navigator  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 04.11.2005 Beiträge: 481 Nachricht senden | Erstellt am 10.04.2008 - 11:35 |  |
Hallo Freunde,
eine Eilmeldung aus dem Pazifik. Dieses Vorgehen planen viele Nationen (Inseln) im Pacific und Südsee. Bitte dringend an die örtlichen Gesetze halten.
Meldung:
The two crew of the German Yacht ATLANTIS, en route from the Marshall Islands to Vanuatu, have been arrested and jailed in Butaritari Island, Republic of Kiribati. The yacht stopped at the island and
landed at Butaritari without first clearing into the country at an official port of entry.
The North Pacific country has adopted a zero tolerance stance toward yachts that stop without clearing in and completing formalities. This strict policy is now being applied by several Pacific nations following a number of incidents involving cruising yachts that have failed to follow the usual procedure of stopping first at an official port of entry before being allowed to land.
The two crew have been in prison for nearly a week and are awaiting trial being accused of illegal entry into the country. They face a stiff fine and the possibility of losing their yacht.
Bruce Allman S.V. Day Star
Gruss
Helmut
Signatur Umwege fördern die Ortskenntnis. |
viktor 

Status: Offline Registriert seit: 18.11.2005 Beiträge: 40 Nachricht senden | Erstellt am 10.04.2008 - 16:37 |  |
Hallo,
ebenfalls zur Warnung: Wenn in arabischen Gewässern jemand ohne Klarierung einfach an Land geht, gibt's mit Sicherheit noch mehr Ärger.
Siehe:
www.skippergemeinschaft.de
Grüße Viktor
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windjob 

Status: Offline Registriert seit: 21.09.2006 Beiträge: 86 Nachricht senden | Erstellt am 15.04.2008 - 06:02 |  |
viktor schrieb
Hallo,
ebenfalls zur Warnung: Wenn in arabischen Gewässern jemand ohne Klarierung einfach an Land geht, gibt's mit Sicherheit noch mehr Ärger.
Grüße Viktor
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Geschickt gemacht aber offensichtlich reine Werbung.
Zum Thema, wer die Gesetze und Regeln nicht einhält muss mit Bestrafung rechnen. Es läuft halt nich überall so einfach wie im Mittelmeer.
MuS
Klaus
[Dieser Beitrag wurde am 15.04.2008 - 06:03 von windjob aktualisiert]
Signatur "There are Good Ships and there are Wood Ships,
the Ships that sail the Sea.
But the best Ships are Friendships and may they always be." |
viktor 

Status: Offline Registriert seit: 18.11.2005 Beiträge: 40 Nachricht senden | Erstellt am 15.04.2008 - 15:07 |  |
Oh Gott,
die auf unserer Webseite veröffentlichten Unterlagen für Schiffsführer dienen ja nur dazu, anderen Skippern Mittel an die Hand zu geben, mit denen sie sich vor Schäden schützen können. Dazu gehören vor allem die Seiten, die arabische Gewässer betreffen. Dort geht es halt mit für klarierungstechnisch verwöhnte Mittelmeerfahrer ungewohnten - aber international üblichen - Regularien zur Sache. Hier können kleine Fehler große Kosten, Ärger und Zeitverluste zur Folge haben.
Statt Unsinn (Klaus) wünsche ich mir lieber Vorschläge für neue Themen und Ergänzungen.
Grüße Viktor
[Dieser Beitrag wurde am 15.04.2008 - 15:43 von viktor aktualisiert]
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Bernd 

Status: Offline Registriert seit: 06.11.2005 Beiträge: 293 Nachricht senden | Erstellt am 15.04.2008 - 17:24 |  |
windjob schrieb
Geschickt gemacht aber offensichtlich reine Werbung.
..............
Klaus
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Hallo Klaus,
ich meine man muss sich langsam daran gewoehnen dass fast jeder eine eigene Homepage hat und es vielen Fällen (wie z.B. diesem) sehr schwierig ist, nützliche Informationen (welcher Art auch immer) und Geschäftliches zu trennen. Die Grauzonen sind gross.
Ich fand in diesem Forum als "Amateurfunk-Laie" auch Hinweise auf Firmenpages zum Thema Funk. Wenn ich glaube, mich darueber aufregen zu müssen brauche ich sie ja nicht zu besuchen, aber mir haben sie nun mal sehr geholfen. Ich denke man sollte das etwas unverkrampfter sehen.
Viktor zu unterstellen, dass er den Beitrag nur geschrieben hat um Eigenwerbung zu betreiben ist absurd. Wer seine Yacht von ihm ueberfuehrt haben möchte findet ihn auch ohne bluewater.de
Signatur Gruss
Bernd |
navigator  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 04.11.2005 Beiträge: 481 Nachricht senden | Erstellt am 15.04.2008 - 17:56 |  |
Hallo Freunde,
hier eine ausführliche Darstellung des Sachverhaltes aus der Sicht der Eigner der ATLANTIS:
Hier eine Kurzfassung der Geschichte mit unserem Arrest in Kiribati.
Wir hatten in Majuro/Marshall Islands nach Vanuatu ausklariert. Unterwegs bekamen wir ein Überhitzungsproblem mit unserer Maschine. Am Rag Net erwähnten wir, dass wir nach Butariti in Kiribati segeln, auch ohne Erlaubnis. Wir sagten aber nichts von unserem Motorproblem. Der Kiribati Geheimdienst hörte das Netz ab und informierte den Polizeichef. Dieser veranlasste wiederrum schon einen Tag vor unserer Ankunft unsere Verhaftung.
Wir hatten gerade in Butaritari geanckert, schon kam ein Boot mit ca 8 Polizisten längseit, erklärte wir wären illegal und ich müßte mit an Land. Die Pässe wurden sofort konfisziert. Unsere Hinweise auf Emergency, Gisela war zusätzlich in der Nacht vor der Ankunft krank geworden, wurden nicht beachtet. Es hies nur, wir haben die Order von Tarawa.
Wir saßen für 30 Stunden im Gefängnis, bis ein Untersuchungs Team aus Tarawa kam. Das stellte nach Motortest und diversen Prüfungen unsere Notsituation fest und bestätigte uns schriftlich, dass unsere Einreise legal war und wir zu Unrecht verhaftet wurden. Immigration gab uns 3 Tage für die Motorreperatur, danach müßten wir das Land verlassen.
Wir hatten nach 48 Stunden Arrest Kontakt zu einen Anwalt aufnehmen können, und dieser meinte, wir sollten Klage gegen den Polizeichef einlegen. Giselas Gesundheitszustand hatte sich ständig verschlechtert und sie hatte meist 38,5 Fieber trotz Antibiotika und Parazetamol. Der Immigration Officer erklärte, dass ihn das nicht interessiere, wir müßten am Donnerstag das Land verlassen, sonst würden wir wieder verhaftet.
Daraufhin eröffneten wir eine Klage am Highcourt und wir bekamen die richterliche Erlaubnis, bis zum Abschluß des Prozesses in Kiribati bleiben zu können. Immigration betrachte uns weiter als illegal, aber gegen die Order des Richters waren sie machtlos. Nachdem Giselas Fieber auf 38 gesunken war, segelten wir nach Tarawa. Nach drei Tagen in Tarawa kamen wir zu dem Entschluß, den Prozess zu stoppen gegen ein entsprechendes Entschuldigungsschreiben. Letztendlich sind wir Gäste in Kiribati, auch wenn
wir nicht als Gäste behandelt wurden. Außerdem wollten wir nicht ca. vier Wochen bis zum Prozess in Tarawa herumhängen. So nahmen wir das Entschuldigungsschreiben des Staatsanwaltes an und sind nun auf dem Weg nach Vanuatu/Sola, Banks Inseln.
Ende gut, alles Gut
Tschau
Walter und Gisela
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Das hört sich schon wieder ganz anders an. Bevor man einen Kommentar abgibt (siehe oben) erst mal abwarten ob da nicht eine bessere Info kommt.
Auch die Bemerkung von Klaus:
Geschickt gemacht aber offensichtlich reine Werbung.
ist absolut unpassend. Werbung ist hier im Forum -wenn diese nicht so dick aufträgt und zur Aufklärung sowie als Hilfe gedacht ist- absolut erlaubt.
Meint
Helmut
Signatur Umwege fördern die Ortskenntnis. |