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Catherine ...
Zweig
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...   Erstellt am 31.07.2006 - 10:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Löschsand:

Ich habe ebenfalls einen Sandstreuer mit Sand und nutze dies auch. Die Trocknung der Tinte hängt, wie ich feststellen konnte, sehr stark von der Saugfähigkeit des verwendeten Papiers ab. Bei manchen Papieren ist die Verwendung von Sand hilfreich bei anderen nicht zwingend notwendig. Das muss man einfach austesten.



Federkiel:

Bisher kenne ich für das frühe 19. Jh., neben dem Federkiel, nur noch den Griffel. Ich selber habe sowohl Federkiele, als auch einen Glasgriffel, muss jedoch dazu sagen, das mir der Federkiel lieber ist. Mit dem Griffel konnte ich mich bisher noch nicht so recht anfreunden.
Zu den erwähnten Stahlfedern kann ich Dir leider gar nicht weiterhelfen, da ich mich mit diesem Thema nicht weiter beschäftigt habe -> mir genügen die Federkiele, mit denen ich auch recht gut zurecht komme.





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"Ich were erstickt, wenn ich dieses nicht gesagt hätte" Liselotte von der Pfalz

Edward ...
Zweig
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...   Erstellt am 03.08.2006 - 11:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hmm... Mein Bekannter hat mir die Quellen zugeschickt (dummerweise ohne den Titel und Autor des Buches. Reiche ich beides noch nach. Es ergeben sich folgende Informationen:

1750 soll ein Magister Johann Janttsen aus Aachen eine Metallfeder erfunden haben. Er schrieb hierzu:
"Ohne mich rühmen zu wollen, glaube ich doch die Ehre für mich in Anspruch nehmen zu dürfen, eine neue Feder erfunden zu haben.
Im selben Jahr soll in einer laut einer französischen Broschüre ein Franzose die Stahlfeder erfunden haben.
Undatiert bleibt das Zitat aus dem "Boston Mechanic", laut dem die Stahlfeder von "einem ehrenwerten und bekannten Bürger unserer Stadt, Herrn Peregrin Williamson" erfunden wurde.

Last but not least gibt es noch ein 18 (!) Seiten langen Brief des William Wordsworth an Sir und Lady George Beaumont in dem er schreibt:
"Ich könnte nicht in dieser Art bis zum Ende weiterschreiben, hätte ich nicht das große Glück,
eine ihrer Stahlfeder benutzen zu können."
Dieser Brief datiert auf das Jahr 1806.

Es ist jetzt nicht unbedingt so, daß ich nicht mit einem Gänsekiel schreiben kann. Nur geht das Schreiben mit einer Stahlfeder viel leichter von der Hand. Wenn es also historisch korrekt ist, würde ich gerne auch mal auf eine Stahlfeder zurückgreifen.
Wordsworth hatte in seinem Brief schon recht: 18 Seiten mit dem Gänsekiel wären sehr, sehr beschwerlich zu schreiben.





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Das Glück, dem scheußlichen Gemetzel lächelnd, schien des Rebellen Hure, doch Held MacBeth
-wohl ziemt ihm dieser Name- das Glück verachtend mit geschwungnem Stahl,
der heiß von Blut und Niederlage dampfte, haut er sich Bahn bis er dem Schurken gegenüberstand.

Alessandra 
Ast
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...   Erstellt am 03.08.2006 - 11:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich schreibe meistens mit dem Glasgriffel, mit Fedekiel kleckse ich doch auf's gräuslichste... (Auch wenn mir das Schriftbild mit Feder besser gefällt - es ist doch nicht grad eines, welches für die Oeffentlichkeit gedacht ist)

Ich muss eh noch im Abraxas vorbei, vielleicht wissen die mehr?





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Given two theories, take the one what is funnier.

Nanny ...
Dieses Baums Blatt
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...   Erstellt am 03.08.2006 - 13:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bei meinen Briefen aus dem Büttenpapier nehme ich auch den Griffel, da dort mit der Feder alles zerläuft




Republicain ...
Dieses Baums Blatt
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...   Erstellt am 16.08.2006 - 14:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Edward schrieb


    Wordsworth hatte in seinem Brief schon recht: 18 Seiten mit dem Gänsekiel wären sehr, sehr beschwerlich zu schreiben.


Das stimmt bei einem 6 seitigen Brief ist mir das schon aufgefallen. Es ´mag alles eine Frage der Übung sein, aber schon drei Briefe die Woche stellen einige Herausforderungen für mich da, wenn ich nun an 20 am Tag denke, von denen ich schon einmal gelesen zu haben glaube...
Mein Problem ist auch die Geschwindigkeit. Bei einem zweiseitigen Brief brauche ich ungefähr 1 1/2 bis 2 Stunden ohne Vorschreiben. Das beste ist natürlich wenn man auf dieses Vorschreiben nicht angewiesen ist. Wieoft kommen in eurer Erfahrung Briefe mit Bleistift vor? Ich schreibe manchmal welche, weil ich davon verschiedentlich gelesen habe.





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... Das Sturmläuten, das nun anheben wird, ist kein Alarmsignal, es bedeutet den Generalangriff auf die Feinde des Vaterlandes. Um sie zu besiegen, brauchen wir Mut, meine Herren, Mut und nochmals Mut; dann ist Frankreich gerettet.

Edward ...
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...   Erstellt am 16.08.2006 - 23:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hmmm... Bleistifte...?
Ich habe da zwei Ideen, warum man Briefe mit Bleistiften schrieb:
1. aus sozialen/finanziellen Gründen?
Waren Bleistifte evt. billiger als z.B. Gänsekiele?
2. Tinte war alle/ist umgekippt.
Das ist mir vor ein paar Monaten mal passiert: Die Tinte war dermaßen verklumpt, daß in puncto Schreiben rein garnichts mehr damit zu machen war.
Man stelle sich nun einmal vor, die Tinte wird schlecht oder geht aus während man sich auf Reisen befindet. Und man sitzt gerade in "Hinter-Posemuckel" und kein Schreibwarengeschäft weit und breit. Oder befindet sich auf einem Schiff oder, oder, oder...
Man will/muß aber gerade jetzt etwas schreiben. Vielleicht pressiert's gerade ganz dringend (Der Brief geht ans Finanzamt. Oder an die Angebetete...)
Warum in solchen Notfällen nicht zum Bleistift greifen?





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MadameKaya ...
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...   Erstellt am 22.08.2006 - 15:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mmmmh, vielleicht war sie gepanscht oder sonstwie von minderer Qualität, meine Eisengallustine( damals hochwertige Tinte) schreibt nach einem halben Jahr Aufbewahrung ( im dunklen bei Zimmertemperatur) hellgrau auf weißem Papier.

Auch kein schöner Anblick...

Edwards Überlegungen hören sich für mich logisch an...
Aber....
Der Bleistift war der Turnschuh der Schreibutensilien, bequem ,praktisch und unkompliziert, dabei aber unelegant und stillos...

[Dieser Beitrag wurde am 22.08.2006 - 16:20 von MadameKaya aktualisiert]





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Es gibt kein echtes Leben im Falschen...

Republicain ...
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...   Erstellt am 28.08.2006 - 09:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Cécile Volanges schreibt einmal in den "Gefährlichen Liebschaften" mit Bleistift und gelegentlich liest man in Memoiren, dass kurze Nachrichten mit dem Bleistift geschrieben werden, wohl wenn man nicht gerade immer ein Tintenfäßchen im Rockschoß bzw. in den Pochen zu stecken hat. Von Reisen schreibe ich Hälfte/Hälfte mal mit Tinte mal in Blei. Seit mir einmal die Tinte in der Tasche ausgelaufen ist, bin ich vorsichtiger geworden, kann mir aber dennoch keine eigene Equipage und keinen Skripturkasten leisten. Es geht eben alles für die Spitze drauf.





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MadameKaya ...
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...   Erstellt am 28.08.2006 - 22:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


..in jedem meiner zeitgenössischen Handtaschen befinden sich Bleistifte, das Prinzip der Fleckenlosigkeit ist nicht zu verbessern...





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GrafvonMansfeld ...
Der Blätter zwey
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...   Erstellt am 22.04.2009 - 18:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Also ich muß sagen ich möchte gerne an Conversation in Form von Briefen teilnehmen !
Aber habe noch keine sachen zum schreiben und kenne noch nicht die schrieftform die mann macht!





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Ich intressiere mich für das 18Jh. Rokoko zeit!
Und Barrok Zeit!

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