Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Quintus
unregistriert

...   Erstellt am 13.03.2007 - 21:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Quintus grinste breit...

"Naja... Ich denke, die Männer können sich bereits einen Reim darauf machen... Ein Mann und eine Wunderschöne Frau..."


Er erhob sich ebenfalls, schlüpfte in seine Sachen und ging zu ihr. Er hatte wieder sein "Centurio" Gesicht aufgesetzt, bevor er sich noch einmal zu ihr umdrehte und ihr einen Kuss gab.

"Wann sehen wir uns wieder? Wenn du mich arg vermisst, komme einfach in mein Haus, wäre dir das Recht? Ich wünschte, wir müssten gar nicht mehr voneinander scheiden, aber so ist es nunmal"

Quintus wollte lieber nicht daran denken, wie er dies alles der Welt und vor allem Mia erklären sollte. Da würde noch ein großes Problem auf ihn zukommen.




Julissa ...
Schmiedemeisterin




Status: Offline
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...   Erstellt am 13.03.2007 - 21:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sie schlang die Arme um seinen Hals und kraulte den Nacken ihres Gegenübers während er sie küsste. Ein leises wohliges Brummen entwich ihrer Kehle. Julissa blinzelte ihn an. "Ja, das kann ich tun, also zu dir kommen, meine ich." Sie löste sich behutsam von ihm, bis sie nur noch mit ihrem Daumen, der über seinen Handrücken strich, ihn berührte. "Ich denke, ich werde zu meiner Werkstatt zurückgehen und alles nötige veranlassen sowie meine Männer informieren. Vor morgen oder spätenstens übermorgen können wir nicht anfangen, da ja alles nötige noch hierher geschafft werden muss." Ihr grauste vor solch aufwendig organisierten Dingen. "Karrenwagen fahren und Dinge transportieren.. darin bin ich ncht gut, muss ich gestehen."




Quintus
unregistriert

...   Erstellt am 13.03.2007 - 22:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Quintus lächelte sie leicht verliebt an und nickte dann.

"Übermorgen reicht. Ich kann dir ein paar unserer Leute geben, damit Sie dir helfen können, wenn es so einfacher für dich ist?"

Er gab ihr noch einen kurzen Kuss und geleitete Sie nach draußen. Überraschenderweise nahm er sie dort aber nicht in den Arm, sondern zwinkerte ihr nur kurz zu, als er zu seinem Pferd zurück ging.
Sein Herz war ihm leicht und er lächelte die ganze Zeit vor sich hin. Er schwang sich auf sein Pferd und winkte Julissa noch zu, bevor er aus der Kaserne verschwand.

Irgendwie war es ihm doch noch unangenehm, mit einer Frau in der Öffentlichkeit turtelnd gesehen zu werden...


[tbc Quins Haus]




Julissa ...
Schmiedemeisterin




Status: Offline
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Beiträge: 1029
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...   Erstellt am 13.03.2007 - 22:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"Prima." erwiderte sie und löste sich mit Bedauern von ihm. Julissa strich sich ihre haare sowie die Kleidung zurecht, bevor sie sein Büro verliess. Kaum zu glauben.. aber es war. Sie war verliebt! Zu gerne hätte sie ihn angelächelt, doch seine Mimik 'sprach' es lieber nicht zu tun. Mit einem freundlichen Nicken verabschiedete sie sich und machte sich dann selbst auf den Heimweg.

tbc Julissas Haus




Quintus
unregistriert

...   Erstellt am 09.05.2007 - 13:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Quintus hatte gerade in seinem Büro Platz genommen, als auch schon sein Adjutant herein kam und ihm die neuesten Berichte vorlegte. Wohlwollend entdeckte er unter den Berichten auch den Bericht, der die Beförderung einiger Offiziere empfahl. Auch wenn Quintus selbst nur Centurio Primus Pilus war, so war er de facto im Moment der ranghöchste Offizier auf der Insel, da alle anderen Offiziere dem Diktator gehorcht hatten und deswegen aus ihren Ämtern entfernt worden waren. Quintus benötigte auch keinen höheren Rang, seine Männer gehorchten ihm auch so ohne zu murren, wussten sie doch, dass nur er ihr Auskommen sichern konnte.

Quintus nickte nun seinem Adjutanten zu und befahl ihm, diese Berichte sofort an Senator Pylades zu senden. Quintus überlegte kurz und kritzelte dann eine kurze Notiz an den Senator hin. In dieser Notiz bat er ihn, die Beförderung seiner Soldaten doch wohlwollend zu betrachten, da die meisten treu zur rechtmässigen Regierung gestanden hätten und noch nicht belohnt worden seien. Er selbst wäre mit seinem Posten ja zufrieden, aber seine Männer hätten etwas Anerkennung verdient, die aber nur der Senat bewilligen könne, da man ihm, Quintus de facto, keine Gewalt über diese Dinge zugewilligt habe.

Quintus verschwieg natürlich, was er mit „Gewalt“ meinte…
Ihm fehlte das Oberkommando, das „Imperium“, um seine Leute eigenhändig befördern zu können. Im Moment war er immer noch dem Senat unterstellt und de facto nichts weiter als ein Ausführender dessen Befehle.

Mit einem Nicken verabschiedete Quintus seinen Adjutanten und lehnte sich dann etwas zurück. Er gestattete sich für einige Sekunden von Julissa zu träumen, bevor ihm einfiel, dass er noch einiges zu bearbeiten hatte. Am Nachmittag würde er selbst wieder endlich eine der Exerzierrunden leiten können, sodass ihm wenigstens dort dann etwas Abwechslung beschieden sein würde.

Doch leider wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Ein Soldat brachte ihm einen Brief, den dieser von einem Schiffer am Hafen bekommen hätte. Zur Authentizifierung hatte der Absender einen Ring dem Brief beigegeben. Quintus erkannte diesen Brief auf Anhieb. Er gehörte einem guten Freund aus gemeinsamen Tagen in Rom, wo dieser mittlerweile als Händler zu großem Reichtum gekommen war.

Neugierig geworden, wieso er einen Brief außer Landes schmuggeln musste, nahm Quintus den Brief in Empfang und las ihn sich durch.

Von: Marcus Serverius Piso
An: Quintus Octavius


Ave mein Freund,

Wie ich hörte, hat es dich mittlerweile auf die Insel Mediteranea verschlagen.
Das freut mich sehr. Hast du bereits einen Anhaltspunkt für den letzten der Mörder? Ich leider nicht. Glaube mir, es vergeht kein Tag, wo ich den Tod derer, die du so liebtest nicht betrauere.

Ich hoffe, die Insel gefällt dir und du fühlst dich zumindest etwas heimisch.
Leider muss ich dir mitteilen, dass meine Quellen einiges Beunruhigendes über Mediteranea entdeckt haben. Auf dem Forum Romanum geht das Gerücht um, Rom liebäugle mit dieser Perle im Mittelmeer. Anscheinend hat man sogar bereits einen Perlentaucher ausgesucht.
Gaius Verricius. Du kennst ihn. Er war früher bei den Legionen und dort als Ausbilder berüchtigt. Wundere dich nicht, warum er jetzt auf einmal im Senat sitzt und auch noch als Botschafter. Er hat angesehene Freunde.
Verricius soll sich bereits im nächsten Monat auf den Weg zu dir machen und vor eurem Senat sprechen. Was er will ist doch wohl klar. Anscheinend möchte er euren Senat „überzeugen“, dass ihr euch anschliesst. Ich denke die 3 Legionen, die im Moment in Arminium auf ihre Verschiffung warten, sollten ein weiteres Argument sein.
Dir ist natürlich bewusst, dass Verricius in keinster Weise mit einem Erfolg rechnet oder?
Es scheint in der Tat so zu sein, als dass man bereits in Rom beschlossen hat, die Insel notfalls mit Gewalt zu annektieren. Erinnere dich an Sizilien. Wer soll Rom denn da aufhalten, wenn es sich wirklich entschliesst, euch zu annektieren. Dafür spricht auch, dass man einen Aristokraten alter Garde, Manius Decimus Franterius, einen absoluten Draufgänger und heldenhaften General, das Kommando über die Armee übergeben hat.

Frage mich nicht, Freund, warum ich dir dies sage und ich so zum Verräter werde.
Sagen wir, mir gefällt der Gedanke, dass Mediteranea frei bleibt und ich so meiner Frau, die so ganz nebenbei auch von eurer Insel stammt, eine Freude machen kann.
Natürlich habe ich nie vergessen, wie du mir in Gallien das Leben gerettet hast. Dieser Brief soll nur einen kleinen Teil meiner Schuld tilgen.

Dein Freund

M.S. Piso



Quintus hatte sich zum Lesen des Briefes gesetzt und starrte nun absolut überrascht auf diesen. Rom wollte Mediteranea annektieren!!!
Ein Botschafter war bereits unterwegs? 3 Legionen warteten auf die Verschiffung in Richtung Mediteranea… ??

Quintus wollte nicht glauben, was er da gelesen hatte, aber er musste es wohl eingestehen. Piso war unbedingt zuverlässig und würde ihn nie verraten. Wenn dies alles wahr war, hatte Quintus und hatte Mediteranea ein immenses Problem.

Mit lauter Stimme rief er seinen Adjutanten zu sich ins Büro und trug ihm auf, ihn heute zu vertreten. Quintus schnappte sich den Brief und machte sich sofort auf den Weg in den Senat.
Julissa und ihr Auftrag waren für ihn im Moment vergessen, immerhin hatte er in diesem Brief quasi inoffiziell die Kriegserklärung Roms in der Hand…

[tbc Senat]




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