Carpenoctem 

Status: Offline Registriert seit: 19.02.2007 Beiträge: 474 Nachricht senden | Erstellt am 28.05.2009 - 09:30 |  |
Zu einer Unsitte sind Danksagungen in den Vorworten von Buchautoren und im Nachspann von Filmen geworden. Sie werden zum Leidwesen des Lesers und Zuschauer immer umfangreicher.
Die Ehefrau darf selbstverständlich nicht fehlen, ohne deren Geduld und entsagungsvolle Zurückhaltung das Werk nie entstanden wäre, und auch die langjährige Sekretärin nicht, die es in mühevoller Kleinarbeit fertiggestellt und die Orthographie des Verfassers verbessert hat; dem Verlag wird gedankt, dem Lektor besonders - wohl mit Recht, weil amerikanische Lektoren dem Autor auf vielfältige Weise zu helfen verstehen.
Es werden Assistenten genannt und viele Kollegen, die vielleicht einen Einfall, einen Quellenhinweis beitrugen.
Eine Entwicklung, die in den Nachspännen der Filme immer länger geworden ist, die nun auch die Garderobiere benennen.
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