Corvin unregistriert
| Erstellt am 11.08.2005 - 19:53 | |
Ort: Dorf / Scheune Person(en): Corvin & Abira Gespräch / Situation:
[Abira] "Du kannst ja so nett sein!", meinte Abira noch grinsend und betrat dann die Scheune. Sie schwang sich mit einem Satz auf die Motorhaube des Traktors und stütze sich nach hinten ab. "Beantwortest du mir eine Frage?"
[Corvin] Corvin schloß die Scheunentür hinter sich und lehnte sich lässig, aber interessiert zu Abira sehend, dagegen. "Das kommt ganz darauf an, wie die Frage lautet."
[Abira] "Das bringt mich jetzt auch nicht viel weiter!", meinte Abira und fixierte Corvin mit ihren Augen. "Aber ich versuch's einfach mal! Wie viel nimmst du im Normalfall für deine Dienste?", fragte sie ihn gerade heraus. Sie hatte zwar noch immer nicht wirklich vor dafür zu zahlen, aber interessieren tat es sie schon.
[Corvin] "Naja - da Essen und Wasser am schwierigsten zu ergattern ist, mindestens zwei Flaschen Wasser und eine größere oder zwei kleinere Dosen, deren Verfallsdatum noch nicht überschritten ist. Zahlenmäßige Variationen dieser Zusammensetzung sind erlaubt", fügte Corvin grinsend hinzu, "und wer Cash im Voraus zahlt kriegt ne halbe Stunde extra. Sonst noch Fragen?" Er legte den Kopf schief.
[Abira] "Strenge Regeln!", meinte Abira und richtete sich auf. Sie zog ihre Jacke aus und legte sie ordentlich neben sich. Schließlich stützte sie sich wieder nach hinten und sah wieder zu Corvin. "Und wie steht's dabei mit deinem eigenen Spaß?", fragte sie und legte ihren Kopf wieder schief.
[Corvin] Corv zwinkerte, als er antwortete: "Das hängt davon ab, wie sympathisch mir meine Kunden sind ... Und du wart mir von Anfang an sehr sympathisch." Langsam schritt er auf sie zu, streifte nebenbei seinen Mantel ab und warf ihn zu Abiras Jacke auf die Motorhaube. Corvin stand jetzt neben ihr und lächelte sie an. "Du weißt genau was du willst aber drängst dich anderen weder auf oder versuchst sie auszunutzen. So eine Mischung ist ziemlich selten."
[Abira] Abira richtete sich etwas weiter auf. "Jeder hat seine eigene Taktik das zu kriegen, was er will. Und das ist meine!", meinte sie, löste eine Hand von der Motorhaube und strich mit ihr über Corvins Wange. Dann lehnte sie sich wieder zurück. "Und so schlecht ist sie doch auch nicht oder?", fügte sie noch hinzu und lächelte leicht.
(der Rest dauerte mehrere Seiten; das Ergebnis war das folgende)
[Abira] "Herausforderungen sind was schönes und bei dieser steht dir nicht mehr im Wege!", antworte Abira ihm leise und schloss ihre Augen. Sie genoß seine Berührungen vollends und rollte sich langsam auf den Rücken. Mit der Hand, die Corvin am nächsten war, strich sie ihm leicht über den Oberkörper.
[Corvin] "Da bin ich ja beruhigt", erwiederte er leise. Corvin zog sich auf sie; die Erregung hatte auch ihn nun voll ergriffen. Haut an Haut lagen ihre Körper wenig später vereint beieinander, eine scheinbare unendliche andauernde Abfolge von Momentaufnahmen, ineinander übergehende Glücksgefühle und Höhepunkte. Längst hatte Corvin das Zeitgefühl verloren, und als Abira und er sich schließlich genug ausgetobt hatten, sank er glücklich erschöpft neben ihr ins Heu.

[Dieser Beitrag wurde am 12.08.2005 - 19:11 von Corvin aktualisiert]
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Corvin unregistriert
| Erstellt am 08.01.2006 - 17:36 | |
Ort: Außerhalb der Stadt/ Wald / Waldhütte Person(en): Corvin & Mary-Kate Gespräch / Situation: Corvin und Mk haben die Abend über im Rathaus geredet, später in der Nacht suchen sie nach dem verschwundenen Justin - unter anderem im Wald. Als sie vom Regen überrascht werden, flüchten sie in eine alte Hütte. Nachdem sie ein paar Stunden geschlafen haben, setzen sie im Morgengrauen ihr Gespräch fort.
Corvin Wir schaffen das schon. Nicht DU schaffst das schon. Nicht: du und ich schaffen das schon. Sie hatte wir gesagt... Wieder in dem Tonfall, der eine Wahrheit in sich zu bergen schien, die Corvin kaum begreifen konnte... Er sah Mary-Kate an, in ihre Augen, sah ihr Lächeln schwinden und wieder aufblühen, während sie sprach. Ehrliche Gefühle, die sich so deutlich in ihrem Gesicht abzeichneten wie die Regentropfen, die von draußen gegen die Fensterscheibe prasselten. Ein Lächeln, das ansteckte. So zögernd wie zuvor erhellte es kurz sein Gesicht, ungewohnt, wie es war. Spöttisch lächeln, schief grinsen, zynisch oder verführerisch, über andere oder mit ihnen lachen, abfällig grinsen - all das konnte er automatisch, je nachdem wie die Situation war. Aber diese Situation kannte er nicht. Sie brachte ihn durcheinander. Der Funken Glück, den er in sich spürte, irritierte ihn. Corvin merkte, wie ihre Hand sanft seine Schulter berührte, und plötzlich hatte er das Verlangen, ihr ebenfalls Mut zu machen. Vorsichtig zog er das Mädchen in seine Umarmung. Tröstend. Beschützend. Und doch irgendwie Schraubstockmäßig. Voller Angst, voll Verwirrung. War dies ein Balken, der in trug? Oder ein spröder Strohalm, mit dem er erneut untergehen würde?
Mary-Kate Sie ließ sich von ihm in eine Umarmung ziehen. Ließ die Hand von seiner Schulter auf sein Schulterblatt gleiten und legte auch den anderen Arm leicht um ihn.Den Blick wandt sie nach unten.Nach unten auf den Holzfußboden der Hütte.Gesagt hatte Corvin nichts.Ohne etwas zu sagen hatte er sie umarmt.Sie in eine Umarmung gezogen.Das Mädchen ließ sich fallen und legte ihr Kinn leicht auf seiner Schulter ab."Was täten wir in dieser Welt nur ohne Freunde?",murmelte sie eher zu sich selbst als zu Corvin und löste sich langsam wieder aus der Umarmung.
Corvin "Keine Ahnung", flüsterte er. Ohne Freunde hätt ich die letzten Jahre vielleicht nicht überlebt. Vier Jahre im Milleu. Dreieinhalb davon nicht mehr wert als das Leben eines räudigen Köters, immer nur dem nächsten Schuß Morphium hinterherjagend. Corvins Hand stahl sich in Mary-Kates, drückte sie leicht. "Ohne dich wär ich wohl heute Nacht durchgedreht", gab er zu. Den Blick zur Wand. Denn Kay wußte ja jetzt, zu was für einer Scheiße er fähig war, wenn er ... durchdrehte. Teilweise wußte sie es. Aber das reichte schon, fand Corvin.
Mary-Kate Er sollte mehr reden.Auch mit Justin.Das hilft. Die Worte, die sie eigentlich aussprechen wollte.Laut.Doch kein Mucks kam aus ihrem Mund, als sie Corvins Hand in ihrer spürte.Männer neigten dazu beim Sprechen laut zu werden, abzuhauen oder Dinge zu sagen, die ihnen später Leid taten.Aber sie wollte da nichts verallgemeinern.Und außerdem gab es auch Frauen, die sich manchmal einfach nicht mehr halten konnten.Hatte nicht jeder mal das Gefühl alles rauslassen zu müssen?Der passende Moment dafür kam selten.Und wenn er kam, nutze man dann nicht die Change?Ihr Blick fiel aus dem Fenster.Die Nacht schien nichts mehr schwarz.Nein, fast kam es ihr so vor als würde es langsam heller werden.Stück für Stück.Sekunde für Sekunde.Ihr Blick fiel wieder zu Corvin.In seine Augen.Sie folgte seinem Blick.Er blickte zur Wand, genau wie sie nun, bis sie den Blick wieder langsam von der Wand nahm und ihn wieder ansah.
Corvin Corvin spürte ihren Blick auf sich ruhen. Seine Finger zuckten leicht, als die alte Nervosität zurückkam. Doch er nahm seine Hand nicht weg. Starrte nur jetzt auf den Blumentopf, in dessen Erde seine zerknickte Kippe von vorhin lag. Wie war das? Asche kann wie Dünger sein auf Waldboden. Mary-Kates Lächeln war auch irgendwie wie Dünger. Jedenfalls hatte es Gefühle in ihm geweckt, die Corv nicht genau definieren konnte. Seine grauen Augen huschten wieder zu den grünen des Mädchens. Seine Hand regte sich leicht, umschloß die ihre. Wieder schraubstockmäßig. Jedoch ohne ihr weh zu tun. Sich festhalten. Kay festhalten. Das Gefühl festhalten. Den Moment festhalten. Obwohl es ihm alles so unwirklich vorkam... Corvin biß sich auf die Unterlippe. Diese Ruhe, das konnte doch nicht echt sein, bestimmmt zerplatzte sie bei der geringsten Berühung gleich wie eine Seifenblase. Und sei es auch nur ein Windhauch, der sie störte. Oder die leichte Bewegung seines Körpers, als er sich schnell vorbeugte, um Mary-Kate in einen Kuß zu verwickeln, der wohl den einen oder anderen Kunden hätte neidisch werden lassen. Nur um zu testen, ob das alles hier real war oder nur ein teuflisch guter Trip... Doch nichts platzte, keine wütenden Schreie; nichts war zu hören außer Kays überraschtes Atmen an seinem Ohr. Sie lagen nebeneinander auf dem Boden. Es war also doch echt ... Langsam setzte sich Corvin auf, den Ansatz eines Grinsens im Gesicht, das sich nicht entscheiden konnte zwischen Schreck und - dem neuen Gefühl. "Na los", er warf einen schnellen Seitenblick zu Kay. "Scheuer mir schon eine..."
Mary-Kate Mary-Kate drückte sich vom Boden ab und spürte den Holzfußboden unter ihren Knien.Die vielen Gedanken, die ihr noch wenige Minuten zuvor durch den Kopf rasten, waren wie weggeblasen.Seraphin.Der Virus.Der Tribe.Ashley.Justin.Corvin.Unzählige Gedanken.Nur einen einzugen Gedanken hatte sie noch.Corvin Sie blickte den Jungen an.Na los.Scheuer mir schon eine... Er hatte sie küssen wollen.Das Gefühl, wie der Beginn einer Werbung mitten in einem guten Film hatte sie gepackt.Gerade noch gesteht Romeo seiner Julia seine Liebe und im nächsten Augenblick?Im nächsten Augenblick springen Centstücke durchs Gemüse und machen Werbung für irgendeinen Supermarkt.Man wird gepackt und völlig aus dem Film gerissen.Aber auch hinein in etwas anderes.In einen anderen Film.In eine ganz andere Situation.Und man spielt mit.Lässt sich darauf ein.Braucht nur wenige Sekunden um umzuschalten.Gedanklich.Schaltet das Liebesspiel zwischen Romeo udn Julia ab und macht sich Gedanken um seinen nächsten Einkauf im Supermarkt.Vielleicht war es bei Mary-Kate auch so.Ohne groß darüber nachzudenken, was sie tat.Ihre Hand drückte sich gegen die Wand neben Corvins Kopf. Ihre Augen wanderten langsam auf Corvins Lippen.Zurück in seine Augen.Ihre Lippen näherten sich seinen, bis sie sie sanft berührten.
Corvin Aber nichts knallte. Kein Schmerz. Keine Ohrfeige. Stattdessen trafen ihre warmen, weichen Lippen erneut auf seine. Da war doch jetzt was nicht richtig?! Er kam ihm vor wie in einer dieser früheren Daily-soaps. Zu schön um wahr zu sein. Aber das hier ... war echt? Zögernd öffnete Corvin leicht den Mund, um Mary-Kates Lippen in Empfang zu nehmen. Er spürte, wie ihre Zungenspitzen scheu, zaghaft aufeinander trafen. Ganz langsam legte Corv den Arm um das Mädchen, zog Kay behutsam näher zu sich heran. Nicht loslassen...

Mary-Kate Langsam verflog der Druck, den ihre Hand wenige Sekunden zuvor noch an der Wand ausgeübt hatte.Die Hand fuhr durch Corvins Haare und ihre Arme legten sich um den Jungen.Mit geschlossenen Augen gab das Mädchen sich dem Kuss hin.Schon länger war es her, seitdem Mary-Kate jemanden so geküsste hatte.Seit dem Ausbruch des Virus war es schon nicht mehr vorgekommen.
Corvin Corv hatte ein Gefühl wie nach zu lange Achterbahnfahren. Angst und Freude und Anspannung und Glück tanzten miteinander um die Wette... Es war falsch, falsch, total falsch....aber es fühlte sich so richtig an...wie nie zuvor. Schon tausendmal hatte er Frauen geküßt. Und auch Männer, manchmal... Aber noch nie so - ohne vorherigen Deal... Mit geschlossenen Augen stand der Junge still. Legte so vorsichtig die Arme um Mary-Kate, strich mit den Fingerspitzen über ihr Haar als hätte er Angst irgendwas - und sei es nur den Moment - zu zerbrechen. Und er genoß den Kuß, ließ sich ganz darauf ein, während sein Verstand es immer noch kaum fassen konnte. Wie konnte etwas, das er immer für eine Illusion gehalten hatte, sich plötzlich so richtig anfühlen...?
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