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ingo_jankowski 
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...   Erstellt am 26.12.2007 - 22:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Was denkt ihr über Cofeeshops in den Niederlanden?
Ein sehr Interessantes Thema wie ich finde,werden sich Cofeeshops auch in Deutschland durchsetzen? Auswandern wegen der Liberalen Drogengesetze?
Ich glaube schon das ein bestimmter Prozentsatz der Auswanderer in die Niederlande auch aufgrund der liberalen Drogengesetze(hiermit meine ich Kiffen)rüberziehen,was meint ihr?





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orsetto ...
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...   Erstellt am 28.12.2007 - 17:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi Ingo,

ein interessanter Gedanke. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die wegen der legalen Drogen umziehen in die Niederlande. Allenfalls fahren sie über die Grenze um sich Stoff zu besorgen und anschließend hier zu kiffen.

Es müsste schon ein großer Ruck in Sachen ,,Vorurteile abbauen'' durch Deutschland gehen, wenn sich diese Art von Cofeeshops in Deutschland durchsetzen sollten. Auch daran glaube ich nicht.

Aber das ist nur meine Meinung. Ich bin gespannt auf die Meinung der anderen 90 Forummitglieder.

Liebe Grüße an alle von Orsetto





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veel geluk

bastiego ...
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...   Erstellt am 25.01.2008 - 13:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hello ich bin ich mal hier darauf gestoßen und wollte auch noch meinen beitrag zu diesem thema abgeben!

also erstmal orsetto brauchst du nicht stoff zu sagen das hört sich an als wenn man sich heroin kaufen wollen würde.

ich rauche selbst oder besser gesagt habe lang genug gekifft und etwa so 10 jahre lang.
ich finde wenn man in deutschland die weichen drogen zulassen würde, dann auch noch nur immer eine bestimmt menge pro käufer abgeben dürfen, dann finde ich würde es sich in deutschland auch durchsetzten.
wobei die käufer sich registrieren müssenin eine kartei damit sie nicht zu 10 verschiedenen shop gehen könnten und sich zusammen ein kilo zusammen kaufen könnten.

ich rauche mir auch uete noch gerne mal ne tüte und mache auch kein geheimnis daraus. alk find ich echt schlimmer da man davon körperlich abhängig werden kann.
ich habe es selbst erfahren dürfen in meinem familienkreis, leider.

so nun aber wieder zurück zum thema.
komischerweise seitdem ich jedes wochenende in utrecht war und jetzt hier wohne "kiffe" ich nicht mehr soviel oder noch besser gesagt gar nicht mehr, denn es hat echt den reiz verloren.

das ist genauso als man noch nicht von den eltern aus rauchen durft und man sich immer mit seinen freunden getroffen hat eben eine auchen dann ein kaugimmi hinter her und ab wieder nach hause.
ich durfte seitdem ich 15 bin rauchen und das war dann nicht mehr so spannend.

aber so wie ich es hier gehört habe wollen sie ja auch das nicht rauchergesetzt ändern und dann würde wohl auch die shops schließen. aber ich kann euch ja auf dem laufendem halten.

bis dahin und konsumiert nicht so viel!!!!




orsetto ...
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...   Erstellt am 25.01.2008 - 19:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Basti,

sorry, wenn ich für dich nicht das richtige Wort für Drogen getroffen habe. Für mich ist das Wort ,,Stoff'' ein allgemeiner Begriff für Drogen, egal ob Tüte, Heroin oder Alkohol. Aber was solls, das war ja auch nicht das Thema der Frage.

Da NL auch ein EU-Land ist, werden sie mit Sicherheit nicht um das Nichtrauchergesetz herum kommen. Wie dann die Regelung mit den Shops aussehen soll, würde mich auch interessieren.

Schön, dass du uns auf dem Laufenden halten willst.

Grüße von Orsetto





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soellybibi 



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...   Erstellt am 29.01.2008 - 13:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo,

In den Niederlanden ist das Rauchen in öffentlichen Gebäuden seit 1990 verboten. Anfang der 2000er wurde das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln untersagt.

Seit dem 1. Januar 2004 gilt eine Nichtraucherverordnung in öffentlichen Gebäuden wie in Bahnhöfen und in Firmen, als auch in Hotels und in gastronomischen Gewerbebetrieben. Sie soll Arbeitnehmer vor Passivrauch schützen.

Allerdings ist es öffentlichen Dienstleistern überlassen, angemessene und den lokalen Umständen entsprechende eigene Regeln anzusetzen, die in weitestem Sinn konform mit der Gesetzgebung sein sollen. So haben niederländische Verkehrsknotenpunkte zumeist – allein aus Rücksicht auf den hohen Tourismusanteil im ganzen Land – ausgedehnte Bereiche zum Rauchen, in den Laufzonen der Nichtraucherbereiche stehen Aschebehältnisse.

Die gesetzliche Verankerung sieht weniger scharfe Bestrafungen gegen Verstöße vor, sondern überlässt Hoteliers und Gastronomen die Durchführung und Kontrolle auf selbstregelnder Basis. So wird das Rauchen in Hotelzimmern gesetzlich geduldet, die überwiegende Mehrheit der Hotels bietet allerdings Raucher- wie Nichtraucherzimmer an. Allein in den so genannten Coffee Shops, in denen Cannabisprodukte mit staatlicher Duldung gekauft und konsumiert werden können, lässt sich eine Nichtraucherverordnung schlecht umsetzen. Es ist der Sinn dieser Cafés, dass dort und nicht woanders Drogen konsumiert werden.

Die Interessenvereinigung Clean Air Nederland hat Anfang 2006 60.000 Unterschriften dafür gesammelt, dass im Parlament ein Rauchverbot in der Gastronomie diskutiert wird.

Am 1. Juli 2008 werden eine Reihe von Ausnahmen im oben genannten Rauchverbot fallen, so dass auch die Gastronomie rauchfrei werden soll. Die verbliebenen Ausnahmen betreffen Räume,

* über deren Gebrauch der Arbeitgeber nicht bestimmen kann,
* die als privat gekennzeichnet sind,
* speziell abgeschlossene Raucherräume,
* Orte an freier Luft.




orsetto ...
Auswanderprofi
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...   Erstellt am 29.01.2008 - 19:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hoi soellybibi,

danke für die ,,Flut'' an Information. Das war ein sehr interessanter Bericht, obwohl ich Nichtraucher bin.

Grüße von Orsetto





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DasBo ...
Hollandfreund
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...   Erstellt am 02.07.2008 - 13:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


hallo liebe Forengemeinde,

nun ist es soweit...

zum Schutz der Nichtraucher gilt auch bei unseren niederländischen Nachbarn seit dem 1. Juli 2008 dieselbe Regelung wie in Deutschland: Geraucht werden darf in Gaststätten nur noch in abgetrennten Räumen, aber es gibt eine bemerkenswerte Kuriosität: Das rauchen von "leichten Drogen" wie Haschisch oder Marihuana, die meist in kleinen Lokalen, so genannte Coffeeshop's geraucht werden, wird auch weiterhin von der holländischen Regierung geduldet werden.

In den Niederlanden ist der Handel mit kleinen Mengen Haschisch und Marihuana zwar nicht legal, wird aber auch nicht weiter verfolgt. Tabak also geht nicht mehr, Haschisch schon - und warum? Ganz einfach, jedenfalls offiziell, denn diese Rauschgifte fallen nicht unter das Tabakgesetz, so ein Sprecher der Polizei zum neuen Rauchverbot. Wasserpfeifen und so genannte Vaporizer, die Cannabis verdampfen lassen, werden nun dort zu finden sein. Also nicht mehr rauchen, sondern kiffen?

Die Regierung erwartet nicht, dass das Gesetz Auswirkungen auf die Zahl der Drogentouristen hat. Diese kämen wegen des Haschisch - und da ändert sich nichts. Langfristig jedoch wird jedoch der Tabakkonsum in Coffeeshops geduldet werden müssen, da eine Kontrolle der Vorschriften unmöglich erscheint. Mit den Umsätzen in Höhe von mehreren Milliarden, die der Handel mit weichen Drogen mit sich bringt, soll dieses tolerante Verhalten der geschäftstüchtigen Holländer natürlich nichts zu tun haben. Nun denn ...

Quelle: gomopa

Gruss DasBo




orsetto ...
Auswanderprofi
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...   Erstellt am 02.07.2008 - 20:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Als ich das gestern in der Zeitung gelesen habe, war mein Staunen auch groß. Allerdings schrieben sie dabei, dass die Niederländer das gesamte Nichtraucherschutzgesetz nicht ganz so eng sehen würden. Na schauen wir mal, bin ja mal gespannt wie es wird.

Hat schon jemand an den beiden Juli-Tagen eine Erfahrung damit gemacht?

Grüße von Orsetto





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ingo_jankowski 
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...   Erstellt am 13.07.2008 - 21:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Niederlande: „Task Force“ zum Kampf gegen Hanf-Anbau
Freitag, 11. Juli 2008
Den Haag – Zur Bekämpfung des Hanf-Anbaus im großen Stil hat die niederländische Regierung eine eigene „Task Force“ eingerichtet. „Cannabis-Pflanzen werden nicht mehr nur zum Zeitvertreib angebaut“, sagte Justizminister Ernst Hirsch Ballin am Donnerstag bei der Gründungszeremonie in Den Haag. Nach seinen Angaben hat sich der Anbau inzwischen zu einem lukrativen „Geschäftszweig“ mit allen kriminellen Konsequenzen entwickelt.

Drogenfahnder Erik Akerboom berichtete von gut organisierten Produktionsstätten, die bis zu eine Tonne Cannabis abwerfen könnten. Mit der „Task Force“ wolle die Regierung dieser Entwicklung entgegensteuern.

Unter dem gemeinsamen Dach von Justiz- und Innenministerium sollen Vertreter von Justiz, Polizei, Finanzämtern, der Rathäuser und der beiden Ministerien künftig viermal pro Jahr über Maßnahmen gegen den Hanfanbau beraten. Später könnten auch Vertreter von Wohnungsgenossenschaften, Versicherungen und Stromversorgern hinzukommen, kündigte der Vorsitzende der Task-Force, Gerrit van Burg, an.

Dem Staatsanwalt von Hertogenbosch zufolge könnten diese einen wertvollen Beitrag leisten, da Cannabis-Produzenten für den Hanf-Anbau gute Verstecke, viel Wasser und Strom, Erntehelfer sowie Möglichkeiten zur Geldwäsche benötigten. © afp/aerzteblatt.de





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