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...   Erstellt am 11.03.2007 - 17:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Im 12. Jahrhundert setzten zahlreiche bedeutende Entwicklungen ein, die die damalige Bevölkerung bewusst miterlebte. Dies galt vor allem für die Kreuzzüge, wobei der erste von 1096 bis 1099 stattfand, der zweite von 1147 bis 1149 und der dritte von 1189 bis 1192. Die Vorbereitung und Durchführung dieser Kreuzzüge weckten in vielen Teilen Westeuropas Aufsehen und hatten darüber hinaus tief greifende Auswirkungen auf das Byzantinische Reich.

Die zweite nennenswerte Veränderung, welche die Bevölkerung der Stadtzentren betraf, war die Entstehung von Städtegemeinschaften, wobei eine Tendenz zu gemeinsamen Interessenvertretungen und Einflussnahme auf Regierungsangelegenheiten deutlich wurde. Diese Städtebildung offenbarte sich seit dem 10. Jahrhundert im Heiligen Römischen Reich, in Frankreich und in England.

Die dritte Neuerung war die Verwendung der Volkssprache im gesellschaftlichen und kulturellen Umgang. Hinzu kam, dass durch die Verbesserung und Ausdehnung der Verkehrsmöglichkeiten die vielen, bislang unerreichbaren und abgeschlossenen Landstriche fortan zugänglich waren. Diese Entwicklung brachte zugleich eine gegenseitige Beeinflussung mit sich, ausgelöst durch Ereignisse wie z. B. die Kreuzzüge im Nahen Osten oder das Aufblühen des Handels der italienischen Städte im östlichen Teil des Mittelmeerraumes, vor allem in Konstantinopel. In beinahe allen Teilen Europas nahm die Bevölkerung zu. Immer mehr Menschen zogen in die wachsenden Städte, und die Tendenz zur Kolonialisierung in Osteuropa und zur neuen Kultivierung in ganz Europa wurde stärker. Die steigende Bevölkerungsdichte begünstigte die Teilnahme an Kreuzzügen ebenso wie die Schifffahrt.





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