Kostenloses Forum von razyboard.com

ForumNewsMitgliederSuchenRegistrierenMember LoginKostenloses Forum!


Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Info 



...

Status: Offline
Registriert seit: 03.09.2006
Beiträge: 231
Nachricht senden
...   Erstellt am 13.11.2011 - 20:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


CSG Gelsenkirchen Bulmke – TV Lemgo 77:73 (44:42) (16:22/28:20/15:24/18:9)


Bulmke zittert sich zum Sieg

Nach der längeren Herbstpause wusste so keiner richtig wie man steht. Mit Lemgo kam als Aufsteiger eine für Bulmke unbekannte Mannschaft in die Wildenbruchhalle.
Von der Papierform sollte es eine machbare Aufgabe für Bulmke sein, da Lemgo von den bisherigen drei Spielen noch keins gewonnen hatte.
Doch allzu leicht wollte man den Gegner nicht nehmen, da bei Bulmke erst mal die Verletzung des etatmäßigen Aufbauspielers: Stefan Szafranski kompensiert werden musste. Außerdem konnte der Leistungsträger Ingo Lask in den letzten Wochen kaum trainieren, da er an einer Muskelzerrung laboriert und sein Einsatz eher fraglich war. Weiter fehlte verletzungsbedingt Arthur Rudka, der erst in der nächsten Woche das Training wieder aufnehmen kann.
Also war man im Vorfeld gewarnt und nahm das Spiel sicherlich nicht auf die leichte Schulter.
Mit einer eher ungewöhnlichen 3-2 Zone begannen die Bulmker, da Coach Rosner ausmachte, dass Lemgo auf der Centerposition eher unterlegen ist und so wollte man das Passspiel auf die Flügel schon massiv stören.
Die Lemgoer gingen sehr konzentriert und körperbetont zur Sache. Bulmke wirkt sehr nervös und fand im Angriff keinen richtigen Rhythmus. Schlimmer jedoch war die Verteidigung: Zu wenig das Angriffsspiel des Gegners gelesen, vor allem auf der ballfernen Seite, führte es immer wieder dazu, dass Lemgo Anspielstationen unter dem Korb fand oder Offensivrebounds angelte.
Beim Spielstand von 8:8 setzte sich Lemgo auf 18:8 ab. Bulmke stellte auf Manndeckung um aber die Schlafmützigkeit und Unkonzentriertheit blieb.

Im zweiten Viertel, ab der fünften Minute, lief es dann etwas besser. Sebastian Müller, der als Aufbauspieler der zweiten Mannschaft aushalf, brachte neues Leben in das Angriffsspiel der Bulmker. Bei 34:28 Rückstand markierte er 9 Punkte in Serie und trug dazu bei, dass Bulmke sich zur Halbzeit mit44:42 vorne wähnte.
Doch Vieles musste für die zweite Halbzeit geändert werden. Die Verteidigung lag weiter hinter dem zurück, was Bulmke sonst so auszeichnet. „Keine 30 Punkte mehr in der 2. Halbzeit für den Gegner,“ war die Devise.
Doch das Spiel blieb eng. Nach 6 Minuten stand es 53:52 für Bulmke und es blieb hektisch. Das Kampfgericht markierte für den Gegner 4 Punkte, statt 2 Punkte und man machte einen Sprung von 48 auf 52 Punkte. Doch niemand schien dies so richtig bemerkt zu haben. Trainer Rosner war zwar überzeugt, dass die angezeigten Punkte auf der Anzeigetafel nicht richtig seien, doch seine Bank signalisierte:“Alles richtig Coach!“ Erst am Ende wurde dieser Fehler von den Schiedsrichtern bemerkt, was zu einer besonderen Brisanz des Spielendes führte.
Aber zurück zum laufenden Spiel. Lemgo führte kurz vor Ende des dritten Viertels mit 66:56. Was tun, kann man das Spiel nochmal an sich reißen?
Trainer Rosner stellt die Verteidigung auf 2-1-2 Zone um, um das Brett zu dominieren. Die Rechnung ging zunächst auf. Bis zum Viertelende war Bulmke auf 59:66 herangekommen.
Doch Lemgo war in der 4. Minute wieder mit 10 Punkten auf 73:63 weg. Doch dann waren die Lemgoer mit ihrem „Latein“ am Ende und Adrian Kanczik drehte zu Höchstform auf.
Beim Stande von 75:72 für Lemgo bekam Kanczik hintereinander 4 Freiwürfe zugesprochen. Drei konnte er verwandeln und es stand 75:75.
3 Sekunden noch zu spielen. Einwurf für Lemgo. Bloß nicht foulen, denn dann hätte Lemgo noch zwei Freiwürfe. Lemgo versucht einen langen Pass nach vorne. Doch am höchsten stieg Adrian Kanczik und pflückte den Ball zwischen zwei fangbereiten Lemgoern aus der Luft. Ein Schubser von Lemgo und zwei Freiwürfe für Bulmke. Lemgo konnte es nicht fassen. Adrian Kanczik blieb dann an der Freiwurflinie eiskalt und verwandelte beide. Bulmke hatte ein bereit verloren geglaubtes Spiel noch gedreht.
Die Krux nach dem Spiel war aber, dass Lemgo bereits beim Spielstand von 52:48 nur 50 Punkte hatte, was beim Nachzählen am Ende festgestellt wurde. Somit hatte man mit 4 Punkte gewonnen. Wie das Spiel verlaufen wäre, wenn dies schon eher bemerkt worden wäre, weiß keiner.
Am Ende war man zufrieden, dass man das Spiel noch drehen konnte. Doch Trainer Rosner deutete schon an, dass hier noch viel aufzuarbeiten ist. „Zu viele einfache Fehler wurden gemacht, auch fehlte es an Aufmerksamkeit in der Verteidigung. Da sollte auch nicht das Fehlen der Spieler Szafranski, Lask und Rudka herhalten.“

Die Punkte erzielten:

Kanczik, Adrian 29 (1 Dreier); Müller, Sebastian 12 (2 Dreier); Rosner, Vincent 6; Brall, Tobias 6; Lewandowski, Thomas 6; Schulte-Batenbrock, Philipp 5 (1 Dreier); Weber, Guido 5; Bräuer, Sebastian 3; Ruff, Andreas 2. M’zhougi, Mounir blieb ohne Korberfolg. Schuch, Justin n.e.





Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
TV Lemgo - CSG Bulmke Bulmke 1 Info 0 csgbulmke
Spielbericht Bulmke 4: Bulmke 3 Clyde 0 csgbulmke
Bulmke 4 gegen Bulmke 5 Reisse 7 csgbulmke
UBC Münster 3 - CSG Bulmke Bulmke 1 Info 0 csgbulmke
RNL - Lemgo tobi 2 sim_admin
Neuer Thread ...

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------




Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank