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Maiden  In Sorte Diaboli


Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 200780 Nachricht senden | Erstellt am 04.04.2008 - 15:26 |  |
Die Krefeld Pinguine haben mit Chris Heid den siebten und damit letzten Verteidiger für die Saison 2008/2009 unter Vertrag genommen. Der 25-jährige Deutsche spielte zuletzt in der zweiten Liga bei den Eisbären Regensburg. Dort absolvierte er 46 Saisonspiele, erzielte zwei Tore und gab zwölf Vorlagen. In der Saison 2006/2007 ging Chris Heid zudem 18 Mal für die Eisbären Berlin in der DEL auf’s Eis, wo er ebenfalls einen Treffer verbuchen konnte. Der Linksschütze wurde am 14. März 1983 in Langley (Kanada) geboren, ist 187 Zentimeter groß und wiegt 93 Kilo. In der nordamerikanischen AHL absolvierte er insgesamt 85 Spiele für die Houston Aeros und die Cleveland Barons.
Chris Heid erhält bei den Krefeld Pinguinen einen Jahresvertrag plus klubseitiger Option für eine weitere Saison. Mit der Verpflichtung des 25-Jährigen sind im Defensivbereich die Planungen der Schwarz-Gelben abgeschlossen. Damit stehen folgende sieben Verteidiger unter Vertrag: Richard Pavlikovsky, Dusan Milo, Jim Fahey, Daniel Kunce, Benedikt Schopper, Sinan Akdag, Chris Heid.
Aufsichtsratvorsitzender Wolfgang Schulz: “Ich bin froh, daß wir mit unseren Planungen zeitlich absolut im Soll liegen. Wir wollten frühzeitig das Grundgerüst der neuen Mannschaft stehen haben und konnten nun mit der Verpflichtung von Chris Heid die Planungen in der Defensive abschließen. Mit Torhüter Sebastien Charpentier und den sieben Verteidigern sind wir hinten dicht und können uns jetzt weiter auf den Offensivbereich konzentrieren. Ich bin sicher, daß wir unsere Mannschaft nach aktuellem Stand verstärkt haben. Auch unser Ziel, das Team zu verjüngen, haben wir erreicht.”
krefeld-pinguine.de
[Dieser Beitrag wurde am 17.06.2008 - 23:01 von meister aktualisiert]
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meister  Krefelder Superkaiserpinguin


Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 28291 Nachricht senden | Erstellt am 04.04.2008 - 19:46 |  |
Ja hinten sind wir wirklich jut besetzt.Ich bin sehr zufrieden. Jetzt müssen sie es nur noch in der neuen Saison zeigen.
Signatur

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Maiden  In Sorte Diaboli


Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 200780 Nachricht senden | Erstellt am 12.04.2008 - 14:49 |  |
Profil Chris Heid
Ein - mindestens vorläufiges - Ende fanden die Planungen der Pinguine für die Defensive mit der Verpflichtung von Chris Heid. Der am 14.03.1983 in Langley, British Columbia (Kanada) geborene Deutsch-Kanadier wird die letzte Position in der Verteidigung der Pinguine für die kommende Saison besetzten. Auffällig ist, dass er mit 187 cm Größe und 93 kg Gewicht durchaus Gardemaße aufweist. Damit verfügen die Pinguine insgesamt über eine recht große und kräftige Verteidigung. Nur Dusan Milo bringt weniger als 180 cm mit - ebenso wie er der einzige unter 90 kg Gewicht ist! Besonders das "aufräumen" vor dem eigenen Tor sollte also durchaus gewährleistet sein!
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Maiden  In Sorte Diaboli


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Karrierestart in der WHL
Seine ersten Schritte unter professionellen Bedingungen machte Chris, nach einer überaus erfolgreichen Saison in der BCJHL (einer regionalen Juniorenliga seines Heimatstaates British Columbia) mit ganzen 26 Toren und 60 Punkten aus 58 Spielen, in der WHL, der Western Hockey League, also einer der drei großen kanadischen Juniorenligen. Nach einem ersten Einsatz im Jahr 1998/99 begann seine Karriere hier im Sommer 1999 richtig. Mit 16 Jahren legte er eine durchaus gute Rookie-Saison hin. 44 Einsätze hatte er vorzuweisen, dabei kam er auf ein Tor und 8 Punkte bei +2 und 25 Strafminuten. Solide Werte für einen Verteidiger im ersten Jahr. In der folgenden Saison dann zeigte er auch zunehmendes Offensivpotential. In 51 Einsätzen konnte er alle offensiven Werte verdoppeln! 2 Tore, 15 Vorlagen und 17 Zähler lautete die Bilanz. Bei durchschnittlichen 76 Strafminuten. Außerdem zeigte er, dass er in der Lage ist, in den Playoffs seine Leistung zu bestätigen und kam in 12 Partien immerhin auf 4 Punkte! Diese Leistungen, zusammen mit seiner kräftigen Statur, überzeugten die Scouts der Minnesota Wild. Bereits in der Mitte der 3. Runde, an Position 74, sicherten sie sich seine Rechte. Zum Vergleich: Damit lag er ganze 32 Plätze vor Christian Ehrhoff, der im selben Jahr an San José ging, wurde also zumindest zum damaligen Stand ihrer beider Karrieren sogar als der bessere Spieler eingeschätzt!
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Etablierung als WHL-Topspieler.
Diese Einschätzung wusste er auch zunächst zu bestätigen! In 69 Spielen der folgenden Saison 2001/02 kam er mit 7 Toren und 35 Punkten erneut in allen Kategorien auf persönliche Bestwerte. Außerdem konnte er trotz deutlich mehr Einsätzen seine Strafzeiten auf 56 Minuten drücken! Allerdings ging diese zunehmende Offensive etwas zu Lasten seines Defensivspiels, was -5 beweisen. Die erfolgversprechende Entwicklung besonders in der Offensive ging dann weiter, als er im Jahr 02/03, seiner letzten Saison in der WHL, mit erneuten persönlichen Rekorden abschloss. 9 Tore und starke 45 Punkte aus 60 Spielen bei 66 Strafminuten bildeten die Habenseite. Allerdings wies er auch -10 auf. Dennoch, er war mit Abstand Topverteididiger der Spokane Chiefs. Der zweitbeste Blueliner hatte ganze 19 Zähler aufzuweisen! Mit anderen Worten, gut halb so viele Punkte wie Chris allein Vorlagen! Noch einmal zusetzen konnte er dann in den Playoffs. 11 Spiele absolvierte er und kam dabei auf überragende 2 Tore und 13 Punkte! Damit war er zweitbester Playoffscorer des Teams!
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Schritt ins Profilager
Den Wild gefiel, was sie sahen und sie gaben ihm im Sommer 2003 einen Dreijahresvertrag. Allerdings erfüllte sich die Hoffnung auf NHL-Einsätze nicht. Er kam auf 58 Spiele in der AHL für das Farmteam aus Houston. Hier konnte er mit 3 Toren und 13 Punkten bei 35 Strafminuten auch durchaus überzeugen. Allerdings hatte er auch -10 aufzuweisen und wurde immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. So musste er im folgenden Jahr hart um seinen Platz im Team kämpfen. Er pendelte zwischen Louisiana in der ECHL und Houston in der AHL und absolvierte insgesamt nur 36 Spiele, was erneut auch auf Verletzungen zurückzuführen war. Dennoch konnte er in der AHL in 19 Partien 5 Punkte und +2, in Louisiana in 17 Partien immerhin 2 Tore, 8 Punkte und -9 hinlegen. Dennoch war er ein wenig aus dem Fokus der Wild geraten und hatte einen schweren Stand, sich an die AHL zu gewöhnen. Auch einige Verletzungen trugen dazu bei, dass er im Jahr 2005/06 für Houston und Cleveland nur auf 8 AHL Partien mit 3 Punkten und -6 kam. Den größten Teil der Saison absolvierte er in der ECHL, wo er für die Pensacola Ice Pilots 50 Mal auflief und 4 Tore, sowie 20 Punkte verbuchte. Hinzu kamen für die Fresno Falcons - ebenfalls ECHL - 16 Playoffspiele mit 2 Toren und 4 Punkten.
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Wechsel nach Deutschland
Nun, im Sommer 2006, war er vertragslos. Die NHL-Chancen schienen Geschichte und so entschied er sich, seine deutsche Abstammung zu seinem Vorteil zu nutzen. In der DEL verbrauchte er keine Ausländerlizenz und so gaben ihm die Eisbären aus Berlin eine Chance. In 18 Einsätzen, allerdings zumeist als Stürmer, kam er auf ein Tor, 10 Strafminuten und -5. Da die Eisbären aber über ein sehr tiefes und starkes Team verfügen schaffte er es nicht ganz, sich durchzusetzen. So gab man ihm zur Hälfte der Saison nach Regensburg in die zweite Liga ab. Hier kam er weitere 29 Mal zum Einsatz und erzielte ein Tor und 8 Punkte bei 34 Strafminuten. Er etablierte sich als Leistungsträger bei den Oberpfälzern und machte sich vor allem durch unbändigen Kampfgeist besonders bei den Fans bald beliebt. So blieb er auch im vergangenen Spieljahr an der Donau. Das Team, vor der Saison durchaus als Favorit der Liga gehandelt, erwischte ein absolutes Seuchenjahr! Lange Zeit stand man am Tabellenende und die Abstiegsangst ging noch zu Beginn des Jahres 2008 um. Doch mit der Verpflichtung von Igor Pavlov als Trainer kam die Wende. Und einer der entscheidenden Spieler dabei, der in jedem Spiel 110% brachte und das Team mitriss war Chris Heid! Der Blueliner kam letztlich zwar "nur" auf 2 Tore und 14 Punkte aus 46 Spielen, wurde aber von den Fans als Spieler des Jahres in Regensburg ausgezeichnet. Letztlich schaffte man recht souverän den Klassenerhalt. Besonders gestützt auf eine überragende Defensive - und diese wurde auch und besonders zusammengehalten vom Neu-Krefelder Verteidiger! Die Pinguine waren überzeugt und so gab man ihm einen Vertrag, der neben der festen Laufzeit über ein Jahr auch noch eine Teamoption auf eine weitere Spielzeit beinhaltet.
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