Cerco 
Krieger Halb-NSC


Status: Offline Registriert seit: 23.04.2007 Beiträge: 90 Nachricht senden | Erstellt am 23.04.2007 - 19:45 | |
Charaktername Cerco Sarden
Alter: 42
Klasse: Krieger
Geburtsjuwel: ** Zufall
Rasse: kurzlebig
Geburtsterritorium: Scelt
Persönlichkeit/Aussehen:
Cerco ist großgewachsen und von kräftiger Statur. Seine Haare sind kurz und schwarz, manchmal hat er einen Dreitagebart, aber für gewöhnlich rasiert er sich. Seine Augen sind dunkelbraun. Die Hände sind ebenfalls kräftig und zum Zupacken gedacht, durch die viele Arbeit auf dem Felde hat er dort auch ordentliche Schwielen.
Mittlerweile ist Cerco 42 Jahre alt, auf seiner Stirn haben sich Falten gebildet, ob nun wegen Zorn oder Sorgen lässt sich schwer sagen. Der Krieger ist nicht gerade redselig und es ist schwer etwas aus ihm herauszubekommen, was seine Familie betrifft. Ebenso mühsam ist es, das Vertrauen dieses Mannes zu gewinnen, doch wenn man es einmal gewonnen hat, kann man sicher sein, dass Cerco einem immer helfen und beiseite stehen wird. Seltene Eigenschaften vereint der scheinbar einfache Landmann. Wenn er sein Wort gibt und etwas verspricht, so meint er es auch. Intrigen und Galanterie sind ihm fremd, ja, er verachtet sie gar. Vielleicht, weil er sie auch nicht versteht. Er spuckt auf all die langlebigen Rassen von denen er der Meinung ist, dass sie nur auf seinesgleichen herabsehen würden und er spuckt auch auf die arroganten Adeligen, die nichts von dem rauen Leben außerhalb des Hofes wissen. Cerco respektiert anderes Leben, er hilft denjenigen, die sich nicht selbst zu helfen vermögen und man könnte durchaus sagen, dass er auch eine Seite als Beschützer in sich zeigt, obwohl sie tief unter seiner rauen, verschlossenen Art verborgen ist.
Dennoch kann Cerco auch einmal aus der Haut fahren und wütend werden, gerade wenn es um seine Familie geht. Die Wucht seiner Fäuste vergisst man so schnell nicht. Ebenso ist es nicht gut ihn betrunken anzutreffen, wo er äußerst grantig und barbarisch sein kann.
Mit Magie will er dagegen nichts zu tun haben, am liebsten würde er diesen Teil an sich einfach schlichtweg verleugnen. Er fühlt sich damit gestraft, dass ausgerechnet er, der nichts weiter als ein einfaches geruhsames Leben führen will, damit verflucht worden ist. Aus diesem Grunde trägt er seinen Geburtsjuwel auch nie, sondern hat ihn in einer Truhe verschlossen. Dass er den Juwel nicht längst zerstört hat, zeigt, dass ein Teil von ihm dennoch nicht stark genug ist, gänzlich mit der Magie abzuschließen.
Vorgeschichte:
Cerco wurde in Scelt in der Schattenwelt geboren und dort ist er auch als Sohn eines Pferdezüchters aufgewachsen. Sein Leben war einfach und von harter Arbeit bestimmt. Schon früh half er mit auf dem Familienhof, wo mehrere Generationen unter einem Dach lebten. Sie züchteten nicht nur Pferde, sondern hielten auch andere Tiere und bauten Getreide, Gemüse und Kräuter an, um davon zu leben. Somit hatten sie so ziemlich alles, was man braucht und bis zu Cercos 12. Lebensjahr kannte er nichts anderes als diesen Flecken auf Scelt, genauergesagt in Tuathal.
Als dann Cercos Geburtszeremonie stattfand, erhielt er seinen Juwel, was für große Aufregung in der Familie Sarden sorgte, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte keiner von ihnen magische Kräfte besessen, auch wenn sie Menschen des Blutes waren. Cercos Vater war stolz auf seinen Sohn ohne dass dieser etwas großartiges vollbracht hätte. Vielleicht würde ja aus seinem Sprößling etwas richtiges werden und so war es beschlossene Sache, dass Cerco in die Stadt Tuathal geschickt wurde, um dort eine Ausbildung im Kämpfen zu erhalten. Es war nicht das einzige was er in der Stadt erlebte, ebenso traf er auf eine Schwarze Witwe, die irgendetwas an ihm fand was er bis heute noch nicht begreift. Und er, er wußte nicht einmal in welcher Gefahr er sich plötzlich befand, alles in allem war er mit seinen sechzehn Jahren immer noch ein Landjunge. Für eine Weile war er ihr Leibwächter, Diener und ja, auch ihr Liebhaber. Sie kam nicht aus Scelt und so verließ auch er die Insel und er ging dorthin wo sie ihre Schritte hinführte, getrieben von einer unnatürlichen Sehnsucht nach ihrer Gegenwart.Eine Episode in seinem Leben auf die er bis heute nicht sehr stolz ist, weil er sich in seinem Stolz erniedrigt fühlte von der Schwarzen Witwe für mehrerlei Zwecke benutzt zu werden. Das Leben am Hof wurde mehr und mehr unerträglich für ihn, auch wenn er selbst meist nicht mehr als ein Schatten wahrgenommen wurde, so sah er doch vieles und er begann sich zur weiten freien Ebene seiner Heimatfelder zurückzusehnen.
Als die Schwarze Witwe in die Lichtwelt zog, blieb er zurück, obwohl es ihn äußerste Willensanstrengung kostete ihrem Netz zu widerstehen und sich nicht darin zu verlieren. Selbst Jahre danach wurde er noch von ihren Träumen und Rufen geplagt. Cerco verließ Tuathal und heiratete eine Bäuerin, die einer befreundeten Familie seines Vaters angehörte. Ruth war ein einfaches, liebes Mädchen und auch wenn Cerco sie niemals so heiß begehrte wie jene Schwarze Witwe, so lernte er sie doch zu schätzen und zu lieben. Cercos Vater starb und er übernahm eine Hälfte des Hofes, da auch seine Mutter bereits alt und schwach war, während sein Bruder Erlan und seine Frau die andere Hälfte bewirtschaftete. Es war eine ungestörte, eine friedliche Zeit.
Es waren erst wenige Jahre verstrichen und er 25, als waffenfähige junge Männer eingezogen wurden, um in die Lichtwelt zu ziehen von der Cerco bisher nicht mehr als den Namen gehört hatte. So verließ Cerco schweren Herzens seine Frau und seinen erstgeborenen Sohn Hagen und nahm seit langer Zeit wieder sein Juwel an sich, um mit einer Gruppe anderer Krieger nach Askavi zu kommen. Aus dem eigentlich kurzen Einsatz wurde ein Jahr. Ein Jahr in dem er einem gewissen Ruf nicht mehr länger widerstehen konnte und sich erneut in jenem giftigen Netz an Boshaftigkeit und bittersüßer Verzweiflung wiederfand. Als sie schwanger wurde, hatte sie nicht länger Macht über ihn. Cerco ging, er floh, fort aus der fremden Lichtwelt. Gegenüber seiner Frau hat er jenen Aufenthalt nie wieder erwähnt oder was ihm dort genau alles vorgefallen ist und was er tun mußte.
Selbst in Scelt zog er sich immer weiter zurück, durchstreifte mit seinen Hunden die nahegelegenen Wälder und Ebenen, rastlos und getrieben von etwas, was er selbst nicht benennen konnte. Er hatte seine einstige Ruhe verloren und es brauchte viel Zeit und seine Familie, dass er wieder zurück zu ihr fand. Cerco sah seine zwei Söhne und seine Tochter aufwachsen und alle seine Kinder erhielten ein Juwel, wobei jedoch keiner von ihnen ein sonderlich starkes besaß. Ruth wollte aber alle drei ausbilden lassen und so sehr Cerco sie auch bat und mit ihr argumentierte, Mabh sollte Hexe werden und Hagen und Tarek eine Kriegerausbildung erhalten. Ruth war einfach nur stolz darauf, dass ihre Familie offensichtlich nicht mehr zum gewöhnlichen Volk gehörte. Cerco jedoch kannte das Leben in der Stadt und was es mit einem anrichten würde. Er fürchtete nicht um Mabh, sie würde schon zurecht kommen, sondern um seine zwei Söhne.
Trotzdem begleitete er dann seine drei Kinder nach Tuathal und sah zu, dass sie gut unterkamen. Sie waren erst ein paar Monate in der Stadt, als Cerco eine telepathische Nachricht erhielt mit der er zunächst nicht viel anfangen konnte. Sie stammte aus Askavi im Schattenreich und enthielt so verworrene Gefühle und Symbole, dass Cerco erst eine Weile brauchte, um schließlich zumindest den entscheidenen Teil zu verstehen. Die Botschaft selbst war so schwach und von so weit weg, sie streifte ihn nur wie ein hauchdünner Flügelschlag.
Sie war von seinem ihm noch vollkommen unbekannten sechzehnjährigen Sohn Minan und er brauchte seine Hilfe, der Junge war dabei ein Schwarzer Witwer zu werden.
Familie:
Mutter: Tekkla Sarden - 76
Onkel: Titus Sarden - 80
Bruder: Marcian Sarden - 36
Bruder: Erlan Sarden - 47
Schwester: Marna Sarden - 40
Ehefrau: Ruth Sarden - 38
Sohn: Hagen Sarden - 18
Tochter: Mabh Sarden - 15
Sohn: Tarek Sarden - 13
Sohn: Minan - 16
Person auf dem Avatar: Michael Madsen
realer Name und mein Alter: Katharina, 24
OoC-Account: Fara
[Dieser Beitrag wurde am 24.04.2007 - 00:33 von Cerco aktualisiert]
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Cerco Sarden |
sarahmichelle 
Adminestratorin
       

Status: Offline Registriert seit: 05.01.2007 Beiträge: 504 Nachricht senden | Erstellt am 23.04.2007 - 20:06 | |
Willkommen!
Also es ist nur ein kleiner Punkt den doch noch bearbeiten musst und dann würfel ich dir auch schon dein Juwel aus.
Cerco schrieb
Als dann Cercos Geburtszeremonie stattfand, erhielt er seinen Juwel, was für große Aufregung in der Familie Sarden sorgte, denn bis zu diesem Zeitpunkt war keiner von ihnen ein Mensch des Blutes.
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Ganz so geht das nicht, denn wenn die Eltern keine Angehörigen des Blutes sind dann werden es die Kinder auch nicht. Aber du könntest zum Beispiel schreiben, dass seine Eltern keine Juwelen getragen haben und er der erste in der Familie war, dem diese Ehre zuteil wurde, oder gar, dass sie nur Angehörige des Blutes waren und über keinerlei Magie verfügten, aber Landen konnten sie nicht gewesen sein.
[Dieser Beitrag wurde am 23.04.2007 - 20:06 von sarahmichelle aktualisiert]
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