DaphneGreengrass unregistriert
| Erstellt am 03.06.2006 - 13:18 | |
Name
Daphne Greengrass
Alter
16 Jahre
Familie
Mr Li (Vater) – Aufenthaltsort unbekannt
Mrs Li (Mutter) – Aufenthaltsort unbekannt
Jessica Greengrass (Adoptivmutter) - Hausfrau
Mortimer Greengrass (Adoptivvater) – Angestellter im Zauberministerium im Feld internationalem Gesetzes als Ermittler/ Todesesser
Cortney Greengrass (Adoptivschwester) – Aufenthaltsort unbekannt
Klasse
6. Jahrgang
Haus
Slytherin
Haare
Daphnes lange, schwarze Haare fallen ihr bis unter die Schulterblätter und sind im normalzustand, also ohne jede Behandlung seidig glatt.
Augenfarbe
Daphnes Augen sind so dunkel braun, dass sie auf den ersten Blick schwarz erscheinen.
Körper/Statur
Sie ist ein sehr kleines und ziehliches Ding, kaum 155cm groß und ein ganzes Stück leichter als 50kg.
Besonderheiten
Ihr englisch ist in vielerlei Hinsicht besser als das derer, die in England oder einem andren englischsprachigen Land aufgewachsen sind, weil sie sich als Kind richtig an die sprache setzen musste. Die Greengrass’ wollten nicht tolerieren, dass Daphne irgendwie fremd klingt, wollten, dass sie die Sprache in aller Grammatik auswendig lerne. So klingt ihre Art zu reden manchmal geradezu gestochen perfekt, was manche vielleicht als anstrengen anerkennen würden.
Charakter
Daphne ist eine schweigsame Seele, die meist lieber beobachtet als einen all zu großen Teil am Geschehen zu nehmen. Es ist schon fast etwas wie ihr Hobby zu beobachten, weil sie es liebt ihr Umfeld zu analysieren und gedanklich auseinander zu nehmen ohne es sich äußerlich anmerken zu lassen. Sie könnte nie wirklich von sich behaupten ein sehr kontaktfreudiger Mensch zu sein, besonders wenn es um andere Hogwartsschüler ging. Als sie zuerst nach Hogwarts kam war ihr herrschendes Gefühl entsetzen, wie undiszipliniert und kindisch viele der Gleichalten waren. Sie entwickelte eine natürliche Wand der Taubheit um sich, wenn sie laut und kichernd angesprochen wurde, die bis heute noch anhält.
Aber ganz kalt wie ein Block Eis ist Daphne auch nicht. Sie teilt mit den anderen Slytherins die Passion Muggelstämmig zu hassen, größtenteils durch ihre Erziehung aber teils auch durch eigene Erfahrung. Sie selbst dachte sich, dass sie wohl erst auf ihre erzogene Einstellung gekommen ist so besonders auf Muggelstämmige zu achten, wobei ihr einfach auffiel, wie unglaublich irritierend sie sich verhielten. So hat sie mit den anderen aus ihrem Haus wenigstens ab und zu ein mehr oder minder vernünftiges Gesprächsthema.
Freuen kann sie sich gewöhnlicherweise am Versagen anderer. Sie liebt es zu beobachten wie jemand bei etwas verbotenem erwischt wird, wie jemand bei einer Prüfung durchfällt, wie jemand einen Korb bekommt und noch einiges andere. Eine etwas überzogene Schadenfreude, die sie vor ihren Eltern niemals zeigen dürfte, wenn ihr Leben ihr lieb ist.
Oft hat sie eine Arua des ‚es-ist-mir-einfach-egal’, mit der sie durch das Schloss schreitet. Das hindert einige daran sie anzusprechen, was ihr dann aber mehr als recht ist. In diesen Momenten setzt sie sich gerne hin und ließt ein Buch oder etwas dergleichen.
Stärken
Eine ihrer Stärken ist es ein taubes Ohr zu haben, wenn etwas nerviges um sie herum passiert, dass besonders viel Lautstärke besizt. Sie kann also in einer belebten großen Halle sitzen als sei es still, wie im tiefsten des verbotenen Waldes. Es fällt ihr nicht schwer mit höchster Lautstärke Hausaufgaben zu machen, obgleich es auch sein kann, dass sie manchmal ihren Spaß damit hat diese Fähigkeit nicht zu nutzen und jemanden anzumotzen, er solle gefäligst leise sein.
Sie kann also problemlos für die Schule arbeiten und muss dies auch. Ihre Eltern bestehen auf ausgezeichnete Noten, die Daphne gänzlich auf Hausaufgaben, den praktischen Unterricht und Examen beschränkt. Niemals würde sie darauf kommen sich im Unterricht zu melden, zumal es ihr schon reicht, dass es tausende ‚spring-auf-dem-Stuhl-mit-erhobenem-Finger’-Schüler gibt, zu denen sie sich selbst ungern zählen würde. Doch ihre Einschränkung auf die eben genannten Schulbemühungen scheint für die meisten Lehrer zu reichen.
Daphne beherrscht das Spiel auf der Geige schon recht gut, da sie bereits mit sechs Jahren anfing dies zu praktizieren. Ihre Eltern haben sie in dieser Hinsicht besonders in den jüngeren Jahren als Vorführobjekt genuzt, um Bekannt mit Neid erblassen zu sehen und Familienmitglieder zu entzücken. Daphne besitzt hierbei eine recht falsche Bescheidenheit.
Schwächen
Es fällt ihr recht schwer das Leben auf Hogwarts immer so durchzuziehen, wie der Stolz ihrer Familie es befiehlt. Oft bemerkt sie ein drückendes Verlangen sich jemandem zu öffnen, schimpft dann aber mit sich selbst und lässt es immer wieder nicht zu. Sie möchte nicht, dass diese Schwäche oder generell irgendeine Schwäche ans Tageslicht tritt, um ihren Eltern keine Schande zu machen.
Die größte schulische Schwäche besitzt sie im Fach Zaubergeschichte, weil sie dem einschläfernden Effekt Professor Binns’ nicht entrinnen kann. Doch ihr Lernmotor überbrückt diese Wissenslücken einfach mit Hilfe der Bibliothek.
Daphne ist sehr unsportlich und schafft es kaum zehn meter zu laufen ohne stark aus der Puste zu kommen. Um dies zu verbergen vermeidet sie solche körperlichen aktivitäten durch arrogante Kommentare wie: "Soetwas ist doch nur für jene, die ihren Kopf nicht benutzen können und deshalb hampeln!" oder dergleiches.
Vorlieben
Daphne liebt den Winter und seine kälte. Sie tut nichts lieber als sich im Winter in die Wärme eines Mantels zu hüllen und durch den Schnee zu stapfen, oder eher schreiten, als gehöre er ihr. Sie lässt gerne ihre warmen Hände in die eisige Kälte sinken und riecht den Geruch der Tannen. Wenn es nach ihr ginge würde das ganze Jahr lang die kalte Jahreszeit herrschen. Sie mag es auch, wenn es draußen so kalt ist, und in den Gemeinschaftsräumen dann umso wärmer, sich anzuziehen als sei es Sommer, weil die Kälte es nicht schafft die Wände dort zu durchdringen. In gewisserweise ist es ein Gefühl der menschlichen Übermacht gegenüber der Natur, die sie da genießt.
Daphne mag süße Dinge, weil sie in gewisserweise einen Luxus darstellen, gegen den sich ihre Eltern oft stellten. Sie hielten nicht fiel davon sich dieser kleinen Leidenschaft hinzugeben und erlaubten Daphne auch nicht, wenn sie Zuhause war, Süßigkeiten zu essen. So isst Daphne diese in Hogwarts umso lieber, ist aber auch generel ein essenstechnischer Genießer.
Daphne mag Zauberkunst am liebsten, weil sie es einfach liebt zu lernen, ihre Umwelt zu bewegen, mit nur dem Flicken ihres Zauberstabes und nichtmal einem Murks aus ihrem Munde. Auch hier genießt sie also das Machtgefühl, dass ihr in solchen Momenten zuteil wird. Manchmal gibt sie sich gedanklich dem Verlangen hin jemanden mit einem Zauber zu verfluchen, würde es aber in Wirklichkeit nie tun. Aber allein der Gedanke reicht um ein Schmunzeln auf ihre Lippen zu bringen.
Abneigungen
Ihr schon erwähnter Muggelhass stammt ohne schweres Raten von ihren Eltern und ist in ihr Wesen eingebettet wie Atmen. Ein Ekel, als flöße eine höhere Macht ihn ihr ein durchströmt sie immer, wenn sie solche oder auch nur Zauberer mit halber Muggelstämmigkeit sieht. Diese sind es meistens, denen sie ein taubes Ohr zuwenden. Oder sie tut auch manchmal einfach so, als würden sie nicht existieren, weil schon der Gedanke im selben Schloss mit ihnen zu arbeiten manchmal geradezu unerträglich wird.
Der Sommer und die blendene, heiße Sonne sind Dinge, die ihr zutiefst zuwider sind. Sie hasst es, wenn es so heiß ist, dass sich Schweiß bildet und die Menschen stinken lässt, als hätten sie tagelang nicht geduscht. Besonders bei sich selbst findet sie dieses Phänomen widerlich und traut sich auch deshalb kaum während richtig warmen Tagen hinaus, was auch ihre ungewöhnlich blasse Haut bestätigt. Wenn der Sommer anbricht zieht sie sich meist in ihrem Elternhaus zurück und ließt Bücher oder dergleiches. Er ist auch ein Grund, warum Daphne Hogwarts mag: Sie ist dort ur zu kühleren Jahreszeiten.
Vorgeschichte
Daphnes echte Eltern waren beide Zauberer und Hexe, die Daphne die ersten zwei Jahre ihres Lebens in China großzogen. Sie hatten aber lange schon geplant nach Europa zu ziehen und reisten so auch nach England, wo die Chancen für sie gut stünden, wie ihr Vater behauptet hatte. Doch zu dieser Zeit war die Situation dort mehr als merkwürdig, zumal die grausame Zeit des dunklen Lords nur einige Jahre zuvor beendet worden war und die Unsicherheit in der magischen Regierung noch überall zu riechen war. Es wurde gar geflüstert von Todesessern, die nicht gefangen worden waren, die noch in ihren Verstecken saßen und warteten, bis es sicher war wieder hervorzutreten, als normale Bürger. Daphne, deren damaliger Name Xiao Li war, und ihre Eltern fanden sich dennoch recht schnell ein. Sie musste noch nicht zur Schule und sprach mit ihren Eltern noch chinesisch. Englisch zu lernen fiel ihr sehr schwer, obgleich sie sich bemühte einiges durch das Fernsehen zu verstehen.
Als Sie fünf wurde Gab es eine merkwürdige Welle der Unruhe im Zauberministerium. Es hieß es seien einige Todesessersichtungen berichtet worden, die den Minister selbst in Unruhe versezten. Dies allein beschäftigte die Lis nicht, vielmehr beschäftigten sie die Familie Greengrass, die nur wenige Häuser weiter wohnten. Diese Familie scheute es nicht zu zeigen, was sie dachten, weil sie absolut nichts zu befürchten hatten, ein wasserdichtes Alibi über die Zeit der Regenschaft des dunklen Lords. Die Lis hassten den Muggelhass den diese Nachbarn teilweise ans Tageslicht legten. Aber dieser alleine reichte nicht, weil sie nichts wirklich taten, nur sprachen, sich laut beschwerten wenn einer in ihrer Straße gesehen wurde, die nur von Zauberern bewohnt wurde.
Eines Tages aber entschied sich Daphne, damals Xiaos Vater den Vater der Greengrass’ zu rede zu stellen, ihn irgendwie zu erwischen. Und als ihm dies gelang, eine direkte Sichtigung eines recht schweren Angriffes auf einen Muggel, wurde Li selbst von Mortimer Greengrass ‚erwischt’. Zu dieser Zeit war Mr Greengrass Ständig schlechtester Laune, da seine Tochter einfach verschwunden war. Li schimpfte sie hätte vermutlich das einzig vernünftige getan und war von ihren wahnsinnigen Eltern geflohen. Mr Greengrass ließ keinesfalls so mit sich reden und drohte Li er solle lieber nichts tun, er würde es sonst zu tiefs bereuen, sonst würde seiner Tochter noch etwas zustoßen.
Eingeschüchtert, obgleich er es nicht zugeben wollte, kehrte Li zu seiner Frau zurück, die ihm riet noch einige Tage zu warten bevor er dem Ministerium berichtete, was er gesehen hatte. Dies war alle Zeit die Mortimer Greengrass brauchte um sein Erpressungsmittel zu schaffen. Durch seine juristisch günstige Position war es ihm ein leichtes Akten zu schaffen, die bestätigten ‚Xiao’, nun Daphne, sei seine Adoptivtochter, aufgegeben von der Familie Li, völlig freiwillig, ließ sie gar ein paar Jahre älter scheinen. DerTrick war perfekt als sie Xiao, oder Daphne, einfach von der Straße schnappten und sie zu sich nahmen. Mr Li war ratlos wo sie hin war, setzte seinen Verdacht aber natürlicherweise sofort auf Mortimer Greengrass, der ihm geradezu bereitwillig Daphne Greengrass vorstellte. In seiner Empörung schrie Li, Mr Greengrass würde nie damit durchkommen. Doch eine zusätzliche Drohung, er würde Daphne bei jedem Fehlverhalten Mr Lis töten brachte diesen letztendlich gänzlich zum schweigen. Doch Mr Greengrass wollte nichts riskieren, sagte den Lis sie sollen aus England verschwinden, was diese aus Sorge ihrer Tochter gegenüber auch taten. Man würde fragen, wieso sie die Affäre nicht meldeten, denn sollte Mr Greengrass Xiao töten, würde er doch ins Gefängnis müssen. Doch beode wussten, dass das Gefängnis Xiao auch nicht zurückbringen würde, und die juristischen Akten schienen dicht, als wäre Daphne Greengrass nie jemand anderes gewesen.
Daphne war also bereits fünf, also durchaus im Stande sich ein Bild zu machen, doch es dauerte nicht lang, bis dieses Bild verwischt und verschwommen wurde wie ein Traum. Besezt von Flüchen derer, die sie noch bis heute für ihre Eltern seid frühester Kindheit hält, erinnert sie sich an kein Gesicht oder Namen, der vor der Familie Greengrass kam. Sie wurde streng erzogen mit einigen verboten wie das, die Sprache zu sprechen, die sie noch so klar in Erinnerung hatte, ihre muttersprache chinesisch, oder jenes Verbot, sie dürfe nicht fragen wer das Mädchen auf den Fotos sei, von einer Zeit bevor Daphne gar geboren war. Sie musste englisch lernen, bis sie blau wurde, musste antworten, wenn sie angesprochen wurde, und schweigen, wenn nicht.
Für ein Kind würde dieses Aufwachsen bedrückend wirken, doch Daphne war nicht unglücklich. Sie wuchs unter dem Glauben auf, diese Erziehung sei normal, man solle halt nicht sprechen, wenn es nicht erfordert war, man dürfe nicht lauter reden, als ältere Leute, die einem wie Vorgesezte waren. Ihre Erziehung war geradezu militärisch, doch für sie war es normal. Eher als andere Kinder zu beneiden entwickelte sie ein Ekel gegenüber denen, die auf den Straßen spielten, laut kiecherten, in der Schule, Hogwarts, während dem Unterricht nicht aufpassten oder es wagten sich irgendeine Art freche Bemerkung gegenüber einem Lehrer zu leisten. Sie grinste zufrieden in sich hinein, wenn solche Leute Strafen bekamen. Sie verdienten es in ihren Augen sehr.
Sie war nicht gerade der Mensch, der sich als guter Kumpel währte. Sie war vielmehr etwas wie eine Geschäftspartnerin, die eine für einen Gegenzug half, solange es gegen keine Regeln verstieß. In dieser Hinsicht ließ sie sich aber auch leicht manipulieren, wenn sie die Regeln noch nicht kannte. Doch mittlerweile sind ihr Hausordnungen und viele Geseztesbücher der Zauberwelt bekannt, so dass es nicht mehr so einfach ist sie aus der Fassung zu bringen.
Avaperson
Ziyi Zhang
Kesselkuchen
[Dieser Beitrag wurde am 04.06.2006 - 13:51 von DaphneGreengrass aktualisiert]
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