie er?” Seine Erwartungen waren in der Hinsicht erfüllt worden, dass er von einem weiteren Hexenkind, das er nicht kannte, noch schlimmer abgelehnt worden war als von Falmara. Noch einmal wollte er das nicht durchleben müssen.
“Nein. Galahan ist sehr weise, er weiß viel mehr Dinge als wir anderen - selbst mehr als ich.
“Er steht in Verbindung mit den Göttern, und er gehört der Zunft der Weisen an.” Gawenn wollte nach diesen Göttern fragen, denn er hatte, wie jedes Kind in Pelúrien, gelernt, dass es nur einen Gott gab. Und auch von dieser Zunft hatte er noch nie etwas gehört, aber er verstand aus Korajas Gestik und Mimik, dass dies zu den Dingen gehörte, die sie ihm noch nicht erklären durfte.
“Er wird uns sagen - oder zumindest hoffen das alle”, sagte sie ehrlich, “Was wir tun sollen, wenn es ein dreizehntes Hexenkind gibt.”
“Also, woran ihr das erkennt, ist mir sowieso ein Rätsel - aber wie seid ihr anderen zu Hexenkindern geworden? Kannst du mir das wenigstens erklären?” Koraja hatte einen traurigen Gesichtsausdruck, als sie sagte:
“Nichts lieber würde ich tun, als dir all deine Fragen zu beantworten. Jedoch muss ich mich dem Willen der Gemeinschaft beugen, auch wenn es mir schwer fällt. Du darfst es nicht erfahren, solange nicht alle geweihten Hexenkinder dafür sind.”

Das Warten machte Gawenn auch am nächsten Tag zu schaffen. Er war unruhig, wütend und frustriert. Gajan ließ sich zum Glück nicht blicken, aber der Widerhall des Streits vom Vortag lag trotzdem noch in der Luft. Besonders Schovani, die sehr sensibel für die Stimmung anderer war, konnte es spüren.
„All das zu fühlen macht ihr zu schaffen“, hatte Koraja ihm anvertraut. „Ich kann es nicht mit ansehen. Schon um ihretwillen wünschte ich mir, dass wir uns einig wären. Aber sie wird einmal eine mächtige Empathin sein.“

Die meiste Zeit verbrachte Gawenn damit, durch die Gegend zu stapfen. Am Mittag hatte er die Klamm verlassen. Er konnte nicht anders, als an der Stelle vorbei zu laufen, an der Gajantos und der Silberwolf lagerten. Sie warfen sich von weitem wütende Blicke zu, und als er sich ein Stück entfernt im Unterholz versteckt hatte, hörte Gawenn den Jungen laut zu seinem Tirmo sagen:
„Wie kann er es nur wagen, hier herum zu laufen, als ob alles ihm gehören würde. Erst spioniert er uns in Ruhe aus, und dann verschwindet er nachts und läuft schnurstracks zu seinem dunklem Herrn. Ich verstehe Koraja und die anderen einfach nicht, sie schicken uns alle direkt ins Verderben. Wir sollten abhauen, solange wir noch können.“
Und doch tat er es nicht. Gajan war niemandem hier etwas schuldig, doch er dachte, wenn er nun schon einmal hier war, konnte er auch noch auf seinen Bruder warten. Wenigstens einer sollte wissen, was Sache war.
Nachts waren Gajantos und sein Tirmo Felan durch das Lager geschlichen, auf der Suche nach Gawenn, der wie alle anderen fest geschlafen hatte. Wenn die anderen so lax waren, dann musste eben er die Wache übernehmen, hatte Gajan gedacht. Und Felan hatte ihm zugestimmt. Er konnte sowieso kein Auge zu tun, während dieser Junge hier war. Seit er ihn zum ersten Mal gesehen hatte, hatte er es nicht mehr gewagt, seinen magischen Blick auf den Jungen zu richten. Aber er war sich sicher, dass der Hirsch - oder was auch immer der Tiergeist in Wirklichkeit war - noch da war.

[Dieser Beitrag wurde am 16.08.2007 - 17:38 von Aerowen aktualisiert]





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Elehn 
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...   Erstellt am 14.08.2007 - 17:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke danke danke danke! Du bist großartig!
Diesmal hab ich sogar mehr Positives zu berichten als überhaupt jemals.


Aerowen schrieb
    So wie der erste Tag in Mejya vergangen war, verging auch der Zweite.

Ich hab auch so einen Drang danach, alles durch Kommas in Sinnabschnitte zu zerteilen, aber wenn man mal gesondert darauf achtet, wo man nun ein Komma setzt, verschwindet diese Angewohnheit auch wieder. Findest du es ok, wenn du jedesmal wieder darauf hingewiesen wirst oder können wir langsam damit aufhören? ^_^°
"der zweite" wird klein geschrieben, weil es sich auf den Tag bezieht.

schrieb
    Sie aßen knappe Mahlzeiten und arbeiteten an den Hütten weiter.

Ich schätze, das wird später mal ( ) kein fortlaufender Text werden. Deswegen: Wer sind "sie"?
"knappe Mahlzeiten"? - nja. Wenn es so wichtig ist, dann lass sie doch "wenig" essen.

schrieb
    Sie war von Norden her - dort, wo der andere Eingang der Klamm war - im Galopp auf die Lichtung geprescht, genau wie eine Kriegerin, die zum Angriff reitet.

Das ist ein bisschen verschachtelt. Besser ist es schon, wenn der Einschub ohne Komma auskommt, also wenn du das "dort" weglässt. So vllt: "Sie war von Norden her, wo der andere Eingang der Klamm war, im Galopp..."

schrieb
    Sie hatte auf dem blanken Pferderücken gesessen, und sich mit nichts als ihren Beinen an der Stute, die keinerlei Zaumzeug getragen hatte, fest gehalten.

Besser wäre hier wahrscheinlich ein Kausalsatz: "...weil sie keinerlei Zaumzeug getragen hatte..."

schrieb
    Als sie anhielt, sah er, wie sie Calett, der auf sie gewartet hatte, ...

Hier sind die Nebensätze zu abgehackt. "Als sie anhielt, gab sie Calett, der auf sie gewartet hatte, vom Pferderücken aus einen stürmischen Kuss." Der Erzähler steckt ja in der Hauptperson Gawenn drin, deswegen sieht er den Kuss, weil es erzählt wird, sowieso.

schrieb
    Gawenn, der sich verschämt weg gedreht hatte, ...

Ich hab mal einen Artikel über den Plusquamperfekt gelesen. Der Autor war der unerschütterlichen Meinung, dass man diese Zeit tunlichst aus allen Romanen streichen sollte, sofern sie nicht gaaanz unbedingt notwendig ist (hier zB. ersetzen durch "drehte sich verschämt weg und...") kA. Ich sehe das nicht so. Mach schön weiter Plusquamperfekt *g*
"weggedreht" - zusammen

schrieb
    Die Ängste, an ihrer Aufgabe zu scheitern, der Vereinigung der Hexenkinder, der Bekämpfung der Bedrohung, ihr einziger Lebenssinn…

Heftig. Schön charakterisiert. Die Frau sammelt Minuspunkte bei mir

schrieb
    Sie war angespannt wegen des Wartens, die Menschen, die sie kaum kannte, waren ihr fremd, und sie wusste nicht, wie sie mit Falmara und Calett umgehen sollte.

Ist das ein Vertipper?

schrieb
    Ich lasse mich von einem vielleicht fünfzehnjährigen Jungen durcheinander bringen…

Der Satz wirkt als Gedanke nicht so authentisch. Denkt sie vielleicht eher "Ich lasse mich von einem kleinen Jungen durcheinander bringen"? Oder "fünfzehnjähriges Kind"? Wie alt ist Katreijka nochmal?

schrieb
    Sie versuchte, sich auf ihre Aufgaben zu Konzentrieren,...

Vörb im Infinitiv... klein.

schrieb
    Es war die Strategie des Jungen, sie alle bei Laune zu halten - ohne Essen und Neuigkeiten irgendwelcher Art, dafür aber mit viel Arbeit war das ein Kunststück.

Das gibt ein sehr schönes Bild ab - finde ich toll
Allerdings fehlt dann wohl irgendwas... bin für heute schon so zugedröhnt, dass ich den zweiten Teil nicht verstehe, mit der Arbeit.

schrieb
    Ihrer Gesprächigkeit konnte nur Mianell, der mit seiner Wanderschauspielgruppe unterwegs war, das Wasser reichen.

Hmh... Vermute 1: Mianell ist ein Hexenkind, deswegen auch den anderen bekannt, und ist mit seiner Wanderschauspielgruppe unterwegs. Frage: Sollte der nicht auch langsam zum Treffpunkt kommen? Vermutung negiert.

Vermute 2 (vermutlicher): Mianell ist ein allen bekannter Wanderschauspieler, der mit seiner Wanderschauspielgruppe unterwegs ist, und wird wegen seiner allen bekannten Gesprächigkeit erwähnt.

schrieb
    Fast alIe wollten außerdem einzelne Personen unbedingt treffen.

Bei "alle" ist dir ein großes I reingerutscht.
Besser als "einzelne" ist "bestimmte".

schrieb
    Calett verlangte es, seinen besten Freund Maenas wieder zu sehen, Schovani war gespannt auf den Jungen, der so schön Flote und Harfe spielen konnte, wie Koraja ihr erzählt hatte, und diese wollte Glamróan wieder sehen, mit dem sie insgeheim viel verband. Katreijka erhoffte sich im Stillen, in Galahan, dessen Fähigkeiten ihren eigenen ähnelten, einen Gesprächspartner zu finden, mit dem sie unbefangen über ihre Magie reden konnte.

Flööhhte mit ööö
Der Grund warum ich das ganze Teil nochmal zitiere: Sehr schön gemacht!

schrieb
    Am Abend sollten ihre Erwartungen auf unterschiedliche Weise erfüllt werden.

Hier könntest du auch den Superlativ verwenden, aber das ist gehupft wie getupft.

schrieb
    ... an dem die Sonne so tief steht, dass sie die ganze Klamm golden erleuchtet, kurz bevor sie dann hinter den Felsen verschwindet ...

Das markierte "sie" bezieht sich i-wie auf die Klamm... die garantiert nicht hinter dem Felsen verschwindet. Jetzt beim nochmal durchgehen i-wie nicht mehr, aber zur Sicherheit sage ich es dir lieber

schrieb
    Gawenn saß gerade auf einem Baumstamm an der Feuerstelle und spielte ein Abklatschspiel mit Schovani, die seine einzige Gesellschaft war.

bezaubernd, deswegen >>>>



Fragen Wünsche Anregungen? Erklärungen? Rechtfertigungen? Immer her damit.
Heute ist nicht alle Tage
Ich komm wieder keine Frage

Nächster Teil kommt bald

Vorschau:
Ich hab mich gekugelt vor Lachen :D





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...   Erstellt am 14.08.2007 - 18:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Na aber!



Dann auf ein Neues, und darauf, dass mir der Text nicht wieder verschitt geht.
Ich bin dir übrigens nicht böse, dass du den Text eingeteilt hast. Sonst wird es auch für mich sehr lang

Die Kommahinweise nerven mich nicht, ganz im Gegenteil! Wenn ihr mir das sagt, brauch ich nicht mehr danach suchen - das ist wie mit dem Kursiven. Ich bin nämlich eine faule Autorin, und ihr seid die fleißigen Leser ^^. Alles klar?!

Mm, was dich an den knappen Mahlzeiten stört, raff ich nicht so ganz. Weil der Satz vorrausschauend ist, und das danach nicht mehr?!

Ich und meine Schachtelsätze.. tss tss...

Waaaaaa... meine arme Kat sammelt bei allen Minuspunkte.... keiner mag sie... weil ihr sie alle nicht versteht... keiner versteht sie so gut wie ich... *heul* *gg*
Nee, ok, is ja auch logisch so.
An der Stelle hab ich mich wahrscheinlich etwas unglücklich ausgedrückt. Ich meinte, dass alle Hexenkinder nur dafür Hexenkinder geworden sind, dass sie nur dafür ihre Magie haben - also nicht zu persönlichen Zwecken. Die Aufgaben sind also der Zweck, warum sie so leben und nicht anders. Wenn sie ihre Fähigkeiten nicht hätten, wären sie also ganz normale Menschen. Ich werd das nochmal irgendwie umformulieren.

schrieb
    schrieb
    --------------------------------------------------------------------------------

    Sie war angespannt wegen des Wartens, die Menschen, die sie kaum kannte, waren ihr fremd, und sie wusste nicht, wie sie mit Falmara und Calett umgehen sollte.

    Ist das ein Vertipper?

Nein, eigentlich nicht... ich hatte das umformuliert gehabt... ich nehm mal an,. vorher klang es normal. Na ja. Gut dass du mich drauf aufmerksam gemacht hast

Kat ist sechzehn, aber verdammt hochnäsig. ^^
Du musst aber auch sehen, dass es im Mittelalter für Frauen in diesem Alter nicht gerade üblich war, sich mit Jüngeren abzugeben... außerdem ist er in ihren Augen ja (zumindest am Anfang) nur ein Dorfjunge, und dann auch nur ein total unerfahrenes Hexenkind. Sie muss erst mal kapieren, dass.... oh. Spoiler. Son Mist.
Aber ich werd nochmal über ihre Gedanken nachdenken. ^^

Dass sie verhungern findest du toll? Du Sadist! Und ich hab noch Skrupel, sie zu Dieben zu machen, damit sie nicht verrecken.
Na, ich denk mal schon, dass es viel Arbeit ist diese verdammten Hütten abzudichten und Essen zu beschaffen - außerdem werden sie noch eine Hütte bauen müssen. Oder nicht?!

Jaa, Mianell, der alte Herumtrödler sollte sich mal beeilen... völlig verantwortungslos, dieser Bengel. Ich sollte wohl mal mit ihm schimpfen... tss tss...
Also, deine erste Vermutung ist richtig. Aber wenn jemand das denkt, der ihn kennt, kann ich ja in den Gedanken schlecht "er war auch ein Hexenkind" schreiben, weil derjenige das ja weiß, oder?!

schrieb
    Der Grund warum ich das ganze Teil nochmal zitiere: Sehr schön gemacht!

*verneig*

schrieb
    schrieb
    --------------------------------------------------------------------------------

    ... an dem die Sonne so tief steht, dass sie die ganze Klamm golden erleuchtet, kurz bevor sie dann hinter den Felsen verschwindet ...

    Das markierte "sie" bezieht sich i-wie auf die Klamm... die garantiert nicht hinter dem Felsen verschwindet. Jetzt beim nochmal durchgehen i-wie nicht mehr, aber zur Sicherheit sage ich es dir lieber

Man kann kaum glauben, dass ich hier sitze und mir über meinen eigenen Text den Arsch ablache (außer es wäre eine Komödie, was es definitiv nicht ist).

Das Abklatschspiel: Jaa, nicht wahr?! Es passt doch so schön als Spiel im Mittelalter... Ich find mich toll! *lol*

Ich kugel mich vor Lachen. Bin gespannt auf den nächsten Teil.
Aerie





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Elehn 
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...   Erstellt am 14.08.2007 - 23:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich hätte das alles auch in einem Aufwasch erledigt, aber es kam was dazwischen. Wenn es dir lieber ist, zerstückel ich meine Anmerkungen das nächste Mal aber gerne wieder

Aerowen schrieb
    Weil der Satz vorrausschauend ist, und das danach nicht mehr?!

hä? lassen wir das ^.^
Was mich an "knapp" stört: Knapp ist die Zeit, ein Kleid, aber bei Mahlzeiten kann ich mir das nicht vorstellen. Aber so ein Wort ist ja auch nicht gravierend.

schrieb
    Die Aufgaben sind also der Zweck, warum sie so leben und nicht anders.

Also sie leben nicht nur, um ihre Aufgabe zu erfüllen, sondern haben noch / können noch haben ein ganz normales Leben daneben? Dann streich die Minuspunkte bei deiner Kat wieder weg

schrieb
    Du musst aber auch sehen, dass es im Mittelalter für Frauen in diesem Alter nicht gerade üblich war, sich mit Jüngeren abzugeben...

Keinerlei Kritik am Inhalt ihrer Gedanken! Nur der Ausdruck "ein vielleicht fünzehnjähriger Junge" stört mich dabei, weil so kein Mensch (ich jedenfalls ^_^) denkt!

schrieb
    Jaa, Mianell, der alte Herumtrödler sollte sich mal beeilen...

Oops Für mich ist das nicht so rausgekommen. Frag doch mal Torn, was es davon hält. Für mich als Unwissenden jedenfalls wurde Mianell erstmal als nicht-Hexenkind abgestempelt ^.^




Los gehts

schrieb
    Sie begrüßten sich, als würden einander bereits kennen.

Hier fehlt ein "sie".

schrieb
    Gawenn hörte nicht viel von diesem Gespräch, und hielt es für klüger, zunächst einmal sitzen zu bleiben.

Zwar erwähnst du am Ende des Absatzes Schovani kurz, aber schon vorher hab ich mich gefragt, wie die Kleine denn reagiert. Sie sitzt ja unmittelbar bei Gawenn und sieht deswegen die Erscheinung ja auch. Außerdem ist sie in das Abklatschspiel involviert. Sitzt einer vielleicht mit dem Rücken zu Gajan und bemerkt ihn nicht?

schrieb
    Als Gawenn den ersten Schock verkraftet hatte,...

Kam nicht so rüber, als würde ihn das Ereignis wirklich schockieren. ("Oh ein Engel Ich bleibe lieber erstmal sitzen") Da fehlt dir ein bissl die Dramatik.

schrieb
    “Nun, ein Teil davon ist der Junge, der da drüben an der Feuerstelle sitzt”, antwortete Fal nervös.

Ich sags jetzt einfach nochmal, für den Fall dass du es beim erstem Mal überlesen hast ^_^ Ich würde die Eigennamen immer ausschreiben, es sei denn in der wörtlichen Rede. Wenn du wieder nicht darauf eingehst und ich das nächste Mal eine Abkürzung finde, gehe ich einfach davon aus, dass du das nicht anders willst Aber das ist natürlich auch okay.

schrieb
    “Wo kommt der her? Er hat einen Tirmo! Einen Tiergeist!”

Verwirrung breitete sich aus - Gawenn hat doch gar keinen Tiergeist. Wird aber weiter unten geklärt.

schrieb
    “Aber das ist unmöglich! Er kann kein Hexenkind sein! Die Zwölf sind vollständig, es sind zwölf Hexenkinder - das ist die magische Anzahl! Es kann keine dreizehn geben - das ist schwarze Magie, da bin ich sicher! Dieser Kerl ist ein Spion - wir müssen uns ihm entledigen!”



schrieb
    ... ohne dass mir irgendwer die Erklärungen leifert, die ihr mir schuldet!

> liefert

schrieb
    Ich glaube, dass ich dich entlarft habe ...

> entlarvt

schrieb
    “Beruhigen?” Der Junge zog ab in Richtung Klammausgang, ...

Das scheint so eine Eigenart von Gajan zu sein. Ich hatte dein Eindruck, dass er das "beruhigen" richtig ungläubig und spöttelnd ausspricht und gleich wieder rumbrüllt. Stattdessen "zieht er ab" ohne ein weiteres Wort zu sagen. Gut, wenn es so geplant war; unschlüssig, wenn nicht

schrieb
    Nach einigen Minuten kehrte er zurück, und sagte...

Hmm... das geht ein bisschen zu schnell. Interessant wäre hier zu erfahren, was Gawenn denkt / fühlt oder etwas in der Art.

schrieb
    “Er müss richtig erschrocken sein, nehm ich an”, ...

Nimm die Pünktchen von "müss" weg und setz sie auf die "Flote", da passen sie besser hin.

schrieb
    Gajan hat doch echt nicht alle Fenster verglast.



schrieb
    Koraja kam am späten Abend, nachdem sie Schovani ins Bett gesteckt hatte, zum Feuer.

Besser wahrscheinlich: "zu Bett gebracht"

schrieb
    Er war unruhig, und er war wütend, frustriert.

Zur Wirkung auf den Leser nur zwei Satzteile: "Er war unruhig und er war wütend" oder "Er war unruhig und er war frustriert" oder etwas anderes deiner Wahl.

schrieb
    Gajan ließ sich zum Glück nicht blicken, aber der Widerhall des Streits vom Vortag lag trotzdem noch in der Luft, jeder konnte es spüren. Besonders Schovani, die sehr sensibel für die Stimmung anderer war.

Maybe diesen Anhang umbauen:
"Besonders Schovani, die sehr sensibel für die Stimmung anderer war, konnte es spüren."

schrieb
    Aber sie wird einmal eine mächtige Empatin sein.

Wird das nicht mit th geschrieben?

schrieb
    Gajan war niemanden hier etwas schuldig, ...

> niemandem



Ist leider kürzer geworden als ich dachte. Falls ich mich im Ton vergriffen habe, bitte ich um Entschuldigung Es ist schon spät und ich fühle mich nicht gerade wohl.

Greets!





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Wake up! Wake up! There's an angel in the snow!

Torn ...
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...

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...   Erstellt am 16.08.2007 - 13:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich schliesse mich der fröhlichen Runde doch gleich an!

Elehn hat mir ja schon sehr viel vornweggenommen, also muss ich gar nicht so viel schreiben

Wo ich also nix mehr extra dazuschreibe, stimme ich Elehn zu.

schrieb

    Wenn er gerade nichts zu tun hatte, spielte Gawenn mit Schovani, mit der am besten auskam, oder beobachtete die Tirmas und Tirmos der Hexenkinder, die ihn sehr faszinierten.

Da fehlt ein 'er':
'...mit Schovani, mit der er am besten auskam,...'


schrieb

    Sie hatte auf dem blanken Pferderücken gesessen, und sich mit nichts als ihren Beinen an der Stute, die keinerlei Zaumzeug getragen hatte, fest gehalten.

Ich finde jetzt, das mit dem Zaumzeug kannst du so lassen Whatever


schrieb

    Sie war angespannt wegen des Wartens, die Menschen, die sie kaum kannte, waren ihr fremd, und sie wusste nicht, wie sie mit Falmara und Calett umgehen sollte.

Wo Vertipper?
Ich find' den gut und richtig.


schrieb

    Ich verliere den Respekt vor mir selbst selbst, dachte sie. Ich lasse mich von einem vielleicht fünfzehnjährigen Jungen durcheinander bringen…

'selbst selbst'?
Den Gedankengang finde ich jetzt in Ordnung ^.^ (mit dem vielleicht fünfzehnjährigen Jungen) Ich selbst würde so denken Ich bin aber auch manchmal etwas komisch *lol*


schrieb

    Sie versuchte, sich auf ihre Aufgaben zu Konzentrieren, und die nötigsten Gespräche mit den anderen zu ertragen.

Das Komma nach dem Konzentrieren ist nicht nötig, wie du vielleicht weisst


schrieb

    Es war die Strategie des Jungen, sie alle bei Laune zu halten - ohne Essen und Neuigkeiten irgendwelcher Art, dafür aber mit viel Arbeit war das ein Kunststück.

Ehh ja? Ich verstehe den zweiten Teil auch beim x-ten Mal lesen nicht XD


schrieb

    Und Schovani hatte noch nie irgendwas oder jemand vom Reden abgehalten. Ihrer Gesprächigkeit konnte nur Mianell, der mit seiner Wanderschauspielgruppe unterwegs war, das Wasser reichen.

Vielleicht besser: 'irgendwas oder -jemand vom Reden...' Wegen dem 'irgend' ^^"

Nujaa ich dachte jetzt auch, der Mianell ist so ein toller Wanderschauspieler, dass der einfach bekannt ist wie nix
Aber Hexenkind hätt' ich jetzt nicht gedacht!
Wie wäre es mit:
'Ihrer Gesprächigkeit konnte nur Mianell, ein Hexenkind, das mit seiner Wanderschauspieltruppe unterwegs war, das Wasser reichen.'
Oder was in der Art _._


schrieb

    Alle dachten sie an das Selbe:

'dasselbe'. Auch hier. 'das Selbe' kannst du aus deinem Wortschatz streichen.


schrieb

    ...und diese wollte Glamróan wieder sehen, mit dem sie insgeheim viel verband.

Macht mich irgendwie stutzig. Wenn sie insgeheim viel mit ihm verbindet, bemerkt sie das augenscheinlich nicht wirklich, aber warum will sie ihn dann unbedingt wiedersehen?
Das 'Insgeheim' klingt, als seien sich beide dieser Tatsache nicht bewusst.


schrieb

    Doch bevor es zu einer Begegnung kommen konnten, tauchte Falmara plötzlich vor Gawenn auf und ging auf den Jungen zu, so dass dieser anhielt.

'konnte' ohne 'n'.
'sodass' oder 'so dass', ich bin mir in diesem Falle echt nicht sicher.


schrieb

    Gawenn hörte nicht viel von diesem Gespräch, und hielt es für klüger, zunächst einmal sitzen zu bleiben.

Ja, was macht die Schovani.
Das erste Komma ist hier auch nicht nötig, ich glaube sogar, du musst es weglassen (weil du das Subjekt nicht wiederholst danach).


schrieb

    “Ich hoffe, es ist eine wichtige Angelegenheit, wegen der ich extra aus der Welt der Magie gekommen bin”, hörte Gawenn ihn mit einer melodischen Stimme gerade sagen.

'aus der Welt der Magie hergekommen bin' klingt besser.
Ich würde auch sagen: 'mit melodischer Stimme', sonst klingt es, als hätte er mehrere Stimmen zur Auswahl.
Das 'gerade' wirkt an dieser Stelle etwas fehl am Platze, ich würde es weglassen.


schrieb

    “Nun, ein Teil davon ist der Junge, der da drüben an der Feuerstelle sitzt”, antwortete Fal nervös.

'ein Teil davon'? Wie wäre es mit: 'Einer der Gründe' oder 'Ein Grund'?


schrieb

    Der Junge warf einen Blick auf Gawenn, und ließ einen Schrei des Entsetzens los.

*lol* gutes Bild! Das Komma lass aber weg.


schrieb

    Und wessen Spion überhaupt, he?!

Ich dachte immer, 'he' sei schweizerdeutsch und ihr Germanen würdet aus Prinzip 'hä' schreiben, aber... Whatever.


schrieb

    Was ich mir alles anhören muss, nachdem mein Dorf in Brand gesteckt wurde, und ich hierher verschleppt wurde, ohne dass mir irgendwer die Erklärungen leifert, die ihr mir schuldet!

Das 'wurde' kannst du mitsamt dem darauffolgenden Komma streichen, klingt besser.


schrieb

    “Einen Teufel hast du! Wenn ich mein Schwert dabei hätte, würde ich mich deiner entledigen!”

Mich persönlich hat das gestört, weil das mit dem 'Entledigen' bereits von dem anderen Jungen gesprochen wird. Wenn du das so beabsichtigt hast, dass Gawenn ihm mit seinen eigenen Worten zurückgibt, würde ich das 'ich' oder 'deiner' kursiv drucken.


schrieb

    Der Wolf stand mit gefletschten Zähnen hinter Gawenn, und knurrte ihn bedrohlich an.

Nö, kein Komma.


schrieb

    Ansonsten war es nun still, keiner der Anwesenden hätte erwartet, dass Gawenn so wütend werden konnte - und auch von Gajantos, dem anderen Jungen, hätte das keiner gedacht.

Beim ersten Komma würde ich einen Punkt oder besser Strichpunkt setzen.


schrieb

    Auch Calett war da, und ließ sich von seiner Partnerin erklären, was passiert war.

Erstes Komma weg.


schrieb

    Nach einigen Minuten kehrte er zurück, und sagte:

Nönööö, kein Komma.


schrieb

    ...Stimmts, Fal?!”

Stimmt's.
Ich würde mich für ein Fragezeichen entscheiden, ohne das Ausrufezeichen.


schrieb

    “Er müss richtig erschrocken sein, nehm ich an”, fügte er hinzu.

nehm' ich an.
Und:
"Nimm die Pünktchen von "müss" weg und setz sie auf die "Flote", da passen sie besser hin."
*loool*


schrieb

    Während Falmara die Hühner fütterte, und Calett ebenfalls verschwunden war, sagte Katreijka:

Erstes Komma weg.


schrieb

    ...Und das hab ich nach wie vor.” Er drückte dankbar ihre Hand, und zur Abwechlung wurde sie rot, und nicht er.

Detail: '...und das hab' ich...'
Komma nach 'rot' vor 'und' braucht's nicht.


schrieb

    “Auch Koraja denkt, dass du ein Hexenkind sein könntest - einer der beiden Gründe, warum du hier bist. Derjenige, der sich das mit den Zwölf ausgedacht hat, muss sich geirrt haben.”

'Zwölf' klein, weil es sich auf die vorangegangenen Hexenkinder beziehen kann.


schrieb

    Gawenn blieb stumm. So sanft hatte Katreijka noch nie mit ihm gesprochen, und sie hatte zum ersten Mal davon gesprochen, was Gawenn nun seit Tagen wissen wollte.

Nicht zweimal 'gesprochen'. Irgendwas anderes, wie 'geredet' (beim zweiten).


schrieb

    Er hatte ihr so Leid getan, das sie all ihre anderen Gefühle für den Moment einfach vergessen hatte. Und ihm durch ihre Gegenwart beizustehen, war das Einzige, was ihr als Hilfe einfiel.

'leid' klein, bin aber mal wieder nicht ganz, ganz sicher.
nach dem Komma 'dass' mit zwei 's'.
'ihm durch ihre Gegenwart bezustehen war das Einzige,...' ohne Komma.


schrieb

    Gajan hat doch echt nicht alle Fenster verglast.

Genial! :D


schrieb

    ..., er weiß von viel mehr Dingen als wir anderen - selbst mehr als ich.

Entweder: '..., er weiss von viel mehr Dingen als wir anderen - selbst von mehr als ich.'
Oder: '..., er weiss viel mehr als wir anderen - selbst mehr als ich.'


schrieb

    “Er steht in Verbíndung mit den Göttern, und er gehört der Zunft der Weisen an.” Gawenn wollte nach diesen Göttern fragen - denn er hatte, wie jedes Kind in Pelúrien, gelernt, dass es nur einen Gott gab.

'Verbindung' logischerweise ohne den Strich auf dem i, sondern mit Punkt auf'm i
Den Strich vor 'denn' würde ich wirklich in ein Komma verwandeln. Habe es mir jetzt mehrmals durch den Kopf gehen lassen.


schrieb

    Das Warten machte Gawenn auch am nächsten Tag wieder zu schaffen.

Ich würde das 'wieder' streichen. Es hat ja theoretisch auch in der Nacht nie aufgehört.


schrieb

    Aber sie wird einmal eine mächtige Empatin sein.“

Ich würde auch auf 'th' tippen ô.o


schrieb

    Am Mittag hatte er die Klamm verlassen, er konnte nicht anders, als an der Stelle vorbei zu laufen, an der Gajantos und der Silberwolf lagerten. Sie warfen sich von Weitem wütende Blicke zu,...

Ich würde beim ersten Komma stattdessen einen Punkt setzen. Wirkt komisch sonst.
Ich weiss, die Regel ist komisch, aber man schreibt 'von weitem' --> 'weitem' klein.


schrieb

    Erst spioniert er uns in Ruhe aus, und dann verschwindet er nachts, und läuft schnurstracks zu seinem dunklem Herrn.

Das letzte Komma braucht's auch nicht.


schrieb

    Seit er ihn zum ersten Mal gesehen hatte, hatte er es nicht mehr gewagt, seinen magischen Blick auf den Jungen zu richten. Aber er war sich sicher, dass der Hirsch - oder was auch immer der Tiergeist in Wirklichkeit war - noch da war.

Guter Schluss, Daumen hoch!


Tolles, spannendes Kapitel, wurde mal wieder mitgerissen wie von einem Wildwasserstrom mit Wasserfall ^.^





Signatur
Ich dachte immer, dass es leicht wär
Ich dachte immer, das ist doch kein Problem
Jetzt sitz ich hier, wie ein Kaninchen vor der Schlange
Und ich fühl mich wie gelähmt

Ich muss es sagen,
Ich weiss nur noch nicht wie
Ich muss es dir sagen,
Jetzt oder nie

Bitte geh noch nicht
Am besten gehst du nie
Ich hab's dir schon so oft gesagt
In meiner Phantasie
Bleib noch ein bisschen hier
Bitte geh noch nicht
Was ich versuche, dir zu sagen, ist

Ich liebe dich!

Elehn 
Literaturkenner


...

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...   Erstellt am 16.08.2007 - 16:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen



Sehr schön!


Aerowen schrieb
    ... die Menschen, die sie kaum kannte, waren ihr fremd

Ich versteh das immernoch nicht ^_^ Die Menschen, die ich kaum kenne, sind mir natürlich fremd.

Torn schrieb
    Den Gedankengang finde ich jetzt in Ordnung ^.^ (mit dem vielleicht fünfzehnjährigen Jungen)

Um Missverständnisse zu vermeiden: Der Gedankengang ist völlig einwandfrei, allein das "vielleicht" sört mich (extrem). Ich denke, es ist Katreijka völlig egal, wie alt Gawenn genau ist. Es kommt darauf an, dass er jünger ist als sie. Durch "vielleicht" schätzt sie sein Alter auf etwa 15, und diese Schätzung ist imho überhaupt nicht notwendig.

Torn schrieb
    Das 'Insgeheim' klingt, als seien sich beide dieser Tatsache nicht bewusst.

Das wiederum finde ich nicht so schlimm. Für mich klingt es eher so, als ob die beiden schon wissen (oder zumindest ahnen), dass sie sich sehr ähnlich sind. Und dass die anderen das halt nicht wirklich mitbekommen. Da hast du zwei entgegengesetzte Meinungen, mach was draus

Torn schrieb
    'Zwölf' klein, weil es sich auf die vorangegangenen Hexenkinder beziehen kann.

beziehen kann - als eigenständiges Substantiv klingt "Zwölf" sogar schöner



Ich mache dir mal einen Vorschlag Aerie: Was hälst du davon, wenn du einfach jedes Komma vor "und" weglässt? Die paar Ausnahmen, wo dann doch eines gesetzt werden muss, würden wir dann schon für dich herausfinden Ich finde, es vereinfacht die Sache. Sonst muss armes Torni immer wieder die gleichen Stellen ankreiden.





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