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Kurt ...
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...   Erstellt am 10.10.2016 - 10:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gibt es einen vernünftigen US-Sportwagen?

… natürlich nicht, aber soll ein flaches zweitüriges Targa-Coupe mit 5,7 liter V8 Smalblock wirklich vernünftig sein?

Wenn man die Sache halbwegs emotionslos angeht und eigentlich nur was einigermaßen Alltagstaugliches mit 8 Töpfen sucht, kommt einem irgendwann natürlich die Chevrolet C4 in den Fokus.

Eigentlich will ich mir ja seit Jahren einen 68er Fastback Ford schönreden. Bin auch im Laufe der Zeit einige zur Probe gefahren und es hat bis Dato einfach nicht gepasst. Zum einen sind die späten 60er Modelle nun technisch nicht mehr ganz taufrisch. Klar könnte man da auch vieles modifizieren, das mach die Sache aber unter dem Strich auch nicht wesentlich besser und der Preis dieser Wagen geht auch langsam durch die Decke.
Dann ging es eher Richtung Bowling Green. Die C3 Vette gab es bis 1983. Frühe Modelle sind zwar optisch deutlich erfreulicher, … aber technisch – siehe oben bei FORD.

Die Corvette C4 wurde von Frühjahr 1983 bis Ende 1996 als vierte Generation der Corvette gebaut. Ein Cabriolet der C4 wurde Anfang 1986 eingeführt.
Dieses Modell mit noch schlankerer Karosserie als der Vorgänger Corvette C3 und extrem flacher, um 64 Grad geneigter Frontscheibe sowie einem völlig neuen Fahrwerk setzte in Bezug auf Handling-Eigenschaften und Leistung neue Maßstäbe im Sportwagenbereich. Kein anderes Serienfahrzeug erreichte damals beispielsweise eine höhere Querbeschleunigung bei Kurvenfahrt.

Im Frühjahr 1983 wurde nach fünfzehn Jahren Produktionszeit der C3 mit der C4 ein überarbeitetes Modell vorgestellt. Die neue Corvette kam jedoch erst mit dem Modelljahr 1984 zu den Händlern. Der vergleichsweise späte Serienstart im März 1983 führte dazu, dass Chevrolet-General-Manager Robert Stempel entschied, die neue Generation gleich mit dem Modelljahr 1984 beginnen zu lassen.
Um das Handling und die Gewichtsverteilung nochmals zu verbessern, rückten die C4-Entwickler den Motor weiter in Richtung Fahrzeugmitte zur Spritzwand. Der breitere Kardantunnel verleiht der Karosserie mehr Steifigkeit. ABS (ab 1986) und Traktionskontrolle (ab 1992) steigerten die aktive Sicherheit. Ein neues Sechsgang-Handschaltgetriebe von ZF (1989) verringert den Kraftstoffverbrauch. Nach den Hubraum- und PS-Rekorden der vorangegangenen Generation kamen in der C4 ausschließlich V8-Motoren mit 5,7 Litern Hubraum zum Einsatz. Ab 1985 wurde das neue L98-Triebwerk mit moderner Kraftstoffeinspritzung von Bosch samt Luftmassenmessung verbaut. Trotz der Leistungssteigerung von 205 auf 250 PS sinkt der Verbrauch dadurch um 11 Prozent.



Die Linienführung war eher zurückhaltend und die Motoren nach bisherigen Corvette-Maßstäben nur mäßig kräftig. Gegen starke Ferrari oder Porsche konnte erst wieder die Corvette ZR-1 punkten, die Anfang 1990 auf den Markt kam. Eine weitere Bestmarke in der Geschichte von Hochleistungssportwagen wurde 1992 mit einem weißen Convertible (Cabrio) gesetzt: Die ein-millionste Corvette rollte vom Band, passend zur Eröffnung der „Corvette American Hall of Fame“ in Cooperstown, New York.

Die Corvette C4 wurde vom März 1983 bis Ende 1996 mit einer Stückzahl von 358.180 gebaut, darunter 74.651 Cabrios. Anfang 1997 erschien nach 13 Jahren Bauzeit das Nachfolgemodell Corvette C5
Erstmals wurde auf eine herkömmliche eingelassene Motorhaube verzichtet. Stattdessen gab es eine sogenannte Clamshell-Hood, die sich mitsamt den Kotflügeln bis zu den seitlichen umlaufenden Zierleisten erstreckte und sich somit als gesamte Front aufklappen ließ. Somit wurde mit dem Öffnen der Motorhaube fast der gesamte Motorraum freigegeben.



Die vierte Auflage des Sportwagens erhielt vom Designer Jerry Palmer eine klare sachliche Linienführung im Stil der 80er-Jahre. Diese Schnörkellosigkeit bewährte sich besonders im Windkanal: Der cw-Wert von 0,34 gehört zu den besten Aerodynamik-Ergebnissen jener Epoche, ein Verdienst auch der mit 64 Grad sehr flach stehenden Frontscheibe. Die kuppelförmige Heckscheibe bildet die größte Glasfläche, die bis zu dieser Zeit ein amerikanisches Auto besessen hatte.



Insgesamt geriet die Corvette C4 etwas kleiner als der kurvenreiche Vorgänger C3: Im Vergleich zur letzten C3-Version von 1982 schrumpfte die C4 in der Länge um 16 cm auf 4,48 Meter, wuchs aber in der Breite um 5 cm auf 1,80 Meter. Mit einer Höhe von nur 1,19 Metern duckt sie sich jedoch so tief auf die Straße wie keiner ihrer Ahnen.

Nach exakt zehnjähriger Pause war ab Anfang 1986 wieder ein Cabrio lieferbar. Das Verdeck fand unter einer flachen Klappe Platz. Obwohl die offene Corvette zum ersten Mal mehr kostete als das Coupé (rund 5000 US-Dollar), entschied sich beispielsweise 1987 jeder dritte Käufer für das Cabriolet. Die C4 hatte wie die C3 ebenfalls ein herausnehmbares Targa-Dach. Nun bestand es jedoch aus einem ganzen Stück, anstatt wie beim Vorgänger aus zwei Dachhälften (T-Top). Beim Vorgänger verblieb nach dem Entfernen der beiden Dachhälften in der Dachmitte ein Steg, während bei der C4 dieser Mittelsteg erstmals entfiel
Aufhängung und Chassis der C3 wurden ersetzt, die Corvette C4 bekam nun ein modernes System mit Einzelradaufhängung und Fünflenker-Hinterachse. Die Querblattfeder vorn und hinten, wenn auch aus leichtem Kunststoff, war eher ungewöhnlich. Die Aufhängung bestand aus Leichtmetall.

Die Entwickler der Corvette setzten bei der C4 auf konsequenten Leichtbau. Fahrwerkskomponenten wie die oberen und unteren Querlenker vorn, die Halterung der Lichtmaschine und Teile der Servolenkung sowie des Klimaanlagen-Kompressors sind bei den C4-Modellen aus Aluminium gefertigt, ebenso besteht die Antriebswelle aus geschmiedetem Leichtmetall. Die Motorhaube ist ein Sandwich-Verbundteil. Der Kühler besitzt Rippen aus Aluminium und einen Ausgleichsbehälter aus Kunststoff, ab 1985 wird für das Gehäuse des Bremskraftverstärkers ebenfalls Kunststoff verwendet. Bei den Zylinderköpfen kommt ab 1986 Aluminium zum Einsatz.



Für die Entwicklung der Reifen der neuen Generation wurde mit Goodyear zusammengearbeitet. Die ursprüngliche Idee, die Reifen mit einem „Corvette“-Schriftzug zu versehen, wurde allerdings kurz vor dem Produktionsstart verworfen. Im Zuge dieser Zusammenarbeit entstanden die „Gatorback“-Reifen, die in Verbindung mit dem auf höchste Geschwindigkeiten ausgelegten Fahrwerk eine Querbeschleunigung von 1,01 g ermöglichten (mit speziellem „Z51“-Fahrwerk-Setup, straßentauglich nur 0,90 g), was zuvor mit keinem Serienauto erreicht wurde.

Unter diesen Maßnahmen litt allerdings der Fahrkomfort. Die MJ '84er Corvette hatte offensichtlich große Mühe, Tester und Kritiker von den Qualitäten ihres beinahe renntauglichen Fahrwerks zu überzeugen. Der Fahrkomfort war nur gering, egal ob mit dem normalen Fahrwerk oder der Option „Z51“, die eine nochmals härte Federung brachte, das Auto dafür jedoch sehr gut beherrschbar machte.

Bereits ab dem Jahr 1985 erhielt die C4 ein nochmals überarbeitetes Fahrwerk, mit dem die Probleme behoben wurden. Die Federrate der Serien-Corvette wurde nun auf die Hälfte der Vorgängerversion reduziert. Das Gleiche galt für die Option „Z51“. Ab 1988 konnten mit den Optionen „Z51“ und „Z52“ zusätzlich 17-Zoll-Räder geordert werden, womit sich die C4 mit der europäischen Konkurrenz messen und dank besserem Preis-Leistungs-Verhältnis vielfach durchsetzen konnte.



Ebenfalls ab 1985 wurde der aus der C3 übernommene L83-Motor mit Crossfire-Einspritzanlage durch den neuen L98-Motor mit TPI (Tuned Port Injection) Saugrohr-Einspritzung ersetzt. Der neue Motor hatte mehr Leistung und einen geringeren Verbrauch. Die Leistung stand zuletzt bei 180 kW (255 PS) bei 4.000/min und einem maximalen Drehmoment von 488 Nm bei 3.200/min.

1992 ersetzte der wiederum neue LT1-Motor den im Lauf der Jahre nicht mehr zeitgemäßen L98. Bei gleichbleibendem Verbrauch brachte der etwas kompakter bauende LT1 etwa 20 % mehr Leistung, das maximale Drehmoment war zwar etwa identisch mit dem L98, lag jedoch erst 800/min später an. Somit standen die Leistungsdaten dieses Motors nun bei 225 kW (306 PS) bei 5.200/min mit einem maximalen Drehmoment von 521 Nm bei 4.000/min. Erst dieser LT1-Motor verhalf der normalen Corvette C4 im Vergleich zu anderen Sportwagen zu ansehnlichen Fahrleistungen.

1996, im letzten Jahr der C4, wurde mit dem LT4-Motor Leistung und Nenndrehzahl nochmals angehoben. Der LT4 hat eine höhere Verdichtung als der LT1 und leistet 243 kW (350 PS) bei 5.800/min. Allerdings hat der LT4 den LT1 nicht komplett ersetzt, denn der LT1 wurde weiterhin bei allen Exemplaren mit Automatikgetriebe verbaut, während der stärkere und höher drehende LT4 bei allen handgeschalteten Corvetten, inklusive dem Sondermodell Grand Sport, zum Einsatz kam.






Mein Lieblingsbild



Callaway Corvette

[Dieser Beitrag wurde am 22.12.2016 - 14:17 von Kurt aktualisiert]





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Wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich gesagt habe.

Werner1502 



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...   Erstellt am 11.10.2016 - 21:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


freu mich schon auf eine Probefahrt




Kurt ...
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...   Erstellt am 12.10.2016 - 09:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wenn es sich vor dem Wintereinbruch noch ausgeht ... natürlich gerne









Resto Video

[Dieser Beitrag wurde am 29.03.2017 - 13:03 von Kurt aktualisiert]





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