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Anne ![]() Status: Offline Registriert seit: 25.08.2008 Beiträge: 551 Nachricht senden |
Sechs Jahre war Clara Rojas gemeinsam mit Ingrid Betancourt ![]() im kolumbianischen Dschungel gefangen, sie brachte dort sogar ein Baby zur Welt. BRIGITTE.de sprach mit ihr über Angst, Freundschaft und Vergebung. Clara Rojas, geboren 1964 in Bogotá, Kolumbien, gründete gemeinsam mit Ingrid Betancourt die ökologische Partei Oxígeno Verde. Als Ingrid Betancourt 2002 für das Präsidentenamt in Kolumbien kandidierte, übernahm Rojas die Leitung des Wahlkampfes. Im Februar 2002 reisten die beiden Frauen zu einer Wahlkampfveranstaltung in einem Gebiet, das von der Rebellenorganisation FARC kontrolliert wurde. Sie wurden überfallen und in den Dschungel verschleppt. Während der Gefangenschaft entfremdeten sich die ehemaligen Freundinnen, die letzten Jahre der Gefangeschaft verbrachten sie in getrennten Lagern. Im April 2004 brachte Clara Rojas im Urwald per Kaiserschnitt ihren Sohn Emmanuel zur Welt. Sein Vater ist ein Guerillero. Als Emmanuel 2005 schwer erkrankt, wurde er von seiner Mutter getrennt. Erst nach ihrer Freilassung im Januar 2008 sind die beiden wieder vereint. Über ihre Erfahrungen im Dschungel hat Clara Rojas nun ein Buch geschrieben. http://www.brigitte.de/gesellschaft/pol … t-1018733/ ![]() ![]() Kurzbeschreibung Sechs Jahre in der Gewalt der Guerilla - an der Seite von Íngrid Betancourt. Clara Rojas überlebte für ihren Sohn. 2147 Tage Verzweiflung, Hoffnung, Überlebenskampf. Clara Rojas, Wahlkampfhelferin und engste Freundin von Íngrid Betancourt, zusammen mit ihr verschleppt von kolumbianischen FARC-Rebellen. Mitten im Dschungel bringt sie ihr Kind, den Sohn eines Guerilleros, zur Welt. Nun erzählt sie erstmals ihre Geschichte: für Emmanuel, ihren Sohn. Sechs Jahre Martyrium: Im Februar 2002 werden die kolumbianischen Politikerinnen Clara Rojas und Íngrid Betancourt von der Terrororganisation FARC in den Dschungel verschleppt. Es ist eine Geiselnahme unter unwürdigsten Bedingungen. Jahrelang werden die Frauen in Ketten gehalten, ziehen auf der Flucht vor den Regierungstruppen mit den Rebellen von einem Dschungelcamp zum anderen. Krankheiten, Schlamm, Regen, Hunger und mangelnde Hygiene zehren an Körper und Seele. Inmitten der Hölle bringt Clara Rojas im April 2004 ein Kind zur Welt: Emmanuel, den Sohn eines Guerilleros. Im Alter von neun Monaten ist Emmanuel dem Tode nahe. Die FARC übergibt ihn einem Bauern im kolumbianischen Hinterland, der ihn ins Krankenhaus bringt. Von dort wird er, namenlos, in ein Heim abgeschoben. Erst mit der Befreiung seiner Mutter und einer DNA-Analyse kann seine Herkunft geklärt werden. Aus einigen Tagen der Trennung wurden vier lange Jahre. Erst im Januar 2008 haben die internationalen Verhandlungen endlich Erfolg: Clara Rojas und weitere Mitgefangene werden freigelassen. Klappentext »Irgendwo im kolumbianischen Urwald kam ungefähr 2004 ein Junge zur Welt. Seine Mutter ist Clara Rojas, sein Vater ein unbekannter Soldat dieser marxistischen Armee, die seit vier Jahrzehnten den Staat bekämpft, finanziert durch Lösegeld und Drogenhandel. Ein der FARC entflohener Polizist nannte im Mai 2007 den Namen des Kindes: Emmanuel. Der unbekannte Kleine wurde zum Symbol von Kolumbiens Irrsinn. »Als Ende Dezember die ersten Verhandlungen über eine Freilassung der Geiseln scheiterten, lag das nach Ansicht des kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe daran, dass die FARC den kleinen Emmanuel nicht mehr als Faustpfand in ihrer Gewalt hatte.« BBC News »Die kolumbianischen FARC-Rebellen haben nach Angaben des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez zwei ihrer Geiseln freigelassen: Clara Rojas, eine Mitarbeiterin der früheren Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt, sowie die ehemalige Parlamentsabgeordnete Consuelo Gonzalez. »Ich sagte beiden: Willkommen im Leben«, berichtete Chavez. Bezugs- und Textquelle | |||
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