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<besucherin> unregistriert
| Erstellt am 28.08.2008 - 13:23 |  |
ich hoffe, es wird mir nicht verübelt, aber ich möchte gern neben mein wohnort Berlin, auch cafes in meine heimat vorstellen.
eine der schönste für mich ist der Cafe Gerbaud in Budapest.
diese cafehaus gibt es über 150 jahren schon.
zur zeiten der sozialismus ist es umgetauft gewesen, in vörösmarty cafe.
(vörösmarty ist ein berühmter dichter, und der platz, wo der cafe ist, trägt auch seinen namen.)
ich stelle 2 links ein,
ein zur geschichte,und eins, die leider nur in ungarisch und english ist, mit bilder.
wenn ich zuhause bin, versuche es immer zu ermöglichen, nach Budapest zu fahren, und dort 2 stellen werden gnadenlos aufgesucht:
cafe gerbaud und die große markthalle.
ich liebe es, wenn mein kaffee in edle herend porzellan serviert wird.
Geschichte von Cafe Gerbaud
Cafe Gerbaud bilder usw.
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Minka unregistriert
| Erstellt am 28.08.2008 - 14:38 |  |
Danke, liebe Besucherin!
Frage: Was soll ich Dir verübeln, bei sooo
viel Interessantem und Schönem!
Ingeborg
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besucherin unregistriert
| Erstellt am 25.11.2008 - 14:04 |  |
ich mache heute einen abstecher in meine heimatstadt Sopron.
in mein lieblings cafe dort:
Dömötöri Konditorei, Eissalon und Kaffeehaus
es gibt wenige geschäftsräume, die durch die zeiten immer noch dafür dienen, wofür die ursprünglich geplant wurden.
diese konditorei wurde ende 19.JH errichtet, der familie Roth betrieb es.
später übernahm es konditor Danis, bis zum verstaatlichung anfang der 50. jahre.
während der sozialisten regime hiess es *konditorei maiglöckchen*.
es war ein beliebte treffpunkt für alle schüler/Innen der umliegende schulen und gymnasien, so wie für die studenten.(mich traf man dort auch an 
allerdings muss man eingestehen, es war damals eine richtig graue und triste bude, aber ein guten kaffee hatten die.
1992 kauften es die gebrüder Dömötöri.
sie investierten über 1 jahr zeit und viel geld, um es so zu errichten, wie es heute aussieht.
ein wenig k.u.k-romantik mit dabei.
es ist inzwischen ein sehr beliebte kaffeehaus, mit ganz hervorragende konditorei produkte, und umwerfend leckeren eis.
1 haus weiter ist ein zeitungs laden, viele kaufen sich schnell morgens ein zeitung, und setzen sich rein, auf ein kurze tagesbeginn.
abends wird es frequentiert von theater und konzert besucher, die gerne 1 bis weissnicht wieviele gläser sekt trinken, ein kleinigkeit speisen, da es ebenfalls sehr gute imbiss happen zu bekommen sind.
in kellerräume sind die hochmoderne backwerkstätte und der eisherstellung untergebracht.
die beide brüder bekamen inzwischen zahlreiche auszeichnungen, so auch ein publukums preis *best of sopron*.
dies wurde in eine umfrage mit einwohner und touristen ermittelt, da wir in Sopron sehr viele österreichische besuch haben.
falls es jemanden von euch dorthin verschlagen sollte, kann ich es wärmstens empfehlen.

Terasse mit blick auf dass *haus der kultur*

Kaffeehauseingang mit terasse

Erdgeschoss

Galerie

Erdgeschoss
ein paar leckereien.......

Cremeschnitte

Eistheke

Maronentorte
Bidlquelle, leider nur in ungarische sprache:
Dömötöri
[Dieser Beitrag wurde am 25.11.2008 - 14:23 von besucherin aktualisiert]
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<LiteraTour> unregistriert
| Erstellt am 06.03.2009 - 15:50 |  |
Das Cafe New York in Budapest präsentiert in seinem Inneren Luxus pur. Marmorsäulen, Kristalllüster, kunstvollfiligrane, schmiedeeiserne Ziergitter, Wand- und Deckenfresken sowie vergoldete Verzierungen bestimmen das Bild und werfen die Frage auf: Ist das hier Versailles oder ein Budapester Kaffeehaus?



Dieses Schaustück bürgerzeitlichen Überschwangs wurde 1894 als Teil der Budapester Geschäftsräume der New York Life Insurance Company gebaut.
Zwar verließ die Lebenversicherungsgesellschaft ihre Budapester Geschäftsstelle bald darauf wieder, der Name »New York« blieb dem Gebäude aber bis heute erhalten.
Das Cafe New York entwickelte sich sogar - zusammen mit dem Cafe Central - zu einem beliebten Treffpunkt der Budapester Künstler und Schriftsteller.
Für den Autor Ferenc Molnär war das Cafe New York ein zweites Zuhause.
Es heißt, einmal sei er sogar so weit gegangen, den Schlüssel des Cafes zu entwenden und in hohem Bogen in die Donau zu werfen, damit der Besitzer die Türen nur nie wieder verschließen sollte.
Das Theater hatte in Budapest schon immer eine große Rolle gespielt, und viele Berühmtheiten aus der Theater- und Filmwelt tummelten sich in den Kaffeehäusern der Stadt.
Alexander Korda, der durch sein Wirken später Großbritannien zu einem Zentrum der Filmindustrie machen sollte, saß eines Tages - damals noch iunger Journalist - im Cafe New York, als ein ungarischer Filmproduzent an seinen Tisch trat und ihn fragte, ob er nicht vielleicht bei einem seiner Filme Regie führen wolle.
George Cukor, Regisseur der Hollywoodverfilmung von »My Fair Lady« und vieler anderer Klassiker, und Michael Curtiz, der bei dem Film »Casablanca« Regie geführt hatte, saßen ebenfalls oft bei einer Tasse Kaffee im »New York« zusammen.
Unter kommunistischem Regime wurde aus dem Cafe New York das Cafe Hungaria, und auch sonst blieb von seiner schillernden Vorgeschichte recht wenig erhalten.
Eine Zeitlang wurde es sogar in ein Sportartikelgeschäft umfunktioniert. Ende der 1960er Jahre wurde das Cafe aber mit viel Aufwand renoviert und 1973 wieder eröffnet.
1990 bekam es schließlich seinen ursprünglichen Namen zurück. Heute ist die Zukunft des Cafe New York allerdings erneut bedroht, denn das alte Gebäude müsste dringend saniert werden und könnte den drastischen Sparplänen der ungarischen Regierung jederzeit zum Opfer fallen.
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