Isahra READY STEADY GO
![...]() ![...]()

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2005 Beiträge: 17644 Nachricht senden | Erstellt am 18.05.2006 - 19:26 |  |
Da gehört auch viel übung uns SPAß!! Dazu
*smile*
Ich stroz noch vor Ideen!
Co – Projekt von Alex und Icedragon:
Kapitel14; Gastfreundschaft – Be careful they are still your enemies
Anala lehnte sich an die Wand neben der Tür, die zu Yugis Zimmer führte und versuchte festzustellen, wer alles in diesem Raum war.
Yugi war allein, da Arai sich kurz um Ardere kümmern wollte.
Zufrieden nickend, klopfte sie kurz an, doch sie wartete nicht auf Antwort, sondern trat ein.
„Hallo!", begrüßte sie ihn.
„Hm?“ Yugi sah von dem Brief auf, den er eben seinem Vater schreiben wollte und sah sie verwirrt an: „Was kann ich für euch tun, Königin Anala?“
Sie antwortete nicht gleich, sondern setzte sich vor ihn.
„Eigentlich nichts, ich wollte dir einen Besuch abstatten."
„Äh… danke, aber… Solltet ihr euch nicht um eure Geschäfte kümmern?“, wunderte sich Yugi ein wenig und rollte schnell den Brief zusammen und steckte ihn in eine seiner Taschen.
„Schon, aber ich muss mich doch auch um meine Gäste kümmern, oder?", lächelte sie ihn fröhlich an.
„Schon, aber gibt es dafür nicht spezielle Räume? So ist es zumindest bei uns in Ägypten.“, wandte Yugi ein und räumte seine Binse und sie Tinte weg.
Anala winkte ab.
„Wir haben schon diese Räume, aber ich dachte mir, ich besuche dich hier."
„Nun ich danke euch Königin…“ Yugi strahlte sie leicht an.
„Ich hoffe ihr wollt mich nicht gegen einem Bruder aufhetzen!“
„Wieso sollte ich das tun?", lachte sie und sah sich um, „Wo ist denn deine Dienerin?"
„Arai ist bei unseren Pferden. Gerade ihres ist sehr störrisch gegenüber Fremden. Und ihr könnte versuchen mich auf eure Seite zu ziehen, weil ihr dadurch hofft, Syrien freizubekommen!“, erklärte er und sah sie freundlich an.
„Das traust du mir zu?", Anala sah ihn kopfschüttelnd an, „Nein, ich habe nichts dergleichen vor."
„Ich habe gelernt das hinter dem niedlichsten und hübschesten Gesicht mein schlimmster Feind lauern kann.“, erwiderte Yugi: „Aber was kann ich für euch Tun, Königin.“
„Ich sagte doch schon, dass ich nur zum Reden hergekommen bin.", lächelte Anala unerschütterlich, „Bist du schon einmal auf so ein hübsches Gesicht hereingefallen?"
„Meine Cousine hat eines… Aber das ist jetzt nicht Wichtig. Über was wollt ihr reden?“, winkte er schnell ab. Moki war wirklich hübsch, aber das sie ihn liebte war eine Strafe der Götter.
„Achso…", Anala zuckte mit den Schultern und dachte einen Moment nach, „Reden wir über dich?"
„Über mich?“, verwirrt sah er sie an. Was wollte sie denn von ihm?
Anala nickte lächelnd.
„Wie ist dein Verhältnis zu deiner Dienerin?", fragte sie gerade heraus.
Yugi versuchte nicht gleich Rot anzulaufen: „Nun wie ich schon sagte, sie ist meine Dienerin. Ich versteh auch nicht, auf was ihr hinauswollt.“
„Ich will nur ein wenig reden…", wiederholte Anala und sah ihn an, „…aber du magst sie ziemlich, nicht?"
„Ich habe sie erst kurz vor unserem Aufbruch kennen gelernt.“ versuchte er sich rauszureden und dachte fieberhaft nach, was er sagen sollte. Er durfte nicht zugeben, dass er und Arai ein Liebespaar waren, aber was sollte er denn sagen…
„Achso…", sagte Anala, „Dann gibt es wohl im Moment Keine in die du verliebt bist?"
„Ich werde meine Cousine heiraten, wenn ihr das meint. Aber ich denke auch, das Euch das nichts angeht, immerhin seid ihr selbst verheiratet.“, gab Yugi so freundlich er konnte zurück.
„Natürlich, verzeih meine Neugier.", lächelte Anala und wollte noch etwas sagen, als auf einmal die Tür aufging.
„Oh!", Arai sah die Beiden an, „Ich glaube ich gehe wieder."
„Nein! Bleib doch! Wir geht es denn meinem Pferd!“, Yugi stand auf und ging zu ihr.
„Bleib bitte hier….“ wisperte er so leise er konnte.
Anala stand auf und musterte Arai, ihr Blick war kühler geworden, doch sie lächelte eisern.
„Eurem Pferd geht es sehr gut.", erwiderte Arai steif und verneigte sich leicht vor ihm und Anala.
„Das ist gut!“, lächelte Yugi und sah zu Anala.
„Meine Dienerin, Arai, wie ihr ja wisst!“
„Natürlich!", Anala ging zu ihr und sah sie abschätzend an.
Arai lächelte sie ein wenig genervt an.
„Schön, dass Ihr hier seid, Königin…", murmelte sie.
Yugi dachte kurz nach: „Königin Anala wollte mich besuchen. Aber sie hat auch nach dir gefragt.“
„Wirklich?", fragte Arai misstrauisch.
„Ja!", erwiderte Anala lakonisch und sah sie an.
„Nun ja… ähm… Ihr seht euch seh ähnlich…“, meinte Yugi, dem das ganze etwas zu angespannt wurde. Vielleicht sollte er Arai einfach als seine Geliebte vorstellen, dann konnte er zumindest mehr sagen als das hier. Denn so musste er den Schein waren.
Anala grinste schief und zuckte mit den Schultern.
„Eine Königin sieht einer einfachen Dienerin ähnlich, das finde ich weniger gut", näselte sie.
Arai ballte die Hände zu Fäusten.
„Das tut mir leid!", fauchte sie.
„Arai, bitte!“, Yugi griff unwillkürlich nach ihrer Hand.
„Ich finde diesen Zufall sehr lustig, zumal ihr, Anala, auch nur durch Heirat Königin geworden seid, oder? Ihr wart sicher nicht die Tochter eines Würdenträgers.“
„Ob es wohl wirklich Zufall ist, dass wir uns ähnlich sehen", zuckte Anala mit den Schultern, „Ist auch egal."
Arai sah sauer zu Boden.
„Ich glaub ihr geht nun besser, Anala.“, meinte Yugi und sah Arai von der Seite her an: „Meiner Dienerin geht es nicht so gut.“
Anala zuckte erneut mit den Schultern.
„Wie du meinst…", sagte sie und stolzierte an den Beiden vorbei.
Arai sah ihr einen Moment nach, sie hatte Mühe sie nicht auf der Stelle zu erwürgen.
Yugi schloss die Tür und sah zu Arai: „Was hast du denn, Schönheit?“
„Ich bring sie um…", zischte Arai und lehnte sich an die Wand.
„Warum denn? Sie hat doch gar nichts getan.“, wunderte sich Yugi und küsste Arai auf die Stirn.
„Sie macht mich wahnsinnig.", seufzte Arai, „Und irgendwas sagt mir, dass ich sie kenne."
„Woher denn? Ich dachte Du lebst seit du denken kannst, bei Isa und ihrer Mutter.“, winkte Yugi ab und nahm sie auf den Arm.
„Schon…", murmelte Arai und lehnte sich an ihn, „…aber es ist schon komisch genug, dass sie mir so ähnlich sieht."
„Findest du? Ist mir eigentlich egal! Du bist uns bleibst MEINE Königin!“, grinste er sie an.
Arai wurde leicht rot. Lächelnd kuschelte sie sich an ihn: „Schön zu hören."
„Hast du was Anderes gedacht?“, Yugi ließ sie auf dem Bett nieder und küsste ihren Hals.
„Nein!", grinste sie und entspannte sich.
Isahra sah Anala auf dem Gang und blieb stehen.
Was will die denn hier?, fragte sie sich.
Anala grinste vor sich hin. Yugi gefiel ihr irgendwie, auch wenn er offenbar etwas mehr für seine Dienerin empfand als er zugab. Ein Grund mehr, sie zu erledigen.
„Königin… Was treibt euch denn in diesen abgelegenen Teil des Palastes?“, fragte Isa und sah sie durchdringend an.
Anala drehte sich zur Seite und sah Isahra.
„Ich dachte mir, ich statte Yugi einen Besuch ab.", erwiderte sie trocken.
„Ich wusste nicht das ihn unseren Prinzen nur mit dem Vornamen ansprechen dürft? Hat er es auch angeboten?“, wollte Isa spitz wissen und sah sie sich genau an.
„Du solltest besser nicht so vorlaut sein…", zischte Anala, „… und vor allem dein Mundwerk ein wenig zügeln."
„Das ist deine Meinung. Wie ich mit wem rede ist meine Sache! Ich muss mich nicht an Normen halten, aber du, als Königin bist an die Formen gebunden, nicht wahr?“, lächelte Isa sie an.
Die Königin verdrehte die Augen. Eigentlich konnte sie ihren Auftrag gleich erledigen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es jemand hörte was zu groß.
„Was bist du?“ fragte Isahra geradeheraus. „Du bist kein einfacher Mensch.“
Anala sah sie herausfordernd an.
„Ebenso wenig wie du, oder Arai.", gab sie energisch zurück.
„Dann reden wir offen! Was bist du?“, nickte Isa und sah sie durchdringender denn je an.
„Ich weiß es nicht…", Anala sah sie genervt an, „…was bist denn du?"
Isa lächelte: „Wenn ich das nicht mal dem Kronprinzen sage, dann dir erst recht nicht! Aber sagen wir, die Sonne ist mein Freund!“
„Gut…", murmelte sie, „…dann solltest du jetzt besser gehen, bevor ich das tue, was ich tun sollte."
„Tu dir keinen Zwang an, Ich halt Einiges aus! Aber ich warne dich! Komm Yugi, Arai und Atemu nicht zu nahe, da hört bei mir der Spaß nämlich auf. Ich bin nicht nur gut, um den Kronprinzen Spaß zu bereiten!“, schnaubte Isahra und ihr Blick verfinsterte sich.
„Wenn ich dich hier angreife, hört das am Ende noch jemand…", zischte Anala.
„So ein Pech für dich!“ Isahra ging auf sie zu und an ihr vorbei, sagte aber im vorbeigehen: „Du bist zu leicht zu durchschauen, wenn du mich angreifen wolltest, hättest du es mir nicht sagen sollen… Jetzt schwebst du selbst in Gefahr.“
„Denkst du?", gab Anala schief grinsend zurück, „Ich denke nicht, dass ich groß in Gefahr bin."
Isa drehte sich zu ihr um: „Kleine, niemand wird es mir nachweisen können, wenn deine verbrannte Leiche im Garten liegt. Ich bin dann nämlich nicht in der Nähe!“
Anala lachte leicht, dann ging sie weiter: „Ganz wie du meinst."
Isa pfiff leise und Cheops flog so nah an Anala vorbei das er ihr einige Haare mit den Krallen ausriss. Dann setzte er sich auf Isas Schulter.
„Das war wieder notwendig!", fauchte die Königin und ging weiter.
„Braver Junge…“, Isa kraulte ihm am Bauch, dann sah sie Anala hinterher.
„Sie ist unvorsichtig und naiv, eine gefährliche Mischung…“
„Das werd ich ihr noch heimzahlen", murmelte Anala leise vor sich hin und lief in Richtung ihres Zimmers, „Mir fällt schon noch etwas ein."
Isahra ging in Atemus Zimmer und setzte sich auf eines der Kissen.
Atemu sah auf: „Alles in Ordnung?", fragte er und sah sie an.
„Ich hab Anala getroffen… Sie ist nicht normal…“ Isahra sah auf die Haare die Cheops ihr überlassen hatte, ehe er wieder durch das Fenster verschwunden war.
„Wie meinst du das mit nicht normal?" Atemu streckte sich und sah Cheops hinterher.
„Ich meine damit, dass sie wie Arai und ich über Fähigkeiten verfügt, die du nicht verstehst. Aber ich glaube nicht, dass es Feuer ist…“, seufzte Isa und ließ Analas Haare brennen.
Seine Augen weiteten sich ein Stück und er setzte eine nachdenkliche Miene auf.
„Hast du eine Ahnung was es sein könnte?"
„Nein, aber sie kann brennen!“, grinste Isa ihn heimtückisch an, da Analas Haare verbrannt waren. Das war der Grund gewesen, warum sie sie gebraucht hatte.
„Willst du die Königin umbringen?", Atemu zog eine Augenbraue hoch.
„Wenn sie es darauf anlegt, ja!“, Sie sah ihn an: „Warum? Hast du was dagegen?“
„Nein…", wehrte Atemu ab, „…mir ist es eigentlich egal, solange dir nichts passiert."
„Hm….“ Isa lächelte ihn an und streckte ihm die Hand entgegen: „Ich stehe unter einem besonderen Schutz, solange ich dich beschütze. Mach dir keine Sorgen um mich, ja?“
Atemu nickte, dann nahm er ihre Hand und zog sie an sich.
„Gut, dann bin ich ja beruhigt."
„Du fragst ja gar nicht weiter…“, wunderte sie sich und küsste ihn dann.
Isahra kuschelte sich an ihn und heilt sich an ihm fest. Er war so schön warm.
Atemu drückte sie noch fester an sich.
„Wenn du mir mehr erzählen willst…", grinste er und küsste sie ebenfalls, „Ich bin ganz Ohr."
„Nein..“ Isa schüttelte den Kopf „Das geht noch nicht!“
„Genau deswegen habe ich nicht gefragt.", lachte er und sah sie an.
Isa sah ihn verwirrt an: „Hast du mit jemand geredet? Göttern oder so?“
„Nein, aber langsam kenne ich dich", grinste er.
„Na toll!“, Isa atmete erleichtert durch. Ihr Vater würde sie sicher eiskalt verraten.
„Okay, und jetzt? Willst du noch mal mit diesem Botum reden?“
„Glaubst du, dass er diesmal verhandlungsfreudiger ist?", seufzte er, „Aber ich werde noch einmal mit ihm reden müssen."
„Ich denke nicht, er will Syrien und du wirst es nicht abtreten, oder?“, fragte sie vorsichtshalber noch mal nach.
„Wenn ich es tun würde…", dachte Atemu nach, „…glaube ich, dass mein Vater nicht besonders erfreut sein wird."
„Das nicht, aber würdest du es denn auch wollen?“ Isa küsste ihn erneut.
„Nein.", Atemu erwiderte ihren Kuss und dachte weiter nach.
„Dann sollten wir wieder gehen! Es war Zeitverschwendung herzukommen.“, seufzte Isa.
„Eine gewaltige Zeitverschwendung…", pflichtete er bei, „…auch wenn sich so Manches in der Zeit ergeben hat."
„Ja… aber ich bleib bei dem was ich gesagt hab, ich verlasse dich, wenn wir wieder im Palast sind.“, erwiderte Isa auch wenn sie eigentlich nicht sicher war, ob sie es auch wirklich schaffen würde zu gehen.
„Bis dahin ist ja noch ein wenig Zeit.", lächelte Atemu matt und stand auf.
„Stimmt!“, sie nickte nur und sah aus dem Fenster…
Atemu gähnte: „Langsam werde ich müde."
„Hm..." sie sah ihn grinsend an: „Brauchst du mich?"
„Immer doch.", gab er zurück und grinste sie an.
„Na dann!", Isahra legte sich aufs Bett und streckte sich aus: „Gute Nacht!"
Atemu streckte sich und legte sich dann neben sie.
„Schlaf gut.", lächelte er.
Isa zog eine Augenbraue hoch: „Du lässt mich einfach so schlafen?“
Sie sah ihn verwirrt an, seit sie zusammen waren, war das ja was ganz Neues.
„Hab ich das behauptet?", flötete er und zog sie näher zu sich.
„Nein…“, sie lächelte ihn an und küsste ihn auf die Nase.
Er küsste sie und umarmte sie wieder: „Na siehst du."
„Und ich hab mir schon Sorgen gemacht!“, erwiderte sie und sah ihn an.
„Du sag mal…“, dann brach sie an: „… das verschieb ich auch morgen früh!“
Atemu legte den Kopf schief.
„Was willst du auf morgen früh verschieben?"
„Sag ich dir dann schon! Ist nicht so wichtig!“, Isa zog ihn zu sich runter und küsste ihn heftig.
Atemu fragte nicht weiter nach, sondern küsste sie innig.
„Anala! Wo warst du?“ Botum sah seine fünfte Frau an, da sie sich sehr verspätet hatte. Er hatte sie vor Stunden erwartet, aber sie war seinem Ruf nicht gefolgt und erst jetzt gekommen.
Anala antwortete nicht gleich, sondern dachte noch einen Moment nach.
„Ich war beschäftigt…", zuckte sie mit den Schultern.
„Wenn ich nach dir rufe, hast du zu kommen!“, Botum packte sie am Arm und zog sie grob an sich heran: „Du gehörst MIR ALLEIN, verstanden?“
Sie zog eine Augenbraue hoch und versuchte sich aus seinem Griff zu befreien.
„Du sagtest doch, dass ich die Beiden erledigen soll, oder?", fragte sie und sah ihn an.
„Ja, aber das heißt nicht, das du meinem Ruf nicht Folge zu leisten hast!“, fauchte er sie an: „Und red nicht so mit mir!“
Anala sah zu Boden. Manchmal würde sie ihn am liebsten fertig machen.
„Entschuldige.", sagte sie leise.
„Schon gut, aber benimm dich in Zukunft und was ist mit deinen Haaren los?“
Botum fuhr ihr durch die Haare und blieb an der Stelle stehen, wo Cheops ihr eine Strähne ausgerissen hätte.
„Der Falke, der einer Dienerin gehört, kann mich anscheinend nicht leiden.", Anala fuhr sich durch die Haare.
„Das Vieh werden wir gleich töten lassen, oder hast du das schon?“ nickte Botum: „Ich werde auch den Kronprinzen darauf ansprechen, welche war es denn?“
„Es war der Falke der Dienerin von Atemu…", dachte Anala nach, „Das dumme Vieh ist mir leider entkommen."
„Schon gut… Ich werde mich darum kümmern, es kann nicht sein, das eine Dienerin dir Schaden zufügt. Du bist eine Königin des Landes Syrien und bald wirst du auch über Ägypten herrschen!“, meinte Botum um küsste Analas Hand.
Anala lächelte: „Ich danke dir.", nickte sie.
„Und hast du schon was raus gefunden, das wir verwenden können?“, wurde er wieder sachlicher.
„Ja, ich glaube schon…", murmelte sie und sah ihn nachdenklich an, „Yugi scheint seine Dienerin sehr zu mögen."
„Der kleine Prinz? Wie kommst du denn darauf? Ich denke, dass sie ihm auch als Bettgespielin dienlich ist, nichts weiter…“ dachte Botum nach.
„Nein, ich bin mir sicher, dass da mehr ist.", überlegte Anala vor sich hin.
„Na ja… das werd ich ihm Hinterkopf behalten. Und die Andere? Sie schein mir sehr gefährlich zu sein… Immerhin hat sie das Wort übernommen und es war ihr Tier, das dich schändete.“
„Über sie weiß ich nicht viel.", gab Anala zu, „Außer, dass sie wohl über das Feuer gebietet."
„Feuer? Anala, bitte, nicht mal du kannst dem Feuer denen Willen aufzwingen… Außerdem wenn es so ist, was willst du ihr dann entgegen setzen. Arai wird auch eine Kraft haben.“, seufzte er und sah Anala ernst an.
„Ich weiß, dass ich da nicht viel machen kann.", gab Anala trotzig zurück, „Über Arai weiß ich auch nicht mehr, ich habe nicht mit ihr geredet."
„Und was hast du als Nächstes vor?“, wollte ihr Mann wissen und zog Anala nebenbei aus.
„Was soll ich denn als Nächstes tun?", fragte sie und ließ ihn machen, da er einen Widerspruch sowieso nicht akzeptieren würde.
„Ich hab dich gefragt!“, meinte er und küsste sie.
Sie erwiderte seinen Kuss.
„Mir überlegen wie ich die Beiden fertig mache."
„Was wollte die eigentlich von dir?", fragte Arai und zog eine Augenbraue hoch.
„Hm?“ Yugi drehte sich zu ihr. Er lag neben Arai auf dem Bett und zur Hälfte noch auf ihr.
„Sie wollte mit mir reden, hat sie gesagt…“
„Ja, aber das kann doch nicht alles gewesen sein.", Arai setzte sich auf und sah zu ihm.
„Na ja… sie war neugierig… Und wollte am liebsten alles über mich wissen.“, dachte er nach und küsste sie auf das Schlüsselbein.
„Ist doch auch egal!“
„Alles über dich wissen?", wiederholte Arai und sah ihn nachdenklich an. „Das gefällt mir nicht."
„Sie wird mich aushorchen wollen, das ist alles. Ist doch normal oder?“, winkte Yugi ab und sah sie an. „Ist das jetzt so wichtig?“
„Ich mache mir eben Sorgen um dich.", seufzte Arai und legte den Kopf schief.
„Unsinn!“, Yugi lächelte und Küsste sie liebevoll: „Du beschützt mich doch, oder?“
„Aber vorhin war ich nicht da und Anala ist kein normaler Mensch.", Arai sah zu Boden.
„Aber sie hat mir nichts getan!“, erwiderte Yugi.
Arai schüttelte leicht den Kopf.
„Aber es geht darum, dass ich hätte da sein müssen."
„Du kannst doch nicht immer da sein. Ich komm schon klar! Immerhin hätte sie es doch schon getan, wenn sie mir was tun wollte, oder?“ hackte Yugi nach und umarmte sie.
Arai lehnte sich an ihn.
„Ja, du hast ja recht…", gab sie zu, „…aber ich sollte doch auf dich aufpassen und wenn dir was passiert wäre...", sie brach ab.
„Du kannst nicht immer da sein. Das war schon okay und ich hab dich ja auch losgeschickt, nicht?“, sagte Yugi und küsste sie wieder. „Mach dir darüber jetzt keine Gedanken mehr.“
„Gut, ich versuchs.", lächelte sie leicht.
„SCHÖN!", strahlte er sie an.
Arai lächelte ihm zu, dann lehnte sie sich wieder zurück.
„Mich würde trotzdem interessieren was sie vorhatte."
„Frag sie doch einfach.“, schlug Yugi scherzhaft vor.
Arai richtete sich wieder auf.
„Gute Idee.", sagte sie.
„Was?“, Yugi zog sie zurück: „Das war ein Scherz!“
„Ich weiß, aber das ist der einfachste Weg.", meinte Arai und sah ihn an.
„Trotzdem, sie wird es dir nicht sagen!“, wandte Yugi ein, dann klopfte es an der Tür und Isa kam rein.
„Hey… Botum will dich und Ati sehen.“
Arai drehte sich zu Isa.
„Hat er gesagt was er will?", fragte sie.
„Nein, aber wir sind nicht erwünscht. Wir können ja: Wachposten spielen, hat der Trottel gesagt.“, zuckte Isa mit den Schultern.
„Okay… dann mach ich mal fertig…“, seufzte Yugi und zog sich an.
Arai dachte kurz nach.
„Dass wir nicht erwünscht sind, gefällt mir nicht.", überlegte sie laut.
„Wir sind Dienerinnen, keine offizielle Leibwache.“, wandte Isa ein: „Aber ich werd Cheops mitreinschicken…“
„Deinen Falken?“, wunderte sich Yugi.
„Ja, gute Idee…", nickte Arai und stand auf, „…ich bin gespannt was der will."
„Ich auch!“, Yugi legte sich seinen Schmuck fertig an und sah zu Arai: „Kann ich so gehen?“
Isa lächelte nur.
Genau wie Ati… dachte sie bei sich.
Arai musterte ihn kurz.
„Ja, ich denke so geht`s schon.", lächelte sie.
Botum saß auf seinem Thron und sah den beiden Prinzen entgegen.
„Setzt euch bitte!“, sagte er streng.
Atemu nickte leicht und setzte sich auf eines der Kissen.
„Was wollt Ihr von uns?", fragte er.
„Nun eine Einigung… und eine Klärung!“, brummte Botum
„Meine Frau wurde das Opfer eines Flaken. Diesem da, wenn ich mich nicht irre!“
Er zeigte auf Cheops, der brav auf Atemus Schulter saß.
„Bitte?“, Yugi sah verwundert zu dem Falken, der sich eben putzte.
Atemu sah auf Cheops und sah dann wieder verwirrt zu Botum.
„Was hat er denn getan?", fragte er verwirrt.
„Er griff meine Frau an!“, zischte Botum wütend. „Ich verlange, dass der Falke dafür stirbt!“
„Ihr übertreibt ein wenig.“, warf Yugi schluckend ein.
„Cheops greift nur an, wenn er sich bedroht fühlt.", verteidigte Atemu den Falken.
„Meine Frau sagte das anders und ihr wollt sie doch nicht als Lügnerin hinstellen!“, erwiderte der syrische König sehr sauer.
„Nein aber…“, Yugi sah zu Atemu und Cheops dem das Ganze kalt ließ.
„Das hat Keiner gesagt…", versuchte Atemu ihn zu beruhigen, „…aber Cheops ist ein friedlicher Falke und greift nicht jeden an."
„Hat er aber! Ich verlange seinen Tot für die Schändung meiner Frau!“, donnerte Botum.
„ANALA! Komm und sag ihnen was geschehen ist!“
Cheops schrie einmal auf, als er Anala sah.
Anala warf Cheops einen bösen Blick zu.
„Dieses Vieh hat mich angegriffen, ohne dass ich ihm etwas getan habe."
Atemu sah sie an und warf dann einen Blick zu seinem Bruder.
„Ich denke nicht, dass er ohne Grund angreift.", meinte er bestimmt.
„Dann unterstellt ihr meiner Frau, dass sie lügt!“, herrschte Botum die beiden Prinzen an.
„Cheops… Er gehört Isa… sollten wir nicht sie dazu rufen?“, meinte Yugi halblaut.
„Das habe ich nicht behauptet.", setzte Atemu dagegen und schüttelte den Kopf, „Es könnte doch sein, dass Eure Frau ihn erschreckt hat."
Er sah zu Yugi und nickte: „Gute Idee."
„Nein! Ihr tragt die Verantwortung! Anala! Was genau ist geschehen!?“, fragte Botum seine Frau.
Cheops schrie sie abermals an und krallte sich ausversehen in Atemus Schulter.
„Ich war in den Gängen unterwegs und da ist dieses Biest an mir vorbei geflogen und hat mich angegriffen.", erzählte Anala und sah Cheops wütend an.
Atemu verzog das Gesicht und strich Cheops über den Kopf.
„Er wusste wohl nicht, dass Ihr es wart."
Cheops sah Atemu an und kuschelte sich ihn seine Hand und ließ auch wieder seine Schulter locker und gab ein entschuldigendes Geräusch von sich.
„Das ist doch die Höhe! Das Tier wird sterben!“, fuhr Botum auf.
„Ich verstehe, dass Ihr wütend seid, aber es ist nur ein Tier und euren Groll nicht wert, oder?", versuchte Atemu ihn zu besänftigen.
Anala schnaubte wütend.
„Das reicht! Warum redet ihr nicht mit Isahra! Er gehört ihr und sie wird euch sicher weiterhelfen können!“, wandte Yugi ein.
„Anala… sollen wir?“, wollte Botum wissen.
Anala nickte ihrem Mann zu.
„Ich denke schon.", meinte sie.
Atemu sah die Beiden verwirrt an.
„Was habt ihr jetzt vor?"
„Hol deine Konkubine!“, schnaubte Botum friedlich.
Atemu zog eine Augenbraue hoch, dann stand er auf.
„Ich frage mich wozu…", murmelte er, während er Isa holen ging.
Anala sah ihm nach.
Botum sah zu Anala und tatschte ihr an den Hintern.
„Hm?“ Isa sah auf die Tür, als sie aufging: „Was ist denn?“
Atemu kam auf sie zu und seufzte leicht.
„Botum wollte, dass ich dich dazu hole.", sagte er und zuckte angedeutet mit den Schultern.
„Mich? Okay… warum denn?“, wunderte sich Isa und folgte Atemu zurück in den Thronsaal.
„Du bist also die der der Vogel gehört?“, fragte Botum nach.
Atemu setzte sich wieder hin und sah zu Botum.
„Ja, König, Cheops gehört mir.“, nickte Isa und blieb stehen.
Cheops flog zu ihr und stieß ihr zutraulich den Kopf gegen ihren.
„Anala, wiederhol deinen Vorwürfe.“, bat Botum.
Anala nickte und wiederholte ihre Vorwürfe gegenüber Cheops.
„Ist das Alles? Er ist zu tief geflogen und hat euch gestreift. Was regt ihr euch so auf?“, wunderte sich Isa ungerührt.
Yugi sah zu Atemu, er wusste nicht was er sagen sollte.
„Das ist mir egal! Er wird sterben!“, fauchte Botum.
Atemu sah wieder auf.
„Wenn er Euch gestreift hat, dann hat er es nicht mit Absicht getan.", seufzte er.
Anala schnaubte.
„Es ist mir egal ob er es mit Absicht getan hat oder nicht."
„Ich habt mich bedroht, ganz offen, große Königin. Ich bitte euch!“, lächelte Isa sie überlegen an.
„Ist das wahr? Und wenn! Du bist einen Konkubine!“, knurrte Botum.
„Wieso habt Ihr meine Dienerin bedroht?", fragte Atemu etwas gereizt.
Anala fauchte, doch sie antwortete nicht.
„Sagt doch!“, Isahra sah Anala nur an.
Anala zog eine Augenbraue hoch, dann grinste sie schief.
„Es ist doch klar, dass ich mich wehre, wenn dein Tier mich angreift."
Atemu schüttelte den Kopf und sah zu Isa.
„Cheops hat euch nicht angegriffen! Dann wäre Euer Gesicht jetzt zerkratz!“, sagte sie ruhig und holte eines ihre Messer aus ihrem Bund.
„Was hast du vor? Tötest du das Vieh jetzt selbst?“, grinste Botum zufrieden.
Cheops sah Isa nur an…
„Das wäre das Beste", zischte Anala und sah Cheops böse an.
„Nein! Ich würde eher euch Töten wenn ihr meinem Treuen Freund zunahe kommen würdet, aber…“ Isahra griff sich in ihre Haare und schnitt wahllos eine dicke Strähne ihrer schwarzen Mähne heraus: „…er riss euch Haare raus! Hier hab ihr meine dafür!“.
Sie drückte Anala ihre Haare in die Hand und streckte das Messer wieder ein.
Botum knurrte sauer. Warum musste sie Gleiches mit Gleichem vergelten…
Anala sah sie fassungslos an, dann schnaubte sie wieder und sah zu Botum.
Atemu grinste, irgendwie war es ihm klar gewesen, dass Isa es so lösen würde.
„Noch was?“, fragte Isa und sah Botum an.
„Nein… Verschwinde und nun zu Syrien, Prinz…“, schnaubte er sauer.
Yugi lächelte und verkniff sich das Lachen.
Atemu sah Botum an.
„Was wollt Ihr noch mit mir diskutieren? Ich werde Syrien nicht abtreten.", sagte er mit fester Stimme.
„Dann werden wir euch angreifen! Ich habe Verbündete und Anala wird meine Truppen führen! Wollt ihr wirkliche ein Krieg?“, fragte Botum stocksauer…
Isa setzte sich neben Yugi und sah Anala an, was würde die wohl mit ihren Haaren anstellen?
„Ihr wisst, dass wir eure Truppen einmal besiegt haben, Ägypten wird auch diesmal nicht verlieren.", gab Atemu sauer zurück und sah ihm in die Augen.
Anala setzte sich wieder neben ihren Mann und schwieg.
„Ich habe Verbündete, die uns damals nicht halfen! Aber bitte! Anala, meine Frau, ist die beste Kriegerin meiner Armeen. Ihr habt schon verloren.“, zuckte Botum mit den Schultern.
„Schämt ihr euch nicht eine Frau in den Krieg zu schicken?“, fragte Yugi nach.
„Wenn Eure Frau besser ist als Eure Soldaten sieht die Sache ein wenig traurig für Euch aus.", konterte Atemu und grinste schief.
„Ich wisst nicht, dass es Anala war, die die Länder auf unseren anderen Grenzen unterwarf! Jetzt ist Ägypten dran…“, lächelte Botum zufrieden: „Und ihr werdet natürlich nicht zurückkehren!“
„Ihr wollt und festhalten?“, knirschte Yugi.
Isa sah zu Anala: „Ist das nicht unter deiner Würde?“
„Ihr könnt uns hier nicht festhalten.", begehrte Atemu auf und funkelte ihn wütend an, „Dass lassen wir uns nicht gefallen!"
Anala grinste schief und sah Isa abschätzend an.
„Ich denke nicht, dass dich das etwas angeht."
„Kann ich schon! Wachen!“, brüllte Botum und zwei Duftend bewaffneter Wachen kreisten Isa, Yugi und Atemu ein.
„Stimmt es geht mich nichts an! Aber willst du denn nicht ein Blutbad vermeiden?“, Isahra knurrte und ihre Augen blitzen golden auf.
Yugi sah sich die Männer an und unbewaffnet wie sie waren, war das wohl aussichtslos.
Atemu schluckte. Das sah nicht allzu gut aus.
„Lange werden wir nicht hier bleiben", grummelte er sauer und wich ein wenig zurück.
Anala lachte: „Das wird sicher ein Spaß."
„Cheops! Hol Arai!“ murmelte Isa und Cheops flog sofort los.
„Was wollt ihr denn jetzt machen?“, erkundigte sich Botum amüsiert.
Yugi sah zu Isa und Atemu: „Was sollen wir jetzt machen?“ Er hatte Angst und sah zu Anala: „Ich dachte du wärst nett…“
Atemu sah Cheops nach, dann drehte er sich wieder zu Botum.
„Das wirst du gleich sehen.", fauchte Atemu der nun auf die höfliche Anrede pfiff.
„Falsch gedacht.", höhnte Anala.
Yugi sah Anala immer noch an: „Flasche Schlange…“
Botum lachte: „Ihr seit unbewaffnet…“, er brach ab, da einer seiner Männer zusammenbrach. Ein Messer steckte in seiner Stirn und er war Tod.
„Ich bin nie unbewaffnet!“, murrte Isa, sie ihr Messer gerne noch behalten hätte, aber es sah so als, als würde sie alle Fünf heute verlieren.
Atemu verzog leicht das Gesicht. Der Mann war nicht weit weg von ihm zusammen gebrochen.
Anala fauchte sauer und wich ein wenig zurück.
„Aber ihr habt keine Chance."
„Armes Ding!“ Isa sah zur Tür. Was würde sie für ihren Kampfstab jetzt alles geben…
„Was geht denn hier ab?" Arai trat die Tür auf und sah sie verwirrt an.
Atemu drehte sich um und grinste leicht, Anala wirkte sauer.
*Ende - Kapitel14 - Gastfreundschaft – Be careful they are still your enemies*
Signatur


Hallo^^ ...*HEUL* Ich weiß nciht, aber ich hab das Gefühl das meine FFS gar ncih tmehr gelesen werden... Schreibt ihr mit kommis?? Ich würd die gerne mal weiterhochladen.
Ich freu mich schon^^^   |
Isahra READY STEADY GO
![...]() ![...]()

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2005 Beiträge: 17644 Nachricht senden | Erstellt am 20.05.2006 - 20:02 |  |
GUTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT!!
VIEL Spaß beim Lesen   
Co – Projekt von Alex und Icedragon:
Kapitel15; Harte Zeiten – Courage and selfless;
Isahra lächelte erleichtert: „Wo warst du! Du bist spät!“
Yugi fiel ein Stein vom Herzen, als er Arai sah, sie hatte Waffen bei! Waffen an die sie jetzt nur noch kommen mussten.
Botum schnaubte: „Macht sie endlich fertig!“
„JA!“, dröhnte es dem syrischen König entgegen und seine Männer gingen zum angriff über.
„Arai! Ich brauch meinen Kampfbo!“, rief Isa Arai zu, da sie sich noch nicht mit ihrem Feuer verteidigen wollte. Aus Erfahrung wusste sie, dass man seine Trümpfe immer zuletzt ausspielte.
„Aber jetzt bin ich ja da!", rief Arai zurück und wich einem der Soldaten aus und kam neben Isa an, „Was brauchst du?"
Atemu sah den König nach wie vor sauer an, während Anala sich wohl nun auch in den Kampf einmischen wollte.
„Meinen Stecken, wie du meinen Kampfbo immer nennst!“, rief Isa ihr zu und wich einem der Sperre aus, der auf die zugeschossen kam.
„Was ist denn? Prinz?“, fragte Botum ruhig und zufrieden, während seien Leute, Atemu, Yugi und Isa immer mehr bedrängten.
„Sag das doch gleich.", gab Arai zurück.
Es sah nicht besonders gut aus, die Soldaten standen zu dicht beieinander.
„Was sollte sein?", schnaubte Atemu und sah ihn wütend an.
Anala mischte sich nun auch ein und half den Soldaten die drei weiter in Bedrängnis zu bringen.
„Wo ist er?“, Isa sah zu Arai, sie hatte den Stab immer noch auf den Rücken…
„Du bist eine miese Schlange…“ fauchte Yugi Anala an.
Botum grinste hämisch: „Euer Vater wird sicher sehr verhandlungsfreudig sein, wenn er euch lebend wiederbekommt.
„Ich hab ihn!", Arai nahm den Kampfstab in die Hand und stieß ihn einem der Soldaten in den Magen um zu Isa vorzudringen, „Da hast du ihn."
Anala grinste fies und zog ihr Schwert.
„Das muss ich mir nich gefallen lassen!", konterte sie und ging auf Yugi zu.
„Unser Vater wird gar nichts tun…", zischte Atemu wütend.
„Danke!“, Isa lächelte und donnerte geschickt gleich einem weitern Soldaten den Stab in Brust so, das er ohnmächtig wurde.
Yugi schluckte und wich zurück. Er war Waffenlos und so konnte er sich nicht mal verteidigen.
„Doch! Du bist der nächste König, also braucht er dich!“, zuckte Borum mit den Schultern und sah auf seine Wachen. Dass schon drei erledigt waren, störte ihn nicht.
„Immer wieder gern.", grinste Arai und kämpfte sich dann zu Yugi durch, „Alles in Ordnung bei dir?"
Anala fauchte genervt. Wieso musste immer wieder jemand auftauchen?
„Wenn du das sagst!", Atemu schnaubte genervt.
„Arai!“, Yugi sah sie erleichtert an: „Doch geht’s mir gut!“
„Pass auf!“, fuhr Isa Atemu an, und zog ihn zur Seite, sekundenspäter, streckte an der Stelle, an der Atemu gestanden hatte eine Sperrspitze. Fast gleichzeitig traf sie eine der Wachen an der Schläfe.
Borum stand auf: „Nun macht schon! Das sind nur vier!“
Atemu blinzelte etwas verwirrt.
„Ähm... danke.", sagte er und sah auf die Stelle.
„Gut.", Arai nickte und sah dann Anala herausfordernd an, „Das wird sicher interessant."
Anala schnaubte und griff dann an.
„Bist du ganz?“, Isahra sah Atemu besorgt an.
Yugi ging zurück: „Arai…. bitte pass auf dich auf, ja?“
Atemu nickte leicht abwesend.
„Ja, ich denke schon!", antwortete er und sah sie lächelnd an.
Arai zwinkerte ihm kurz zu, dann zog sie ihr Schwert und fing Analas Angriff ab. Diese wollte sich das nicht gefallen lassen und schlug noch einmal zu.
„Wir sollten hier raus…“, Isa wehrte einen Angriff ab und wirbelte Herum, wobei sie mit ihrem Kampfstab zwei der Wachen ausschaltete.
Yugi sah zu Arai und würde ihr am Liebsten helfen, aber wie sollte er das machen?
„Und wie stellst du dir das vor?", fragte Atemu der sich unter einem Hieb wegduckte.
„Gar nicht so schlecht.", Anala schlug wieder zu und Arai wich ein Stück zurück, „Für eine normale Dienerin."
„Das wollte ich auch gerade sagen.", grinste Arai und schlug zurück.
„Das Fenster….“, meinte Isa und sah sich um: „Lauf einfach und spring! Nimm Yugi mit!“
Yugi stand immer noch hinter Arai und sah ihr wie gebannt zu. Er schämte sich auch, dass er nicht selbst kämpfte.
Atemu nickte und packte seinen kleinen Bruder am Unterarm.
„Komm schon, Arai kann auf sich aufpassen.", sagte er und zog ihn mit sich.
„Ari! Kommst du klar?“, fragte Isa, die versuchte Atemu und Yugi den Rücken freizuhalten.
Yugi sah zu Arai… Er wollte nicht gehen, aber da flog ihm en Speer entgegen, der aber in Isas Stab stecken blieb.
„Ja! Haut schon ab!", rief Arai ihr zu und schlug Anala weiter zurück.
Das lass sie sich natürlich nicht gefallen und setzte zum Gegenangriff an.
Atemu sah zu Yugi.
„Ihr passiert nichts!", sagte er schnell.
„Gut!“, Isa sah zu Ati und Yugi: „Schneller wenn’s geht! Ich kann auch nicht gegen zwölf gleichzeitig kämpfen!“ Allerdings kam das ihrer momentanen Situation sehr nahe, da irgendwie alle auf sie losgingen.
Yugi, rannte nur mit Atemu zum Fenster.
Botum knurrte: „Schnappt sie euch!“
„Langsam hab ich genug mit dir!", fauchte Arai und trat Anala in den Magen, diese ging keuchend in die Knie und ließ ihr Schwert fallen.
„Los jetzt!", Atemu sah kurz hinunter, dann packte er Yugi kurzerhand am Arm und sprang aus dem Fenster.
Yugi sprang ihm nach und landete in einem der Büsche unter dem Fenster. „Und die Mädchen? Glaubst du das sie klar kommen?“
Isahra sah nach unten und dann zu Arai: „Willst du noch bleiben? Ist grad so nett!“
„Ich lach mich tot!", fauchte Arai, dann nahm sie Anlauf und sprang den beiden Prinzen hinterher.
Atemu sah nach oben: „Die kommen schon.", erwiderte er.
„Hey!“ Isa sah ihn nach und folgte ihr dann, allerdings landeten Arai und Isa auf den Füßen und nicht im Busch: „Kannst du nicht warten?“
„Da seid ihr ja? Geht’s euch gut? Seid ihr verletzt?“, fragte Yugi sofort nach.
Arai grinste schief, dann sah sie die Beiden an, die immer noch im Busch hockten.
„Mir geht`s gut, wollt ihr nicht mal aus dem Busch raus?"
Atemu schnaubte leicht, dann stand er auf.
„Doch!“, Yugi kämpfte sich aus dem Busch und sah Arai an: „Bist du wirklich okay?“
„Das sollten wir euch eher fragen…“, lächelte Isa und pfiff einmal scharf.
„Alles klar und bei dir?", fragte Arai und sah Yugi an.
Atemu lächelte leicht.
„Ich glaube wir sollten uns beeilen, lange werden wir keine Ruhe haben."
„Ja…nur ein Kratzer, vom Busch.“, winkte Yugi und sah ihre Pferde kommen: „WIE?“
„Ich hab sie losgebunden…. Ich geb zu, deines ist sehr störrisch Yugi!“ meinte Isa und setzte sich auf Phean.
Arai stieg auf Ardere und strich ihr kurz über den Hals.
„Dann nichts wie weg.", meinte sie und sah die andren an.
Atemu nickte und stieg auf sein Pferd.
„Okay…!“, auch Yugi schwang sich auf sein Pferd und ritt dann hinter Arai her.
„In die Stadt, oder? Wir müssen uns verstecken, bis es wieder ruhiger wird…“, schlug Isa vor.
„Ja, aber wir müssen aufpassen, dass uns keiner sieht.", meinte Arai und ritt weiter.
„Gut… Dann…“, Isa sah sich um.
„Da hinten ist eine Absenkung… Ich glaub die führt zu den Brücken unten am Fluss und zu den Armenvierteln… da können wir doch hin, oder?“, fiel Yugi ein, es er vor kurzem aufgeschnappt hatte.
Atemu warf ihm einen überraschten Blick zu.
„Gute Idee.", nickte er und ließ sein Pferd in die Richtung traben.
Die Nacht brach an und Arai, Isahra, Atemu und Yugi hatten sich in einem alten Haus ausgeruht. Die Nacht war aber laut und noch immer hörte man sie Soldaten nach ihnen suchen.
„Wir werden heute hier nicht wegkommen…“, meinte Isa und sah zu Phean und den anderen Pferden die auch im Haus lagen und schon schliefen.
„Wir müssen schon Glück, wenn wir morgen wegkommen…", seufzte Arai und gähnte leicht.
„Das heißt wir können nicht raus?“, Isahra wirkter schlagartig schockiert.
Yugi sah zu Arai: „Schlaf ruhig, ich halt mal Wache!“
Arai schüttelte den Kopf.
„Sieht nicht danach aus…", murmelte sie, dann lächelte sie Yugi kurz zu, „Danke, aber es geht schon."
„Klasse!“ grummelte Isa und zog die Beine an, Ihr war kalt und die Aussicht die Sonne nicht zu sehen, aber alles andere als erheiternd.
Yugi nahm Arai in den Arm und drückte sie zu sich: „Sicher?“
„Ja.", lächelte sie ihm zu und lehnte sich an ihn.
Atemu seufzte und setzte sich neben Isa.
„Das wird schon wieder.", meinte er.
Yugi küsste Arais Stirn: „Ruh dich auf, tapfere Kriegerin!“
Isahra seufzte: „Du verstehst das nicht… ich brauch dir Sonne!“
Arai lächelte und entspannte sich: „Wenn du meinst!", gähnte sie.
„Du brauchst sie?", fragte Atemu nach.
„Ja, mein ich!“, lächelte Yugi und nickte plötzlich ein. Er war müde, der ganze Tag war so stressig gewesen.
„Schon… Sie mich doch mal an! Es gibt keine Stelle ab mit die nicht kupfern glänzt… Ich bin immer in der Sonne, sie ist wie eine Kraftquelle…“, seufzte Isa und kuschelte sich an Atemu.
Arai grinste.
„Wer von uns beiden ist wohl wirklich müde?", flüsterte sie und kuschelte sich an ihn.
Atemu nahm sie in den Arm.
„Vielleicht können wir morgen schon weiter."
Yugi schlief schon hörte Arai nicht mehr.
„Nein, Arai hat schon recht… einige Tage werden hier bleiben und uns von dem Pützen hier das Wasser holen… Ich will nicht das dir und Yugi was passiert, also werd ich auf Sonne wohl verzichten.“, Isa versuchte zu Lächeln, was ihr aber nicht so recht gelang
Arai lächelte und streichelte ihm sanft durch die Haare.
Atemu küsste sie leicht.
„Sie werden die Suche hier aufgeben und woanders suchen."
„Danke, Ati, aber ich übertreib vermutlich nur ein wenig!“, strahlte sie ihn an und strich ihm mit dem Handrücken über die Wange: „Mach dir keine Sorgen im mich!“
„Okay…", seufzte er und sah sie an, „…wenn du das sagst."
„Komm schon! So abhängig von der sonne kann man doch gar nicht sein!“, schmunzelte sie. Allerdings war Isa es doch. Ihre magischen Kräfte und das Feuer, ihre Kraft im Allgemeinen, speisten sich aus der Sonne.
„Bist du dir sicher?", fragte er und runzelte leicht die Stirn.
„Ja!“, sie sah ihn unverwandt an: „Warum auch nicht? Ich bin ein Mensch wie du!“
„Stimmt!", lächelte er und umarmte sie wieder.
Isa drückte sich an ihn und schloss die Augen: „Tut mir leid, das wir hier sind…“
„Du kannst nichts dafür!", erwiderte er und küsste sie auf die Stirn.
„Ach ja? Ich hab meinen Job nicht sehr gut gemacht, oder?“, lächelte sie leicht und kuschelte sich an seine Brust.
Atemu legte einen Arm um sie und lächelte.
„Ach komm, es könnte schlimmer sein.", lächelte er.
„Stimmt! Du könntest verletzt oder Tod sein!“, nickte Isa und drückte sich enger an ihn. Ihr war irgendwie kalt geworden… Ungewöhnlich kalt.
„Ist alles in Ordnung?" Atemu drückte sie fester an sich.
„Ja mir geht’s gut…“ murmelte Isa und sah zu ihm auf: „Bist du nicht müde? Ich halte heute Wache, ich bin eh dran.“
Er schüttelte leicht den Kopf: „Nein, du kannst ruhig schlafen, ich bin nicht müde."
„Sicher? Es ist immerhin meine Aufgabe auf dich aufzupassen und nicht andersrum.“, fragte sie noch mal nach.
„Sicher…", erwiderte er lächelnd, „…ruh dich nur aus."
„Okay…“, Isahra lächelte ihn munter an, Kuschelte sich an ihn und Schloss die Augen. Atemu war schön warm und sie fühlte sich unheimlich sicher bei ihm.
Drei Tage vergingen und noch immer mussten sie ihm Haus bleiben. Die Sonne von draußen drang nicht durch die Verschläge und es war Dunkel und stickig geworden. Isahra war mit jedem Tag schläfriger geworden und schlief immer länger.
Arai lehnte sich an die Wand und sah zu Isa. Sie mussten bald aus dieser Hütte, sonst würde sie wohl bald nur noch schlafen.
„Arai!“, Yugi hielt Arai ein Stückchen Brot hin. „Hier das letzte… Isa scheint nichts zu wollen.“
Er lächelte Arai an und setzte sich wieder zu ihr. In den Letzten Tagen hatten sie nur wenig gegessen und das Wasser war auch schon fast verbraucht, aber noch immer suchte man nach ihnen.
Arai schüttelte leicht den Kopf.
„Ich hab keinen Hunger.", lächelte sie leicht und streckte sich.
„Du hast gestern auch nichts gesessen.“, wandte Yugi ein: „Du musst doch bei Kräften bleiben!“
„Keine Sorge.", Arai stand auf, „Ich halte es noch sehr viel länger aus."
„Aber es muss doch nicht sein! Wir haben doch genug! Bitte Arai! Ich hab schon ein schlechtes Gewissen wenn du nichts isst und ich und Atemu alles alleine!“, schmollte Yugi vor sich hin.
Arai lächelte und küsste ihn sanft auf die Stirn.
„Das musst du nicht haben.", sagte sie leise und sah zu Isa.
„Hab ich aber! Komm schon, ist doch nur ein Bissen! Iss es für mich!“, bat Yugi und sah sie eindringlich an
„Ich ess es später, okay?", seufzte Arai.
„Aber du musst es mir versprechen!“, meinte Yugi und kniete sich vor Arai.
„Hast du was? DU wirkst irgendwie abwesend.“
„Versprochen.", nickte sie und sah ihn an, „Was sollte ich denn haben?"
„Wenn ich das wüsste, würde ich wohl kaum fragen…“, seufzte Yugi und legte den Kopf in den Nacken.
„Mit mir ist alles in Ordnung.", konterte Arai und fuhr sich durch die Haare.
„Aber du bist besorgt, oder?“, mischte sich Atemu ein.
Yugi sah zu seinem Bruder, der Hinter ihm stand, dann wandte der den Blick zu Arai: „Das stimmt.“
Arai sah zu Isahra, dann nickte sie kurz: „Natürlich…", murmelte sie leise.
„Weißt du was mit ihr ist?“, fragten Yugi und Atemu schon beinahe gleichzeitig.
Arai nickte schon beinahe automatisch, dann schüttelte sie jedoch den Kopf und sah zu Boden.
„Ja oder nein?“, bohrte Atemu nach und sah sie fragend an.
„Arai? Was ist denn?“, Yugi nahm sie ihn den Arm und fuhr ihr durch die Haare.
Arai befreite sich ein wenig widerwillig aus seiner Umarmung und stand auf.
„Ihr fehlt die Sonne.", sagte Arai knapp.
„Die Sonne? Ich weiß, dass ihr die Sonne sehr gewöhnt seid, aber davon wird man
doch nicht nach nur drei Tagen krank.“, meinte Atemu.
„Arai?“, Yugi sah zu ihr auf: „Wie meinst du das denn? Und allen fehlt es die Sonne zu sehen.“
Arai schüttelte den Kopf.
„Ihr habt mich nicht verstanden.", seufzte sie, „Isa bezieht ihre Kraft von der Sonne."
„Was?“ Atemu sah sie verwirrt an: „Was meinst du damit? Das sie stirbt, wenn sie die Sonne nicht sieht?“
„Sie ist doch ein Mensch. Wie kann das sein?“, wunderte sich Yugi und sah Arai an.
„Müsst ihr dauernd nachfragen?", fragte Arai, „Ohne Sonne verliert sie ihre Kraft, das sollte doch reichen."
„Ich will es genau wissen!“, brummte Atemu und Sah zu Isa, sie in einer Ecke lag und tief schlief.
„Nein… mir musst es nicht sagen... Es geht mich nichts an, aber Atemu schon…“, grinste Yugi Arai an.
Arai atmete kurz tief durch.
„Und was würde es ändern, wenn ich dir jetzt alles genau erkläre?"
„Das spielt doch keine Rolle! Ich liebe sie und ich will es wissen!“, erwiderte Atemu stur wie ein Esel.
„Dann frag sie, wenn sie wieder aufwacht.", zischte Arai.
„Warum sagst du nicht einfach was Sache ist? Ich komm mir vor wie der dümmste Mensch der Welt!“, bockte Atemu. Warum wollte Ari ihm nichts sagen? Wie sollte er Isa helfen, wenn sie ihm nicht mal genau sagte, was eigentlich los war.
Yugi stand auf und sah Arai an: „Wir müssen also hier raus, oder?“
Arai nickte Yugi flüchtig zu, dann sah sie wieder zu Atemu. Eigentlich wollte sie nicht mit ihm streiten, aber irgendwie reizte er sie dazu.
„Vielleicht kommst du dir nicht nur so vor!", fauchte sie, „Und ich hab dir doch gesagt, dass sie ohne Sonne ihre Kraft verliert, was willst du denn noch wissen?"
„Warum das so ist! Du hast doch auch gesagt, dass sie ein Mensch ist! Also ist das doch eigentlich gar nicht möglich!“, fuhr Atemu Arai an
„Es ist eben so, verdammt!", Arai funkelte ihn sauer an, „Und wenn du noch ein wenig lauter wirst, hört man uns sicher noch besser."
Yugi stimmte Arai zu: „Sie hat recht, außerdem weckst du Isa noch auf.“
„Na und? Ich versteh nicht warum ich das nicht wissen darf, oder weißt du es am Ende selbst nicht!?“, schnaubte Atemu gedämpft.
Arai lächelte schwach.
„Ich kenne den Grund, aber wenn Isa es dir nicht gesagt hat, wird sie sicher nicht glücklich darüber sein, wenn ich das jetzt erzähle."
„Sie… wollte mich nur nicht beunruhigen!“, wandte Ati hastig ein. Das war doch Unsinn ihn nicht ins vertrauen zu ziehen. Immerhin hatte nicht wirklich vor, Isahra wieder gehen zu lassen.
Yugi seufzt und sah zu Isa: „Ich glaub sie kommt zu sich.“
Arai sah zu Isa: „Meinst du?", fragte sie leise.
Atemu drehte sich ebenfalls zu Isa: „Hoffentlich."
„Hm…“ Isa regte sich und richtete sich auf.
„Ja!“, nickte Yugi. „Aber sie sieht so blass aus.
Arai nickte und ging zu ihr.
Atemu seufzte: „Wir müssen hier raus."
„Arai…“, Isa sah zu ihr: „Kommst du mal kurz?“
Yugi sah zu Arai, dann zu Atemu. Warum wollte sie das Arai kam?
„Klar!", Arai ging zu ihr und kniete sich dann neben sie.
Atemu runzelte die Stirn: „Was glaubst du, will sie von ihr?"
Yugi zuckte mit den Schultern: „Keine Ahnung.“
„Ari… welche Farbe haben meine Augen?“, nuschelte Isa und sah Arai direkt in die Augen.
Arai sah sie an und zuckte leicht.
„Mittelbraun.", antwortete sie leise.
Atemu seufzte: „Wieso wir eigentlich nie alles hören dürfen."
„Sie sind Mädchen, vielleicht ist es was, das uns wirklich nichts angeht.“, meinte Yugi und lächelte ein wenig.
„Was erschreckst du dich so? Meine Kräfte verlassen mich. Meine Augen werden dunkler, je weniger Kraft ich hab… Atemu darf das auf keinen Fall sehen. Ich weiß nicht wie ich ihm das erklären soll, ohne zu sagen wer ich eigentlich bin.“, flüsterte Isa ernst und setzte sich hin.
„Ich weiß!", seufzte Arai, „Ich dachte nur nicht, dass es so schnell geht. Im Moment scheint es ruhig zu sein, vielleicht haben sie es aufgegeben..."
Atemu sah Yugi an, dann nickte er leicht.
„Das könnte sein."
„Ari, in den letzten Tagen hab ich die Sonne nicht mal gesehen, nicht mal einen Feuerschein und die Tage zuvor, war das Wetter ja nicht gerade Wolkenfrei.“, erklärte Isa und lächelte Atemu zu.
„Können wir zu euch, oder nicht?“, fragte Yugi ungeduldig nach.
„Ich weiß!", gab Arai zu, „Aber wenn sie die Suche aufgegeben haben, müssen wir hier weg."
Sie drehte sich kurz zu den beiden um: „Wartet noch kurz."
Atemu schnaubte ungeduldig.
„Es ist Nacht, nicht? Also muss ich mich beeilen und darf mein Feuer nicht einsetzen. Kannst du auch auf Ati schauen? Im Moment bin ich froh, wenn ich selbst überlebe.“, erwiderte Isa.
Yugi seufzte: „Was reden die nur?“
Arai nickte.
„Kein Problem, ich pass schon auf.", lächelte sie leicht.
„Wüsste ich auch gern…", murrte Atemu.
„Danke!“, Isa lächelte und stand so gut sie konnte auf, Wackelte aber ein wenig.
„Seit ihr fertig?“, entgegnete Yugi und sah zu den beiden Mädchen.
„Ich denke schon.", nickte Arai und drehte sich zu ihm.
Atemu sah zu Isa: „Sicher?"
„JA!“ Isahra strahlte ihn an und kniff dabei die Augen zusammen: „Mit geht’s gut, ist schon okay!“
„Gut, dann versuchen wir zu gehen.“, nickte Yugi und öffnete die Tür.
Die kühle Nachtluft schlug ihm entgegen und auch die Stille auf den Straßen.
Arai ging zu ihm: „Warte!", meinte sie und ging nach draußen,
„Lass mich vorgehen, sicher ist sicher."
Atemu ging zu Isa: „Okay, wenn du meinst."
„Hey ich bin robust! Ich komm klar!“, versicherte sie Atemu und küsste ihn auf die Wange.
„Hey!“, Yugi ging Arai nach: „Du kannst doch nicht immer alles allein machen!“
Atemu nickte unsicher, dann folgte er Yugi und Arai.
„Wieso denn?", fragte Arai und grinste schief.
„Weil ich mir Sorgen mache…“, grummelte Yugi süß für sich hin.
Isahra ging langsam zu Phean und kletterte auf seinen Rücken. Laufen war anstrengend und auch wenn sie Arai nicht gesagt hatte, war sie sich sicher, dass sie ihre Gegner im Moment nicht bemerken würde, wenn sie hinter ihr Stehen würden.
„Musst du nicht!", lächelte Arai und stieg auf Ardere, "beeilen wir uns."
Atemu stieg auf Sepet und ließ ihn lostraben.
„Ich weiß, aber ich tus eben!“, meinte Yugi und stieg auf sein Pferd, dem er den Namen Osiris gegeben hatte.
„Isa ließ Phean langsam traben und sah sich um: „Es liegt was in der Luft… Was Unheimliches…“
„Ich weiß!", Arai sah sich um, dann ließ sie Ardere loslaufen.
Atemu sah zu Isa: „Etwas Unheimliches?"
„Ja… Ich weiß nicht, aber etwas das uns nicht gefällt, liegt in der Luft… Sei bitte wachsam.“, bat sie ihn und ritt los.
Yugi schloss zu Arai auf: „Was meinst ihr denn? Es ist doch alles sehr friedlich.“
Atemu sah ihr kurz nach, dann ritt auch er los.
„Es liegt etwas in der Luft…", wiederholte Arai, „…keine Sorge, wird schon gut gehen."
Sie erreichten den Fluss und Phean wurde langsamer. Er hatte Durst und scheute davor weiterzugehen.
„Was ist mein Süßer?“, Isa klopfte ihm auf den Hals und stieg ab.
„Was ist denn?“, Yugi hielt Osiris an.
Arai sah sich um.
„Hmmm…", machte sie nachdenklich.
„Er hat nur Durst. Reitet nur weiter! Ich komm dann nach!“
Isahra ließ Phean zum Fluss hinter und lächelte ihren Freunden zu.
„Nein, wir warten.“, winkte Yugi ab.
„Wir trennen uns nicht.", meinte Arai und sah dann zu Phean.
Atemu nickte und gähnte leicht.
„Reitet!“ Isahra sah Arai hart an: „Beeilt euch!“
„Was hast du denn? Wir sind doch…“
„Nein Yugi! Ihr reitet weiter!“, unterbrach ihn Isa und in der Ferne wurde schon der erste Staub in der Luft sichtbar.
Arai schüttelte den Kopf: „Nein."
Atemu drehte sich um und sah sich um.
„Ohoh!", machte er leise.
„Doch! Und zwar gleich!“ Isahra ging zu Sepet und schlug im mit der Hand so fest auf den Hintern, das er panisch loslief.
Yugi sah sie an: „Aber du bist nicht in der Lage zu kämpfen und zusammen…“
Arai sah Atemu nach, dann seufzte sie leise.
„Pass auf dich auf…", murmelte Arai, dann nickte sie Yugi zu, „Komm schon."
„Du willst sie zurücklassen?“, schluckte er und sah auf Isa.
„Mach schon! Ich sterbe schon nicht und eure Sicherheit ist wichtiger als Meine!“, sagte sie, sah den dreien nach. Dann wandte sie den Blick an ihre Verfolger und stellte sich ihnen in den Weg.
Arai ritt weiter, sie sah Atemu, er hatte sein Pferd angehalten und sah ihnen entgegen.
„Wo ist Isa?", fragte er.
Arai schluckte: „Sie kommt gleich und jetzt beeil dich."
Yugi sah seinen Bruder an: „Sie wollte nicht mit… sie sagt, dass sie nachkommt.“
„Hört endlich auf mit eurem äußerst wichtigen Gespräch und beeilt euch.", zischte Arai und sah die Beiden an.
Atemu schluckte: „Aber wir können sie nicht hier lassen."
„Arai hat aber recht… Und Isa will es so!“, Yugi tat sich sichtlich schwer das zu sagen, aber er folgte Arai.
„Ati, wenn wir bleiben, muss sie sich Sorgen um unser Wohl machen, so kann sie frei kämpfen, ohne Rücksicht auf uns.“
„Sie ist nicht mal vollkommen fit!", Atemu schüttelte den Kopf, „Wieso musste sie zurück bleiben?"
Arai schwieg. Sie wusste was er meinte.
Yugi sagte auch nichts mehr, er wusste auch nicht was, aber er ritt los.
Isahra sah den fünf Männern entgegen und spannte ihren Bogen. Es war schwerer als Sonst, aber sie traf einer der Fünf, als sie den Pfeil losließ.
Der Mann schrie kurz auf und kippte dann von seinem Pferd, doch der Schuss war nur in die Schulter gegangen. Mühsam stand er wieder auf.
„Ihr müsst an mir vorbei…“, sagte Isa und blieb einfach stehen.
„Das werden wir ja schaffen!", lachte einer der Männer und ging auf sie zu.
„Wir werden sehen!“, Isahra schloss die Augen und warte einfach ab. Töten würde er sie sicher nicht. Das wäre sicher gegen seine Order.
Der Soldat ging weiter auf sie zu.
„Willst du nicht wegrennen oder so?", fragte er schief grinsend.
„Nein, das hätte ich dann schon gemacht…“ Isa lächelte ihn an und ihre Augen blitzen schwach und kurz auf: „Aber wenn du leben willst, dann geh besser wieder nach Hause.“
Der Soldat lachte und sah sie an: „Sollte, dass eine Drohung sein?"
„Nein!“, Isahra schüttelte den Kopf: „Eine gute gemeinte Warnung.“
„Ach?", lachte er und ging auf sie zu, „Sehr amüsant."
„Rühr mich an und du brennst und alle deine Freunde auch.“, warnte Isahra ihn noch mal und sah ihn mit gold aufblitzenden Augen an.
Wäre sie nicht so schwach, würde sie sicher gefährlicher wirken, aber sie hatte keine Wahl mehr.
„Habt ihr gehört?" Der Soldat drehte sich zu dem Rest der Männer um, „Wenn wir ihr näher kommen, brennen wir."
So wie auch er, lachten alle los.
„Du musst mir nicht glauben, du wirst es ja sehen.“, meinte Isa und sammelte sich innerlich. Wenn Arai wüsste, was sie vor hatte, wäre sie sicher nicht weg geritten und auch Yugi und Atemu wären noch hier, was wiederum hinderlich für ihren Plan und ihren vielleicht bevorstehenden Tod gewesen wäre.
„Das werde ich wohl…", grinste der Soldat schief und ging weiter auf sie zu.
Die restlichen Männer schlossen zu ihm auf.
Einer der Männer kam auf sie zu und packte sie am Oberarm.
„Und jetzt komm…", murrte er sauer.
Isahra sah auf seine Hand, ab ihren Arm und ihre Haut wurde immer Heißer, seine Hand begann zu qualmen, aber loslassen würde er nicht mehr können.
Er schrie auf und versuchte loszulassen, aber irgendwie war es so, als ob er festgeklebt wäre.
„Ich hab dich gewarnt!“, sagte Isa ruhig und stand plötzlich in Rot lodernden Flammen.
Sie sah auf die Männer auf den Pferden und ging auf sie zu, ohne das die Pferde auch nur wagten sich zu bewegen. Den einen Soldaten befreite sie, aber er stand schon in Flammen.
Die Soldaten die noch nicht Feuer gefangen hatten, saßen einfach nur regungslos da und starrten sie an. Die andren quälten sich mit Isas Feuer.
„Haut schon ab! Oder wollt ihr auch brennen?“, fauchte Isa sie an und sah zu einem der Jüngeren auf, der sicher nur Befehle befolgte, aber nicht böse im Herzen war.
„Nein!", schrie einer von ihnen und wendete sein Pferd.
Dieses schnaubte ein wenig panisch, doch es lief los und ließ eine dichte Staubwolke zurück.
Sie wandte sich an eine der wenigen die noch nicht brannten. Es war ein Heerführer der in einer Ecke stand und alles andere als freundlich wirkte.
„Magst du Feuer?“
„Mögen?" Der Heerführer schnaubte leicht, „Mich wirst du nicht so einfach los."
„Wieso bist du feuerfest?“, fragte Isa und hielt ihm die Hand hin.
„Ich gefall dir dich, nicht war… träumst du davon mir zu haben? Traust du dich mich anzufassen?“
Er lachte leicht und schlug ihre Hand weg: „Ich bin kein Neuling mehr, ich kenne diese Tricks."
„Tricks?“, sie lächelte ihn an und stellte sich vor ihn: „Ich habe keine Tricks nötig! Ich bin Echt! Sieh deine Hand an, sie ist schon schwarz!“
„Na toll!", schnaubte der Führer und sah auf seine Hand, „Und was hast du jetzt vor?"
„Sagte ich doch, ich verbrenne dich!“, sagte Isahra und legte ihre Hand auf seine Brust die sogleich in Flammen aufging.
Der Heerführer schrie auf und versuchte noch von ihr wegzukommen, doch es war bereits zu spät. Plötzlich ließen die Flammen nach und erstickten sich selbst.
Isahra brach zusammen und taumelte ohnmächtig gegen den Heerführer.
Ihre Kraft war aufgebraucht ihre Augen jetzt nunmehr dunkelbraun.
Der Heerführer fiel rückwärts auf dem Boden, doch die Verbrennungen die er erlitten hatte, waren so schlimm, dass er sowieso nicht mehr lange leben würde.
Isahra lag ohnmächtig auf ihm und atmete schwach. Brandspuren hatte sie keine und jetzt war es ein Wettlauf mit der Zeit. Entweder würde sie jemand finden der sie zum syrischen König brachte, oder sie Sonne aufgehen und sie wieder zu Kräften kommen.
„Arai!“, Yugi, faste ihn ihre Zügel und hielt Arai und ihre Pferd an: „Warte mal… Da hinten hat’s gebrannt!“
Arai drehte sich um und kniff die Augen zusammen.
„Wartet hier.", meinte sie und wendete ihr Pferd.
Atemu drehte sich ebenfalls um: „Wieso sollen wir hier warten?"
„Wir kommen mit!“, widersprach Yugi: „Entweder alle oder keiner!“
„Ihr wartet ihr!", Arai sah die beiden scharf an, „Wer weiß, wer dort noch aller ist."
Atemu sah sie trotzig an: „Du kannst uns nichts befehlen."
„Nein Arai! Ich lass dich nicht gehen! Nimm uns nicht, oder bleib hier! Du wirst uns nicht los!“, widersprach Yugi energisch.
Arai seufzte genervt.
„Ist es so schwer zu verstehen, dass es einfacher ist, wenn ihr hier bleibt?", fragte sie und ließ Ardere weitertraben.
„Ja!", fauchte Atemu.
„Und wenn du Hilfe brauchst?“, Yugi hielt wieder ihre Zügel fest: „Und wir sind auch Isas Freunde, oder? Arai, bitte! Ich ertrage es nicht, wenn die was passieren sollte.“
Arai befreite die Zügel aus seiner Hand und sah die Beiden dann an.
„Wenn syrische Soldaten in der Nähe sind, haut ihr ab und wehe wenn nicht!", grummelte sie genervt.
„Nein! Nicht ohne dich!“, schüttelte Yugi den Kopf.
„Du wirst meine Frau werden und ich liebe dich!“
„Wenn Soldaten dort sind, werde ich schon genug zu tun haben, dass sie mich nicht erwischen, ich mache mir Sorgen um euch…", seufzte Arai und strich Ardere über den Hals.
„Und ich um dich! Willst du, oder kannst du das nicht verstehen?“, fuhr Yugi sie an und schnaubte. „Gib mir eine Waffe du ich komm klar und Atemu auch!“
„Gut, aber wenn ihr nachher tot seid, will ich keine Beschwerden hören!", funkelte Arai zornig und ritt los.
Atemu sah ihr nach: „Sauer?"
„Wahrscheinlich…“, seufzte Yugi und lächelte zu seinem Bruder: „Komm schon, wir müssen doch Isa suchen gehen….“
Arai seufzte. Sie hasste es, wenn sie von Yugi überredet wurde und noch mehr hasste sie es, wenn sie genau wusste, dass es gefährlich war.
Ein Blick über die Schulter verriet ihr, dass die Beiden ihr folgten.
Atemu sah zu Yugi und nickte: „Gut, dann los."
„Ich hoffe, dass es ihr gut geht…“, nickte Yugi und schloss zu Arai auf.
„Ich auch!", erwiderte Atemu und ritt wieder schneller.
Sie kamen zurück an sie Stelle, wo sie vorhin Isa zurückgelassen hatten, aber es bot sich ihnen eine Reihe verbrannter Körper…
„Was ist hier passiert?“, schluckte Yugi und sah sich um.
„Das willst du nicht wissen…", Arai stieg von Ardere und kniete sich neben einen der Körper.
„Das glaub ich nicht… Sind das sie Soldaten der Syrer?“, fragte Yugi und sah zu Arai.
Atemu sah sich unterdessen sie Leichen an, aber Isa war nicht dabei…
„Ja…", Arai drehte einen von ihnen auf den Rücken und verzog leicht das Gesicht, „Saubere Arbeit."
„Arai, wie kann das passieren?“, wollte Yugi wissen.
„Und was meinst du mit saubere Arbeit? Wer war das?“, fragte Atemu nach.
„Wie kann was passieren?", fragte Arai und sah sich noch die andren dann, bevor sie sich zu Atemu drehte, „Erledigt hat sie Isa und mit sauberer Arbeit meinte ich, dass sie unerkennbar sind."
„Isa?“, Yugi starrte Arai an.
„Was soll das heißen? Isa war das? Ich weiß, das sie Feuermagie beherrscht, aber sie ist doch keine Mörderin und so grausam auch nicht!“, schüttelte Atemu den Gedanken ab.
Arai lächelte schwach: „Denkt ihr, dass sie ihr Feuer nur zum Feuer machen verwendet?", fragte sie leicht lachend.
„Nein! Aber das….“, Atemu brach ab: „Ist sie wirklich so grausam? Warum hat sie...“
Yugi sah sich eines der Opfer an: „Und wo ist sie jetzt?“
„Das hat nichts mit grausam zu tun.", seufzte Arai und sah sich um, „Wenn du diese Fähigkeit beherrscht und die angegriffen wirst, reagierst du auch nicht anders."
Arai zuckte leicht mit den Schultern und sah sich dann um: „Ich hab keine Ahnung."
„Dann müssen wir sie suchen! Veilleicht lebt noch einer ein wenig, der da hinten vielleicht!“, Atemu zeigte auf den Heerführer, der halb verbrannt in seiner Ecke saß.
Arai atmete tief durch, dann ging sie auf den Mann zu und kniete sich vor ihn.
„Lebst du noch?", fragte sie und sah ihn aufmerksam an.
Der Heerführer sah auf und wankte leicht.
„Der lebt wirklich noch!“, wunderte sich Yugi.
Atemu kniete sich zu Arai: „Wo ist das Mädchen, das dir das angetan hat?“
Der Heerführer starrte alle drei an, dann kippte er vornüber. Arai fing ihn angewidert auf.
„Sterben ist nicht!", fauchte sie und zog ihn wieder in die Höhe, „Wo ist sie?"
„Rede und ich erlös dich von den langsam qualvollen Tod.“, fuhr Atemu ihn an.
Arai drehte sich zu ihm und schüttelte den Kopf.
„Du überforderst ihn!", sagte sie leise, dann drehte sie den Kopf wieder zu dem Führer, „Wo ist sie?"
Der Führer glubschte sie an, dann grinste er schief: „Keine Ahnung."
„Dann sag mir was du weist oder ich verlängere deine Qualen!“, donnerte Atemu ihn an.
„Atemu!", zischte Arai, „So kommst du auch nicht weiter."
„Wie denn dann?“, fragte er mürrisch.
Yugi seufzte, Atemu war zu ungeduldig, aber er konnte ihn verstehen. Immerhin er würde auch so reagieren, wenn Arai verschwunden wäre.
Arai schüttelte leicht den Kopf, dann sah sie den Führer wieder an.
„Sag uns wo sie ist.", sagte sie beinahe schon sanft, „Ich kann dir helfen, wenn du uns hilfst."
Der Führer sah sie nachdenklich an, doch dann zuckte er, da er ziemliche Schmerzen hatte.
„Wie willst du ihm helfen?“, verwirrt sah Yugi sie an.
Atemu schnaubte nur und es juckte ihm in den Fingern, sie Antwort aus ihm heraus zu pressen.
Arai warf den Beiden einen genervten Blick zu, dann drehte sie sich wieder zu dem Führer: „Wo ist sie?", wiederholte sie leise.
Der Führer hustete leicht und deutete dann in eine Richtung: „Da entlang."
„Was ist den passiert?“, fragte Yugi vorsichtig nach.
Der Heerführer begann leise und immer wieder stockend zu erzählen. Arai nickte hin und wieder und stand dann auf.
„Ich dachte... du wolltest mir helfen…", keuchte der Führer.
Arai lächelte leicht, dann kniete sie sich wieder vor ihn.
„Gut, dass du mich daran erinnerst.", grinste sie.
Yugi sah sie an und stelle sich vor sie: „Willst du ihn töten? Das kannst du nicht machen!“
Atemu war in der Zwischenzeit zu Phean gegangen der immer noch in der Nähe war. „Bringst du mich zu seiner Herrin?“
Der Führer schluckte und sah Yugi an, der vor ihm stand. Plötzlich wurde ihm klar, dass das einer der Prinzen war. Umsichtig zog er den Dolch aus seiner Tasche und holte aus.
„Hast du eine bessere Idee?", fragte Arai und beobachtete den Führer aus den Augenwinkeln.
„Du hast ihm versprochen ihm zu helfen! Du kannst dein Wort doch nicht so brechen! Auch wenn er zu den Syrern gehört, so zu sterben hat er nicht verdient und as wichtiger ist, du solltest deinen Seele nicht Lügen beschweren!“, wandte Yugi ein.
„Hör besser auf ihn…", meinte der Führer und holte aus.
Arai stieß Yugi beiseite und trat dem Mann direkt in den Magen.
„Na klar…", grummelte Arai genervt.
Yugi sah sie entsetzt und erschrocken an, er hatte nicht mit einem Anschlag gerechnet.
„So viel dazu!", Arai kniete sich vor den Mann, „Vorhin hätte ich dich noch mitgenommen, das hast du leider verwirkt."
Der Führer ging noch bevor er irgendwas sagen konnte in Flammen auf.
„Gehen wir jetzt?"
Yugi nickte nur und schluckte. Er wandte den Blick ab.
Atemu setzte sich auf Sepet: „Phean kommt von alleine mit, oder?“
Arai lächelte ihm kurz zu und knuffte ihm in die Seite.
„Du bist immer auf deinen Rücken aufpassen.", sagte sie leise, dann sah sie zu Phean, „Ja, tut er."
„Gut mach ich….“ seufzte Yugi und setzte sich auf sein Pferd.
„Wo finden wir Isa jetzt?“, fragte Atemu noch nach.
Arai nickte nach rechts: „Da hinüber, besonders weit kann sie ja noch nicht sein.", seufzte Arai und stieg auf ihr Pferd.
„Wenn sie alleine war nicht, aber ich glaube nicht das sie allein zurück ihn die Stadt laufen würde, wenn Phean da ist.“, erwiderte Atemu und sah Arai ernst an: „Ich denke das sie Syrer sie haben.“
„Ich befürchte es auch!", stimmte Arai zu, „Da haben wir wieder einen Grund, dass ihr hier bleibt."
Atemu lächelte sie an: „Nein!! Ich lass sie nicht zurück.“
„Und ich lass dich nicht alleine gehen!“, nickte Yugi frech.
Arai überlegte einen Moment. Die Beiden durften nicht mitkommen, es war zu gefährlich.
„Mhm…", machte sie und sah die Beiden an, „Ihr wollt also mit?"
„Ja!“, antworteten Beide gleichzeitig.
„Und euch ist klar, dass das kein Spaziergang wird?", Arai legte den Kopf schief und zog eine Augenbraue hoch.
„Ja, mach dir keine Sorgen... Aber ich kann sie doch nicht bei den Syrern lassen." meinte Atemu ernst.
„Denkst du, ich reite hin um sie dann dort zulassen?", fragte Arai und schüttelte den Kopf, dann sah sie die Beiden kurz an: „Reitet zurück."
„Ich werde nicht umkehren! Immerhin bin ich ein Mann und weigere mich eine Frau kämpfen zu lassen!“, schnaubte Atemu sauer.
„Arai, du wirst uns nicht los! Du kannst uns nicht daran hindern, mitzukommen.“, meinte auch noch Yugi.
"Ihr würdet euch wundern was ich alles kann", dachte Arai laut und nach und sah die Beiden an.
„Willst du jetzt mit uns streiten?“, fragte Atemu nach.
„Tun wir das nicht schon?", Arai sah die beiden amüsiert an.
„Doch, aber wäre es nicht besser Isa zu suchen? Sechs Augen sehen mehr als zwei.“, wandte Yugi ein.
„Er hat Recht. Zudem würd ich mir schlecht vorkommen, wenn ich nicht mal sie retten kann.“, nickte Atemu.
„Gut…", seufzte Arai ergeben, „…aber ihr haut ab, wenn etwas schief gehen sollte."
„Sicher!“, sagte Atemu und grinste. Er würde sicher nicht weglaufen.
„Ist gut!“, versprach Yugi mit gekreuzten Fingern auf dem Rücken.
Arai verdrehte die Augen. Für wie bescheuert hielten die Beiden sie eigentlich?
„Dann kommt…“, grummelte sie und ritt los.
Yugi ritt ihr nach: „Und wohin?“
„Weißt du wohin?“, wollte Atemu wissen.
„Na zurück zum Palast, der Heerführer hat in diese Richtung gezeigt.", erklärte Arai.
„Na toll! Glaubst sie haben Sie wieder in den Plast verfrachtet?“, wunderte sich Atemu.
„Ich denke schon. Sie werden sie sicher verhören wollen.“, gab Yugi zu bedenken.
„Genau!", stimmte Arai zu und wünschte sich innerlich, dass die Beiden endlich umdrehen würden.
„Na dann wieder zum Königspalast…“ seufzte Atemu und ritt schneller.
Yugi sah ihm nach und folgte ihm dann: „Arai, kommst du?“
„Nein ich bleibe hier!", Arai schüttelte leicht den Kopf, dann ritt sie den Beiden nach.
* End Kapitel15 Harte Zeiten – Courage and selfless*
^^
Signatur


Hallo^^ ...*HEUL* Ich weiß nciht, aber ich hab das Gefühl das meine FFS gar ncih tmehr gelesen werden... Schreibt ihr mit kommis?? Ich würd die gerne mal weiterhochladen.
Ich freu mich schon^^^   |
Isahra READY STEADY GO
![...]() ![...]()

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2005 Beiträge: 17644 Nachricht senden | Erstellt am 01.06.2006 - 20:19 |  |
Dann sind wir Storydealer???
*denks*
     
Und schon gehts weiter!! (endlich):
Co – Projekt von Alex und Icedragon:
Kapitel16; Alte Verbindungen - Sisters through the blood, Sisters through the soul
Ein Eimer Wasser wurde Isahra ins Gesicht geschüttet und weckte sie unsanft auf. Sie sah langsam auf und stellte fest, dass sie an der Wand hing, Ketten und Seile hatten ihre Arme und Beine zusammengeschnürt. Zudem war sie in einem dunkeln Kellerraum.
„Gut geschlafen?", fragte eine gehässige Stimme amüsiert.
„Ja sicher… Ich hab geschlafen, als wär ich tot! Schönen Gruß von meiner Mutter.“, erwiderte Isa und versuchte zu erkennen wer vor ihr stand. Sie war sich aber sicher, dass es Anala sein musste.
Anala lachte leicht: „Deine Witze sind immer wieder zum Totlachen, das muss ich dir lassen", konterte sie trocken.
„Wenn du meinst?“, Isa sah an ihr vorbei und auf eine Fackel. Das Feuer tat gut, aber es war sehr weit weg und spendete zu wenig Licht, als das es ihr wirklich helfen könnte, aber sie war wieder wach, das war schon mal was.
„Und was willst du von mir?“
„Ich?" Sie grinste leicht und ging dann ein wenig hin und her, „Eigentlich will ich nichts, ich will nur, dass du deine Freunde anlockst."
„Na toll, hast du mich deswegen so verschnürt?“ hustete Isa und sah schwach zu ihr auf.
„Nein, das hab ich getan, weil mir langweilig war.", gab Anala zu.
„Warum beglückst du dann nicht deinen tollen Mann? Er würde sich sicher freuen.“, gab Isa zurück. Das war doch lachhaft, aus Langweile jemanden zu verschnüren.
„Hat´s wenigstens Spaß gemacht einen wehrlosen zu verschnüren?“
„Na ja…", Anala grinste schief, „…schon ziemlich, wieso? Und was meinen Mann angeht, das geht dich nichts an."
„Freut mich… Kurzweile ist immer gut. Aber lass mich raten, er hat dich gezwungen ihn zu heiraten und in sein Bett gehst du auch nicht freiwillig.“, erwiderte Isa und schielte zum Fernster. Es lag zu tief, als das sie Sonne es je wirklich erreichen konnte.
„Das geht dich noch weniger an…", gähnte Anala und sah sich um, „…deine Freunde sind übrigens unterwegs."
„Ich weiß… dass sie kommen. Und ich hab Recht, nicht? Was hat er getan das du ihm so hörig bist?“, fragte Isa weiter.
„Er hat mich gerettet!", Analas Augen verdunkelten sich ein wenig.
„Und? Ist das alles?“, Isahra sah sie nun endgültig mitleidig an: „Du bist wirklich bemitleidenswert. Eine Rettung macht dich noch lange nicht zum Eigentum eines anderen Menschen.“
„Ich bin nicht sein Eigentum!", erwiderte Anala ruhig, „Ich lasse mich nicht besitzen."
„Doch, du bist seine Frau und seine Bettgespielin, gegen deinen Willen, also bist du sein Eigentum!“, schüttelte Isa den Kopf: „Du tust was er will und fragst nicht mal warum. Was hast du denn davon, wenn du schön brav bist?“
„Nichts…", Anala zog eine Augenbraue hoch und lehnte sich gegen die Wand, „…aber du scheinst dich gern überall einzumischen."
„Ich sag was ich denke und ich hab auch recht damit. Warum tust es dann? Warum willst du uns aus dem Weg haben? Glaubst du wirklich du wirst Königin? Was ist daran eigentlich so toll? Das hab ich nie verstanden….“, entgegnete Isa und lächelte ein wenig.
„Ich habe nie darum gebeten Königin zu werden.", Anala setzte sich auf den Boden und gähnte, „Ich habe mir mein Leben nicht so vorgestellt..."
Sie murmelte etwas Unverständliches und sah zur Seite.
„Wie denn dann?“, wollte Isa wissen.
Anala dachte einen Moment nach: „Ob ich dir das erzählen sollte?"
„Warum denn nicht? Auch ich hab mir mein Leben sicher nicht immer so vorstellt, wie es jetzt ist, und reden kann einen befreien.“
Isahra sah sie an: „Ich werde doch eh sterben, oder?“
„Wahrscheinlich…", nickte Anala und dachte kurz nach, „…kennst du Arai eigentlich gut?"
Sie grinste schief und lehnte sich zurück.
„Ja, ich mit ihr aufgewachsen. Weißt du, ich und sie… wir sind Schwestern, auch wenn wir nicht dasselbe Blut oder sie selben Eltern haben. Aber du weichst mir aus. Was willst du von seinem Leben?“, bohrte Isa weiter.
„Ich weiche nicht aus…", Anala sah zur Seite, „…ich hätte gerne eine Familie gehabt, aber mir bleibt nur..."
Sie zuckte mit den Schultern. Scheinbar, dachte sie, dass Isahra jetzt wusste, was sie meinte.
„Was bleibt dir nur?“, fragte Isa nach.
„Eine Schwester die mich nicht kennt.", Anala stand auf und streckte sich leicht.
„Arai?“, Isa horchte auf: „Bist du dir sicher?“
„Ich weiß es.", seufzte Anala.
„Und woher? Arai erinnert sich an nichts mehr… Nicht mal an ihre Eltern und meine Mutter sagte uns, das sie Arai als Baby gefunden hätte.“, erwiderte Isa: „Sag mal, kannst du die Fackel nicht näher herholen? Mir ist kalt.“
Anala stand auf und nahm die Fackel.
„Von mir aus.", entgegnete sie, „Sie spürt genauso wie ich, dass wir uns kennen. Nur gibt sie es nicht zu."
„Nein, das glaub ich nicht. Arai ist nicht so… Weißt du, Arai und ich, wir haben auch schon viel durchmachen müssen… Erst wurde unsere Mutter ermordet und sie von den Rebellen entführt und ich musste in einen Tempel… Nicht nur dein Leben hat Stolperfallen und Steine auf dem Weg.“ Isa sah in die Flamme und ihre Augen spiegelten sie Flamme, aber sie bleiben immer noch dunkelbraun.
„Unsre wirkliche Mutter hat uns im Stich gelassen.", Analas Augen wurden wieder eisig, „Und Rebellen sind nicht das Schlimmste was einem passieren kann."
„Dann erzähl es mir, ich kannte eure Mutter nicht.“, bat Isa, damit sie Anala vielleicht besser verstehen konnte.
„Ich weiß es von Botum…", gab Anala zurück, „…ich kannte sie nicht."
„Dann erzähl mir, was du weißt.“, entgegnete Isa.
„Er sagte zu mir, dass sie mir meinen Namen gegeben hat und dass sie noch sagte, dass ich eine ältere Schwester habe, aber das war`s auch schon.", zuckte Anala mit den Schultern.
„Glaubst du ihm das? Ich glaub nicht das eure Mutter euch so einfach aufgeben hat. Wenn du auch noch deinen Namen von ihr hast, dann hat sie dich geliebt!“, lächelte Isa ihn an.
„Mag sein…", räumte Anala ein, „…aber es ändert nichts mehr."
„Nein, nicht wenn du es nicht willst.“, sagte Isa uns dachte kurz nach: „Also gibst du lieber auf und lässt dich einfach durch die Welt treiben, anstatt dich zu erheben und du selbst zu sein?“
„Bisher ging’s mir recht gut damit…", Anala gähnte wieder, "…außerdem, was soll ich tun? Meine Mutter suchen?"
„Warum nicht? Du hast doch alle Möglichkeiten!“, gab Isa zurück, als wäre es das Verständlichste von der Welt.
„Alle Möglichkeiten?" Anala lachte leicht, „Wenn ich abhaue, wird mich Botum suchen."
„Musst du doch nicht, sag ihm du geht’s auf Reisen oder schick Boten aus, such die, die dir helfen können. Du bist Königin, bei Ra, wenn ich herausfinden kann, wer mein Vater ist, wirst du doch wohl in deiner Position deine Mutter finden können.“, seufzte Isa.
„Sie lebt nicht mehr.", gab Anala zurück und lächelte schwach.
„Weißt du das sicher? Oder hat das Botum gesagt?“ erkundigte sich Isa spitz und sah die ersten leichten Sonnenstrahlen am Fernster, aber das half ihr nicht viel.
„Ich weiß es…", erwiderte sie und ging ein wenig auf und ab.
„Wie starb sie denn?“, Isa sah zu ihr auf, aber da sind mal den Boden erreichen konnte, war sie wehrlos
„Verbrannt.", erwiderte Anala knapp.
„Das kann ich gar nicht…“, nuschelte Isa vor sich hin…
„Tut mir leid, Anala, aber ich glaube nicht, dass deine Mutter dich im Stich gelassen hat.“
„Sie war nicht nur meine…", murmelte Anala und schüttelte leicht den Kopf, „Ich denke nicht mehr darüber nach.“
„Wenn die Welt scheinbar stillsteht, dann denk über das Vergangne nach und sieh ihn sie Zukunft…“, erwiderte Isa und lächelte.
Anala zog eine Augenbraue hoch, dann lächelte sie leicht: „Wenn du meinst."
„Es ist wichtig zu wissen wer wir sind, damit wir unseren eigenen Weg finden. Meine Mutter wurde erschlagen und ich war bei ihr als sie starb. Ich bin die Tochter einer Diebin und Betrügerin, aber auch einer großherzigen mutigen Frau. Was das für mich heißt, entscheide ich selbst, aber du weißt nichts von deiner Mutter und was sie dir vererbt hat. Nicht mal, ob du ihr Ähnlich siehst.“, meinte Isa.
Anala zuckte leicht mit den Schultern: „Ich sehe Arai ähnlich, also vielleicht sah Mutter auch so ähnlich aus."
„DU solltest mehr über dich wissen, als das!“
„Ich interessiere mich nicht für meine Vergangenheit!", erwiderte Anala leicht genervt.
„Und warum?“, wollte Isa wissen.
„Weil ich es einfach nicht wissen will.“
„Ich kann dir dann nicht helfen…“, Isa brach ab und sah zum Fenster, wie hörte vertraute Stimmen, wagte aber nicht zu rufen.
Da draußen waren Arai, Atemu und Yugi!
Anala grinste plötzlich schief: „Ahh, na endlich", lachte sie höhnisch.
Isa sah sie an: „Geh sie doch begrüßen…“
„Wieso sollte ich?"
„Damit ich mir deine Mitleidsnummer nicht mehr antun muss!“, sagte Isa frech.
Anala lachte genervt.
„Ich denke, dass ich unsre Gäste begrüße", murmelte sie und verließ den Raum.
Atemu war abgestiegen und sah zum Palast auf: „Keine Wachen.“
„Sie erwarten uns.", meinte Arai gelassen und ging weiter.
„Na toll…“, brummte Atemu und ging vor.
Yugi sah zu Arai: „Also dann… gehen wir rein.“
„Wir...", murmelte Arai und ging dann weiter, „…gut, aber bleibt hinter mir."
„Nein. Isa ist hier als meine Dienerin vorgestellt worden und ich bin der Kronprinz, ich geh vor!“, forderte Atemu Arai auf und sah sie an.
„Das stimmt, Arai, bitte, du musst nicht gleich mit der Tür in Haus fallen.“, bat Yugi.
„Gut!", Arai verdrehte die Augen und fügte leiser hinzu, "Dann lasst euch doch abstechen."
„Das werden sie nicht, dann hätten sie sich nicht die Mühe gemacht uns herzulocken.“, winkte Atemu ab.
Arai verdrehte die Augen und folgte den Beiden. Wozu sagte sie eigentlich noch etwas? Sie hörten ja sowieso nicht auf sie.
Yugi ging hinter Arai und sah sich um… „Keiner da!“
„Doch da ist Anala!“, Atemu zeigte Auch Anala, die auf sie zukam.
„Ganz toll…", Arai drehte den Kopf zur Seite.
Anala grinste schief als sie die Drei sah.
„Ach wie schön euch zu sehen!", flötete sie.
„Du!“ Yugi sah sie an und drehte den Kopf weg.
„Wo ist Isahra?“, fragte Atemu ohne auf die Höflichkeit zu achten.
„Wer?", fragte Anala und sah ihn verwirrt an.
„Du weißt wen wir meinen!", fauchte Arai.
„Ich will meine Freundin zurück! Du weißt genau wen ich meine! Wo ist sie?“, fuhr Atemu Anala an.
Yugi schweig lieber.
Anala lachte: „Ich weiß nicht wo sie ist", wiederholte sie.
„Du lügst.", Arai machte einen Schritt auf sie zu.
„Dein Hauptmann hat uns gesagt das du sie hast!“, log Atemu sehr überzeugend: „Wo ist sie?“
Yugi sah Anala an: „Bitte, Isa ist uns sehr wichtig.“
Anala lachte wieder und sah Arai dann in die Augen: „Wenn ihr ein wenig mitdenkt, kommt ihr auch so drauf."
Arai schnaubte: „Im Kerker."
Atemu schluckte unmerklich: „Dann hol sie her!“
„Anala! Du bist doch nicht Böse! Bitte lass sie frei, sie hat dir doch nie was getan!“, stimmte Yugi seinem Bruder zu.
„Holt sie doch.", meinte Anala und ging dann weiter.
„Ich schlage vor, du bringst sie her!", Arai packte sie am Oberarm und zog sie zurück.
„Wir kennen uns hier nicht aus.“, meinte Yugi.
Atemu ging schon mal los und sah sich um…. Er ging in die Richtung aus der Anala gekommen war, aber er wusste dass er den Weg nicht finden würde.
Anala schnaubte, als Arai sie weiterschubste.
„Geh schon!", knurrte sie.
Anala grinste schief: „Natürlich!", dann ging sie wirklich los.
„Sie hat was vor, oder?“, wisperte Yugi zu Atemu und Arai.
„Ich weiß, aber was haben wir für eine Wahl?“, zuckte Atemu mit den Schultern.
„Sie hat immer etwas vor.", erwiderte Arai genervt und ging weiter.
Anala grinste nur und ging dann zügig in Richtung Kerker.
Atemu folgte ihr und sah sich um, noch immer keine Wachen….
Yugi beschlich ein unheimliches Gefühl… „Was war hier los?“
Arai ließ den Blick schweifen und sah dann nach vorn. Anala war verschwunden.
„Verdammt."
„Wo ist das Miststück!“, fuhr Atemu auf.
„Da ist Isa!“, unterbrach Yugi, aber ein Gitter aus Kupfer versperrte ihm den Weg.
„Weg!", meinte Arai leise, dann ging sie zu dem Gitter, „Kupfer, toll."
„Was hast du denn erwartet? Gold? Andere Metalle kenne wir doch nicht.“, wunderte sich Yugi und ging aus dem Weg.
„Was hast du vor?“, wollte Atemu wissen.
„Ich hasse es trotzdem…", seufzte Arai, „…na dann, brennen wir uns den Weg frei."
„Was?“, Yugi wich zurück.
„Dann mach! Sie bemerkt uns nicht mal!“, drängte Atemu sie weiter.
In der Tat war Isahra wieder ohnmächtig geworden, als Anala gegangen war.
„Hey, wenn du`s schneller durchbrennen kannst, dann mach´s doch!", giftete Arai und brannte ein Loch in das Gitter.
„Tut mir leid, aber ich mach mir eben Sorgen.“, schnaubte Atemu sauer.
Yugi lächelte ihn an: „Wissen wir doch.“
Arai trat zur Seite. Das Loch war jetzt groß genug, dass er durch konnte.
„Dann geh endlich."
„Danke…“ Atemu kletterte durch das Loch.
Yugi folgte ihm und sah zu Arai: „Kommst du auch?“
Arai nickte leicht: „Ich komme schon.", meinte sie.
Atemu lief zu Isa und versuchte die Ketten zu lösen.
Yugi wartete auf sie und sah dann zu seinem Bruder: „Und? Schaffst du`s?“
Isa blinzelte etwas, da sie etwas bemerkt hatte. „Wer…“ brachte sie gerade so heraus.“
Arai sah sich um. Sie konnte nicht ganz glauben, dass Anala nicht mehr hier war.
Atemu befreite sie von einer der Ketten.
„Ich schaff`s schon.", meinte er und sah dann Isa an, „Ich bin’s."
Isa kniff die Augen zusammen und sah ihn dann an. Sie konnte nicht mal stehen und richtig festhalten auch nicht. „Verschwinde…Falle…“ meinte sie nur.
„Was ist mit ihr?“, Yugi sah zu Arai… „Was ist denn mit dir?“
Arai schluckte.
„Sie ist fertig…", erwiderte Arai dann sah sie sich wieder um, „Verdammt, wir sind in Schwierigkeiten."
Atemu sah sie verwirrt an, dann befreite er Isa von den andren Ketten.
„Was für eine Falle?"
Isa schüttele kaum merkbar den Kopf: „Weiß nicht…“, dann kippte sie wieder weg.
„Arai? Was ist los?“, wiederholte Yugi, der sich etwas mehr Infos wünschte.
Atemu fing Isa auf und sah dann zu Arai.
„Bring endlich den Mund auf, verdammt!", schrie er schon fast.
Arai zuckte kaum merklich zusammen.
„Anala.", sagte sie leise und sah sich um, „Sie ist hier."
„Das ist doch klar… Sie hat uns hierher gelockt.“, Yugi sah zu Atemu: „Isa sieht wirklich schlecht aus…“
Atemu hob Isa hoch: „Bringen wir sie weg von ihr, es scheint Keiner hier zu sein."
„Du verlässt dich mal wieder nur auf deine Augen...", murmelte Arai leise und ging dann zum Gitter um das Loch zu vergrößern.
„Auf was sollen wir uns denn verlassen? Ich hab nur meine Augen!“, meinte Yugi kleinlaut und folgte Arai zum Loch.
Isa lag schlaff in Atemus Armen, aber sie war wach, konnte aber nur denken.
Bitte, lass ihn meine Augen nicht gesehen haben, dachte sie.
Arai schüttelte den Kopf und kletterte durch das Loch.
„Kommt schon.", Arai sah sich auf dem Gang um, es war Keiner da.
Atemu nickte und folgte ihr vorsichtig.
„Wir sollten hier schnell wieder raus.“, schlug Yugi vor.
„Ja, schon… Du Arai… Weißt du warum Isas Augen so dunkel sind?“, fragte Atemu plötzlich nach.
„Dunkel?", fragte Arai und sah ihn an: „Ich glaube du hast Augenprobleme."
„Was meinst du mir dunkel?“, fragte Yugi verwirrt nach.
„Na dunkel eben. Ohne Glanz, einfach dunkelbraun… und ich hab keine Augenprobleme!“, erwiderte Atemu und sah auf Isa, sie er auf den Armen trug.
„Einbildung!", beharrte Arai säuerlich und lief weiter, „Wollt ihr jetzt über eure Augen reden, oder bringen wir sie hier weg?"
Sie bog um die nächste Ecke und wich zurück: „Ohoh."
„Du weißt was!“, meinte Atemu, ließ es aber dann gut sein. Er konnte später noch weiter fragen.
Yugi blieb auch stehen und schluckte: „Na toll…“
„Ich sag´s dir später", winkte Arai ab und sah wieder nach vorn.
Jetzt wussten sie, wo die Soldaten waren. Sie wartete bereits auf sie, zusammen mit Anala.
„Bringt Isa hier weg.", zischte Arai leise.
„Wie denn? Oder besser wohin? Da unten sind nur die Kerker…“, murmelte Atemu, der immer noch im Schatten stand.
Yugi sah zu Anala: „Warum tust du das?“
„Schon mal besser als hier rum zu stehen!", gab Arai zurück und machte einen Schritt nach vor.
Anala lachte fies: „Weil ich noch eine Rechnung mit jemandem offen habe."
„Na gut…“ Atemu ging ein paar Schritte zurück und dann wieder die Treppe runter. Es gefiel ihm nicht, aber er konnte Isa nicht länger dieser Gefahr aussetzen.
„Mit wem denn? Anala, du bist doch kein schlechter Mensch! Bitte, lass uns gehen!“, bat Yugi und ging auf sie zu.
Arai hielt ihn zurück und schubste ihn in Richtung Kerker.
„Geh lieber, hier wird es gleich ein wenig gefährlich."
Anala lachte wieder: „Mit meiner lieben Schwester", antwortet sie Yugi.
„Nein! Ich geh nicht!“, weigerte sich Yugi und blieb stehen.
Dann sah er wieder zu Anala: „Schwester?“
„Yugi…", zischte Arai und sah wieder zu Anala.
Diese sah Yugi und ging dann auf die Beiden zu.
„Nach dem ich Isahra nicht meine, wer bleibt denn dann übrig?", fragte sie leise.
„Und was willst du von Arai? Ihr kennt euch doch gar nicht und warum brauchst du alle diese Wachen?“, fuhr Yugi Anala an.
„Yugi, das ist meine Sache.", Arai sah zu Yugi.
„Die brauch ich, damit ihr nicht abhaut, während ich sie fertig mache.", lachte Anala.
„Und warum willst du das?“, wollte Yugi noch Wissen: „Was hat Arai dir je getan?“
„Ich habe nicht nach ihr gesucht…", sagte Arai zu Yugi und drehte sich dann zu Anala, „Wenn du mich fertig machen willst, dann komm."
„Gerne!", schnaubte Anala.
„Wusstet du etwa von ihr?“, schluckte Yugi: „ Und selbst wenn, wo hättest du sie suchen sollen?“
„Natürlich wusste ich von ihr.", gähnte Arai, „Es zählt, dass ich es nicht getan habe und jetzt wäre es schön, wenn du zu Atemu gehst."
„Wie lang willst du noch reden?", fragte Anala und ging auf die beiden los.
„Ich will dich aber nicht verlieren und sie hätte auch suchen können! Arai du musst dir keine Vorwürfe machen. Dein Leben war hart genug.“ meinte Yugi und sah zu Anala: „Und was ist mit dir? Du hast sie auch nicht gesucht, oder? Es ist nicht richtig für etwas Rache zu nehmen, das man selbst mit verantwortet hat!“
Arai lächelte leicht, dann sah sie zu Anala.
„Du kannst ihr viel sagen, hören wird sie nicht auf dich."
„Du kennst mich nicht!", fauchte Anala und schlug zu.
„Ihr seit Schwestern! Ihr könnt doch nicht ernsthaft den Tod der Anderen wollen!“, todesmutig stellte sich Yugi zwischen Anala und Arai, wobei er auf Anala sah: „Das kann nicht dein Ernst sein! Selbst wenn sie nicht nach dir gesucht hat, du bist doch auch nicht besser. Du hast doch auch nicht versucht sie zu finden!“
Anala stoppte und sah ihn genervt an.
„Das geht nur mich und sie etwas an, also hau ab."
Arai sah Yugi an. Wieso ging er nicht einfach?
„Tut es nicht! Du hast uns da alle mit rein gezogen!“, schüttelte Yugi den Kopf.
„Yugi!", Arai zog ihn leicht zurück, „Ich komme schon klar."
Anala fauchte missmutig.
„Ich will das aber jetzt von ihr wissen!“, bockte Yugi standhaft.
„Was willst du wissen?", schnaubte Anala genervt und machte einen Schritt auf die Beiden zu.
Arai stellte sich neben Yugi.
„Warum du Arai töten willst und warum du ihr allein die Schuld an allem gibst. Du hättest auch was tun können.“, klärte Yugi auf: „Und warum du uns alle so hasst!“
Anala grinste schief, dann sah sie ihn an: „Ich gebe ihr nicht die Schuld, aber ich hasse es, im Schatten andrer zu stehen. Euch hasse ich nicht."
„In welchem Schatten stehst du denn?“, fragte Yugi weiter.
„In Meinem…", antwortete Arai genervt und verzog das Gesicht.
Anala nickte kaum merklich und sah sie missgelaunt an.
„Unsinn! Ihr kanntet euch doch gar nicht!“, schüttelte sich Yugi.
„Es reicht ihr, dass ich älter bin.", gähnte Arai.
„Ich kann selber sprechen!", fauchte Anala sauer.
„Sie hat recht Arai, lass es sie aus ihrer Sicht erklären…“, bat Yugi seine Freundin und sah zu Anala: „Erklärs mir!“
Arai zuckte die Schultern und sah zu Anala. Diese stemmte die Hände in die Seiten.
„Mich würde interessieren wo du warst, als Botum mich gefunden hat. Du bist älter als ich, du warst damals schon älter, aber irgendwie warst du nicht da", schnaubte sie.
„Arai war zwei Jahre alt als du zu Botum kamst, oder? Was erwartest du eigentlich von ihr? Das sie dich sucht, obwohl sie selbst noch nicht alleine überleben kann und immer in Gefahr ist? Ich bitte dich, du hast es auch nicht versucht und wir alle stehen im Schatten von irgendjemand. Yugi und Atemus, Atemu in dem seines Vaters…“ mischte sich Isa ein sie an der Wand neben dem Kecker lehnte und den Beiden zugesehen hatte.
Yugi starrte sie an: „Wieso kannst du laufen?“
Arai schüttelte leicht den Kopf. Das Gespräch war ihr mehr als unangenehm.
„Genau, wieso kannst du laufen?", knurrte Anala sauer.
„Weil es im Kerker Feuer gibt und jetzt hör auf im Selbstmitleid zu Baden. Das bringt dir nichts…“, keuchte sie, konnte aber im Moment nicht weiter gehen. Sie sparte ihre Kräfte erstmal noch auf.
„Feuer? Sag mal was bist du eigentlich?“, wunderte sich Yugi und merkte das Isas Augen wirklich ungewöhnlich dunkel waren.
„Ist das jetzt so wichtig?", fragte Arai und sah zu Anala, „Ich hab`s satt von ihr beschuldigt zu werden."
Anala sah sie herausfordernd an: „Ach?"
„Worauf bist du eigentlich wirklich sauer?“, wandte Isa ein: „Darauf das Arai ihre ersten Lebensjahre bei meiner Mutter und mir war?“
Yugi sah hin und her. Das war jetzt komischer als zuvor und brauchte jetzt jemand der dem ganzen auch nicht so ganz gewachsen war: „Wo ist mein Bruder?“
„Vielleicht…", schnaubte Anala und sah zur Seite.
Arai gähnte leicht und sah sich um: „Im Kerker, denk ich."
In dem Moment erschien auch Atemu hinter Isahra.
„Ich denke deine Mutter dachte, dass du es hier besser haben würdest… Immerhin, ein Palast und ein Königreich. Aber du sagest sie sei Tod, warum suchst du denn sie Schuld für alles bei Arai. Sie hat sicher nicht gewollt, das du hier und heute gegen uns alle stehst.“
„Ati…“ Yugi ging zu seinem Bruder: „Was geht hier eigentlich vor?“
Atemu zuckte mit den Schultern.
„Ich habe nicht die geringste Ahnung, aber langsam würde ich hier gern weg."
„Wieso mischt du dich eigentlich immer ein?" Anala funkelte sie zornig an: „Ich wiederhole mich ungern, aber es geht hier nur um sie und mich."
Arai warf ihr einen gelangweilten Blick zu: „Du musst es ja wissen."
„Du willst es nicht verstehen, oder? Ich hab dir gesagt, Arai ist meine Schwester, warum solltest du dann nicht auch meine Schwester sein?“, erwiderte Isa, sie immer noch an der Wand lehnte: „Zudem sind wir gemeinsam hierher gekommen und gemeinsam werden wir gehen.“
Yugi nickte. „Die Mädchen, werden aber nicht so einfach nachgeben.“
„Alle drei Dickköpfe.", seufzte Atemu und sah zu Anala.
„Mir reicht schon eine Schwester die ich nicht will, danke!", Anala verschränkte die Arme vor der Brust.
„Wieso darf ich sie eigentlich nicht fertig machen?" Arai fuhr sich durch die Haare.
„Weil sie deine Schwester ist! Und warum spielst du dich so auf, wenn du Arai doch gar nicht willst? Du hättest es ignorieren können und deinen Frieden gehabt.“, wandte Yugi plötzlich ein.
„Er hat Recht. Warum das ganze Theater?“, stimmte Isa ihm zu.
Atemu lehnte sich an die Wand: „Das kann jetzt länger dauern."
Anala verzog das Gesicht: „Weil ich sehen wollte, ob sie überhaupt weiß, dass es mich gibt."
Arai schnaubte: „Natürlich weiß ich es, du hättest es mir nicht erst sagen müssen."
„Ist das alles? Gehen wir, das haben wir nicht nötig.“, seufzte Isa, sie das Ganze immer mehr als eine Farce ansah. Was wollte Anala eigentlich? Aber das Gehen fiel ihr aber schwer, sie schleppte sich mehr vorwärts, als das sie ging.
„Arai, komm, lass uns gehen |