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piedone
unregistriert

...   Erstellt am 23.03.2013 - 00:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Mir ist grade zufällig aufgefallen, dass Dan Sturkie in seiner Karriere nur drei italienische Filme gedreht hat und alle drei waren mit Bud Spencer, zwei auch mit Terence Hill.

Zudem soll er angeblich noch in "Barabbas" dabei gewesen sein, der ja in Italien gedreht wurde und seine Szenen zu "Der Schatten des Giganten" dürften - wenn nicht der ganze Film - auch in Europa gedreht sein, aber ansonsten herrscht in Sturkies Filmo zwischen 1959 und 1977, wo Drehs in den USA nachgewiesen sind, Ebbe.

Das wirft für mich zwei Fragen auf:

1. Was genau war der Mann eigentlich? Offenbar beim Film in Italien ja nur Gelegenheitsschauspieler, wobei er in den USA zunächst ja noch den typischen langsamen Karrierestart beim Film durchlaufen hat, also sich dort zumindest noch auf diese Karriere zu konzentrieren schien.
Cesar hat irgendwann mal die Frage gestellt, ob es in Italien damals englische Theater oder sowas gegeben haben könnte. Da wäre Sturkie evtl. ein heißer Kandidat dafür.

2. Wieso dreht er ausgerechnet mit Bud 3 Filme und sonst in Italien gar nix, obwohl dort damals tonnenweise Schund produziert wurde und jeder Arbeit finden konnte?
Kannten die sich näher?

[Dieser Beitrag wurde am 23.03.2013 - 00:26 von piedone aktualisiert]




Spirito_Santo 



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...   Erstellt am 23.03.2013 - 10:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Vll. war er Budophil?

Laut IMDb war er auch in Verflucht, verdammt... dabei!? Wüßte ich jetzt aber nicht...

Vll. war er wirklich an Barabbas beteiligt und lernte dort Bud kennen!? Ich weiß es nicht, warum hast Du Bud nicht einfach gefragt?

Also, wer hat Kontakt zu Bud und fragt ihn?

Gibt/gab es ital. Theater oder ist das nur ne Vermutung? Weil in Italien sprachen bis vor kurzen nur sehr wenige Menschen Englisch, ich kann mir daher nicht vorstellen, dass so ein Theater überleben könnte...





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...um zu glauben was wir lesen, wär ein Aug' genug gewesen.
...mit dem einen Maule schon, schwätzt zuviel der Erdensohn.
...hätt' er aber Mäuler zwei, löge er sogar beim Fressen!

Es bringt nichts einen österreichischen Autofahrer anzuleuchten, knapp aufzufahren, anzuhupen oder rechts zu überholen. Er bleibt trotzdem bei seinen 80 km/h auf der ganz linken Spur der Autobahn!

Was hast du da gesagt? Völlig unwichtig. Es gibt nur eines was wichtig ist: daß man sterben muß!

http://www.cinema-italiano.de/

http://www.cinema-italiano-db.de/

cesar ...



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...   Erstellt am 24.03.2013 - 18:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Stimmt, ich erinnere mich, dass ich mal diese Theorie aufgestellt habe.
Kann schon sein, dass es solche Theater gegeben hat. Vll gar nicht für ital. Publikum - schau dir mal Mücke an, wieviel Amis in Italien abgehangen sind, vielleicht hatten die auch mal Lust auf Theater




Spirito_Santo 



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...   Erstellt am 24.03.2013 - 19:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Naja, das waren stationierte Soldaten, denke mal eher selten Kinogeher! Ist natürlich ein Vorurteil und vll. stimmts eh, ich weiß es nicht!





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piedone
unregistriert

...   Erstellt am 24.03.2013 - 22:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Wobei das Italo-Kino ja schon von Amis & Co. überflutet war und es insofern sicher auch einen Markt gab und selbst wenn die Besucher so eines Theaters hauptsächlich selbst Schauspieler gewesen sein sollten.

Nehmen wir Mel Gaines...ein ähnlicher Fall wie Sturkie...
Wo genau/warum kam der eigentlich her und was hat er außer Fidani und Kleinstrollen in Italien gemacht?
In den USA war er jedenfalls als Schauspieler hin und wieder schon im Einsatz, aber der wird kaum wegen seinen Mini-Rollen im Spencer/Hill-Bereich oder Fidani eingeflogen sein...

Das war ja in Hollywood in den 30ern genauso, dass die emigrierten Deutschen in Amerika quasi eine eigene Subkultur entwickelt haben und manche auch kaum Arbeit gefunden haben, aber deswegen trotzdem am gesellschaftlichen Leben innerhalb der deutschen Auswanderer rege beteiligt waren.

Warum soll es also im Italien der 60er oder 70er keine englischen Theater gegeben haben?
Gastarbeiter beim Film gab es ja schließlich genug.

In der "Western. Italian Style"-Doku sieht man, so weit ich mich erinner, sogar, wie Walter Barnes eine eigene Kneipe in Rom betreibt, die wohl sowas wie ein Szene-Treff war...

[Dieser Beitrag wurde am 24.03.2013 - 22:39 von piedone aktualisiert]




cesar ...



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...   Erstellt am 25.03.2013 - 14:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Eben.

Da waren genug Amerikaner, sicher aus den unterschiedlichsten Gründen. Nach dem Krieg in Italien geblieben, durch US-Produktionen der Monumentalfilmzeit nach Italien gekommen und dann dort irgendwie picken geblieben, oder wegen McCarthy den USA den Rücken gekehrt...etc...




Johan ...



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...   Erstellt am 29.03.2013 - 16:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Dan Sturkie and Mel Gaines (and also Charles Borromel, who was mentioned in another thread) were all dubbing actors. There was a huge dubbing industry in Rome and a big demand for native English-speakers who could dub Italian movies into English. Many of these dubbing actors also appeared in films now and then but their primary job was in dubbing.




Spirito_Santo 



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...   Erstellt am 29.03.2013 - 19:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Thank you! Nice to see you again!
Na seht ihr, hat alles seinen Grund!





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piedone
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...   Erstellt am 31.03.2013 - 17:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


@ Johan

Charles Borromel was American?






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