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Caro  Administratorin
    

Status:Offline Date registered: 20.12.2005 Post:1045 Send Message | Created on 04.11.2007 - 19:38 |  |
HOL DAS LASSO RAUS …
An Hamburg haben wir tolle Erinnerungen: Ziemlich genau ein Jahr ist’s bald her, als wir nahe der krachend-fröhlichen Reeperbahn auf einen Tomatensaft (ja, okay, mit Schuss) im „King Calavera“ einkehrten. In die kleine Indie-Bar hatten Boss Hoss geladen, um zum Tourabschluss einen Drink auszugeben. Wir fanden den Abend damals ganz amüsant und erinnerten uns jetzt wieder daran, als wir neulich in Berlin ein fettes Plakat zur neuen „Stallion Batallion Release Tour“ von Boss Hoss entdeckten. Am Dienstag, 6. November, beginnt sie mit dem Konzert in Potsdam – ab 21 Uhr geht’s los im „Waschhaus“.
… WIR SPIELEN …
Die Großstadtcowboys ziehen also los: Und wir sind mit unserem Tourbuch „Cruisin’ Cowboys“ mit dabei – auf www.tagesspiegel.de/ werbinich. Sänger Alec (rechts auf dem Foto) hatte spontan zugesagt („Logo – nur bitte keine Anrufe morgens um 6 Uhr, okay?“) und wird uns in den kommenden Wochen alle zwei, drei Tage erzählen, wie es sieben Männer im muffigen Tourbus aushalten. Und: Ist das Pinkeln in Cowboystiefel wirklich ein gutes Mittel gegen Blasen am Fuß? Gibt’s morgens Kautabak oder brav Müsli und Bananen? Zertrümmern Rockbands immer ihre Hotelzimmer? Wissen wir alles nicht, finden wir aber interessant. Und schräge Schnappschüsse von der Tour zeigen wir auch.
… COWBOY UND INDIANER
Zum Start schicken wir euch zum Auftaktkonzert von Boss Hoss – klar: kostenlos. Wir verlosen heute 3x2 Tickets für den Potsdam-Gig unter allen, die uns verraten, warum ausgerechnet sie die Karten verdient hätten (Peinliche Fotos willkommen!). Mailt heute inklusive Alter und Handynummer an: werbinich@ tagesspiegel.de. Die Gewinner rufen wir zurück – für alle anderen gilt: Ab an die Abendkasse. Da gibt’s noch Restkarten. AG
„Cruisin’ Cowboys“ – auf Tour mit Boss Hoss ab 6. November:
www.tagesspiegel.de/werbinich
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 02.11.2007)
na das klingt doch ganz spannend.. 
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Status:Offline Date registered: 17.07.2006 Post:476 Send Message | Created on 07.11.2007 - 12:53 |  |
Cruisin' COWBOYS (1)
Boss Hoss sind ab heute auf Tour. Und wir haben eine exklusive Standleitung in den dicken Reisebus der Jungs, direkt zu "Boss Burns". Macht den Motor an!
6.11.2007 15:13 Uhr
Na bitte, die Taschen liegen im Taxi, die Cowboystiefel sind eingepackt und die weißen Feinripp-Hemden riechen auch noch nicht ganz so schlimm nach Männerabend. Die Jungs von "The Boss Hoss" sind auf Tour. Und wir haben in den kommenden Wochen eine Standleitung in den dicken Reisebus der Jungs, direkt zu "Boss Burns", also Sänger Alec.
Die Berliner werden uns alle ein, zwei Tage erzählen, wie es sieben Männer im muffigen Tourbus aushalten. Gibt es darin knallharte Regeln? Ist das Pinkeln in Cowboystiefel wirklich ein gutes Mittel gegen Blasen am Fuß? Gibt’s morgens Kautabak oder brav Müsli und Bananen? Zertrümmern Rockbands immer ihre Hotelzimmer? Wissen wir alles nicht, finden wir aber interessant. Und schräge Schnappschüsse von der Tour zeigen wir auch. Die schickt uns "Frank Doe" - oder auch Ansgar - wenn er nicht gerade am Schlagzeug sitzt.
Heute Abend geht's los. Ab 20 Uhr im "Waschhaus" in Potsdam.
Jute Fahrt! (Und immer schön auf der rechten Spur bleiben ...)
Ps.: Die Jungs haben ganz schön was vor. Das letzte Konzert ihrer "Stallion Battalion"-Tour ist am 24. März geplant im hübschen Holland.
(AG/Tsp)
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<Monique> unregistried
| Created on 08.11.2007 - 16:25 |  |
Na Bitte: hat doch humor der Gute; Brav geantwortet (was Frauen im Bus betrifft:lips
Cruisin' COWBOYS (3)
Die knallharten Tourbusregeln. Sänger Alec über Hip-Hop im Wohnzimmer und schmutzige Schlüpfer. Und die Antwort auf die heikle Frage: Dürfen Frauen in den Bus?
Truck'n'Roll. Mit diesem coolen Bus touren die Bosshoss-Jungs durchs Land. Foto: Frank Doe
8.11.2007 12:29 Uhr
"Hallo, ich bin's wieder. Regensburg liegt hinter uns, wir sind schon wieder auf der Autobahn. Und im Tourbus gelten natürlich Gesetze, wir leben in dem Ding ja quasi wie in einer WG (nur putzen müssen wir nicht). Ich verrate sie mal:
1.) Niemand geht auf dem Klo - pardon! - kacken. Das ist eine Chemietoilette und echt nicht witzig, weil es unfassbar stinkt. Auf der letzten Tour hat sich nur einer nicht dran gehalten - wer das war, wissen wir bis heute nicht. Wenn wir den erwischen, darf er nachträglich den Bus schrubben.
2.) Geraucht wird nur unten! Wir haben einen Bus über zwei Etagen, unten darf gequalmt werden, bis der Arzt kommt, oben schlafen wir.
3.) Keine Experimente an der Musikanlage! Techno und deutscher Hip-Hop sind tabu, wir hören Gitarrenmusik. Bei den "Eagles of Death Metal", den "Ramones" oder "AC/DC" gibt's keine Schlägerei im Bus. Die mögen wir alle.
4.) Keine Socken rumliegen lassen! Ich habe echt keinen Bock, dass 15 Männer - acht Crew-Leute, sieben von der Band - ihre dreckigen Schlüpper und Unterhemden herumwerfen. Das stinkt bestialisch. Wir haben nur zwei Dachluken zum Lüften. Bitte alles in eine Tüte und verknoten.
5.) Kein Frauenbesuch im Bus! Das sorgt nur für Unruhe. Außerdem bin ich Papa, und fremde Personen will ja auch sonst niemand in seinem Wohnzimmer, oder? Der Bus ist quasi unser Zuhause.
So, Männer, bitte ausschneiden."
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Status:Offline Date registered: 17.07.2006 Post:476 Send Message | Created on 09.11.2007 - 05:20 |  |
Folge 2 wollen wir nicht vergessen:
Cruisin' COWBOYS (2)
Keep rollin', rollin': Der Tourbus hat den Berliner Ring verlassen und nähert sich auf der A9 Regensburg. Boss-Hoss-Sänger Alec über die neue Tour, alten Schnaps - und Pferde auf der Bühne.
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Auftakt aus Potsdam. Das Konzert war witzig, die Frauen schön - nur mit dem Zapfhahn hinterm Tresen hatten die Damen so ihre Probleme. Foto: Timo Joost
7.11.2007 13:04 Uhr
"Schönen juten Tach, ich bin's, der Alec. Der Berliner Ring liegt hinter uns, das erste Konzert im schönen Potsdam hat gestern Abend gerockt, auch wenn ich anfangs echt aufgeregt war. Wow!
Was wir uns vorgenommen haben in den kommenden Wochen: Unser Album ist seit ein paar Tagen frisch auf dem Markt. Und das werden wir jetzt allen kräftig und schön laut um die Ohren hauen, aber hoppla! Wir waren ziemlich fleißig und werden alle Songs der neuen Platte - sie ist härter und rockiger - auch live spielen; zwei Stunden werden die Konzerte also dauern, das ist unser Anspruch in den kommenden Wochen (auch wenn's tierisch anstrengend wird). Klar, und die Klassiker werden wir nicht vergessen, dafür machen sie uns einfach viel zu viel Spaß. Ansonsten bleibt's gewohnt lässig: Cowboyhut, Schnaps und richtig gute Laune (wenn's sein muss, morgens auch mal 'ne Aspirin).
Was wir uns übrigens nicht vorgenommen haben: Ein Pferd auf die Bühne zu stellen, nur weil wir Cowboys sind. Wäre ja auch ziemlich bescheuert, wenn das von der Bühne hopst. Pferde-Stage-Diving dürfte dem Publikum wenig Spaß machen.
So, und jetzt gib Gas, mein Lieblingsbusfahrer! Bayern wir kommen."
(AG/Tsp)
tagespiegel.de/werbinich
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Caro  Administratorin
    

Status:Offline Date registered: 20.12.2005 Post:1045 Send Message | Created on 10.11.2007 - 11:41 |  |
Cruisin' COWBOYS (4)
Guten Tag, Tag der Einheit. „Boss Hoss“-Sänger Alec über Westfernsehen und Büchsenbier am 9. November 89.
„Mensch, mir steckt noch der gestrige Abend in den Knochen, aber na gut: 18 Jahre ist der Mauerfall also schon her. Ich weiß noch, wie ich, damals 17 Jahre alt und in Prenzlauer Berg wohnend, wieder nach Wandlitz ins Berufsinternat gereist bin. Wir saßen also abends in der Bahnhofskneipe mit den Kumpels und tranken Bier, da wurde die alte Tür aufgerissen – rumms! – ein Typ stürmte rein und hechelte: „Die Mauer ist weg! Die Mauer ist weg!“
Wir haben den natürlich doof angeguckt, gelacht und weiter Bier getrunken. Weil der aber gar nicht zu beruhigen war, sind wir dann schnell ins Heim gerannt und haben Westfernsehen angemacht. Es waren irre Bilder, totaler Wahnsinn, Ausnahmezustand – und wir hingen fest in der Peripherie. Weil die Bahn im Osten so lahmarschig war, konnten wir erst mit dem ersten Zug am nächsten Morgen zurück nach Berlin tingeln. Ich bin an der Bernauer Straße über die Grenze, rüber nach West-Berlin, hin zum Ku’damm – und dann habe ich mit meinem besten Kumpel zwei, drei kalte Büchsen „Schultheiss“ getrunken. Auf die neue Freiheit! Und sie schmeckte sogar.
Und jetzt: Auf nach Hof!“
AG/Tsp
[Dieser Beitrag wurde am 10.11.2007 - 11:44 von Caro aktualisiert]
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Status:Offline Date registered: 20.12.2005 Post:1045 Send Message | Created on 11.11.2007 - 16:53 |  |
Cruisin' COWBOYS (5)Im Norden wird gleich angedockt: "Boss Hoss"-Sänger Alec über bayrische Kuh-Kollegen und ein stürmisches Wochenende.
"Servus Bavaria, hier ist wieder Alec. Der Abend im "Rockwerk" in Hof steckt uns in den Knochen, damit haben wir diese Etappe hinter uns: Regensburg, Augsburg, Hof. Zu den Bayern haben wir ganz hervorragende Beziehungen: Nichts da mit Landbevölkerung, die sind viel mehr Kollegen, wir sind schließlich auch Cowboys. Großstadtcowboys. Die besten Beziehungen nach Bayern hat übrigens Tobi, also „Ernesto Escobar de Tijuana", zuständig für Percussion. Er hat ziemlich viele Freunde in Regensburg und dort Jura studiert. Jedes Mal, wenn wir da vorfahren, wird er am meisten von uns allen gefeiert. Ganz groß!
Heute geht’s gen Norden, am Wochenende spielen wir in Kiel und Oldenburg. Von den Leute da oben im hohen stürmischen Norden können die Berliner übrigens verdammt viel lernen. Was? Das schreibe ich morgen. Und: Nein, es ist nicht Angeln.
Moin, moin."
(AG/Tsp)
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Status:Offline Date registered: 20.12.2005 Post:1045 Send Message | Created on 11.11.2007 - 16:55 |  |
Cruisin' COWBOYS (6)
Schneewalzer in Kiel. "Boss Hoss"-Sänger Alec über die wunderbarste Eigenschaft der Norddeutschen.
"Moin, ihr da draußen in der Wärme vorm Computer, der Norden ist stürmisch und wir feiern mächtig mit. Was Berlin vom Norden lernen kann, das wollte ich ja heute mal schreiben: Es ist vor allem Gelassenheit. Hey, die sind immer so wunderbar entspannt, nie aufgeregt und feiern können die trotzdem wie die Wahnsinnigen, also wie in Berlin. Die maulen aber nicht ständig oder sind am Rumkotzen, die überlegen auch nicht drei Mal, ob ihre Gesten jetzt affig oder cool sind - die sind spontan-fröhlich und machen es einfach. Und in Gummistiefeln kommt zu den Konzerten auch keiner. Oder? Mal sehen, was heute Abend in Kiel geht und morgen in Oldenburg.
Holt die Eiskratzer raus."
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Status:Offline Date registered: 17.07.2006 Post:476 Send Message | Created on 13.11.2007 - 10:29 |  |
Cruisin' COWBOYS (7)
Schöner, fremder Mann. "Boss Hoss"-Sänger Alec über bayrische Autobahndörfer und den 8. Mann auf der Bühne.
12.11.2007 18:53 Uhr
"Oh Mann, das habe ich noch gar nicht erzählt, aber wir haben einen wirklich schrulligen Gig in Geiselwind hinter uns. Das ist so eine Art gewaltiges Autobahndorf in Bayern mit Tankstelle, Rasthof, McDonald's - und einer Konzerthalle. Und der Monarch des Areals ist ein ziemlich fröhlicher 70 Jahre alter Mann, der nicht nur die Fans persönlich begrüßen wollte, sondern auch mitten im Konzert mit ein paar Bieren auf die Bühne kam und deutsche Schlager anstimmen wollte. Äh, Hallo? Den Vogel hat er abgeschossen, als er mit uns während (!) eines Liedes die Finanzen für das nächste Konzert klären wollte. Unglaublich.
Immerhin: Er hat bezahlt."
(AG/Tsp)
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Status:Offline Date registered: 17.07.2006 Post:476 Send Message | Created on 14.11.2007 - 09:45 |  |
Cruisin' COWBOYS (8)
Auf die ruhige Tour. "Boss Hoss"-Sänger Alec hat am heutigen Dienstag frei, wie seine 14 Kollegen auch. Was die an so einem Tag ohne Konzert machen? Verrät er bei uns.
13.11.2007 12:32 Uhr
"Heute steht Luxus an, ja, ja, LUXUS PUR! Wir haben nämlich einen Tag frei und sind über Nacht in Oldenburg geblieben. Das hat den Vorteil, dass wir in Hotelzimmern schlafen dürfen und endlich mal nicht im engen Tourbus. Der muffelt ja doch ein wenig, wenn 15 Leute darin hausen. Jeder hat nun ein Einzelzimmer, kann die Arme ausstrecken, knallt beim Hochschrecken nicht gegen das Bett über einem, hört kein Schnarchen, darf in der Hotelwäscherei die Klamotten reinigen lassen und auch mal - duschen.
Ja, duschen - das ist der größte Luxus. Wir waschen uns ja nicht im Bus, sondern in den Konzerthallen. Die haben dort allerdings Kabinen, die noch weniger lecker sind als die in einem Schwimmbad. Besonders, wenn 14 Kumpels vor dir dran waren. Igitt.
Morgen geht's nach Hameln. In einen Laden mit dem schicken Namen "Sumpfblume". Das hört sich jut an! Und jetzt: Handy aus, Laptop aus. Ruhe bitte. Ich bin dann mal duschen"
(AG/Tsp)
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Status:Offline Date registered: 19.05.2006 Post:340 Send Message | Created on 14.11.2007 - 13:43 |  |
Cruisin' COWBOYS (9)
Prost, Mahlzeit. Nach einem Tag Pause spielen "Boss Hoss" am heutigen Mittwoch in Hameln. Sänger Alec verrät ein heiliges Ritual während der Tour.
"Schönen juten Tach, hier ist der Alec, sitzen gerade auf der Autobahn nach Hameln. Wir als Band haben natürlich Rituale wie in, sagen wir, einer Fußballmannschaft. Und deshalb gehen wir vor einem Konzert immer gemeinsam ins Restaurant. Erst rollt unser Bus am Nachmittag zur Konzerthalle, wir laden die Crew und die Instrumente und die Fanshirts aus, machen Sound-Check, bestücken den Fanartikel-Stand - und gegen 18 Uhr geht's los, wieder an die frische Luft, abschalten, was essen. Ansprachen gibt's beim gemeinsamen Abendmahl keine, wäre ja auch irgendwie albern, wenn beispielsweise ich drei Monate lang jeden Abend große Intellektuellen-Reden schwingen würde - da gehen mir nach drei Tagen ja die Themen aus. Nö, ganz entspannt: Gemüselasagne, Huhn, Reis, dazu zwei, drei kalte Bier. Das wichtigste ist: Einmal am Tag alle 15 Leute am Tisch zu haben. Prima!
2. Ritual: Nie vorher besaufen.
3. Ritual: Nie in die Sushibars.
Hameln, bis später. Und Saarbrücken: Bis morgen!"
(AG/Tsp)
[Dieser Beitrag wurde am 14.11.2007 - 13:46 von Astrantia aktualisiert]
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