Miguel  Gründer und Betreiber des Forums
       

Status: Offline Registriert seit: 31.08.2005 Beiträge: 4616 Nachricht senden | Erstellt am 26.02.2009 - 13:34 | |

Zwischen Argentinien und Brasilien gelegen, hat die "Schweiz Südamerikas" einiges zu bieten. Das gilt gerade entlang der Küste und für Reisende, die mit Zelt und Schlafsack unterwegs sind.
Der National- und Campingpark Santa Teresa bietet eine besondere Atmosphäre - und fantastische Strände.
Der National- und Campingpark Santa Teresa bietet eine besondere Atmosphäre - und fantastische Strände.
Uruguay ruft bei europäischen Touristen nicht unbedingt viele Assoziationen hervor. Zwischen Argentinien und dem anderen südamerikanischen Riesen Brasilien gelegen, hat die "Schweiz Südamerikas" aber einiges zu bieten. Das gilt gerade entlang der Küste und für Reisende, die mit Zelt und Schlafsack unterwegs sind.

Die meisten Touristen reisen aus den Nachbarländern Brasilien und Argentinien ein - vor allem aus letzterem. Die Fähre startet von Buenos Aires nach Colonia del Sacramento oder Montevideo über den Rio de la Plata. Die beste Reisezeit für Campingurlaub in Uruguay ist die Periode zwischen November und März, die dem europäischen Sommer entspricht. Als guter Ausgangspunkt für Touren mit Zelt und Schlafsack empfiehlt sich Colonia del Sacramento. Ein Besuch des 1995 zum Weltkulturerbe erklärten historischen Stadtzentrums sollte bei keinem Uruguay-Besuch fehlen.
Richtung Norden kann man entlang des Rio Uruguay neben dem traditionellen Flussleben die berühmten Thermen von Artigas, Salto oder Paysandú erkunden. Die touristisch beliebteren Küstenzonen sind allerdings jene von Montevideo aus bis knapp vor Punta del Este am Atlantik. Montevideo liegt etwa auf halbem Weg zwischen Colonia und Punta del Este. Neben einer Besichtigung der Sehenswürdigkeiten, wie etwa der Altstadt oder des Fußballstadions Centenario, in dem Gastgeber Uruguay 1930 Weltmeister wurde, bietet sich hier auch die Gelegenheit, eventuell fehlende Campingutensilien nachzukaufen.
Wer einen Blick auf die Welt der Schönen und Reichen in das als "Monaco Südamerikas" bezeichnete Punta del Este werfen, aber doch alternativ und billiger logieren möchte, ist auf dem Internationalen Campingplatz des nahe gelegenen Punta Ballena gut aufgehoben. Auf einer Anhöhe gelegen, kann man hier zwischen Schatten spendenden Bäumen bequem sein Zelt aufschlagen.
Bis zum Strand sind es etwa 20 Minuten Fußweg, es gibt aber auch einen Linienbus. Auf der Fahrt weiter Richtung Osten gelangt der Reisende zu den Stränden von La Paloma. Zwei direkt am Meer gelegene Campingplätze machen Lust auf Grillpartys und ausgedehnte Spaziergänge. Das wie La Paloma im Distrikt Rocha gelegene Fischerdorf Punta del Diablo lädt ebenfalls zum längeren Verweilen ein. Von hier aus kann man auch Ausflüge in das durch wüstenähnliche Sanddünen von der Außenwelt gut abgeschirmte Cabo Polonio oder in das ehemalige Piratennest Aguas Dulces unternehmen.
Der Höhepunkt ist für viele Uruguay-Camper aber der zwischen Punta del Diablo und der brasilianischen Grenze bei Barra del Chuy gelegene, mehr als 1000 Hektar große Nationalpark Santa Teresa. Neben langen Stränden, einer Festungsanlage und einem Kleintierzoo ist auf dem Areal auch genügend Platz zum Zelten. Internet: www.turismo.gub.uy.
[Dieser Beitrag wurde am 26.02.2009 - 13:42 von Miguel aktualisiert]
Signatur ich bin Uruguayaner und habe 15 Jahre in Deutschland gelebt. |