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Kevin17 
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...   Erstellt am 29.10.2005 - 17:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Da schon im Soundtrack-Thread eine Diskussion für den Film begann, eröffne ich mal einen extra Thread für diesen Film.

Ich habe mir letztens zum ersten mal, den Film "Cape Fear" (auf Deutsch Kap der Angst) angesehen.
Da ich sehr gerne Thriller ansehe, fand ich diesen film sehr gut gelungen.
Von Nick Nolte (Der Schmale Grad, Hulk) kenne ich noch nicht soviele Filme, aber er hat mir in diesen Film sehr gut gefallen.
Ein Lob geht auch noch an Robert DeNiro, er spielt seine Rolle einfach herlich, aber auch sein Körper (mit Tätowierungen) macht einen schon Angst.
Joe Don Baker hat in diesen Film eine Nebenrolle als Detektive.

Die Tochter (Juliette Lewis), fand ich aber erlich gesagt etwas nervig und dumm!

Dieser Film ist ein sehr gelungendes Remake, das org. kenne ich aber leider noch nicht.
Die Musik des Films gefällt mir auch sehr gut!

Zu der Produktion des Films, bekommt man sehr viele Hinweise auf der Bonus Disc.
Martin Scorsee hat sehr viel wert gelegt, das dieser Film im alt modischen Hollywood styl gedreht wird.
Wie es auch Steven Spielberg u.a. in den Indy filmen es machte.
So das z.b. extra für die Szenen im Boot (finale), eine extra große Halle (wie 007Stage!) gebaut wurde und man dort die Szenen in einen Wasser tanker drehen konnte.
Der Film wurde auch von Kathleen Kennedy (Amblin) mit produziert.

[Dieser Beitrag wurde am 29.10.2005 - 17:18 von Kevin17 aktualisiert]





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The_NILStar ...
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...   Erstellt am 29.10.2005 - 20:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ein sehr böser, gruseliger und guter Film! Robert de Niro mal wieder das Arschloch, bzw. der Bösewicht vom Dienst. Klasse!





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agentwithoutname ...
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...   Erstellt am 04.11.2005 - 14:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Im Original von 1962 (Cape Fear - Ein Köder für die Bestie) spielten Gregory Peck und Robert Mitchum die beiden Rollen.

Ich kann diesen Film nur wärmstens empfehlen.

Das Remake mit DeNiro und Nolte gehört zu den wirklich selten gut gemachten Remakes.




maxzorin ...
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...   Erstellt am 04.11.2005 - 14:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Scorseses Remake ist sicherlich gelungen. Robert de Niro und Nick Nolte sind beide gut aufgelegt. Trotzdem gefällt mir persönlich der Klassiker mit Gregory Peck und Robert Mitchum besser. Insbesondere "Bad Boy" Robert Mitchum ist in absoluter Spitzenform und übertrifft hiermit auch den guten Bobby de Niro. Mitchum gehört ohnehin zu meinen Lieblingsschauspielern. Außerdem ist die Story in meinen Augen realistischer und daher auch irgendwie bedrückender als im Remake. Das Original ist atmosphärisch richtig düster, was durch die s/w-Bilder m.E. noch unterstützt wird. Es gibt eine sehr gute Doppel-DVD, die beide Filme in guter Qualität zu einem Preis von ca. 10€ enthält. Kann ich sehr empfehlen. Beim Remake empfand ich es als eine nette Annekdote, dass Mitchum als Polizist und Peck als Strafverteidiger einen Gastauftritt hatten.





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max zorin

Kevin17 
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...   Erstellt am 04.02.2006 - 22:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich habe mir den org. Film jetzt auch angesehen.
Mir hat der Film auch sehr gut gefallen, die Musik des Films war auch gut. Und ziehe da Bernard Hermann schrieb sie, der ja auch bei Hitchcock die Musik schrieb.

Ich finds aber blöd, das auf manchen DVD Covern bunte Bilder abgebildet sind z.b. auf Cape Fear, Wer die Nachtigal stört usw.
Und am ende ist der Film in Schwarz Weiß, also die könnten das ja wenigstens hinschreiben, das der film nicht in farbe ist.





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HebusDerTroll ...
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...   Erstellt am 05.02.2006 - 21:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich liebe J. Lee Thompsons Erstverfilmung von "Cape Fear" ( "Ein Köder für die Bestie" ) - sozusagen einer der besten Hitchcock-Filme, die dieser nicht selbst gedreht hat. Das Remake ist sicherlich gelungen, ist aber nicht so gut wie das Original. Kritiker fanden zwar, dass Scorceses Film besser sei, weil Nolte darin keinen glatten Helden spielen würde, sondern jemanden, der selber Dreck am Stecken habe, aber dies gilt quasi auch für Gregory Pecks Rolle im Original. Bei einem Heldentypen wie Peck blieb dieser Dreck aber kaum haften und die juristischen Feinarbeiten des von ihm verkörperten Anwalts wurden weniger vorwurfsvoll in den Raum bzw. in Frage gestellt.
"Cape Fear" zeigt Robert Mitchum (auch einer meiner Lieblingsschauspieler) in Höchstform und seine Einführung in den Film ist ebenso kurz wie prägnant und effektiv. Es ist die perfekte Einführung eines Filmschurken - wäre ich Filmemacher, wäre dies für mich immer ein Ideal, das ich versuchen würde zu erreichen. Robert De Niros Version im Remake dagegen ist geradezu übertrieben. Am ganzen Körper tätowiert, durch Krafttraining gestählt, verlässt er bei Gewitter ein Gefängnis, um sich finster blickend auf Rachekurs zu begeben. Sorry, aber diese Inszenierung ist vergleichsweise billig, das Original dagegen geradezu subtil. Aber dennoch gilt Scorcese als Regie-Genie und ein Mann wie Thompson bestenfalls als guter Handwerker. Ganz ehrlich: Ich habe den Filmen Thompson viele Stunden erstklassiger Unterhaltung zu verdanken ( "Die Kanonen von Navarone", "Könige der Sonne" ), während mich Scorceses Werke gänzlich kalt lassen. Mag vielleicht auch daran liegen, dass ich "pseudo-realistische" Mafia-Filme hasse. Aber das nur nebenbei. Zurück zu "Cape Fear"...
Die Musik zum Original steuerte Bernhard Herrman bei, seinerzeit Alfred Hichcocks Hauskomponist ( "Vertigo", "Der unsichtbare Dritte", "Psycho" ). Scorcese, der nur selten Originalkompositionen nutzt, war immerhin klug genug, den Score beibehalten bzw. adaptieren lassen zu wollen. Dies übernahm die inzwischen verstorbene Komponistenlegende Elmer Bernstein sehr gekonnt. Scorcese ging aber noch einen Schritt weiter in Richtung Hitchcock, in dem er dessen Titeldesigner Saul Bass verpflichtete. Der Titelvorspann gehört zu den zwei Aspekten des Remakes, die ich für besser halte als beim Original. Der zweite ist das Finale: Scorceses Filmende ist spektakulärer, kaltblütiger und konsequenter als das von Thompson. Die Tricks mit dem Schiff in den sturmumtosten Sümpfen stammen übrigens vom Bond-Veteranen Derek Meddings. Es war das einzige Mal, dass der Brite für eine Spielberg-Produktion aktiv wurde, da der Regisseur ja ansonsten eher mit der Trickschmiede ILM arbeitet.
Fazit: Scorceses "Cape Fear" finde ich gut, Thompsons Original aber verdammt gut - weil noch spannender und noch besser gespielt.

[Dieser Beitrag wurde am 14.02.2006 - 22:13 von HebusDerTroll aktualisiert]





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Hebus der Troll

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