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...   Erstellt am 17.09.2005 - 17:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Hartmut, Hallo Forum,

wäre das nicht eine neue Geschäftsidee?
Norbert Schneider

Carsharing wird immer beliebter
FR vom 16.09.05

Zuverlässigkeit und vereinfachtes Tarifsystem: Regionale Anbieter des Autoteilens erleben regelrechten Boom

Gut fünf Jahre nach dem Desaster des ersten Carsharing-Versuchs hat sich die Idee des Autoteilens inzwischen in der Region etabliert. Zwei Anbieter teilen sich den Markt - beide in enger Kooperation mit Bahn und Nahverkehrsunternehmen.








Carsharing (FR)


Frankfurt · Steffen Matthes hat allen Grund, stolz auf seinen Fuhrpark zu sein. "Ich habe 15 verschiedene Autos in der Garage", sagt der Fotokünstler. Ein Smart, ein Cabrio, ein Kombi oder gar ein Transporter - alles steht ihm zur Verfügung. Reich ist er dennoch nicht - keines der Autos gehört ihm. Als Kunde des Carsharing-Anbieters "Book' n' Drive" kann er sie aber jederzeit benutzen. Matthes ist auch ohne eigenes Autos zufrieden. "Alle Alternativen sind teurer, und ich muss mich um nichts kümmern."

Wie der Fotograf denken immer mehr Menschen. Zwar nimmt sich der Carsharing-Fuhrpark im Vergleich mit der Zahl der zugelassenen Autos - allein in Frankfurt sind es 328 000 Fahrzeuge - noch eher mickrig aus. 160 Gefährte (90 in Frankfurt) stehen den rund 6000 Kunden beider Anbieter zur Verfügung. Aber: Es werden immer mehr. Carsharing ist ein Wachstumsmarkt; allein Book'n' Drive hat in diesem Jahr fast 1000 neue Kunden gewonnen. Immer mehr Menschen verzichten aufs eigene Gefährt und nutzen die vielfältigen Möglichkeiten des Autoteilens.

Eine gute Nachfrage nach derlei Mobilität gab es bereits in den Anfangszeiten des Carsharings. Jedoch war bei den Organisatoren der ersten Stunde der Idealismus stärker ausgeprägt als das kaufmännische Denken oder der Sinn für Kundenfreundlichkeit. So scheiterte der erste Versuch - eine Genossenschaft namens Carsharing Deutschland (CSD) -, weil die Macher schlecht wirtschafteten, die Autos oft verdreckt, zerbeult oder gar nicht am Standort standen.

Derlei kommt heute kaum noch vor. Das jedenfalls beteuert der Geschäftsführer von "Stadtmobil Rhein-Main", Bernd Kremer. "Unsere Fahrzeuge werden alle vier Wochen gereinigt." Zudem werde der gesamte Fuhrpark nach vier Jahren ausgetauscht. Längst vorbei sind die Zeiten, wo die Kunden ihre Fahrstrecke in ein Fahrtenbuch eintragen mussten. Heute ermittelt das ein Rechner im Wagen. An den Autoschlüssel kommt der Kunde per Chipkarte und Pin-Code.

Stadtmobil ist in Frankfurt im Jahr 2000 an den Start gegangen, etwa zeitgleich mit dem aus dem CSD hervorgegangenen Unternehmen Book' n' Drive. 1800 Kunden führt die von Carsharing-Betreibern aus Karlsruhe und dem Rhein-Neckar-Raum gegründete Stadtmobil GmbH inzwischen in der Kartei. Den Autoteilern stehen an 22 Stationen 50 Fahrzeuge (47 in Frankfurt, zwei in Offenbach, eines in Hofheim) zur Auswahl.

Book' n' Drive hält 110 Wagen (45 in Frankfurt) an über 50 Stationen (27 in Frankfurt) bereit, in der Kartei stehen 4300 Namen. Stadtmobil-Geschäftsführer Kremer spricht von einem "kontinuierlichen Wachstum", die Bilanz des Unternehmens sei ausgeglichen. Im Büro im Gebäude der Stadtwerke an der Kurt-Schumacher-Straße sind sechs Mitarbeiter beschäftigt.

Bei Book'n' Drive hat seit Anfang 2005 ein regelrechter Boom eingesetzt. Das Unternehmen wird, so berichtet Kundendienst-Leiter Martin Trillig, demnächst den 1000. Kunden für dieses Jahr begrüßen. "Wir haben ab 2005 unsere Tarife radikal vereinfacht", sagt Trillig. So wird keine Kaution mehr erhoben und die monatliche Grundgebühr von neun auf fünf Euro gesenkt. Die Kunden können zwischen vier Autoklassen auswählen. Gebucht wird übers Internet oder eine rund um die Uhr erreichbare Servicenummer.

Während Stadtmobil die enge Kooperation mit der Verkehrsgesellschaft Frankfurt und Traffiq als Anbieter des Nahverkehrs geknüpft hat, setzt die "Book' n' Drive Mobilitätssysteme GmbH" auf die Zusammenarbeit mit der Bahn.

Die Frankfurter Zentrale des Unternehmens residiert im Hauptbahnhof. Book' n' Drive ist regionaler Partner des bundesweiten Bahnservice "DB-Carsharing". Auch die Bahn selbst hat inzwischen den Marktwert des geteilten Autos erkannt. Und gehandelt: Allein am Standort Frankfurt hat die DB AG fünf eigene Carsharing-Autos angeschafft. Martin Müller-Bialon



Frankfurt & Hessen: Zeitgemäß





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