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Cecilia ...



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Registriert seit: 28.06.2007
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...   Erstellt am 13.10.2008 - 10:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Cathal Ó SEARCAIGH wurde 1956 in County Donegal geboren.
Nach dem Studium der keltischen Sprachen arbeitete er für den irischen staatlichen Radiosender RTE und veröffentlicht bei der irischsprachigen Zeitschrift INNTI. Er schreibt Gedichte, Haikus und Theaterstücke.
Seine Werke verfasst er ausschließlich auf Irisch, einige wurden u.a. von Seamus Heaney in die englische Sprache.
Er ist der erste Lyriker, der offen die Homosexualität auf irisch besingt, und dies mit einer Sinnlichkeit, die die Landschaft des Körpers ebenso genau erfasst wie die Körperlichkeit der Landschaft seiner Heimat in der Grafschaft Donegal.

Postkarte für Yusuf im Irak

Heute, in der lauen Märznacht in Manhattan stand ich auf der Türschwelle des Hauses Bleeker Street, wo du wohntest in den Achtzigern, als ich dich liebte.
An jener Tür der Freude blieb ich stehen
und dachte an die Mondnächte unserer Liebe,
als unser Gespräch um den Ort deiner Herkunft kreiste,
um das Bauernland zwischen Najaf und Hillah.
Ich weiß nicht, wo du heute Nacht bist, da das Leben bis zum Grunde erbebt, mein Herz, von Najaf bis Hillah deine Leute erzittern vor der rechtlosen Macht, die euch überfällt.
Die Bomben der Barbaren fallen auf euch, verwandeln Städte zu Grabhügeln und Dörfer zu Trümmerhaufen. Während das fruchtbare Land zwischen Najaf und Hillah zerstört wird, fürchte ich um dein Leben.
Heute Nacht, als ich an der Tür deines Hauses vorbeikam
und an dich dachte, fiel mir ein, wie du sagtest:
Die Heimat eines Dichters ist im Herzen
des Verfolgten zu finden; auch heute Nacht, mein Geliebter.
Was kann ich tun, außer dir in einer Sprache,
die nicht gehört wird, zu beteuern,
dass ich bei dir bin. Doch die Bombe besiegt
meine Worte und das Geschoss verhöhnt mein Gedicht.
Ich bin mit dir heute Nacht, herrlicher Mann aus dem Irak, dein Herz dort am Eingang zur Hölle ist der Ort meines Ursprungs, das menschliche Zentrum meines Schreibens. Deshalb und aus diesem Grunde wisse Geliebter,
dass ich bei dir bin von Kopf in Najaf bis Fuß in Hillah.


Cärta poist chuig Yosuf san Iaräic

Anocht i mboige an Mhaa i Manhattan sheas me ar leac dorais an tf ina mbi'odh cönai ort i m Bleeker Street nuair a thug me gean duit sna hochtöidi.
Mhoilligh me ag doras üd an aoibhnis ag cuimhniü ar oi'cheanta gealai är ngranuair a bhfodh är gcömhrä ar d'at dhüchais -mi'nte greine na hlaräice idir Najaf agus Hillah.
Nil fhios agam cä bhfuil tu anocht agus düshraith an tsaoil ar crith, a ehren, 6 Najaf go Hillah; do dhaoine ag creathnü roimh an neart gan cheart seo atä ä n-ionsai.
Tä buamai na barbarthachta ag titim oraibh,
ag deanamh carnäin de bhur gcathracha, conamar de bhur mbailte,
agus is mör m'eagla go bhfuil do bheatha i mbaol
idir Najaf agus Hillah agus iad ag treascairt do thailte.
Anocht agus me ag moilliü ag doras an ti üd
ag smaointiü ort, chuimhni'os gur dhurt tu liom trah:
'Ta ir dhuhais an fhile le fäil i gcroithe
na ndaoine atä faoi dhaorsmacht.' Anocht, a ghra
Caide a thig liom a rä ach dearbhu duit
i dteangaidh mionlaigh nach gluintear sa challan
go bhfuil me leat go hiomlan. Tä an buama ag breith bua
ar mo bhriathra is an diuracan ag deanamh magaidh de mo dhan.
Ach anocht, ta me leat, a fhir älainn na hlaraice, oir is e do chroi'se amuigh ansiud i mbeal an uafais föd beo mo dhuchais, fearann pinn mo dhaonnachta. Da bhrf sin agus da bharr sin, a dhiograis,
dearbhai'm go bhfuil me leat anois ö bhaithis mo chinn i Najaf go bonn mo choise i Hillah ...





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