TheFab  Literaturkenner

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2006 Beiträge: 277 Nachricht senden | Erstellt am 16.03.2008 - 22:21 |  |
So, ich habe mich heute hingesetzt und mal eine große Zeichnung von einer eigenen Fantasywelt kreiiert.
Da ich diese Zeichnung nur auf Papier habe (und der Scanner nicht angeschlossen ist), kann ich euch nur eine Beschreibung dessen liefern was ich mir ausgedacht habe.
In dieser Fantasywelt soll sich demnächst eine eigene Story abspielen (die soll sich dann deutlich von den bisher verfassten Zauberstorys unterscheiden), jedoch bin ich bisher noch nicht über die Planung der Fantasywelt hinaus gekommen.
Um euch trotzdem meine Ideen dazu zu präsentieren, möchte ich euch hier auflisten, was mir bisher eingefallen ist.
Solltet ihr zusätzliche Ideen oder Anregungen dafür haben, was ich noch in dieser Fantasywelt einbauen könnte, postet es. *g*
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Die Fantasywelt (oder vielmehr der Erstversuch dazu *g*):
Die geografische Darstellung:
Das Festland bildet eine große und breite Halbinsel, bestehend aus 3 unterschiedlich großen Ländern.
Algorien (das nordwestliche Land, mit dem Meer an der Westküste)
Sydarien (das nordöstliche Land, mit dem Meer an der Ostküste; grenzt direkt an Algorien)
Damarien (das südliche und zugleich größe Landgebiet, mit der nördlichen Grenze an die Länder Algorien und Sydarien)
Damarien:
An der nördlichen Grenze zu den Nachbarsländern Algorien und Sydarien erstreckt sich eine längliche Gebirgskette (trägt den Namen: Hohes Nordwestgebirge; Hohes Nordostgebirge). Das ganze Land ist von 3 langen Flüssen (1. Antara-Fluss => westlich; 2. Kyara-Fluss => südlich und 3. Dalorya-Fluss => südöstlich) und deren Verzweigungen geprägt, die alle vom großen See ausgehen und bis ins Meer münden.
Relativ im Zentrum des Landes und etwas von der Gebirkskette entfernt gibt es eine Hügellandschaft, in der sich vereinzelt kleinere Wäldchen befinden. Inmitten drin befindet sich die Kleinstadt Dorlen. In der Nähe vom Gebirge und hinter der Hügellandschaft liegt ein großer See (Tyjan-See), dessen Ausstreckung fast an ein an den Enden abgrundetes T erinnert. An der Westseite und direkt am See gelegen befindet sich die Ortschaft Ayrsen.
Vom See aus erstrecken sich 4 Flüsse (einer davon mündet vom nördlich gelegenen Gebirge in dem See; die restlichen 3 Flüsse fließen vom See aus weg), die sich schließlich jeweils in 2 Flussverzweigungen aufteilen.
Über das Land hinweg erstrecken sich auch einige breite Haupt- und Nebenstraßen, die zum Teil auch durch Kleinstädte oder an Dörfern und Ortschaften vorbei führen.
Je eine von 2 der Hauptstraßen erstrecken sich in eines der angrenzenden Länder. 3 der Straßen führen direkt in die südlich, direkt am Meer gelegene Hauptstadt von Damarien.
An der Westküste von Damarien liegt die Kleinstadt Ryk, die zugleich eine kleine Hafenstadt direkt am Meer ist. An der Südostküste befindet sich die Kleinstadt Frysten. Etwas nördlich und direkt an der Ostküste gelegen verläuft ein eigenes Gebirge, das den Namen Flaches Küstengebirge trägt.
Nordöstlich, ganz dicht beim Gebirge und nicht weit von der Ostküste entfernt befindet sich die Ortschaft Kerlyn.
Harfrym, die Hauptstadt Damariens:
Bevor Harfrym zu einer richtigen Stadt wurde, befand sich nur eine große Schlossanlage umgeben von einem richtigen Anwesen, ganz in der Nähe der südlichsten Spitze von Damarien. Als die ersten Einwohner von Damarien sich um dieses Schlossgelände (das schon damals von einer Königsfamilie bewohnt wurde) in dessen Umgebung nieder ließen und begannen kleine Siedlungen um das Schloss herum zu errichten, war damit auch die heute Hauptstadt von Damarien geboren. Mit den ersten Siedlungen rund um das Schlossgelände wurde an der Meeresküste ein Hafen errichtet.
Die kleinen Siedlungen dehnten sich aus, bis sie eine richtige kleine Stadt bildeten. Man benannte die Stadt nach dem Schloss, das sich schließlich im Zentrum befand: Harfrym.
Die Stadt wuchs und dehnte sich immer weiter aus, bis schluss endlich 5 Bezirke entstanden waren: der Hafenbezirk, die Innenstadt, und die 3 großen Randbezirke, in die jeweils eine der Hauptstraßen führte (Ost-, Nord- und Westbezirk).
Heutzutage ist Harfrym eine richtige, moderne Stadtmetropole. Im Stadtzenturm liegt das große Schloss, dessen Anwesen auf einen weitläufigen Schlosspark samt eigene Gärken reduziert wurde. Außerdem wurde der einzige und relativ große Bahnhof der Stadt in der Innenstadt errichtet. Nicht weit vom Schlossanwesen entfernt gibt es das Rathaus (das schon zu Zeiten der Monarchie Damariens der Sitz der Regierung war, in dem heute Sitzungen der 3 großen Volksparteien abgehalten werden => näheres dazu später *g*). In diesem Stadtgebiet gibt es auch das einzige und relativ große Kaufhaus der Stadt.
Im Randgebiet der äußeren Beirke (Ostbezirk, Nordbezirk und Westbezirk) stehen hauptsächlich Villen, Einfamilien- und Doppelhäuser, die von den reicheren und wohlhabenderen Einwohnern bewohnt werden.
In den inneren Teilen der Stadtbezirke sind an der Grenze zu den äußeren Rändern der Stadt hauptsächlich Reihenhäuser oder niedrige Mehrfamilienhäuser vorzufinden. In den Bezirksteilen, die näher der Innenstadt sind gibt es Mietshäuser und Gewerbebauten.
Natürlich verfügt jeder Stadtteil auch über Geschäfte und öffentliche Einrichtungen wie kleine Krankenhäuser, Polizei- und Feuerwehrreviere, sowie öffentliche Schulen und Betreuungsstädten.
Am nördlichen, äußeren Stadtrand von Harfrym entstanden im Laufe der Jahrhunderte 2 große Friedhofe (einer liegt zwischen dem Nord- und Westbezrik, der andere zwischen dem Nord- und Ostbezirk).
Das Verkehrssystem in Harfrym:
Bis ca. zum Jahr 1870 fuhren die Einwohner für lange Strecken in Pferdekutschen durch die Stadt. Bis dahin gab es auch den Bahnhof, wodurch die Einwohner mittels der ersten Lokzüge weitere Reise in andere Städte unternahmen. Von 1870 an wurde das Verkehrsnetz in Harfrym ausgebaut. Zunächst entstanden Straßenbahnlinien, die Stationen in allen Bezirken der Stadt hatten. Ab 1900 wurden erste Busverbindungen in der Stadt eingerichtet. Schließlich kamen die ersten Autos, wordurch das Straßensystem in Harfrym verbessert werden musste. Ab ca. 1950 wurde an einem U-Bahnnetzwerk gearbeitet, der im Laufe der Jahre stetig ausgebaut und erweitert wurde.
Die Bevölkerung Damariens:
Im Land Damarien leben 2 große Bevölkerungsgruppen direkt aneinander: die Magier (jene, die von Geburt an magische Erbanlagen in sich tragen), die gewöhnliche Bevölkerung (jene, die nicht von Geburt an magische Erbanlagen in sich tragen).
Rund 75% bzw. 2/3 der Bevölkerung sind Magier. 25% bzw. 1/3 der Bevölkerung machen die gewöhnlichen Menschen aus.
Es gibt 3 große Schichten, die in Damarien beheimatet sind: die einfachen Leute (in Ortschaften und Dörfern sind es meist die Bauern, die das umliegende Land bewirtschaften; in den Kleinstädten und der Hauptstadt sind es Arbeiter oder jene Leute, die über keinen großen Wohlstand verfügen und überwiegend in Mietshäusern wohnen), die Mittelschicht bzw. die etwas wohlhabenderen Bürger (diese wohnen in den Kleinstädten oder in der Hauptstadt => hier bewohnen sie die Reihen- Doppel- und Mehrfamilienhäuser und nur wenig die Mietshäuser, sie können teilweise sogar über eigene Autos verfügen), die Oberschicht bzw. die sehr wohlhabenden und reichen Familien (sie leben überwiegend in der Hauptstadt und bewohnen die Häuser und Villen am Stadtrand und besitzen überwiegend Autos).
Die Regierung in Damarien:
Bis ca. 1650 war Damarien von einer Monarchie beherrscht worden, die von dem Königspaar der Königsfamilie aus Schloss Harfrym geleitet wurde. Als es dann zu einigen Aufständen und Stürzversuchen der Monarchie kam, wurde die Regierungsform in eine Demokratie umgewandelt. Es bildeten sich 3 große Parteien aus den jeweiligen Bevölkerungsschichten. Das Volk wählte für die Partei aus ihrer Schicht die Parteivertretung (das waren für jede Parte insgesamt 5 Personen). Die einzelnen Parteien bestimmte aus der Vertretung ihren Anführer, der zusammen mit den Leitern der anderen beiden Parteien die Spitze der Regierung bildeten, den Hohen Rat.
Unter den einzelnen Parteien waren bis zu 60% magische Mitglieder. Die restlichen 40% in den Parteien der einzlenen Volksschichten machten die gewöhnlichen Bürger aus. Der Sitz der Landesregierung war in Harfrym. Harfrym besaß durch die Volkschichtparteien einen eigens zusammen gesetzten Stadtrat, der durch durch die Bürgerwahlen der Stadtbewohner eigens erwählt wurde. Dieser erwählte Stadtrat (für jede Parteigruppe wurden bis zu 3 Personen gewählt) schlug dem Hohen Rat (bestehend aus den Leitern der einzelnen Parteigruppen) ihre Favoriten für das Bürgermeisteramt der Stadt vor. Der Hohe Rat entscheidet gemeinsam wer von diesen Personen schließlich der Bürgermeister wird.
Das Bildungssystem in Damarien:
Ab dem Jahr 1270 begann zunächst der Adelsstand und die oberste Volksschicht in Damarien die Bildung der Kinder einzuführen. Die magische Bevölkerung begann in diesem Zeitraum eine Lehranstalt auf dem Land zu gründen, an dem sie das magische Wissen an die jüngste magische Bevölkerung weiter gab.
Von ca. 1375 an wurde das Bildungssystem auf die Mittelschicht der Bevölkerung ausgeweitet. In der Hauptstadt und in den Kleinstädten wurden erste Lehranstalten errichtet, in denen die Kinder der Oberschicht und der Mittelschicht ausgebildet wurden (unabhängig davon ob die Kinder aus Magierfamilien stammten oder nicht).
Erst ab 1500 führte man ein vollständiges Bildungssystem ein, das auch der einfachen Bevölkerungsschicht erlaubte, Lehranstalten zu besuchen. Die magische Bevölkerung des Landes hatte in der Nähe der Ortschaft Ayrsen eine Internatschule gegründet, auf der das magische Wissen den Kindern gelehrt wurde.
Ab 1694 entstanden für die wohlhabendene, gewöhniche Bevölkerung ein eigenes Lehrinstitut auf dem ländlichen Gebiet von Damarien. Dieses lag nur eine halbe Stunde von Dorlen entfernt.
Als um 1650 herum die Regierungsform des Landes geändert wurde, musste die Königsfamilie ihr Schlossanwesen verlassen und den Adelstitel auf den Rang eines Grafen herabsenken, da sie nicht weiter an der Regierungsarbeit des Landes mitarbeiten würde.
Bis 1684 stand Schloss Harfrym leer. Dann wurde es generalsaniert und innen etwas umgebaut. 1685 wurde das Schloss als Hochschule der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Junge Mädchen und Knaben, die den höchsten Schulabschluss gemacht haben und somit die Studiumsberichtung hatten, konnten nun in dieser Hochschule eine mehrjährige Berufsausbildung anstreben (sei es als Arzt, Krankenschwester, Richter, Anwalt, Lehrer, etc.) Dabei war es egal ob der künftige Student ein Magier oder ein gewöhnlicher Bürger war. Die Hochschule Schloss Harfrym bot sogar Unterkunftsmöglichkeiten, wie sie eigentlich nur in einem Internat vorzufinden waren. Und sie bot von Beginn an eine einheitliche Studentenuniform (bestehend aus einem hellgrauen Anzug für Knaben mit weißem Hemd, einem hellgrauen Rock und weißen Hemdbluse für Mädchen; Magische Studenten hatten zusätzlich statt Jacken und Mäntel hellgraue Umhänge).
Von 1900 an gliederte sich das Bildungssystem in Damarien in dieser Struktur:
2-5 jährige: Kindergarten
5-6 jährige: Vorschulsstufe
6-10 jährige: Volksschule (Ausbildung in Lesen, schreiben, rechnen, sowie erste Fremdsprachen)
10-18 jährige: Höhere Schulen (Kinder aus Magierfamilien wechseln auf die Magierakademie in der Nähe der Kleinstadt Ayrsen; die Kinder der gewöhnlichen Bevölkerungsschicht schicken ihre Kinder überwiegend in öffentliche Schulen, die das Lernniveau einer Mittelschule oder dem Gymnasium innehaben => dafür gibt es 2 Schultypen: Mittelschule und Untere Realschule; für Kinder ab dem 14. Lebensjahr gibt es Berufschulen für Lehrberufe oder die Obere Realschule, durch die man die Studienberechtigung für die Hochschule erlangen kann)
ab 18 Jahren: mit dem Abschluss der oberen Realschule oder der Magierakademie kann ein Knabe oder Mädchen mit dem Studium an der Hochschule beginnen, wodurch die Ausbildung für einen Beruf der Wahl möglich ist.
zusätzliche Anmerkung zur Magierschule:
Bis ca. 1840 gab es nur 1 Magierschule (die in der Nähe der Kleinstadt Ayrsen). Das Bildungsgesetz für magische Kinder verlangte, dass es für jedes magisch begabte Kind der Schulbesuch auf dieser Magierschule verpflichtend war.
Doch von ca. 1836 bis 1840 entstanden 2 weitere (wenn auch deutlich kleinere) Magierschulen auf dem Landgebiet von Damarien. Somit sah man sich gezwungen die Gesetzeslage für magische Kinder abzuändern. Seit dem die neuen Magierschulen in Betrieb genommen wurden, ist es keine Verpflichtng mehr, die Kinder auf eine Magierschule zu schicken (eine der Magierschulen lag im östlichen Landgebiet von Damarien; die andere befand sich im westlichen Landstrich und in der Nähe einer Ortschaft, die nahe beim Antara-Fluss liegt).
Dadurch, dass magische Kindern nicht mehr gezwungen waren, auf die Magierschulen zu gehen, war es ihnen möglich öffentliche Schulen in ihren Städten oder Dörfern zu besuchen und in Bezug von Magie zuhause von ihren eigenen Eltern unterrichtet zu werden. Jene magische Kinder, die auf den Besuch einer Ausbildung in einer Magierschule verzichten, um statt dessen daheim von Eltern ausgebildet zu werden, müssen beim Schulrat der Magier jedes Jahr eine amtliche Prüfung ablegen. Mit 14 machen sie eine Gesamtprüfung zur Grundausbildung der Magier (die 1. große Prüfung, die das gesamte Wissen beinhaltet, die auf einer Magierschule gelehrt werden). Mit 18 legen diese Kinder beim Schulrat der Magier ihre Abschlussprüfung ab (dies umfasst das Wissen, welche die Kinder in den Magierschulen in den höheren Klassen gelehrt werden). Wenn die Kinder, die von ihren Eltern in Bezug auf Magie ausgebildet werden, alle Prüfungen (die alljährlichen und die großen Prüfungen) bestehen, dann erhalten sie nicht nur die Berechtigung als Magier in der Öffentlichkeit aufzutreten und von ihrer Magie Gebrauch zu machen, sondern auch die Studiumsberechtigung, die sie auch in einer Magierschule erhalten hätten.
Rund 98% aller Magierkinder besuchen eine der 3 zur Verfügung stehenden Magierschulen. Die restlichen 2% besuchen eine gewöhnliche, öffentliche Schule in ihrem Wohnbezirk und werden bezüglich der Magie von ihren Eltern ausgebildet.
[Dieser Beitrag wurde am 20.04.2008 - 11:15 von TheFab aktualisiert]
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Status: Offline Registriert seit: 06.11.2006 Beiträge: 277 Nachricht senden | Erstellt am 27.03.2008 - 19:54 |  |
Die Völker der einzelnen Länder
Algorien:
Landessprache: Algorisch
Volk: Algorier => Merkmale: braune/hellbraune Haut, schwarze od. dunkelbraune Haare, dunkle Augen
Charkeristische Eigenschaften:
starkes Temperament, ein altes Kriegervolk, fleißige Menschen, die Männer sind stark und kräftig und meist Arbeitstiere, fallweise sind sie gute Feilscher (vor allem beim Handel), lieben Kampfsport, der vom Großteil des Volkes auch aktiv ausgeübt und trainiert wird
Sydarien:
Landessprache: Sydarisch
Volk: Sydarier => Merkmale: sehr helle (fast schon weiße) Haut, rote (manchmal auch rotbraune) od. blonde Haare, blaue oder grüne Augen
Charakteristische Eigenschaften:
friedliche und freundliche Menschen, wissbegierig, ein sehr ruhiges und vornehmes Auftreten anderen gegenüber, trinken mit Vorliebe Tee
Damarien:
Landessprache: Damarisch
Volk: Damarier => Merkmale: helle Haut, hellbraune/brünette Haare, meist braune Augen (manchmal auch blaue)
Charakteristische Eigenschaften:
aufgeschlossene und hilfsbereite Menschen, sehr fröhlich und freundlich, tollerant
[Dieser Beitrag wurde am 30.03.2008 - 18:21 von TheFab aktualisiert]
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Status: Offline Registriert seit: 06.11.2006 Beiträge: 277 Nachricht senden | Erstellt am 31.03.2008 - 11:58 |  |
Bewohner, Geschöpfe und Wesen
1. Elfen:
- Halbelfen:
Sie sind so groß wie die Menschen, leben unter ihnen wie normale Landesbürger. Sie unterscheiden sich durch ihre weißblonden Haare und silbergraue Augen von den Menschen. Halbelfen sind sehr menschliche Wesen, die wie Magier über magische Fähigkeiten verfügen.
Die Kinder von Halbelfen werden hauptsächlich von ihren eigenen Eltern ausgebildet. In wenigen Fällen jedoch besuchen auch diese Wesen die Magierschule der Menschen auf dem Land. Erwachsene Halbelfen werden meist als Haushaltshilfen bzw. Hausdiener bei magischen Familien eingesetzt. Sie arbeiten in dieser Funktion auch in beruflichen Gewerben oder in Schulen.
Halbelfen werden von den Magiern für ihre Dienste entlohnt und haben sogar freie Tage im Jahr. Da sie im Dienste der Magier stehen, gibt es eigene Benimmregeln für sie. Vor Magiern haben sie sich bei Begegnung und Verabschiedung zu verbeugen. Und ihre Dienstherren haben sie mit "Meister/Meisterin" und den jeweiligen Namen anzusprechen.
Halbelfen gelten mit 16 Jahren bei ihrem Stamm bereits als "erwachsen". In der Regel können sie bis zu 250 Jahre alt werden (es sei denn sie versterben durch eine Krankheit oder an körperlichen Verletzungen früher). Bis zu ihrem 100. Lebenjahr behalten sie den weißblonden Farbton ihrer Haare. Danach wird dieser immer mehr zu einem Weiß.
Wenn Halbelfen von einer Magierfamilie oder einer Firma oder ähnliches, von Magiern eingestellt werden, sind sie in der Regel bis zu ihrer Entlassung in die Rente daran gebunden. Es sei denn der/die Halbelfe/in kündigt seine Stellung aufgrund eines anderen Jobs (das ist jedoch nur selten der Fall).
Halbelfenfamilien leben ähnlich wie die Menschen in eigenen Häusern (meistens in kleinen Ortschaften nahe der Städte).
Bis zum Jahre 1785 waren Ehenbündnisse zwischen Halbelfen und Magiern verboten. Doch dann wurde dieses Gesetz geändert. Seit her ist eine Ehe zwischen einem Magier und einer Halbelfe gestattet.
Erst im Jahr 1891 führte man diese Gesetzesänderung auch in Sydarien ein. Seit 1977 ist dieses Gesetz auch in Algorien vorzufinden.
- Naturelfen:
Diese Elfengruppe lebt in der freien Natur. Sie sind nur halb so groß wie erwachsene Menschen. Meistens sind sie in Wäldern vorzufinden. Naturelfen verfügen über eigene magische Kräfte und halten sich überwiegend von den Menschen fern. Sie haben eine eigene Verständigungssprache.
2. Vampire:
- menschliche Vampire:
Sie sind die Untoten und gewöhnlichen Vampire. Sie vertragen kein Sonnenlicht, zeigen sich nur in der Nacht. Sie sehen aus wie Menschen und doch sind sie Tod. Diese Art von Vampire nähren sich vom Blut der Menschen (oder Magier). In manchen Fällen können diese Vampire Lebende selbst zu Vampiren machen, wenn diese das Blut des anderen trinken.
Mit Knoblauch und Kreuzen hält man diese Vampire von sich fern. Indem man einen Holzplock durch ihr Herz bohrt, sie in Flammen aufgehen lässt, dem Sonnenlicht aussetzt oder sie köpft, kann man die Vampire vernichten.
- Fledermausvampire (auch Flügelvampire genannt):
Diese Vampirgruppe sind eigentlich Tiere. Sie können sich in Fledermäuse verwandeln und so auch bei Tag die Gegend erkunden. Anders als die gewöhnliche Vampirart macht ihnen Sonnenlicht nichts aus. Selbst wenn sie sich von einer Fledermaus in einen Vampirmenschen verwandeln. Wie ihre andere Vampirgattungsgruppe ernähren sie sich von Blut. Fledermausvampire töten ihre Opfer und saugen ihnen das ganze Blut aus dem Körper. Meistens gehen sie auf Tiere los (hauptsächlich Ratten und Mäuse, in seltenenen Fällen auch auf andere Tiergruppen). Nur sehr wenige von ihnen vergreifen sich an die Menschen.
Sogar Fledermausvampire können ihre Gattung verbreiten, indem sie Menschen oder Magier durch einen Biss selbst zu dieser Art von Vampir machen. Dabei wird ihnen nicht zur Gänze das Blut ausgesaugt und wenn der künftige Fledermausvampir aufwacht, muss er innerhalb von 12 Stunden das Blut eines anderen Fledermausvampirs trinken, um seine Verwandlung zu vervollständigen.
3. Magier:
Seit jeher leben die Magier unter und mit den nichtmagischen Menschen. Bereits als Kinder (in der Regel im Alter zwischen 6 und 9 Jahren) macht sich das magische Potential der kleinen Magier bemerkbar. In den meisten Fällen werden die Kinder von ihren Eltern darin unterwiesen, wie sie ihre magischen Kräfte beherrschen können. Auf diese Weise wird vermieden, dass die eigene Magie unkontrolliert aus einem heraus bricht.
Sind die magischen Kinder zehn Jahre alt und beenden die Grundschule, wechseln sie in der Regel auf die Magierschule, die in der Nähe der Ortschaft Ayrsen liegt. Dort werden sie in alle Künste der Magie unterrichtet.
(=> seit ca. 1840 haben magische Kinder auch die Möglichkeit eine der 2 weiteren, kleineren und weniger bekannten Magierschulen auf dem Land zu besuchen, die seither in Betrieb sind; außerdem müssen Kinder aus Magierfamilien nicht mehr zwingend eine Magierschule besuchen; sie können eine öffentliche Schule in ihrem Wohngebiet besuchen und in Sachen Magie sich zu Hause von ihren Eltern ausbilden lassen => jedoch müssen sie jedes Jahr eine magische Wissensprüfung beim Schulrat der Magier ablegen, um den Wissensstand in Sachen Magie unter Beweis zu stellen)
Magier erfreuen sich einer guten Gesundheit, werden nur selten krank, können sich jedoch genauso verletzen, wie nichtmagische Menschen. Ähnlich wie die Halbelfen, haben Magier die Chance auf ein sehr langes Leben (meistens werden sie zwischen 120 und 150 Jahre alt).
Das angeborene magische Potential eines Magiers ist bei jedem unterschiedlich stark ausgeprägt. Meistens kommt es auf die Vererbung durch die Eltern an. Finden zwei sehr starke Magier mit einem hohen magischen Potential zusammen und zeugen ein Kind, ist die Chance, dass es das große magische Erbgut der Eltern in sich trägt, sehr hoch.
Finden jedoch ein weniger starker Magier mit einem durchschnittlichen magischen Potential und eine Magierin mit hohem magischen Potential zusammen und zeugen ein Kind, liegen die Chancen, dass dieses das magische Potential von einem der Elternteile übernimmt bei 50%.
[Dieser Beitrag wurde am 13.04.2008 - 10:12 von TheFab aktualisiert]
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