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Hana 



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...   Erstellt am 20.05.2011 - 16:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Conbericht Dunkelwald 6 (13.-15. Mai 2011 in Meudelfitz)

Mein Conbericht - erst der Plot (als Erinnerung für mich, und zum Vergleich für die SL, was so bei mir angekommen ist vom Plot ...), dann die Kritik:

Plot:
Laut Vorgeschichte hatte man sich einer Expedition angeschlossen, die den Bau einer Straße durch den ebenso gefährlichen wie sagenumwobenen Dunkelwald vorbereiten sollte. Immer mehr Personen waren dabei verschwunden oder umgekommen, zuletzt der Expeditionsleiter. Hier begann der Con.
Nachdem man mehr oder weniger orientierungslos durch den Wald gestolpert war - zwischendurch gab es wohl schon Konfrontationen mit Waldbewohnern - kam der Rest der Expedition an ein Dorf - etwas, was man wohl zu allerletzt mitten im Dunkelwald erwartet hätte. Die Einwohner hießen die Ankömmlinge mit äußerster Freundlichkeit willkommen - die Expedition blieb jedoch misstrauisch. Ein Dorf mitten in diesem äußerst gefährlichen Wald? Was bedeutete das Zeichen - ein schwarzer Punkt - das alle Dorfbewohner auf der Stirn trugen? Alles war sehr seltsam … und es wurde nicht besser, als die Priester des Dorfes auftauchten und man die Namen der „Götter“ der Dörfler erfuhr: Wer Talorien schon einmal besucht hatte, erkannte die Namen als die von fünf mächtigen Vampirgeschwistern - alten „Bekannten“! Für jeden dieser Vampire stand auch ein Schrein im Dorf. Die Dorfbewohner wussten jedoch nicht einmal, was Vampire waren, überhaupt hatte niemand je das Dorf weiter als eine kurze Strecke in den Wald hinein verlassen …
Plötzlich wurden einige der Reisenden ohnmächtig - wie man nach ihrem Erwachen erfuhr, hatten sie alle eine Vision von einem Ritual, in dem einer der Vampire, dessen Unleben beendet worden war, wiedererweckt werden sollte. Man eilte also zu der Waldlichtung, wo die Erhebung stattfinden sollte. Dort kam es zu Kämpfen gegen Unlebende, erfolgreich aufhalten konnte man die Vampire allerdings nicht. Noch etwas geschah an diesem Abend: Erst tauchte auf der Stirn einzelner Reisender das schwarze Mal auf, das die Dorfbewohner trugen, dann auf weiteren, bis schließlich alle gezeichnet waren.
Am Samstag Vormittag entschied man sich, die Priester des Dorfes festzusetzen, um sie nicht bewusst oder unbewusst, durch Anbetung an den Schreinen oder auf andere Weise, die Vampire weiter unterstützen oder stärken zu lassen. Man machte eine beunruhigende Entdeckung: Viele - vielleicht alle? - Reisenden begannen, Dinge zu vergessen - keine Kleinigkeiten, sondern wichtige Dinge ihres Lebens. Viele der Dorfbewohner konnten sich schon lange nicht mehr erinnern, was genau ihre Herkunft war, und ein Verdacht kam auf: Waren die Dorfbewohner etwa auch einst Reisende gewesen, die im Dorf angekommen waren, nach und nach alles vergessen und sich ins Leben im Dorf eingefügt hatten?
Die Lage verschärfte sich noch, als eine der Reisenden zur neuen Priesterin des neu erstandenen Vampirs erkoren wurde …
Eine Untersuchung der Male durch eine Klerikerin ergab eine Verbindung der Male zu den Schreinen, und davon wiederum eine Verbindung in den Wald. Dort waren Ritualkreise, die man den einzelnen Vampiren zugehörig vermutete, gefunden worden - dorthin sollten diese Verbindungen wohl gehen.
Man beschloss, die Kreise zu zerstören, um (hoffentlich) die Schreine zu schwächen und diese zerstören zu können, was (hoffentlich) die Wirkung der Male aufheben und das Vergessen aufhalten sollte.
Also zog ein Großteil der Anwesenden in den Wald zum ersten Kreis, wo die anwesenden Kleriker erst einzeln, dann mit vereinten Kräften tatsächlich den Kreis zerstören konnten. Ebenso klappte es beim zweiten … doch für weitere Kreise würde die Kraft nicht reichen. Da die Vampire jeweils aus bestimmten Aspekten Kraft schöpften (oder sie verehrten … oder so ähnlich …), und man ja ohnehin nichts zu verlieren hatte, versuchte man es mit unkonventionellen Methoden: Dem Kreis das Gegenteil entgegenzusetzen von dem, für das er stand. Dem Aspekt des Chaos, zügelloser Wut (oder so ähnlich) wurde die Ruhe entgegengesetzt, und der Kreis tatsächlich wegmeditiert. Später konnten noch die anderen Kreise zerstört werden.
In der Zwischenzeit waren Schriften aufgetaucht von einem früheren Reisenden, den das gleiche Schicksal ereilt hatte wie die Anwesenden und der zu noch geistig klaren Zeiten etwas versteckt hatte, was zu entkommen helfen sollte. Die Schriften wurden entschlüsselt, der Ort des Verstecks gefunden - dummerweise war eine Dryade des Waldes schon zuvor auf das Versteck gestoßen, dieser musste der Gegenstand nun abgeluchst werden. Man erhielt schließlich einen Kompass, der auf ein weiteres Versteck deutete, das ein Mittel gegen Verwandlung, Weihwasser sowie einen Pflock enthielt.
Zurück am Dorf machte man sich daran, die - nun hoffentlich geschwächten - Schreine zu zerstören. Und bereitete sich auf einen Kampf vor - denn den Vampiren würde das nicht schmecken. Und der Kampf kam - und endete mit einer Niederlage. Immerhin waren die Schreine zerstört, der Fluch des Vergessens gebrochen, so blieb immerhin die Flucht - statt einem Leben ohne Erinnerung unter der Herrschaft der Vampire, in einem einsamen Dorf im Dunkelwald.

Zum Kritik-Teil:
Orga und Organisatorisches:
- An der Orga hatte ich nichts auszusetzen, SL waren auch immer auffindbar.
Bei der SL-Ansprache - überlegt euch mal, welche Punkte ihr wirklich für wesentlich haltet und was ihr nur erzählt „weil man das so macht“. Muss man wirklich jedes Mal erklären, dass man IT nicht nach einem Sani rufen soll, vor einer Gruppe erfahrener Spieler? Anfänger kann man lieber einzeln mal briefen, dann können die auch Fragen stellen.
Schön fand ich, dass schon im Flyer der Anwesenheitsgrund der Charaktere genannt wurde, und die ausführliche Situationsbeschreibung zum Hintergrund, die vorab rumgeschickt wurde.
Etwas problematisch bei „Ihr seid seit Wochen gemeinsam unterwegs“-Hintergründen finde ich immer, dass man OT oft die restliche Truppe nicht kennt - ein Grüppchen Spieler ist rumgegangen und hat sich vorgestellt, das fand ich klasse, habe ich selbst aufgrund staubedingter Verspätung leider nicht geschafft.
- Was ich unglaublich gut fand: Es gab KEINE TAVERNE! Ehrlich, in ein 20-Personen-Dorf mitten im Nirgendwo passt keine. Tavernen ziehen meist nur die Stimmung in Richtung Feiercon, obs passt oder nicht - ich hab wirklich keine vermisst. Würde es mir öfter so wünschen.
- Fast vergessen: Das Essen war sehr lecker. Pfannkuchen zum Frühstück, toll!

SC:
Im Großen und Ganzen sahen alle gut aus und waren nett Positiv aufgefallen ist mir die Barbarentruppe (Braelinger?), ihr saht toll aus! Danke an die Gruppe, die sich vorstellen kam am Anfang, das fand ich sehr nett, Alara (richtig?), der Wissenschafter (tut mir Leid, weiß den Namen immer noch nicht) und den Rest.
Womit ich etwas Probleme hatte, war der Orkspieler unter den SC - sah gut aus, aber ich fand ihn leider etwas fehl am Platz. Da ich kein Freund von PvP bin, habe ich ihn lieber ignoriert.

Plot, Ausstattung, NSC:
- Die Vision am Anfang als Einleitung war eine gute Sache, um die Spieler in den Plot zu holen und klarzumachen, was grad Sache war. Allerdings mussten die Visionsempfänger eine ziemliche Strecke in den Wald laufen, Vision anschauen, die ganze Strecke wieder zurück - was die restlichen SCs ziemlich lange hat warten lassen. Ich finde es recht unbefriedigend, dann neben einer „theoretisch“ vor mir am Boden liegenden Person zu warten. Eine Möglichkeit wäre eine Form von Attrappen, bei mehr als 2, 3 Personen ist das natürlich aufwändig - aber selbst Pappfiguren wären schon besser als nur Luft vor sich zu haben und dann jedem Vorbeigehenden zu erklären „hier liegt jemand“. Ist ein schwieriges Thema, ich weiß.
- Mir hat gut gefallen, dass die ganze Zeit über Dörfler im Dorf rumgelaufen sind, die auch alle Berufe hatten und ausgeübt haben, die Töpferin, die Schneiderin etc. … das wirkte sehr glaubwürdig.
- Ich fand es klasse, wie das Ergebnis der klerikalen Untersuchung der Male umgesetzt wurde: Ein Nagelbrett, über das kreuz und quer Schnüre gespannt waren. Jeder Faden stellte eine Verbingung dar, einerseits von den Malen der einzelnen Personen zu den Schreinen, andererseits zwischen den Schreinen untereinander und nach außerhalb zu den Kreisen. Nach dem Abwickeln und Entwirren der Fäden waren die Verbindungen erkennbar - eine schöne Visualisierung und definitiv besser als eine bloße Erzählung gewesen wäre. Nächstes Mal zieh ich nur das Kettenhemd aus, bevor ich eine Stunde lang Fadenenden hochhalte …
- Die Vergessens-Zettel (bekam man beim Check-In und durfte man erst lesen, wenn die SL es sagte - das war, wenn man das schwarze Mal erhielt), auf denen stand, was der jeweilige Charakter vergessen sollte, fand ich eine nette Sache. Und tatsächlich hat sich mal eine SL die Hintergründe durchgelesen! Bei sovielen Spielern war der Vergessens-Inhalt natürlich nicht bei jedem einzelnen DER Burner, aber in der Masse fiel es schon auf und es kamen schon nette Szenen dabei rum.
- Schön, dass man die Ritualkreise auch auf kreative Weise beseitigen konnte und nicht nur durch klerikale/magische Rituale

Kämpfe:
- Dafür, dass im Larpkalender 6 von 7 Sternen bei Kampf angekreuzt waren, war es etwas wenig. Das Lager war ja bis kurz vor der Endschlacht magisch (?) vor Eindringlingen geschützt, auch wenn es hintergrundtechnisch gepasst hat fand ich es für den Aufbau einer Bedrohungssituation ein wenig unglücklich. Zumal der Wald ja auch nicht sooo gefährlich war. Das war etwas schade.
- Die harte Entschlacht hat mir dagegen gut gefallen, war für mich auch ein netter Ausgleich zum kampfarmen restlichen Con. Die Ausleuchtung war gut und hat dank Aufhängung in den Bäumen nicht geblendet, die Vampire als Gegner haben mir sehr gut gefallen (ebenso ihre Darstellung der „Betörung“ von Gegnern). Teilweise wurde es etwas eng, weil wir uns so stark haben zurückdrängen lassen, das fand ich aber noch im Rahmen. Die Kämpfe in der Endschlacht fand ich sehr angenehm, da kann ich die NSCs nur loben
Die vielen Lähmungs-Zauber mochte ich nicht so sehr (ich hab da immer Darstellungsprobleme - für manche heißts Erstarren, für manche Bewegungsunfähigkeit wie bei Querschnittslähmung, letzteres ist von Verwundungen schlecht auseinanderzuhalten, ersteres ist nicht sichtbar von Versteinern zu unterscheiden, da komm ich nicht recht mit klar), dafür fand ich den Berserkerspruch, den ein NSC auf mich gezaubert hat, aber klasse (ich glaube, das war das erste Mal in 8 Jahren, dass ich diesen Zauber erlebt habe …).
- Den Kampf am Freitagabend im Wald fand ich von der Ausleuchtung her schwierig (SLs mit Taschenlampen), das Licht hat da mehr geblendet als geholfen. Da wäre es vielleicht besser gewesen, sich mit hochgehaltenen Lampen (ggf. an Stöcken, damit die Lampen nicht auf Augenhöhe sind) unbewegt an den Rand zu stellen, statt sich noch damit zu bewegen. So war es leider nicht optimal.

Und noch ein schlecht zuzuordnender Punkt:
Das späte Time-Out - da bin ich hin- und hergerissen. Einerseits hätte ich das Spiel davor ja nicht missen wollen, andererseits hab ich es so bedauert, nach der IT-Abreise nicht noch ein bisschen OT zusammenzusitzen (nach der IT-Abreise dürfte es ~ halb zwei gewesen sein - da bin ich leider nur noch ins Bett gefallen, wir wohnen ja auch nicht gerade um die Ecke). Ach, zwei Seelen in meiner Brust

Insgesamt war ich sehr zufrieden und hatte ein schönes Wochenende. Und freu mich aufs nächste Dunkelwald-Con.

viele Grüße,
Annkathrin aka Piroschka van Baradh (die mit den 4 gelben Pfoten auf dem Wappen)





Signatur
http://www.danglar.de


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